Rothenburg ob der Tauber

„Mit dem Schwert oder festem Glauben“ - Luther und die Hexen, in einer Sonderausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber!

Thriller: Das Mittelalterliche Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber hat in Europa und Übersee einen hohen Bekanntheitsgrad und einen sehr guten Ruf. Dies manifestiert sich in vielen Leihanfragen und Kooperationen. Das Kriminalmuseum unterstützt mit Leihgaben große nationale Museen, etwa Deutsche Historisches Museum Berlin, Dt. Museum (München), Dt. Hygienemuseum (Dresden), Museum der Pfalz (Speyer), Badisches Landesmuseum sowie viele internationale Häuser (Ename, Belgien; Innsbruck, Österreich; Sansepolcro, Italien; Tokyo, Osaka, Niigata, Nagoya, Hiroshima u.a., Japan).

Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber

Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber by ReiseTravel

Das Kriminalmuseum vermittelt die historischen Grundlagen unserer Rechtsordnung. Es ist deshalb in der Universitätslandschaft bestens vernetzt und bei Schulklassen und Urlaubern ebenso beliebt wie bei Besuchergruppen aus der Rechtspflege (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Anwaltskanzleien, Justizverwaltung, Strafvollzugsbehörden, Notariate) und Polizei (Bundes- und Landespolizei). Mit Blick auf das nationale Alleinstellungsmerkmal in der Deutschen Museumslandschaft liegt der Fokus der Geschäftsführung auf der weiteren Internationalisierung des Hauses.

Dr. iur. Markus Hirte, LL.M. Geschäftsführender Direktor, betont gegenüber ReiseTravel:

Markus Hirte Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber by ReiseTravel.eu

„Vielenorts nimmt sich die Reformationsdekade des großen Reformators Martin Luther an und beleuchtet zahlreiche Facetten seines Wirkens. Als eines der prominentesten Kinder seiner Zeit äußerte sich Luther zu vielen Themen, auch zur grassierenden Hexenangst“, informiert Dr. iur. Markus Hirte.

Sollte man Dem vermeintlichen Hexenwerk keine Beachtung schenken oder ihm mit aller Schärfe der Justiz entgegentreten?

Das Kriminalmuseum widmet sich in einer großen Sonderausstellung der Geschichte des Hexenglaubens und Hexereidelikts - von den frühen Anfängen bis zum Ende der großen Hexenverfolgungen im 17. Jahrhundert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Person Martin Luther und seinen Stellungnahmen für und wider den Hexenglauben. Überdies beleuchtet die Ausstellung auch die Reformation und die Hexenverfolgungen in Franken und Rothenburg ob der Tauber.

Anhand von mehr als 100 wertvollen Exponaten, modernster Museumstechnik und ausführlichen Erläuterungen in deutscher und englischer Sprache erhält der Gast eine greifbare Vorstellung von Martin Luther, seiner Epoche und den Ängsten und Hoffnungen der Menschen des 14. bis 17. Jahrhunderts.

„Wenn hierzulande neuerdings ein mental-psychisches Charakteristikum wie „Hass“ als straf- und verfolgungswürdiges Delikt juristisch implementiert wird, zeigt das, dass der Staat auch im 21. Jahrhundert die Metaphysik nicht aus seinem Sanktionsarsenal verbannt hat“, schreibt die Tageszeitung Neues Deutschland.

Gruseln: 1.000 Jahre Rechtsgeschichte unter einem Dach, in Deutschlands Rechtskundemuseum. Das Mittelalterliche Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, betont Dr. Markus Hirte

Folter, Daumenschraube, Schandmaske, Richtschwert, Todesurteil, Stachelstuhl, Streckbank, Keuschheitsgürtel, Horror, zum Sehen und Bestaunen im „Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber. Unbedingt Besuchen und zwei Stunden einplanen.

Mittelalterliches Kriminalmuseum. Sammlung Zeugnisse historischen Rechtswesens. Stiftung öffentlichen Rechts. Burggasse 3-5, D-91541 Rothenburg ob der Tauber, Telefon: 09861 53 59, Fax 09861 8258, info@kriminalmuseum.rothenburg.de - www.kriminalmuseum.rothenburg.de - Ansprechpartner: Dr. iur. Markus Hirte, LL.M. Geschäftsführender Direktor.

Rothenburg Tourismus Service, www.rothenburg.de

Übernachtung mit Tradition in der Schranne: Oft wird die Frage gestellt, woher der Name „Schranne“ stammt. Es ist ein altes Wort für Scheune, und die befindet sich draußen auf dem Platz vor dem Hotel. Die Schrannenscheune ist einer von zwei städtischen Kornspeichern in Rothenburg. Der Gasthof selbst wurde 1960 eröffnet, allerdings ist das Gebäude wesentlich älter und wurde um 1680 errichtet.

Hotel Schranne Rothenburg ob der Tauber by ReiseTravel.eu

Fränkischer Karpfen: „Unser Karpfen stammt vom Rothenburger Teichwirt Hiermann“, betont der Koch. Ein halber Karpfen gebacken, mit Kartoffelsalat und Salatteller kostet 14,90 Euro. Das große Barockhaus diente früher einer adeligen Familie als Wohnsitz, heute kann darin gut übernachtet werden. Parkplätze sind vorhanden.

Akzent Hotel „Schranne“, Schrannenplatz 6, www.hotel-schranne.de 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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