Berlin

Trauer ist immer ein bewegendes Ereignis, der Verlust nahestehender Menschen und die Erinnerung an solche schmerzvollen Verluste: „Bis das der Tod uns scheidet“!

Pietät: Respekt und Ehrfurcht vor den Toten. Aktuell werden in der Bundeshauptstadt von den etwa 35.000 jährlich Verstorbenen fast die Hälfte anonym und somit namenlos beigesetzt. Oft aus Kostengründen. Die meisten Begräbnisse finden übrigens auf einem Friedhof oder vorher im Krematorium, statt und die „Friedhofskultur“ wird großgeschrieben. In Berlin gibt es rund 224 Friedhöfe, von denen 180 geöffnet sind und diese zeigen eindrucksvoll die Entwicklung der Friedhofskultur über die Jahrhunderte.

Eingang zum Ort der Trauer

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Ein Besuch, auf einem Friedhof, wird oft zu einer Zeitreise, weltweit gesehen, auch in Berlin. „Kunstvolle Jugendstilornamente, zu Stein gewordene Engel, herrschaftliche Grabstätten, auf den historischen Berliner Friedhöfen ist die Zeit stehen geblieben“. Friedhöfe zeigen eindrucksvoll die Entwicklung der Friedhofskultur und touristisch geführte „Geschichtsreisen“ mit Guide, sind im Angebot. Die Palette ist facettenreich. www.friedhoefe-berlin.de

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Invaliden Friedhof: Angelegt 1748, war Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Zum Invalidenhaus gehörten eine evangelische und eine katholische Kirche.

Das Land Berlin verwaltet derzeit 90 Friedhöfe, die übrigen werden von den rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden der verschiedenen Konfessionen betrieben. Die evangelische Kirche verwaltet in Berlin 118 Friedhöfe. Weiterhin gibt es 9 katholische Friedhöfe, 5 jüdische Friedhöfe, einen russisch-orthodoxen Friedhof und eine muslimische Begräbnisstätte.

Auf den Berliner Friedhöfen haben zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, die im Laufe der Jahrhunderte in Berlin wirkten, ihre letzte Ruhe gefunden. Die Liste der in Berlin begrabenen bedeutenden Persönlichkeiten ist lang. Pompöse und schlichte Grabmonumente wurden von den wichtigsten Künstlern der Zeit gefertigt und spiegeln, in den Stilen, die Epochen wider. Viele Gräber von Dichtern und Denkern, Künstler und Politikern stammen aus früheren Jahrhunderten und sind noch heute gut erhalten.

Leider möchte „man“ sich offiziell, an so manchen ehemaligen Mitbürger aus der „untergegangenen“ Zeit (1933 bis 1945) nicht mehr erinnern. Doch Insider wissen: Wo er liegt!

Unbekannte Grabstelle! - Invalidenfriedhof Berlin

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Namenlos: Eine fehlende Grabstätte als Ort der Trauerbewältigung wird von den Angehörigen meist schmerzlich vermisst.

Ruhe in Frieden

Der Invalidenfriedhof Berlin ist ein historischer Friedhof und eine Gedenkstätte zugleich. Diese Anlage gehört zu den ältesten seiner Art und wird als Zeugnis der preußischen und deutschen Militärgeschichte, wie als Erinnerungsstätte an die deutschen Befreiungskriege der Jahre 1813 bis 1815, angesehen. In ihm wurden seit der Eröffnung am 15. November 1748 „lahme Kriegsleut“, also Kriegsversehrte, untergebracht. Sie sollten sich so weit wie möglich, vor dem Ableben, durch Landwirtschaft selbst versorgen, dadurch aber auch mithelfen, die im Volksmund als „Sahara“ bekannte Gegend zu kultivieren.

Zum königlichen Legat gehörte umfangreicher Landbesitz von 134 Hektar. Direkt nördlich vom Invalidenhaus, an einer zur Gesamtanlage gehörenden Windmühle an der Kirschallee, ab 1860 Scharnhorststraße, lag der Begräbnisplatz. Bei der ersten Beerdigung auf dem neuen Friedhof wurde am 20. Dezember 1748 der katholische Unteroffizier Hans Michael Neumann beigesetzt. Ursprünglich umfasste der „Kirchhof der Invalidengemeinde“ nur das heutige Grabfeld A im Nordosten des Areals, in dem später auch die Kommandanten des Invalidenhauses beigesetzt wurden, die Kommandantengräber.

Friedhof - Radfahrer - Kolonnenweg - Roter Baron – Richthofen

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Die eigentliche Zerstörung des Invalidenfriedhofs begann mit dem Bau der Berliner Mauer 1961. Mitten im Zentrum. Als vordere Grenzmauer diente die aus Ziegelsteinen bestehende alte Friedhofsmauer aus dem Jahr 1902, auf die ein Zaun aufgesetzt wurde. Die Lücke in der Mitte der Mauer wurde beseitigt, die dort stehende „Königslinde“ – benannt nach König Friedrich II., der bei Invalidenhausbesuchen an der betreffenden Stelle gerastet haben soll, wurde gefällt. Im davor gelegenen Bereich bewachten Boote den Schifffahrtskanal.

„Ruhm und Ehre!?“

Zu den bekanntesten, hier begrabenen, Militärs, gehören der frühere Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Werner von Fritsch (1880–1939), Kommandeur des Kampfgeschwaders 77, „vor Warschau gefallen“, lautet die Inschrift.

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Der in Grabfeld A bestattete Kommandeur des Artillerie-Regiments 66, Major Wilhelm Kleinau (1896–1939), fiel am 1. September 1939, dem „ersten Kriegstag“ im 2. Weltkrieg. Major Friedrich Dziobek (1878–1945), beigesetzt in Grabfeld B, starb am 28. April 1945 bei den Kämpfen in Berlin, zehn Tage vor der Bedingungslosen Kapitulation. Einige Grabstellen erinnern an vermisste Soldaten, so die für den Militärarzt Dr. Martin Schlegel (1898–1943) in Grabfeld B. Schlegel starb vermutlich in der Schlacht von Stalingrad Anfang 1943, so steht es auf dem Grabstein.

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Die Stelle des geschleiften Grabs von Hitlers Chefadjutanten, Generalleutnant Rudolf Schmundt (1896–1944), der an den Folgen seiner beim Attentat vom 20. Juli 1944 erlittenen Verletzungen gestorben war, markiert inzwischen ein Restitutionsstein.

Am Staatsakt für den General der Artillerie und Leiter des Heereswaffenamtes Karl Becker (1879–1940) mit anschließender Beisetzung auf dem Invalidenfriedhof nahm auch Hitler teil. Becker hatte sich erschossen, nachdem er für Munitionsengpässe verantwortlich gemacht worden war. Sein Grabmal ist nicht erhalten geblieben.

Ort der Trauer: Invalidenfriedhof Berlin!

Hans Joachim Jung Förderverein Invalidenfriedhof Berlin (Video www.vergangenheitsverlag.de)

Ein Held seiner Zeit: Über 100 Feind Abschüsse!

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Im November 1941 ordnete Hitler ein aufwendiges Staatsbegräbnis auf dem Invalidenfriedhof für Generaloberst Ernst Udet (1896–1941) an, den Generalluftzeugmeister und Chef des Planungsamtes der Luftwaffe im Reichsluftfahrtministerium. Wie bei Wolfgang Fürstner und Karl Becker sollte die Tatsache verschleiert werden, dass Udet – bekannt als „Des Teufels General“ - nach Richthofen der bekannteste deutsche Flieger des Ersten Weltkriegs, Selbstmord begangen hatte.

Der Jagdflieger Werner Mölders (1913–1941), der zur Teilnahme an der Beisetzung beordert worden war, starb am 22. November 1941 in Breslau beim Absturz seines Flugzeugs auf dem Weg nach Berlin. Udet und Mölders wurden in unmittelbarer Nähe Richthofens und Stutterheims in Grabfeld F beigesetzt.

Im Jahr 1942 wurden mit großen Ehren zwei führende Vertreter des NS-Regimes auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt. Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition sowie Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Fritz Todt (1891–1942), war im Februar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Der Leiter des Reichssicherheitshauptamtes und Beauftragte für die Durchführung des Holocaust, SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich (1904–1942), war an den Folgen eines von tschechischen Widerstandskämpfern verübten Attentats erlegen. Beide erhielten nur einen einfachen Grabschmuck aus Holz, da sie nach Hitlers Wunsch später in einen monumentalen Rahmen umgebettet werden sollten, Todt in ein „gewaltiges Grabmal“ bei Irschenberg an der Reichsautobahn München am Chiemsee, Heydrich in der geplanten „Soldatenhalle“.

 

Der Historiker Laurenz Demps wertet, dass vor allem „die Beisetzung Heydrichs, dessen sterbliche Überreste nicht entfernt wurden, eine besonders schwere Last“ sei, die auf dem Invalidenfriedhof liege. (Foto warrelics Archiv)

In den letzten Kriegstagen im April 1945 wurde auf dem Invalidenfriedhof gekämpft. Es entstanden Schäden an vielen Grabstellen, die zum Teil heute noch zu Sehen sind, so an der Rückwand des Stülerschen Grabdenkmals für Friedrich Wilhelm von Rauch und an Gräbern in Feld A. In einem Massengrab wurden 31 Tote beigesetzt, vermutlich zivile Opfer.

„Berliner Mauer“ „Antifaschistischer Schutzwall“ 1961 bis 1989!

Invalidenfriedhof Berlin by ReiseTravel.eu

Peter Göring. Held der DDR. Jedes DDR Kind kannte diesen Namen. Erschossen am 23. Mai 1962: „Ost-Berliner Grenzsoldaten schossen auf den 14-jährigen Schüler Wilfried Tews, der über Invalidenfriedhof und Kanal in den Westen fliehen wollte. West-Berliner Polizisten, die angewiesen waren, Flüchtlinge zu schützen, erwiderten das Feuer, um den von sieben Schüssen getroffenen Tews am westlichen Kanalufer bergen zu können. Insgesamt wurden bei dem Schusswechsel über 100 Kugeln abgefeuert. Der Gefreite bei den Berliner Grenztruppen Peter Göring wurde dabei tödlich verletzt, zwei seiner Kameraden verwundet. Göring wurde später in der DDR als Märtyrer gefeiert. Straßen, Schulen und Kasernen wurden nach ihm benannt“. Peter Göring wurde zwar nicht auf dem Invalidenfriedhof beerdigt, aber hier geschah die Tat!  

Förderverein Invalidenfriedhof e. V., verfolgt das Ziel, den kultur-, militär- und sozialgeschichtlich bedeutsamen Invalidenfriedhof in seinem historischen Umfang als ein Denkmal der deutschen, preußischen und Berliner Geschichte und als Ort der Besinnung zu erhalten, würdig zu gestalten und zu pflegen. Der Invalidenfriedhof soll als Stätte des Nachdenkens über die deutsche Geschichte erhalten und restauriert werden. Die denkmalpflegerische Sicherung vorhandener Grabdenkmale und die Restitution bedeutsamer Grabanlagen sollen gefördert werden. Die Geschichte des Friedhofs und der hier beigesetzten Personen sollen dargestellt werden. www.foerderverein-invalidenfriedhof.de

ReiseTravel Fact: Auf den ersten Blick sieht es auf dem Invalidenfriedhof an der Scharnhorststraße in Mitte aus wie auf einem ganz normalen Friedhof. Grabsteine verschiedener Epochen stehen verstreut unter alten Bäumen. Doch das Gelände wird zerschnitten von Überbleibseln der Berliner Mauer. Wie ein Fremdkörper taucht sie plötzlich auf, versperrt den Blick auf Teile des Friedhofes. Für einen so alten Friedhof geht es hier allerdings recht betriebsam zu, Touristen sowie zahlreiche Besucher aus aller Welt sind anzutreffen. Auf den weiten Flächen wächst Gras und Blumen. Zwei fleißige Frauen, „wir sind Friedhofsgärtner“, sorgen für Ordnung und Sauberkeit. Und, obwohl der Friedhof seit 1951 geschlossen ist, gibt es rund 40 Grabsteine, die erst in den vergangenen 14 Jahren hier abgelegt wurden. Wie kein anderer Friedhof spiegelt der Invalidenfriedhof die wechselvolle Geschichte der Stadt - von den Preußen über die Nazis bis hin zur DDR und zur heutigen Zeit.

Der Niedergang des Friedhofes begann kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Damals wurde er zum Kampfgebiet, teilweise wurden Gräber zerstört. 1946 befahlen die Alliierten, dass nationalsozialistische Symbole und Denkmäler auch auf Friedhöfen entfernt werden.

Der vollständigen Zerstörung entging der Friedhof wohl nur deshalb, weil auf ihm Persönlichkeiten wie von Scharnhorst und Karl-Friedrich Friesen ruhten, die die DDR für sich zu vereinnahmen suchte. Nach dem Mauerfall waren von früher 3.000 Gräbern nur noch 260 erhalten. Behutsam wurde der Friedhof wieder instand gesetzt: Grabsteine aufgerichtet, Grabmäler restauriert und entlang den Wegen neue Bäume gepflanzt. Da die Spuren der DDR-Zeit nicht getilgt werden sollten, blieb die Mauer stehen. Familien, die nach der Wende auf geschändeten Gräbern einen neuen Grabstein nach altem Vorbild errichten wollten wurde dies nicht erlaubt. Man einigte sich darauf, dass die Angehörigen an der Stelle, wo einst das Grab war, einen 60 mal 60 Zentimeter großen, so genannten Kissenstein, anlegen dürfen. NS-Größen sollten ausgenommen bleiben. Doch das Bezirksamt Mitte genehmigte einen Gedenkstein für Fritz Todt. Ilsebill Todt, die Tochter von Fritz Todt, kämpfte seit Jahren darum, einen Grabrestitutionsstein für ihren Vater aufstellen zu dürfen.

Nicht nur Generäle, auch gefallene Soldaten wurden im Laufe des Krieges beigesetzt. Darunter zahlreiche Jagdflieger und alle mit dem Orden "Pour le mérite", der höchsten deutschen Kriegsauszeichnung, dekoriert. Für die Neugestaltung Berlins durch Albert Speer zur „Reichshauptstadt“ wurde eine Einebnung des Invalidenfriedhofes notwendig. Die Überführung der bedeutendsten Soldaten, in die von Wilhelm Kreis entworfene Soldatenhalle, wurde geplant. Der beginnende Zweite Weltkrieg führte aber größtenteils zur Einstellung der Arbeiten in Berlin. In den Endkämpfen des Jahres 1945 wurde auch der Invalidenfriedhof in Mitleidenschaft gezogen. Einschüsse und Absplitterungen an zahlreichen Steinen deuten auf hier stattgefundene Kämpfe hin.

Deutsche Geschichte: Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!

Invalidenfriedhof Berlin, Scharnhorststraße 33, D-10115 Berlin. Täglich geöffnet.

1925 erschien erstmals ein Friedhofsführer, geschrieben vom Inspektor des Friedhofes Karl Treuwerth. Gemeinsam mit dem 1936 und 1941 in vier Auflagen erschienenen Buch von Günther Hintze "Der Invalidenfriedhof in Berlin - Ein Ehrenhain preußisch-deutscher Geschichte" bildet es die Grundlagenliteratur zum Invalidenfriedhof.

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt zur Einstimmung zum Thema „Besuch Friedhof“ das Buch: Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe von Thorsten Benkel und Matthias Meitzler.

Der Friedhof – hier tobt das Leben

Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe von Thorsten Benkel und Matthias Meitzler. Ungewöhnliche Grabsteine. Eine Reise über die Friedhöfe von heute. KiWi-Taschenbuch

Thorsten Benkel und Matthias Meitzler haben über 500 Friedhöfe im deutschsprachigen Raum besucht – und die beiden Soziologen staunen noch immer über ergreifende, humorvolle, überraschende und rätselhafte Gräber und Inschriften. Die eindrucksvollsten von nahezu 30.000 Fotos präsentieren sie in diesem Buch. Sie zeigen, wie Menschen mit dem Verlust umgehen (Lach doch mal), wie Beziehungsverhältnisse reflektiert werden (Mit dir zu leben war nicht leicht, doch ohne dich ist’s noch viel schwerer), was den Verstorbenen wichtig war (Nicht das Licht auslöschen), wie ihre Hobbys ihr Lebensende prägten (Dein letztes Match hast du verloren), welche Charakterzüge sie hatten (Es Lebbe geht weiter) und welche Verdienste ihnen zugeschrieben werden (Er war guter Eltern Sohn). Und wer würde mit Skiern, Raumschiffen, Skateboards, Handys, Panzern, Aschenbechern, Computermäusen und Comicfiguren als Grabsteinmotive rechnen?

Benkel und Meitzler zeigen: Der „Totenacker“ ist von der Individualisierung eingeholt worden. Manche Lebensbilanz fällt ernüchternd aus (Alles Scheiße), manche ist ironisch (Nur tiefergelegt), mancher Nachruf bringt den Betrachter ins Grübeln (Der Tag ist gerettet), und auch die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen gibt (Das war alles), ist kein seltenes Bekenntnis mehr. Was aber will die Grabinschrift „Lasst uns die nächste Revolution in einem August beginnen“ besagen? „Der Friedhof von heute hat etwas von Facebook; der Grabstein als letztes Profil, für Jahrzehnte in Stein gemeißelt!“

Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe von Thorsten Benkel und Matthias Meitzler. Ungewöhnliche Grabsteine. Eine Reise über die Friedhöfe von heute. KiWi-Taschenbuch, 240 Seiten, Broschur, mit über 300 farbigen Fotos, ISBN 978-3-462-04608-3, www.kiwi-verlag.de
Das Buch kostet im Buchhandel 9,00 Euro.

Wir alle werden sterben! Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider, Pfarrer. Von 2010 bis 2014 Ratsvorsitzender der EKD und damit höchster Repräsentant der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider by ReiseTravel.eu

Leben nach dem Tod: Was passiert wirklich, wenn wir sterben?

Ist das Leben dann zu Ende, oder erlebt die Seele einen Übergang in ein anderes Sein?

Wahrheiten: Alles ist im steten Wandel. Wir alle werden sterben.

ReiseTravel Service

„Bis das der Tod uns scheidet“!

Am Ende des Lebens, die Bestattung!

Berlin hat rund 3,5 Millionen Einwohnern. Entsprechend hoch ist auch die Zahl der Sterbefälle, die jeden Tag zu verzeichnen sind. Für die Beerdigung stehen in der Hauptstadt – wie auch in ganz Deutschland – die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung.

Bestattungsarten?

Bestattungen sind auf unterschiedliche Art und Weise möglich. Eine Erdbestattung ebenso wie eine Feuerbestattung, Seebestattung und eine muslimische Bestattung sind machbar. Die muslimische Bestattung wird allerdings nur von einzelnen Bestattern angeboten. Eine Bestattung in Berlin erfolgt auf einer Vielzahl von Friedhöfen. Nahezu jeder Stadtteil verfügt über einen öffentlichen Friedhof. Besonders beliebt bei „Berliner Bestattungen“ ist die Feuerbestattung. Sie ist die preiswerteste Variante und bietet die meisten Möglichkeiten für die Beisetzung.

Den passenden Anbieter finden?

Die Auswahl eines passenden Bestatters, sowie der passenden Bestattungsart, hat immer etwas mit Vertrauen und Gefühl zu tun. Die Angehörigen wollen ihren Verstorbenen in guten Händen wissen und vertrauen dem Bestatter, dass dieser eine würdevolle Bestattung ausrichtet. Nicht zuletzt ist auch die Höhe der Kosten für eine Bestattung ein wichtiger Faktor. Mit einem Preisvergleich von Bestattungsinstituten in Berlin kann man beide Aspekte abdecken: Den Bestatter finden, der vertrauenswürdig ist und der das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Informationen zu Bestattungen?

In Deutschland kann man momentan zwischen drei Bestattungsarten wählen. Neben der Erdbestattung sind eine Feuerbestattung sowie eine Seebestattung möglich. Die traditionellste Bestattungsart ist die Erdbestattung. Doch immer mehr tritt die Feuerbestattung in den Vordergrund. Sie ist preiswerter. Dabei muss kein teures Erdgrab auf einem Friedhof gekauft werden, sondern die Urne kann auch anonym, auf der „grünen Wiese“ des Friedhofes, in einem Friedwald Baumbestattung oder in einer Urnennische Kolumbarium beigesetzt werden.

Kosten?

Die Kosten für eine Bestattung richten sich nach der Bestattungsart, der Auswahl des Sarges, den Kosten für den Friedhof und den Kosten für die Trauerfeier. Sie können daher recht stark schwanken und lassen sich im Vorfeld schwer festschreiben.

Funus Online Service GmbH, 0800-30 60 777 - www.bestattungsvergleich.de

Ist das der „richtige“ Grabstein? Die Auswahl ist groß!

Grabstein by ReiseTravel.eu

Grabsteine - Grabmal: Grabsteine für Bestattungen werden sowohl von Unternehmen angeboten, die direkt auf Grabmäler spezialisiert sind, als auch von Steinmetzen. Zwar ist bei einem Trauerfall die Grabgestaltung sicherlich das Letzte, woran man denken möchte. Dennoch ist es ratsam sich für einen Vergleich der Grabstein-Preise verschiedene Adressen von Grabmal-Unternehmen und Steinmetzen einzuholen.

Steinmetz: Zuerst einen Steinmetz finden, der die schwierige Entscheidung über das passende Grabmal erleichtert. Dann über die Kosten sprechen. Auch eine einfache und kostengünstige Grabplatte kann schön gestaltet sein, allerdings sollte man nicht „nur“ auf den Preis achten. Die Kosten für einen Grabstein setzen sich zusammen aus Größe, Material, Bearbeitungsaufwand, Aufwand und Ort der Aufstellung sowie die Anzahl der Schriftzeichen und der Art der Schrift. Ratenzahlungen sind möglich!

Gesetze und Bestimmungen: In der Regel gibt es auf allen Friedhöfen Vorschriften, seitens der örtlichen Friedhofsverwaltung, eine „Grabmalgenehmigung“. Für diese Genehmigung wird eine Gebühr von der Friedhofsverwaltung berechnet. Vor dem Kauf eines Grabsteines sollte diese Genehmigung unbedingt eingeholt werden.

„Wir führen Grabsteine in verschiedenen Preiskategorien, von der einfach bearbeiteten Grabplatte, bis zur sehr aufwendig bearbeiteten und individuell gestalteten Grabmal“, informiert Guido Mentz. www.grabsteine-in-berlin.de - info@grabsteine-in-berlin.de

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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