Lauingen Donau

Der Schimmelturm von 1478 ist mit 54 Metern Höhe Wahrzeichen der Stadt

Lauingen an der Donau: Die heutige Stadt entstand aus einer alemannischen Ansiedlung des 6./7. Jahrhunderts. Durch eine Schenkung kam der Ort Mitte des 8. Jahrhunderts an das Kloster Fulda und wurde um 1150 hohenstaufisch. Die Staufer erhoben das Dorf Lauingen zur Stadt. Vermutlich ließ Kaiser Friedrich Barbarossa sie mit Mauern umgeben; das noch vorhandene erste Stadtsiegel trägt sein Bild. Nach der Enthauptung Konradins in Neapel fiel Lauingen bei der staufischen Erbteilung an die Wittelsbacher: zuerst an die Linie der Ingolstädter, dann an die reichen Herzöge von Landshut und nach dem Tode Herzog Georgs des Reichen an die für die Enkel des Herzogs gegründete Pfalz-Neuburg. Als zweite Residenzstadt, in der ein weiträumiger Handel und ein tüchtiges Handwerk ansässig waren, die die Stadt zu großem Wohlstand brachte, spielte sie eine wichtige Rolle in der Zeit der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges. Danach erhielt sie das heutige Gesicht mit wunderschönen Giebeln an der Hauptstraße, mit engen Gassen und malerischen Winkeln.

Lauingen an der Donau entdecken

Lauingen Schimmelturm

Der Schimmelturm – Von ganz oben bietet sich ein super Blick auf die Donau

Wie kommt dieser italienische Palazzo hierher? Nach einem Brand des alten Rathauses, das früher an der Hauptstraße stand, entschied der Rat der Stadt im Jahre 1782, ein neues Gebäude zu errichten. Dazu ließ er Pläne von Josef Dossenberger aus Wettenhausen und Christian Schwab aus Monheim anfertigen, die dem Kurfürsten von Bayern, Karl Theodor vorgelegt wurden. Dieser lehnte sie ab, denn er wollte ein modernes Gebäude erstellt wissen. Um das zu erreichen, übertrug er seinem Hofbaumeister, dem Italiener Lorenzo Quaglio, den Auftrag zur Planung und Bauüberwachung.

Die Bauausführung erfolgte durch den Lauinger Stadtmaurermeister Johann Georg Launer. Es entstand ein streng klassizistisches Bauwerk, dreigeschossig, durch eine Dreiteilung in neun Achsen gegliedert. Am Architrav über dem Mitteltor ist die Bauinschrift angebracht. Im Erdgeschoss befindet sich eine neunjochige Halle. Über einen vornehmen Treppenaufgang mit einem Glasgemälde von Bernhard Mittermaier II. (1906) gelangt der Besucher zum Festsaal im 1. Stock. In diesem sind in reichverzierten Rahmen, die Porträts des Kurfürsten Karl Theodor und seiner Gemahlin Elisabeth, von Hofmaler J. W. Hoffnas geschaffen, zu besichtigen. An den zur Erbauungszeit blühenden Salzhandel und die Donauschifffahrt erinnern die Türreliefs. Besonders schöne Ausstattungsstücke sind die beiden Keramiköfen. Der Lauinger Rathaussaal gilt als einer der schönsten klassizistischen Säle in Bayern. Über dem Treppenaufgang zum 2. Stockwerk befindet sich ein Glasgemälde vom Lauinger Glasmalereibesitzer Bernhard Mittermaier I (um 1880), eine biblische Darstellung „Jesus lehrt im Tempel“.

Der Schimmelturm Wahrzeichen der Stadt: Eine besondere Zierde des Lauinger Marktplatzes ist der Schimmel- oder Hofturm. Am Montag nach dem Weißen Sonntag 1457 wurde mit dem Bau desselben begonnen und am Mittwoch nach St. Gallus 1478 vom Baumeister Heinrich Schittenhelm vollendet. Der Turmbau erfolgte im Auftrag des Ratsherrn Georg Imhof (darum Hofturm) und sollte als Wachturm zur besseren Übersicht über das Umland dienen, gleichzeitig den Bürgerstolz der Lauinger repräsentieren. Der auf zwei Seiten freistehende Turm mit neun quadratischen und zwei oktogonalen Geschossen und einer dreigeschossigen Laterne mit welscher Haube ist ca. 54 m hoch. Zum Bau der Fundamente und des Untergeschosses wurden römische Quadersteine aus dem Kastell Faimingen verwendet.

Der Turm war von Anfang an bemalt. 1571 verfasste der Professor am Gymnasium Illustre, Nikolaus Reussner, lateinische Hexameter zu den Gemälden. Auf diesen sind dargestellt - im ersten Stockwerk: Albertus Magnus und die Gräfin Geiselina von Schwabeck; im 2. Stock: die Szene der Verleihung des Stadtwappens an einen tüchtigen Lauinger Bürger und der Schimmel, der dem Turm den Namen gab. An der Nordseite im zweiten Geschoß sind die Wappen von Lauingen, Schwaben, Pfalz Neuburg, Landkreis Dillingen und Land Bayern angebracht. Der Schimmelturm kann bestiegen werden. Von oben bietet sich ein reizvoller Blick auf die Lauinger Altstadt, den Donaulauf und die Umgebung.

Der große Schimmel: Die Sage erzählt: Es war um die Zeit des Albertus Magnus, als im unteren Brunnental ein außergewöhnliches Fohlen zur Welt kam. Aus dem Füllen wurde ein gewaltiges Ross. Fünfzehn Schuh soll es lang gewesen sein. Und merkwürdig: Niemand durfte sich ihm nähern, nur von einem kleinen verkrüppelten Knecht ließ es sich pflegen und reiten.

Einmal wurde der Lauinger Bürgermeister plötzlich schwer krank. In der ganzen Stadt war aber kein Arzt. In der Not dachte man an den heilkundigen Pater Severin in Donauwörth. Wie aber sollte man ihn hierher bringen? Da bot der Knecht seine Hilfe an. Sofort schwang er sich auf das riesige Tier und sprengte durch die Straßen, dass die Funken stoben. Da versperrte ein mit Heu beladener Wagen das Stadttor gegen Dillingen. Schnell besonnen riss das Knechtlein das Pferd zur Seite, feuerte es an und mit gewaltigem Sprung setzten Ross und Reiter über die Stadtmauer und den Graben hinweg. In wildem Galopp ritt der Knecht nach Donauwörth, nahm den Klosterbruder hinter sich aufs Pferd und sprengte zurück. Die Hilfe kam eben noch zur rechten Zeit, der Bürgermeister wurde gerettet. Zum dauernden Gedenken ließen die Lauinger das Bild des Wundertieres an den Hofturm malen.

Kreisheimatpfleger i. R. H. J. Seitz deutet die Sage als Erinnerung an den achtfüßigen Schimmel Sleipnir, auf dem Wodan, der oberste Gott der Germanen, ritt. Wenn zur Winterszeit, vor allem in den zwölf Rauhnächten, der Sturm durch die Nacht tobte, dann sprengte nach dem Glauben der Alten Wodan an der Spitze der Toten im wilden Gejäg durch die Lüfte. Als nach der Völkerwanderung Missionare ins Germanenland kamen und das Christentum brachten, wurden die heidnischen Gottheiten zu Kobolden und Hexen. In unserem Falle verwandelte sich Wodan in den kleinen missgestalteten Knecht und aus dem Pferd Sleipnir

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Albertus Magnus: Der heilige Albert der Große wurde um 1200 (wahrscheinlich 1193) in Lauingen geboren. Schon als Junge beobachtete er die Natur in Feld, Wald und Wasser. 1222 hielt er sich zum Studium an der Universität in Padua auf. Hier trat er 1225 in den Dominikanerorden ein. Nach dem Noviziat und der Priesterweihe wirkte Bruder Albert in verschiedenen Niederlassungen des Ordens als Lehrer der Philosophie und der Theologie. 1245 erwarb er an der Pariser Universität den Magistergrad, drei Jahre später übernahm er die Leitung der Ordenshochschule in Köln, bis ihn der Papst zum Bischof von Regensburg ernannte.

Mit großem Hirteneifer brachte Albert das kirchliche Leben in seiner Diözese zu neuer Blüte, bat aber 1262 den Papst, ihn wieder in die Stille der Studierstube zurückkehren zu lassen. Papst Urban IV. entband ihn vom Bischofsamt, ernannte ihn jedoch zum päpstlichen Kreuzzugsprediger. So zog er durch Deutschland und Böhmen, bis er sich nach dem Tod des Papstes, seines Auftrags entledigt, in Würzburg niederließ. In den folgenden Jahren finden wir ihn in Straßburg, Mecklenburg, Basel, Mühlhausen und Colmar. 1272 lebte er wieder in Köln und nahm 1274 am Konzil in Lyon teil.

In den letzten Jahren seines langen Lebens bereitete er sich in seiner Mönchszelle in Köln auf den Tod vor, errichtete 1279 sein Testament und gab am 15. November 1280 sein Leben in die Hände des Schöpfers zurück. 1622 sprach Papst Gregor XV. den großen, frommen Gelehrten selig und am 16. Dezember 1931 erhob ihn Papst Pius XI. als heiligen Kirchenlehrer zur Ehre der Altäre. In seiner Geburtsstadt wird der hl. Albert schon lange verehrt, seit 1631 feiert man in Lauingen das Albertusfest. Zum 600. Todestag ließ die Stadt durch Ferdinand von Miller aus München auf dem Marktplatz ein Bronzedenkmal errichten. Im St. Martinsmünster wird eine Reliquie des Heiligen aufbewahrt und verehrt.

„Das verständigste, schönste und größte Weibsbild in Europa“: Am Schimmelturm ist die alte Inschrift zu lesen: „Ao. 1250 hat Geiselina ein Fürstl. Gräfisches Freilein v. Schwabeck und selbiger Zeit dem allgemeinen Rueff nach das verständigste, schönste und größte Weibsbild in Europa der Stadt Lauingen, wo sie damals gewohnt, unterschiedliche Feldgüter verehret und gestiftet.“

Diese Gräfin Geiselina ist eine urkundlich noch nicht erfassbare Sagengestalt, von der erzählt wird, dass sie viele Güter zu Gunsten des Spitals gestiftet habe. Außerdem soll Gräfin Geiselina der Stadt das Bruckhofgut mit ca. 240 Tagwerk Acker- und Wiesenland geschenkt haben, aus dessen Erträgen in früheren Zeiten die Lauinger Donaubrücke erhalten wurde. Der Bruckhof bestand aus 2 Häusern (jetzt Brüderstraße 11 und 13). Neben der Türe des ehemaligen Bruckhofes befindet sich ein großer, vermutlich aus Faimingen stammender Kalkquaderstein, auf dem nach der Sage die Stadt im Auftrag der Gräfin Geiselina täglich ein Brot für die Armen auslegen musste. Bis in unser Jahrhundert hinein wurde in jedem Jahr der Geiselina-Jahrtag zum Gedächtnis an die große Stifterin abgehalten. Der Bruckhof ist urkundlich erstmals 1336 genannt. Das heutige Gebäude stammt aus dem Ende des 15., Anfangs des 16.Jahrhunderts. Am Hoftor befindet sich als Prellstein ein alter Burgfriedenstein mit dem bayerischen Rautenwappen und dem Lauinger Mohrenkopf aus dem 16./17. Jahrhundert.

Die Häuser einer alten Stadt: Wer vom Marktplatz der Stadt an der Ostseite des Rathauses etwa 60 Meter nach Süden geht, steht vor einem Straßenriegel. Die Staufer haben um 1180 das Gebiet an der Donau in Besitz genommen und die kleinen Ansiedelungen am Strom befestigen lassen. Auch Lauingen erhielt Mauern und Tore. Von dieser alten staufischen Mauer stammen die Unterbauten der Häuser an der ehemaligen Schlosserleithen (heute Rosen- und Donaustraße). Als nämlich die Bayern um 1413 die Stadt erweiterten und das „Ried“ mit in den Mauerbering einbezogen, ließen sie die Bürger auf den alten staufischen Mauern Häuser errichten und bauten die Stadtmauer weiter südlich an das Ufer der Donau. Die Verbindung zwischen dem alten und dem neu hinzugenommenen Stadtteil wurde durch hohe überdachte Treppen, die den Höhenunterschied der Hochterrasse überwinden, geschaffen. Wer diese Treppe hinabsteigt, kann von der unteren Seite die alten staufischen Fundamente der Mauer erkennen und hat einen reizenden Blick auf Häuser mit blumengeschmückten Balkonen und den Turm von St. Andreas.

Gerber, Färber, Weber: Im unteren Brunnental hört man das Wasser rauschen. Nicht nur am 1980 aufgestellten Brunnen läuft es, sondern auch in Häusern und Gärten treten Quellen hervor. Hier am niedersten Punkt an der Donau treffen sich die Wasserströme aus dem Jura, bevor sie in die Donau münden. Früher durchzogen kleine Bächlein das ganze Gebiet.

Eine solch günstige Möglichkeit, an Wasser zu kommen, nützten die Menschen zu allen Zeiten aus. Deswegen siedelten sich hier schon früh die Gerber, Färber und Weber an und errichteten ihre Werkstätten. An manchen Hausdächern sind die Trockenläden noch zu sehen. Zur Gerberzunft zählten früher etwa 7 Rotgerber und 4 Weißgerber. Die Weberzunft hatte 3 Ausschnittmeister und 88 Webmeister. Alle Erzeugnisse der Weber mussten den städtischen Schaumeistern vorgelegt werden, die alle Stücke nach ihrer Qualität bezeichneten, die schlechten verwarfen und den gut befundenen das städtische Wappen in Blei anhängten. Lauinger Tuche hatten auf den Märkten einen guten Ruf.

Wehrhaftes Bürgertum: Wenn wir vom Brunnen in südlicher Richtung weitergehen, kommen wir an einen hübschen Winkel, von dem aus wir den Spitalkirchturm sehen und auch erkennen können, dass hier mit einer gelungenen Stadtsanierung begonnen wurde. Steigen wir die Treppe hinauf auf die Mauer, dann befinden wir uns auf einem kleinen Stück Wehrgang der bayerischen Stadtmauer, die zwischen 1430 und 1450 errichtet wurde. Wir haben einen schönen Blick auf die Donau und sehen den Stadtgraben und das Tränktor, das den Namen von der Viehtränke, die vor diesem Tor lag, erhielt. Nach dem Besuch der Mauer sollte man durch das Tor zur Donaulände gehen, denn hier findet der Fotograf den schönsten Blick auf das alte Lauingen: die Stadtmauer, das Tränktor, ein altes Fachwerkhaus und die Spitalkirche. Lauingen gehörte seit der Teilung des staufischen Erbes zum bayerischen Besitz. Die Stadt war reich und deswegen als Pfand begehrt und oft in die Wirren von Kriegen verwickelt. Nie aber wurde die Stadt im Sturm von Feinden eingenommen. Die Mauern waren solide gebaut und ihre Bewachung durch die Zünfte gesichert. Von manchem tüchtigen Bürger wird berichtet: dem Schuster, der auf der Schlacht auf dem Lechfeld sich durch Tapferkeit auszeichnete, dem Schlosserhans, der beim Güssenburger die goldene Lauinger Hofturmfahne eroberte, dem Bürgermeister Engelhard, der Überfälle auf Lauinger Kauffahrtszüge rächte und vom Bürgermeister, der durch den Kniefall vor Kaiser Karl V. nach dessen Belagerung 1546 die Stadt unversehrt übergab.

Gastlichkeit entlang der Donau

Lauingen

Service und Gastfreundschaft wird groß geschrieben

Donau - Salz und Spedition: Ein Fluss prägt die Landschaft und die Städte am Ufer. Donauschifffahrt wurde in allen Zeiten betrieben, und Lauingen war lange Zeit ein bedeutender Handelspunkt für Waren, die aus der Schweiz und Frankreich über Straßburg und aus den Niederlanden über Köln und Main zu Wasser und auf dem Lande nach Österreich und den Balkan gingen und für jene, die von dort zu Weiterleitung in die nördlichen Gebiete kamen. Schon 1711 hatte die Stadt eine Salzniederlage, 1784 wurde hier ein großes kurfürstliches Salzlager errichtet. Man sah in den Woche vom Frühjahr bis Herbst schwer beladene Salzzillen auf der Donau ankommen, die entladen und zu Gunsten der Stadt versteuert wurden. Auf der alten Salzlände (heute Parkplatz an der Segrépromenade) steht noch das Salzschreiberhäuschen. 1784 errichtete die Speditionsgesellschaft Gsell, Reinhart & Co hier ein Kontor für den Speditionshandel und eine Salz-, Wein- und Eisenniederlage (siehe auch Reliefs im Rathaussaal). Auch die Flößerei wurde auf der Donau betrieben. Lauinger Flößer zogen ins Allgäu, kauften dort Stammholz, ordneten und banden es zu Flößen und flößten es über die Iller und Donau hierher. Auf dem so genannten „Platz“ südlich der Donaubrücke wurden die Flöße auseinander genommen und das Holz an Sägereien verkauft. Manche Flöße zogen mit ihrer Ware donauabwärts und verkauften an günstigen Märkten ihr Holz. Eine besondere Attraktion waren die Ulmer Schachteln, Kähne mit aufgebauter Kabine, die von Ulm nach Wien unterwegs waren und auch an den Donaustädten anlegten, um Frachtgut und Passagiere mitzunehmen.

Helfer in allen Nöten: Ein besonderes Vertrauen bringen die Lauinger seit altersher dem heiligen Leonhard entgegen. Ihm zu Ehren erbauten die Bürger schon im 15. Jahrhundert die erste Kapelle über der Donau „im Ried“. In den Stürmen des Dreißigjährigen Krieges wurde diese verwüstet, danach aber sofort wieder aufgebaut. Die heutige Kirche stammt teilweise aus dieser Zeit, wurde 1730 bis 1736 erweitert und im barocken Stil neu ausgestattet. Die Altäre stammen vom Lauinger Schreinermeister Johann Michael Schroff, die Bildhauerarbeiten von Johann Gröbner und die Altarbilder vom heimischen Meister Johann Anwander. Die Ausmalung im Chor schuf Karl Franz Karpf. Sie stellt den hl. Leonhard als Fürbitter über der Stadt Lauingen dar. Das Langhaus schmückte der Maler Johann Wilhelm Schreiner mit drei großen Bildern aus: den hl. Leonhard als Befreier der Gefangenen, als Helfer in Kindsnöten und die Geschichte, wie es 1483 zum Bau der ersten Kapelle kam. Damals soll der hl. Leonhard im Traum dem Lauinger Lautenmacher erschienen sein und ihm den Auftrag zum Kapellenbau gegeben haben. In den 15 Medaillons sind Hilfs- und Wundertaten des Heiligen dargestellt. Die Stuckierung nahm Balthasar Suiter aus Dillingen 1731 vor. Die schöne Rokokokanzel kam aus der Werkstatt der Gebrüder Rieger. An der Westwand im Kircheninneren zeugen viele Votivtafeln von der Fürsprache des hl. Leonhard.

Ein solches Zeugnis ist auch die eiserne Kette, die den ganzen Kirchenbau im unteren Mauerdrittel umzieht. Über dem Kircheneingang befindet sich ein Ölberg. An der äußeren Chorwand findet sich ein Wappenstein mit dem Mohren und der Jahreszahl 1556.

Eine soziale Tat: Wie in fast allen schwäbischen Städten besteht auch in Lauingen ein Spital, das dich an der Donau liegt und als Altenheim dient. Das Heilig-Geist-Spital wurde von 1350 gestiftet. Aus diesem Jahr besitzt die Stadt eine Urkunde des Bischofs Marquardt von Augsburg, der die Gründung des Lauinger Spitals, „das vom Rat der Stadt mit Hilfe frommer Spenden gestiftet werden soll“, bestätigt. Viele Bürger haben dem Spital Vermächtnisse überlassen, und seit eh und je fanden hier alte Menschen eine Bleibe und Pflege. Zum Spital gehört seit der Gründung eine Kirche. Die jetzige Spitalkirche, im neugotischen Stil eingerichtet, wurde im vorigen Jahrhundert auf alten Fundamenten neu gebaut. Der Flügelaltar (1870) stammt vom Lauinger Maler Anton Bernreiter, der zum Altarbild eine Vorlage von Albrecht Dürer „Gnadenstuhl“ verwendete. Im Chor rechts führt eine gewendelte Steintreppe zu einer Krypta, einem kleinen Raum mit gotischem Kreuzgewölbe. Aus einer Urkunde von 1336 wissen wir von einem Kaplan „an vnser frauen Cappel an der Brugk“, und ein Mirakelbuch aus dem 16. Jahrhundert berichtet von einer blühenden Wallfahrt zu „Unser lieben Frauen beim Brunnen“. Aus dieser Zeit stammt die gotische Marienstatue. Einige Stufen führen zur steingefassten heilkräftigen Quelle.

Malerische Winkel: Vom Fuß des Spitalkirchturmes aus haben wir einen schönen Blick auf die Hanghäuser am Oberen Brunnental. Wir gehen durch den alten Torbogen, der die Straße über spannt, sehen einen hübschen barocken Hausgiebel, die alten Reste der staufischen Stadtmauer und ein schönes Gerberhaus. Überall tun sich malerische Blickwinkel in die alten Gässchen auf, bis vor uns der gewaltige Bau des ehemaligen Herzogschlosses auftaucht. Zinnenbewehrte Türme und ein großes Hauptgebäude mit hohem Giebel beherrschen die Silhouette der Stadt nach Süden.

Herzogsresidenz in Lauingen: Auf dem Platz des Schlosses befand sich früher ein Wehrbau der ältesten Ortsbefestigung aus dem 10./11. Jahrhundert. Im Jahre 1472 beauftragte Herzog Ludwig IX. den Rat der Stadt zum Aufkauf der Grundstücke, auf denen von 1474 bis 1482 ein Bau errichtet wurde, der nach einer Abrechnung 16.248 Pfund 6 Schilling 14 Pfennige kostete. Herzog Ludwig IX. erlebte die Einweihung des Schlossbaues nicht mehr; er wurde unter seinem Sohn, Herzog Georg dem Reichen, vollendet. Im Laufe der Jahrhunderte ließen die Neuburger Herzöge das Schloss entsprechend seiner Verwendung öfter umbauen. In den Jahren 1559 bis 1563 diente es als Witwensitz der Pfalzgräfin Elisabeth, die hier starb und an das ein Mausoleum in der Stadtpfarrkirche (unter der Empore) erinnert. Von der ehemaligen prachtvollen Ausstattung des Schlosses ist nichts erhalten geblieben.

Im 18. und 19. Jahrhundert verfiel der Bau zusehends. Mit Ausnahme des Stadels, der zur Einlagerung von Salz und Getreide verwendet wurde, hatte man von Seiten des Staates für das große Bauwerk keine vernünftige Nutzung. 1868 erwarb es die Stadt. Einige Räume dienten als Turnsaal und Museum. Im Jahre 1889 wurde in einem Teil des ehemaligen Herzogsschlosses das Distriktskrankenhaus eingerichtet und am 12. Februar 1890 die Führung des Hauses den Elisabetherinnen von Neuburg übertragen. Diese errichteten mit Hilfe des Neuburger Benefiziaten Kasimir Stammel eine „Elisabethenstiftung" und erwarben zum Zwecke der Errichtung einer „Anstalt für weibliche Unheilbare“ 1890 den freien Teil des Gebäudekomplexes. Nach dem Bezug des neu errichteten Distriktskrankenhauses1909 übernahm die Elisabethenstiftung das gesamte Schlossareal für diesen Zweck.

Heute ist die Elisabethenstiftung, ein „Sozialtherapeutisches Haus für psychisch behinderte Frauen“ mit etwa 280 Pflegebetten, mit modernster Ausstattung und großen Erweiterungsbauten eine wertvolle soziale Einrichtung für den schwäbischen Raum und bietet vielen Bewohnern der Stadt, insbesondere Frauen, einen Arbeitsplatz. Am 19. November 1925 wurde für die Heimbewohner und Schwestern eine Kapelle im großen Rundturm geweiht. Durch die Vergrößerung der Anstalt war ein Kirchenneubau erforderlich. Er entstand in den Jahren 1927 bis 28. Professor Karl Bauer, München, schuf für diese Anstaltskirche einen modernen Hochaltar und zwei Seitenaltäre.

Ein Bau von schlichter Schönheit: Gegenüber dem Herzogsschloss in nördlicher Richtung liegt die Lauinger Stadtkirche, das St. Martinsmünster. Auf dem Platz mehrerer Vorgängerkirchen wurde sie von 1515 bis 1521 errichtet, eine lichte, dreischiffige Halle, 66 m lang, 22 m breit und 22 m hoch, zu acht quadratischen Jochen mit drei gleichgroßen Apsiden, innen rundbogig, außen dreiseitig geschlossen.

Schlanke, glatte Säulen mit profilierter Kämpferplatte auf achteckigen Sockeln tragen die Sterngewölbe. Den Vollsäulen entsprechen Halbsäulen an den Wänden und Viertelsäulen in den Ecken. Die Säulen sich durch rundbogige, von Rippen gesäumte Gurtbögen in der Längsrichtung verbunden, über den Kämpferplatten befindet sich der Ansatz der Gewölberippen. Da räumlich kein Chor ausgeschieden ist, wurde das Prebyterium durch Marmorierung der vier letzten Säulen markiert. Das Licht flutet durch hohe rundbogige dreibahnige Fenster mit Maßwerk, Mittelkreis, Fischblasen und Rauten, die im unteren Teil als Biendfenster vermauert sind. Die Westwand durchbrechen drei rundbogige Blendfenster mit Kreisfenster. Die Fenster der drei Apsiden sind als einzige der Kirche spitzbogig in zwei Bahnen. Die Außenwände gliedern Strebepfeiler. Auf der Südseite, östlich der Mitte, ragt der freistehende elfgeschossige Turm mit rechteckigem neungeschossigem Unterbau und zweigeschossigem Oktogon über den Kirchenbau hinaus. Ihn schließt eine welsche Haube ab, die ein Helmknauf mit Windfahne und Stern schmückt. Östlich neben dem Turm ist die Sakristei angebaut, unter der sich ein schwäbischer Durchgangskarner (Beinhaus) befindet. Der Baumeister der Kirche ist nicht mit Sicherheit zu benennen, er dürfte jedenfalls zum Nachfolgekreis des Augsburger Burkhard Engelberg gehören. Neuere Forschungen glauben die Lauinger-Pfarrkirche als Werk des Augsburger Baumeisters Hans Hieber ausweisen zu können. Sicher ist, dass im Jahre 1513 der Rat von Lauingen den Bürgermeister und Kirchenpfleger Mathis Reiser mit einem Schreiben nach Nördlingen sandte, um zu erlangen, dass der dortige Kirchenbaumeister Stephan Weyrer d. Ä., der ab 1495 den Bau der St. Georgskirche geleitet und 1505 vollendet hatte, zur Beratung nach Lauingen kommt. Weyrer war auch noch 1516 und 1517 am Bau und gab seine Ratschläge.

Beim Rundgang durch das St. Martinsmünster fallen dem Besucher die aus der Erbauungszeit stammenden Fresken an der Nord-, Ost- und Westwand auf. Die Maler der Fresken sind nicht urkundlich nachzuweisen. Wahrscheinlich schuf sie der Lauinger Maler und Kirchenpfleger Mathis Reiser. Das große Chorkreuz von ca. 1520 stammt von Nördlinger Meister Peter Trünklein. Die Geschlechterwappen der Herren von Hirnkofen, Riedheim, Leonrod und Tänzel von Trazberg schmücken die Blendfelder der mittleren Fenster. Arbeiten aus der Barockzeit sind die 16 Kreuzwegstationen des Lauinger Malers Johann Anwander und die Statue des hl. Martinus bei der Sakristeitür.

Die neugotischen Altarfiguren schuf der Münchener Schwanthalerschüler Josef Riedmüller, die Altäre fertige Josef Hieber aus Augsburg. Die farbigen Kirchenfenster von 1880 kamen aus der Lauinger Glasmalereianstalt Mittermaier. Die Orgel ist ein Werk der Firma Steinmeyer, Öttingen, von 1884. Im Rahmen der letzten Kirchenrenovierung 1985/87 wurde die Altarzone neu gestaltet. Den Bronze-Volksaltar, der die altehrwürdige Tradition des Kastenaltars aufnimmt und in dem die Reliquie des hl. Albertus Magnus aufbewahrt wird, gestaltete der Münchener Bildhauer Klaus Backmund, der auch den Leseambo schuf. Viele Epitaphsteine erinnern an die in der Gruft unter dem Hochaltar (nicht zugänglich) bestatteten Mitglieder der evangelischen pfalzgräflich – neuburgischen Familie und an andere bedeutende Bürger der Stadt.

“wes´ das Land, des´ die Religion“: Zwanzig Jahre nach der Fertigstellung der St. Martinskirche nahm die Stadt Lauingen 1542 auf Befehl des Pfalzgrafen Ottheinrich von Neuburg den evangelischen Glauben an. Doch nur vier Jahre verblieben die Lauinger bei dieser Konfession. Auf seinem Donaufeldzug belagerte Kaiser Karl V. im Oktober 1546 die Stadt, bis sie der Rat am 30. Oktober 1546 dem Kaiser übergab. Dieser ordnete sofort die katholische Glaubensausübung wieder an, der die Lauinger bis zum Passauer Vertrag 1552 nachkamen. Nach der Rückgabe der Pfalz-Neuburg an Herzog Ottheinrich zwang dieser durch Mandat alle seine Untertanen, den evangelischen Glauben anzunehmen. Die Pfarrkirche wurde ausgeräumt und die Einrichtung vernichtet.

Im Jahre 1613 trat der damalige Herrscher Wolfgang Wilhelm zum katholischen Glauben über und befahl der Stadt ebenfalls den Konfessionswechsel. Zwar sträubten sich die Bürger, doch nach langen Verhandlungen und dem Wegzug von 137 bedeutenden evangelischen Familien aus der Stadt beugten sie sich und wurden katholisch. Als aber am Karfreitag 1632 die protestantischen Schweden anrückten, öffneten die Lauinger ihnen die Tore, begrüßten sie als Glaubensfreunde und führten sie in die Stadt. Am Ostersonntag wurde in der Augustinerkirche durch den schwedischen Feldprediger Gottesdienst gehalten und die Lauinger Bürger nahmen daran freudig teil. Solange die Schweden die Stadt besetzt hielten (1632 bis 1634), wurde nach der evangelischen Lehre gepredigt. Nach deren Abzug und der Besitznahme durch die Kaiserlichen und den Herzog Wolfgang Wilhelm wurde erneut die katholische Religionsausübung befohlen. Nach dem 30jährigen Krieg ließen die Lauinger eine große, den Raum ausfüllende barocke Einrichtung herstellen. Zum 600. Todestag des Lauinger Sohnes Albertus Magnus 1880 wurde die Kirche renoviert, die Barockeinrichtung herausgenommen und eine damals moderne neugotische Einrichtung eingebracht.

Kastenhaus, Schranne und St. Agneskloster: Ein Spaziergang durch die Lauinger Hauptstraße, die Herzog-Georg-Straße, benannt nach Herzog Georg dem Reichen von Landshut, einem großen Wohltäter der Stadt, führt an vielen hübschen Häusern mit gotischen und barocken Giebeln vorbei. Jedes Haus hat seine eigene Geschichte, kann berichten von guten Zeiten des Handels und Gewerbes in Lauingen, von bedeutenden Menschen, die in diesen Häusern lebten und wohnten. Neben der St. Martinskirche steht das große Pfarrhaus, dahinter die ehemalige Lateinische Schule und einige Schritte stadteinwärts das frühere Kastenhaus der Zisterzienser von Kaisheim. Dieses ehemals bedeutende Kloster besaß in und um die Stadt viele zehentpflichtige Grundstücke, die von hier aus verwaltet wurden. Das Schrannengebäude deutet darauf hin, dass Lauingen viele Jahrhunderte der Mittelpunkt des Getreidemarktes an der Donau war.

Die ehemalige Zisterzienserinnenabtei St. Agnes, entstanden aus einer Beginensammlung, siedelte hier um 1275 an, wurde nach der Vertreibung der Klosterfrauen während der Reformationszeit in ein Gymnasium illustre umgewandelt, das mit seinen weit berühmten gelehrten Professoren zum Bollwerk der evangelischen Lehre in der Pfalz-Neuburg wurde. Nach dem 30jährigen Krieg wieder der Klostergemeinschaft zurückgegeben, bestand es bis zu Säkularisation im Jahre 1803, als er aufgehoben wurde. Danach verwendete die Stadt die Baulichkeiten über 120 Jahre als Volksschule für Mädchen. Heute steht auf dem Grund des 1973 abgebrochenen Klosters ein Kaufhaus. Auf eine bewegte Geschichte blickt das Lauinger Seelhaus (ehem. Judenhaus) mit dem hebräischen Inschriftstein über der Eingangstüre zurück. (Hirschstrasse 19).

Eine der ältesten städtischen Sammlungen in Bayern: Im ehemaligen Prioratsgebäude des St. Agnesklosters befindet sich heute das Heimathaus der Stadt Lauingen. Schon aus einem Bericht von 1783 geht hervor, dass die Stadt „allerhand Alterthümer aufbewahret“ hatte. Diese sind mit vielen anderen interessanten Fund- und Kunstgegenständen in eine mustergültige Ausstellung zusammengeführt worden. Im Erdgeschoss  befinden sich drei Räume mit einer Auswahl aus der großen ur- und frühgeschichtlichen Sammlung, beginnend mit Funden aus der Altsteinzeit, weiterführend Mittel- und Jungsteinzeit, Bronzezeit, Urnenfelder-, Hallstatt- und Keltenzeit. Natürlich ist auch viel Römisches aus Faimingen und Aislingen dort zu sehen, und der interessierte Besucher findet Exponate aus der alemannischen Landnahme- und Reihengräberzeit und dem Mittelalter.

Im Obergeschoss wird das wertvollste Stück des Lauinger Heimathauses, das Bild von Mathis Gerung „Lager Kaiser Karl V. vor Lauingen 1546“ aufbewahrt. Neben vielen anderen stadtgeschichtlichen Zeugen sind zwei Räume der Volkskunst und dem Lauinger Brauchtum gewidmet. Das Dachgeschoss beherbergt die Sammlung handwerklich-bäuerlicher Geräte und in einem „Raum der Besinnung“ sind ein „Heiliges Grab“, schmiedeeiserne Grabkreuze und Zinnsärge aus der Herzogsgruft im St. Martinsmünster zu sehen. Im Firstraum befindet sich ein Depot für rd. 200.000 Bodenfunde (Sammlung Seitz und röm. Altbestand von Gg. Wagner).

“Vnnd er auff der selben hofstatt geborn ist wordenn”: Anfangs des 15. Jahrhunderts entstand auf diesem Platz (nach einer Urkunde von 1483 die Hofstatt, auf der Albertus Magnus geboren wurde9 die Allerheiligenkirche. Sie musste in der Reformationszeit dem heutigen Bau mit dreigeschossigem Volutengiebel weichen. Dieser diente lange Jahre als Deutsche Schule und später als Knabenvolksschule. Die unteren Räume wurden als Stapelräume für die Schranne verwendet.

Mönchskloster mit bewegter Geschichte: In der Brüderstraße steht als dominierendes Gebäude die Augustinerkirche. Schon im Jahre 1295 siedelten hier Augustiner-Eremiten an und errichteten ein Kloster. Im 15. Jahrhundert erbauten sie eine neue Kirche. Sehr früh, um 1520, öffneten sich die Augustiner der lutherischen Lehre; der damalige Prior Caspar Amman stand mit Martin Luther im Briefverkehr. 1540 zogen die Augustinerbrüder aus der Kloster aus, lösten es auf und übergaben es der Stadt Lauingen. Als Herzog Wolfgang im ehemaligen Sankt Agneskloster das Gymnasium illustre einrichtete, wurde die Kirche als Gottesdienstraum hierfür verwendet.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kehrten die Augustiner wieder dem Dreißigjährigen Krieg kehrten die Augustiner wieder nach Lauingen zurück und besiedelten ihr Kloster neu. Weil die Kirche sehr ruinös war, musste sich der Konvent verpflichten, innerhalb von sechs Jahren einen Neubau zu errichten. Dieser konnte 1663 geweiht werden. 1716 kam es zu einer gründlichen Erneuerung des Bauwerkes durch den hiesigen Maurermeister Joseph Haller, die fast einem Neubau gleichkam. 1717 wurde der Turm begonnen. Ein Großbrand am 29. April 1790 – angeblich wegen Brandstiftung – zerstörte das Kloster und die Kirche. Unter Benützung der Reste und der Giebelfassade mit dem von Pilastern flankierten Steinportal von 1716 erfolgte der Wiederaufbau, der 19.626 fl kostete. Das Innere der Kirche wurde von Kunstmaler Johann Baptist Enderle 1791 ausgemalt. Ein über das ganze Langhaus sich hinziehendes Gemälde zeigt die Anbetung der allerheiligsten Dreifaltigkeit durch Engel und Heilige des Himmels, besonders der Patrone von Kloster und Stadt Lauingen, und die Vertreter der fünf Erdteile. Über dem Chor im ovalen Feld ist der Patron der Kirche, der hl. Thomas von Villanova, als Fürbitter der Armen von Christus kniend, und über dem Orgelchor die Taufe des hl. Augustinus dargestellt. Die Ausstattung wurde im Empire-Zopfstil 1791 von Lauinger Meister (Leonhard Rieger, Franz Karpf) geschaffen. Das schöne Chorgestühl stammt aus dem Kloster Neresheim. Die Sakristei besitzt kostbare Intarsienschränke aus der Barockzeit. Das ehemalige Klostergebäude diente nach der Säkularisation als Kaserne, von 1841 – 1935 als schwäbische Lehrerbildungsanstalt, ab 1935 als Aufbauschule, dann als Oberschule und von 1954 bis 1980 als Gymnasium. Derzeit ist das Internat der Lauinger Berufschule dort untergebracht.

Das ehemalige Leprosenhaus und St. Johannes: Außerhalb der früheren Stadtmauer im Norden der Stadt steht die Sankt Johanneskirche. Sie gehörte zum ehemaligen Leprosenhaus. Schon 1403 ist die Kirche im „Sundersiechenbuch“ genannt. Sie erhielt 1440 eine Kaplanei. 1670 erfolgte ein Neubau der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Kirche, im Jahre 1770 war eine Generalrenovation notwendig. Ein Jahr später schuf der Donauwörther Maler Johan Baptist Enderle das schöne Deckengemälde mit dem Thema der Erlösung der armer Seelen und in den Karuschen symbolische Darstellungen der drei göttlichen Tugenden und der vier letzten Dinge (Tod, Gericht, Himmel, Hölle). An der Emporenbrüstung sind Szenen aus dem Leben des hl. Johannes d. Täufers aufgemalt. Ein eleganter Rokokostuck umrahmt die Gemälde. Der Altar wurde 1682 vom Lauinger Schreiner Franz Schiffferle erbaut, das Altarbild 1772 von Johann Baptist Enderle gemalt. Der später aufgesetzte Auszug mit dem Bild „Gottvater“ stammt von Caspar Augustin Geiger, einem gebürtigen Lauinger. Neben der Kirche befindet sich das frühere Leprosen- und spätere Krankenhaus, das nach 1909 als Kinderbewahranstalt Verwendung fand. Nach dem Bau eines neuen Kindergartens 1956 erwarben dieses Haus die Franziskanerinnen des St. Agnesklosters. Westlich der St. Johanneskirche liegt der alte Lauinger Friedehof. Auf ihm sind u. a. der Heimatdichter Hyazinth Wäckerle, der Musiklehrer und Komponist Karl Deigendesch, die Glasmalereibesitzer Ludwig und Bernhard Mittermaier, Michael und Wilhelm Ködel und andere bedeutende Persönlichkeiten der Stadt begraben. Südlich der Johanneskirche befindet sich die „alte Turnhalle“, in der heute das Unterthürheimer Stadeltheater (eine Kleinkunstbühne von Rang) sein Sitz hat.

Die Kirche am Tor: Am Ostausgang der Stadt, beim ehemaligen Dillinger Tor, finden wir wieder eine Kirche, dem hl. Andras geweiht. Schon dieses Patrozinium deutet darauf hin, dass die Kirche sehr alt ist. Eine erste urkundliche Erwähnung nennt das Jahr 1416, der Turm dürfte noch aus dieser zeit stammen. Während der Reformation war die Kirche unbenutzt, 1662 wurde die Andreaskirche durch die Stadt wiederhergestellt und 1699 der Hochaltar errichtet. 1721 erfolgte eine durchgreifende Renovierung und in den folgenden Jahren die Barockisierung des Raumes. Von 1721 stammt das Hochaltarbild, darstellend die hl. Familie, von Johann Wilhelm Schreiner aus Lauingen, der auch die Deckenfresken anbrachte. Die Bilder der Seitenaltäre („Christus in der Rast“ und „Pieta“) wurden um 1700 geschaffen. An den Wänden befinden sich Holzfiguren von Franz Schifferle und Johann Gröbner und vier Passionsbilder aus dem 18. Jahrhundert. Lauingen mit ca. 1.1000 Einwohner hat heute eine katholische, eine evangelische und eine neuapostolische Gemeinde. Der katholischen Gemeinde stehen sieben, den anderen Gemeinden je eine Kirche zu Verfügung.

Spazierwege um die Stadt: Lauingen war bis vor etwa 100 Jahren mit einem Mauerring umgeben. Heute noch ist der Stadtgraben in der oberen und untern Schanz zu erkennen. Ein hübscher Spazierweg führt von der Pfarrkirche zum Wittelsbacherplatz und von dort weiter zur St. Andreaskirche. Überquert man hier die Hauptstraße, so kommt man zur Rosen- und Donaustraße. Bei der Spitalkirche hat man die Wahl, in östlicher Richtung entlang der Donau nach Dillingen oder nach Westen, am Donauufer entlang, bis  zum Faiminger Stausee zu wandern. Ungestört von Lärm des Verkehrs kann man hier in den Anlagen am Luitpoldhain und Galgenberg Erholung suchen, sich am Kneipp-Becken mit Wassertreten und Armbädern erfrischen, die landschaftliche Schönheit des Auwaldes betrachten und am quellenreichen Galgenberg spazieren gehen.

Römer in Lauingen: Noch rechtzeitig zur hundertjährigen Wiederkehr des Grabungsbeginns in Faimingen wurde 1987 der Apollo-Grannus-Tempel als Freilichtmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses imposante Bauwerk von 1.000 qm ist der größte römische Tempelbau nördlich der Alpen. Die Grabungen legten nicht nur eine doppelte Säulenhalle, einen Podiumstempel mit Vorhalle und Rampe frei, sondern darüber hinaus die Fundamente benachbarter großer Gebäude, dort, wo die auf Faimingen zielenden Römerstraßen in einem Forum zusammenliefen. Nachdem der Grundriss des Tempelheiligtums in seiner ganzen Ausdehnung zugänglich war, konnte man auch den Aufriss rekonstruieren. Hierzu halfen 150 qualitätsvoll bearbeitete Werksteine die 1972 aus der Brenz geborgen worden waren, sowie die ungefähr gleiche Anzahl von Spolien aus der westlichen Kastellmauer. Man konnte sie, ähnlich wie in einem Puzzlespiel, nach bekannten Vorbildern zusammensetzen und ergänzen.

Seitdem ist diese Rekonstruktion, die besonders durch ihren Kontrast zur dörflichen Umgebung überrascht, zu einer bedeutenden Sehenswürdigkeit Nordschwabens geworden. Sie hat viele Besucher angelockt, die sich, unterstützt durch Schautafeln an Ort und Stelle informieren können.

1981 brachte der sensationelle Fund von zwei römischen Meilensteinen unter der Pfarrkirche des benachbarten Gundelfingen mit dem Hinweis auf „Phoebiana" nicht nur Aufschluss über den Namen dieser großen römischen Siedlung, sondern auch über die Bedeutung des Heiligtums. Es kann angenommen werden, dass der Beiname Phoebus des hier verehrten Gottes bei der Namensgebung für den Ort an der Kultstätte des (Phoebus) - Apollo-Grannus Pate gestanden hat. Mehrere Weihesteine in der Umgebung - die nächsten an der Stadtpfarrkirche von Lauingen und im Heimathaus der Stadt - unterstreichen die Bedeutung dieser Tempelanlage als überregionales Heiligtum mit Wallfahrtscharakter.

In seinem Namen zeigt sich die Verschmelzung des für die Heilkunst zuständigen griechisch-römischen Gottes Apollo mit dem keltischen Quell- und Badegott Grannus. In dem römischen Prachtbau wird auch das religionspolitische Bestreben sichtbar, die in Rätien lebende keltoromanische Bevölkerung durch das Wiederbeleben einheimischer Religionstraditionen stärker an das römische Reich zu binden. Darüber hinaus hatte dieses Kultzentrum eine große medizinische Bedeutung, wobei aufgrund des hier austretenden klaren Quellwassers der Schwerpunkt auf Kultbädern und Trinkkuren als Teile einer psychosomatischen Ganzheitstherapie gelegen sein dürfte.

Wasser Luft Sonne: Wer in Lauingen Aufenthalt macht hat das Glück, neben einer hübschen alten Stadt auch die schöne Landschaft genießen zu können. Etwa zwanzig Minuten von der Stadtmitte entfernt liegt der Auwaldsee, eine zwischen herrlichen alten Bäumen liegende Seefläche mit fünfzig Hektar, in der man baden kann und die einlädt, am Ufer die Freizeit zu verbringen. Um den See ist ein hübscher Waldpfad angelegt, der sich zum Joggen und Wandern eignet.

Im Donauried liegen tiefblaue Baggerseen mit klarem Wasser, die ebenfalls zum Baden freigegeben sind. Bei Regen bieten das Heimathaus und die Mineraliensammlung gute Möglichkeiten sich über die Stadtgeschichte und die Welt der edlen Steine und Erze zu informieren.

Sport, Spiel und Freizeit: Die Lauinger lieben Geselligkeit und gemeinsames Tun. In über 70 Vereinen und Verbänden haben sie sich je nach ihren Neigungen organisiert und beleben das Geschehen in der Stadt. Der im Jahre 1869 gegründete Lauinger Turnverein (TV) unterhält die Sparten Turnen, Leichtatlethik, Handball, Skilaufen, Eisstockschießen, Basketball und alle Formen der Gymnastik. Der FC Lauingen betreibt in dem städtischen Auwaldstadion den Fußball mit Senioren- und Jugendabteilungen. Ein Ruderclub, der über alle Bootsarten verfügt, nimmt an Regatten in ganz Süddeutschland teil, der Tennisclub bietet schön gelegene Plätze für den weißen Sport an. Die Freunde der Schäferhunde haben ein eigenes Domizil mit Dressurplatz, und eine besondere Attraktion kann der Leonhardi Reit- und Fahrverein mit seinem modern hergerichteten Parcour bieten. Der Tischtennissport wird ebenso gepflegt wie das Schießen im Schützenverein, und um die Gesundheit der Bürger müht sich ein aktiver Kneipp-Verein, der in seinem Wochenprogramm Radfahren, Gymnastik, Wandern und gesellige Veranstaltungen anbietet und in Vortragsabenden auf die Gesundheitsvorsorge hinweist. Interessenten der Bienenzucht, des Obst- und Gartenbaues, der Kaninchenzucht und der Fischerei haben Möglichkeit, Freunde zu finden, und die vielen kirchlichen, karitativen und kulturellen Vereine bieten in ihren Programmen Unterhaltung, Geselligkeit und Informationen.

Lauinger Künstler: Dass die Blütezeit des Handels auch die Kunst in Lauingen förderte, lässt sich leicht ermessen. Schon im 15. Jahrhundert gab es tüchtige Goldschmiedemeister in der Stadt, die für Kirchen und Klöster arbeiteten und deren Werke als repräsentative Geschenke des Rates hohen Persönlichkeiten überreicht wurden. Die Lauinger Maler Karpf und Schreiner schmückten die St. Leonhardikirche mit Gemälden, dazu lieferte Johann Gröbner, der Bildhauer, die Figuren. Johann Anwander betätigte sich in vielen Kirchenbauten der Umgebung als Freskomaler und in zahlreichen Altarbildern; sein Arbeitsfeld reichte bis nach Bamberg (Altes Rathaus) und Münnerstadt (Augustinerkirche). Seit dem 15. Jahrhundert – mit einigen Unterbrechungen – bis 1956, wurden in Lauingen Bronze-Glocken gegossen. Auch das hiesige Geläute, bestehend aus fünf Glocken, zeugt noch von den Meisterleistungen dieser Werkstätte. Im vorigen Jahrhundert etablierte sich hier, gegründet von Ludwig Mittermeier, eine bedeutende Glasmalerei-Anstalt, die, über drei Generationen geführt, bemalte Kirchenfenster weit über Bayern hinaus, bis nach Amerika, lieferte.

Lustig ist die Fasenacht: Lauingen, nachweisbar ein alemannischer Ort, feiert heute noch als besonderes Brauchtum die Fasnacht, die in frühe Zeiten zurückreicht. Schon 1563 gebot der Rat, von dem „Alt Haidnisch weckh vnd Christenmenschen vnwurdig ding“ Abstand zu nehmen, doch immer wieder schlüpften die Lauinger in der letzten Fasnachtswoche in die Narrenkleider und gingen „maskern“. Seit einigen Jahrzehnten gibt es am Gumpigen donnerstagabends ein großes Spektakel, wenn auf dem Marktplatz die Winterhexe Barbara Schwertgoschin durch Verbrennen hingerichtet wird und Hunderte von Hexen und „alten Menschern“ diese Szene mit Geheul und Geschrei begleiten. Im magischen Licht des Holzfeuerstoßes wird das Urteil verkündet und die Hexe dem Feuer überliefert. Danach ziehen mit Blumen geschmückte junge Mädchen ein, symbolisch andeutend, wie der Winter durch den nahenden Frühling vertrieben wird. Der Lauterbacher Heimatdichter Alois Sailer schrieb die begleitenden Worte für dieses „Lauinger Fasnachtsspiel“. Am Fasnachtssonntag zieht der Fasnachtszug mit vielen Musikkapellen, Wagen und Fußgruppen, die Geschehnisse aus Politik und Stadt glossierend, durch die Straßen. Am Dienstag treffen sich die Narren zum Kehraus und am Aschermittwoch zur Beutelwäsche und dem Schneckenessen. Die Organisation der Lauinger Fasnacht liegt seit Jahrzehnten in den bewährten Händen der Faschingsgesellschaft „LAUDONIA“. Dieser ist auch eine Narrenzunft angegliedert, die, verbunden mit den schwäbischen und oberschwäbischen Zünften, an Narrensprüngen teilnimmt oder selbst solche in Lauingen durchführt. Die vielen Tausende von Besuchern, die jedes Jahr zur Fasnacht nach Lauingen kommen, feiern gerne in der Stadt, genießen die Gastlichkeit und freuen sich an der ungezwungenen Narretei.

Das BVS-Bildungszentrum in Lauingen - Moderne Wissensvermittlung: Das BVS-Bildungszentrum Lauingen wurde von der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) 1998 errichtet, um die wachsenden Aufgaben im Umweltschutz wahrnehmen zu können. Dabei werden im Bildungszentrum nicht nur Lehrgänge und Seminare der BVS durchgeführt. Es steht auch allen Fachverbänden und anderen Aus- und Weiterbildungsträgern offen. Erfolgreiche Seminare und Lehrgänge brauchen eine angenehme Atmosphäre und die richtige Technik. Für die richtige Mischung sorgen19 Lehrsäle, 1 IT-Lehrsaal, 1 Elektro- und Metall-Werkstatt und eine repräsentative Aula für 300 Personen. Ob die Gäste relaxen, lernen oder arbeiten möchten, sie liegen immer richtig in den 75 Einzel- und 55 Doppelzimmern.

Auf dem „Tor des Windes“ ist in 15 verschiedenen Sprachen der bekannte Ausspruch des Indianerhäuptlings Seattle eingeprägt: „Wir sind ein Teil der Erde und sie ist ein Teil von uns“. Dies ist eine eindringliche Mahnung für einen Verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Der Künstler Wilhelm Holderied hat in Anlehnung an Häuptling Seattle sein Werk „Tor des Windes“ genannt, weil man, ebenso wie die Luft zum Atmen, auch den Wind nicht kaufen kann.

Die römische Vergangenheit des Platzes auf dem das Bildungszentrum jetzt steht, wird durch dieses Kunstwerk besonders betont. Wenn die Sonne auf das Tor scheint, bildet der Schatten den Grundriss des ehemaligen Osttores des Kastells nach, das sich früher an dieser Stelle befand.

Türkisches Kulturzentrum mit Moschee: Die Hicret-Moschee, erbaut in den Jahren 1993 bis 1996, ist nicht nur das Gotteshaus einer großen türkischen Gemeinde aus dem ganzen Landkreis. Sie ist auch eine außerordentlich interessante Sehenswürdigkeit in Lauingen und spiegelt das gute Verhältnis zwischen den Einheimischen und ihren türkischen Mitbürgern wieder.

Viele Gäste und Besuchergruppen aus ganz Deutschland besuchen die „Hicret Camii“, um deren eigenwillige Architektur, aber auch das kulturelle Leben kennen zu lernen, das die Menschen unterschiedlicher Konfessionen hier zusammenführt.

In der ganzen islamischen Geschichte waren die Moscheen immer schon Stätten der sozialen und kulturellen Begegnungen und Dienste. So beherbergt die Moschee nicht nur einen Gebetsraum für 300 Gläubige, sondern auch verschiedene Aufenthaltsräume, Waschräume, ein Cafe, einen Unterrichtsraum für Kinder, die den Koran lernen, eine Bibliothek und einen Verkaufsraum für Lebensmittel. Die Moschee kann unabhängig von Rasse, Herkunft und Religion von jedermann und -frau besichtigt werden. 

Stadt Lauingen, Herzog-Georg-Straße 17, D-89415 Lauingen an der Donau, www.lauingen.de

Anreise: Lauingen ist mit dem Auto gut erreichbar, via A 7 und A 8 und diese Variante ist zu empfehlen.

Arbeitsgemeinschaft Deutsche Donau, Neue Straße 45, D-89073 Ulm, www.deutsche-donau.de - www.die-junge-donau.de

Die Donau: Von der Quelle in Donaueschingen bis zur Drei-Flüsse-Stadt Passau fließt die Donau durch Deutschland. Ein Besuch der Straußenfarm Donaumoos lohnt ebenso wie der in der Albert Magnus Stadt Lauingen. Ulm oder Neu Ulm auf alle Fälle schippert hier die Ulmer Schachtel. Ein Juwel an der jungen Donau ist bereits in Fridingen zu Finden und beim Leben am Fluss finden sich Hotels aller Couleur: Die Gastronomie bietet „gute Hausmannskost“. Donau so Blau. 

Von Christian Müller, Foto Gerald H. Ueberscher mit freundlicher Unterstützung von Uli Koch, Arge Deutsche Donau, www.deutsche-donau.de

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