Uganda

Bwindi Impenetrable Forest National Park Uganda

Reise zu den Berggorillas: Erstmals seit über 100 Jahren hat die Population der vom Aussterben stark bedrohten afrikanischen Berggorillas wieder zugenommen. Das liegt auch an Projekten wie der Clouds Mountain Gorilla Lodge, die als Pionier für Ökotourismus und durch eine vorbildliche Einbindung der lokalen Bevölkerung wesentlich zum Schutz und Erhalt der Tiere beiträgt.

Im dichten Regenwald, tief in den wolkenbehangenen Bergen von Südwest-Uganda, befindet sich der Bwindi Impenetrable Forest National Park. Diese wilde und nahezu unberührte Region ist die Heimat für jeden zweiten Berggorilla dieser Erde. In voneinander isolierten Populationen leben die majestätischen Riesen ausschließlich im Grenzgebiet zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Erstmals seit ihrer Entdeckung im Jahre 1902 nimmt die Gesamtpopulation der Tiere wieder zu. Nach neuesten Erhebungen leben hier knapp 880 Gorillas, vor sechs waren es nur 700. Auch wenn die neuen Zahlen Anlass zur Hoffnung geben, bedeuten sie längst keine Entwarnung für die immer noch stark vom Aussterben bedrohten Tiere. Die größten Menschenaffen sind nicht nur durch Wilderei gefährdet, sondern auch durch die Abholzung ihres natürlichen Lebensraumes. Nachhaltiger Tourismus kann hier helfen und dazu beitragen, Brandrodung und Wilderei einzudämmen.

Das hochsensible Ökosystem der Berggorillas zu erhalten, ist auch das Leitmotiv der Clouds Mountain Gorilla Lodge. Eigentümer ist die lokale Gemeinde Nkuringo, deren Bewohner nicht nur stark in das gesamte Tourismusprojekt eingebunden sind, sondern auch durch zahlreiche Hilfsprojekte im großen Maße von der Lodge und ihren Besuchern profitieren.

Eine Grundvoraussetzung, um die Welt der so verletzlichen Riesen auch für kommende Generationen erhalten zu können. Dass die lokalen Tourismusprojekte und Tierschutzmaßnahmen mittlerweile Wirkung zeigen, erfreut auch die Ministerin für Tourismus und Umweltschutz in Uganda. Nach Auffassung von Maria Mutagamba profitieren Mensch und Tier enorm von den Einnahmen des Öko-Tourismus. Das Geld wird dazu verwendet, Projekte zur Schaffung neuer Arbeitsplätze ins Leben zu rufen und die Wilderei zu bekämpfen.

Die Clouds Mountain Gorilla Lodge liegt hoch über den Wipfeln des tropischen Waldes und vereint auf vorbildhafte Weise nachhaltige Tourismusentwicklung mit dem Komfort einer Luxuslodge. Auf 2.100 Höhenmetern gelegen, bietet sie spektakuläre Ausblicke auf die wilden Gipfel der Virunga-Vulkane, die fruchtbaren Täler des Great Rift Valley und das dichte Grün des Regenwaldes. Die Gäste wohnen in geschmackvoll eingerichteten, großzügigen Bungalows, mit privatem Garten, samt ausladender Veranda und einem knisternden Kamin.

Zugleich ist die Lodge der perfekte Ausgangspunkt, um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Region zu erkunden. Höhepunkt ist natürlich eine Wanderung zu den Berggorillas, von denen man einige Gruppen in jahrelanger Arbeit an den Menschen gewöhnt hat. Um die Tiere nicht zu sehr zu stören, ist die Gruppengröße pro Tag und Gorillafamilie auf maximal acht Teilnehmer beschränkt. Von der Lodge können insgesamt vier Gorillagruppen besucht werden, ein kräftezehrendes Abenteuer, das die Besucher dafür auch niemals vergessen werden. Die imposante Erscheinung eines ausgewachsenen Silberrückens, die tollpatschige Neugierde der Jungtiere oder die den Menschen so ähnlichen Sozialstrukturen sind bleibende Eindrücke, die selbst weit gereisten Naturliebhabern die Sprache verschlagen.

Darüber hinaus können Besucher auch Einblicke in die Geschichte und den Alltag der noch sehr traditionell lebenden Menschen gewinnen oder mit den Batwa-Pygmäen eine Waldwanderung unternehmen. Neben Berggorillas leben in den Wäldern des Bwindi Nationalpark noch sieben weitere Primatenarten, darunter Schimpansen oder die wunderschönen wie seltenen L‘Hoest Affen. Insgesamt beherbergt das UNESCO Weltnaturerbe rund 80, teils sehr seltene Säugetierarten, wie Waldelefanten, Schirrantilopen, Wildschweine oder Goldkatzen. 350 Vogelarten, manche nur hier endemisch, machen den Park auch zu einem absoluten Paradies für Ornithologen. www.wildplacesafrica.com

RTMC Reichenbachstraße 35; D-80469 München, Tel. +49 (0)89 452 405 35, wildplaces@rtmc-tourism.de - www.rtmc-tourism.de

Von Jochen Reinhold

Sehr geehrte ReiseTravel User, bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden uns Ihre Fragen oder Wünsche. Vielen Dank. Ihr ReiseTravel Team: feedback@reisetravel.eu

ReiseTravel aktuell:

Gabi Dräger

COVID-19: Corona am 29. März 2020: Früher sind die Wochenenden im Schnellgang vergangen, durch Corona vergehen sie wie im Zeitlupentempo....

Hannover

COVID-19 Corona: Auch der Autohandel hat keine Chance, dem zu entkommen. Mit der Schließung der Verkaufsräume steht auch diese Branche auf...

Potsdam

Monet. Potsdam: Die berühmten Seerosen, Mohnblumen, Frauen mit Sonnenschirmen und das ländliche Leben: Das Museum Barberini in Potsdam...

Berlin

Laureus Awards: Sie gelten weltweit als die bedeutendsten Auszeichnungen für Spitzensportler. Berlin war zum zweiten Mal Gastgeber der...

Hamburg

Guide Michelin: Das Restaurant „Rutz“ in Berlin unter der Leitung von Küchenchef Marco Müller erhält von den Testern des...

Balatonkeresztúr

Balatonkeresztúr: Archäologische Funde bestätigen, dass auch Kelten, Römer und Hunnen auf dem Gebiet des Dorfes lebten. Die...

Köln

Der Kleinste darf als Erster an die Steckdose: Bei der Fahrt in die elektrische Zukunft schiebt Opel jetzt den vollelektrischen Corsa-e auf die Pole...

Wolfsburg

Offen für alles: Ein SUV als Cabrio? Der Versuch, unterschiedliche Fahrzeugkonzepte unter einen Hut zu bringen, ist in der Vergangenheit immer...

Berlin

BER: Mit der Benennung von Michael Halberstadt als Nachfolger von Personalgeschäftsführer Dr. Manfred Bobke-von Camen und der...

Berlin

ILA 2020: Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus hat der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald – die zuständige...

ReiseTravel Suche

nach oben