New York

Eine Idee, die sich binnen der letzten Jahre immer mehr in den Köpfen Reisender manifestiert, ist der Roadtrip quer durch die USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika bieten nämlich nicht nur herrliche Panoramen zum Bestaunen, unterwegs kommen Reisende auch in den Genuss von diversen Sehenswürdigkeiten. Wer eine solche Reise plant, sollte sich ebenso mit den herrschenden Verkehrsregeln auseinandersetzen. Diese unterscheiden sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nämlich zum Teil erheblich zu dem, was man auf Deutschlands Straßen kennt.

Welche Verkehrsregeln gibt es in den USA?

Wer sich bereits mit den USA ein wenig beschäftigt hat, wird sicherlich wissen, dass selbst gesetzliche Regelungen in den jeweiligen Bundesstaaten sehr unterschiedlich ausfallen können. Daraus lässt sich schließen, dass auf Amerikas Straßen je nach Bundesstaat auch andere Verkehrsregeln gelten.

Ebenso gibt es innerhalb der USA keinen allgemeingültigen Bußgeldkatalog, den man sich im Vorfeld ansehen und einprägen könnte. Es ist also empfehlenswert, sich vor der jeweiligen Reise stets darüber zu informieren, wie die geltenden Regelungen im Bundesstaat aussehen, in den man zu reisen beabsichtigt.

Benötigt man einen internationalen Führerschein?

Jeder Reisende benötigt innerhalb der USA einen internationalen Führerschein, wenn er dort Auto fahren möchte. Sofern man diesen besitzt, ist es außerdem wichtig, den regulären deutschen Führerschein ebenfalls mitzunehmen. Denn der internationale Führerschein ist nur bei seinem Vorhandensein gültig.

Begibt man sich in den USA ohne die zulässigen Papiere hinters Steuer und wird erwischt, wird dies gewertet wie ein Fahren ohne Führerschein. Dementsprechend fällt auch eine entsprechend hohe Strafe an.

Wer für seine Reise ein Auto mieten möchte, muss außerdem ein Mindestalter von 21 Jahren erreicht haben. Manche Services sind sogar noch strenger und setzen ein Mindestalter von 25 Jahren voraus. Im Zuge dieser Bestimmungen ist es außerdem erforderlich, eine Kreditkarte zur Bezahlung zu besitzen, außerdem verlangt jede Autovermietung die Hinterlegung einer Kaution als Sicherheit.

Können Bußgelder bei Verstoß drohen?

Zwar gibt es in den USA je nach Bundesstaat unterschiedliche Verkehrsregeln, doch wird bei einem Verstoß gegen diese durchaus ein Bußgeld verhängt. Um einen kleinen Einblick in die Bußgeldtabellen zu erhalten, folgt hier nun ein Beispiel zu Kalifornien:

+Geschwindigkeitsüberschreitung ab 20 km/h: ab 35 US-Dollar. Parkverstoß: ab 50 US-Dollar

+Pflicht zum Anschnallen missachtet: ab 162 US-Dollar

+Handy am Steuer genutzt: ab 162 US-Dollar

+Fahren mit Alkohol am Steuer: ab 390 US-Dollar

+Rote Ampel überfahren: ab 490 US-Dollar

Wie anhand dieser Tabelle sehr gut zu sehen ist, fallen die Bußgelder bei einem Vergehen relativ hoch aus. Daher ist es umso wichtiger, sich vor Reiseantritt eingehend über die Verkehrsregeln zu informieren.

Worauf muss beim Autofahren geachtet werden?

Eine Regelung, mit der sich jeder Autofahrer in den USA beschäftigen muss, ist dass die Angaben nicht in Kilometern pro Stunde erfolgt. Die USA nutzen stattdessen das angloamerikanische System, bei dem im Verkehr vorzugsweise die Geschwindigkeit in Meilen pro Stunde angegeben werden. Das bedeutet, jeder Wert des metrischen Systems muss mit dem Faktor 1,6 multipliziert werden, um die korrekte amerikanische Einheit zu erhalten.

Dies spielt vor allem bei der Angabe der Höchstgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Zwar variiert diese je nach Staat, doch im Allgemeinen greifen die Amerikaner auf die folgenden Richtlinien zurück:

+Tempo innerhalb geschlossener Ortschaften: zwischen 20 und 30 mph (was etwa 40, beziehungsweise 48 km/h entspricht)

+Tempo außerhalb geschlossener Ortschaften: zwischen 55 und 65 mph (entspricht 88, beziehungsweise 104 km/h)

+Tempo auf der Interstate (der amerikanischen Autobahn): zwischen 70 und 75 mph (zwischen 112 und 120 km/h)

Fakt ist, dass es in jedem Staat ein Tempolimit gibt, es ist nur sehr unterschiedlich. Werden die Vorgaben missachtet, drohen erhebliche Strafen. Insbesondere innerhalb von Städten, in denen sich zum Beispiel Schulen oder Kindergärten befinden, sollte mit besonderer Vorsicht Auto gefahren werden. Außerdem werden selbst dann Strafen verhängt, wenn die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit aus Unwissenheit erfolgte oder weil man einfach nicht aufgepasst hat.

Ein weiteres wichtiges Element, welches jedoch auch in Deutschland mit hohen Strafen sanktioniert wird, ist das Fahren mit Alkohol im Blut. Innerhalb der USA sind die Bußgelder hier jedoch um ein Vielfaches höher und beginnen zum Teil bei vierstelligen Beträgen, die je nach Alkoholkonzentration noch steigen können. Generell lässt sich sagen, dass man es in den USA besser nicht darauf ankommen lässt und vollständig auf Alkohol verzichtet, wenn man sich hinter das Steuer setzen möchte.

Als weiteres Vergehen wird es übrigens angesehen, wenn an unübersichtlichen Stellen überholt wird. Hierfür darf auch keineswegs die extra bereitgestellte "Carpool Lane" genutzt werden. Diese steht ausschließlich Fahrgemeinschaften zur Verfügung. Zudem sind derartige Fahrspuren klar als solche mittels Verkehrsschild deklariert.

Übrigens: Wer Kinder im Auto hat, sollte auf das Rauchen verzichten. Dies ist innerhalb der USA gänzlich verboten.

Zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass nicht gezahlte Bußgelder einen auch bis ins Heimatland verfolgen können. Werden diese nicht zeitnah ausgeglichen, wird dem Reisenden möglicherweise eine erneute Einreise verwehrt. Alternativ ziehen manche Autovermietungen mögliche Sanktionen über die hinterlegte Kreditkarte ein.

Ein Beitrag von Ines Schuster

rightmart GmbH, Hinterm Sielhof 4–5, D-28277 Bremen.

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