Krk

Der diskrete Charme der Badeinsel Krk mit Wein, Oliven und klares Meer

Magische Momente: Krk ist die größte der Kvarner Inseln in Kroatien, sie ist an den Ufern zumeist karstig aber im Inneren dagegen überraschend üppig grün. Schwimmen und Schnorcheln kann man in dem glasklaren Meer überall in den Buchten. In der Antike hieß Krk, die „Goldene Insel“, weil es Süßwasser gibt und heute ist Krk eine goldene Urlaubsinsel.

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Schroffe Felsen und niedriges Gebüsch säumen das Ufer, wenn man sich vom Festland aus über die 1.450 Meter lange Brücke der Insel Krk nähert. Kaum betritt man die Insel, ist man von ihrer Magie gefangen und taucht gleich in eine grüne Landschaft aus Bäumen, Büschen und wohl riechenden Kräutern ein. Krk ist eine ganz spezielle Insel. Zwischen den unzähligen Trockenmauern, die sich wie ein Netz über die Insel ziehen werden Wein und Oliven angebaut.

Das Hotel Resort Valamar Koralj liegt in einem Pinienhain oberhalb einer kleinen, felsigen Bucht, die ideal zum Schwimmen ist. Und das Beste ist, es ist das einzige Hotel in der Bucht. Beim Schwimmen im offenen Meer fühlt man kühle Strömungen die sind Süßwasserflüsse die unterirdisch ins Meer eintauchen. Der Tag beginnt mit einem Frühstück auf der großen Terrasse mit Blick auf die Badebucht und die gegenüberliegende Insel Ces. Im Hotelpool ziehen schon die Frühaufsteher ihre ersten Bahnen. Schön ist es am Abend im Biergarten unter den Pinienbäumen einer Band zu lauschen die internationale Hits spielen.

Die Küche der Insel Krk

Krk ist eine Gourmetinsel. Es gibt feinstes Olivenöl, Schafs- oder Ziegenkäse und den köstlichen Prosciutto. Fisch, Meerestiere und von freilaufenden Schafen, die und sich von Kräutern ernähren, Lammfleisch. Dazu gehören auch die traditionellen Surlice-Nudeln die über Stricknadeln gerollt werden. Fast alle Gerichte werden mit den wild wachsenden, aromatischen Kräutern der Insel abgeschmeckt. Dazu passt ein Weißwein, der auf Krk wächst, ein Zlahtina, ein trockener und leichter Sommerwein, der nach dem Meer, Zitrusfrüchten und grünen Äpfeln duftet. In Kroatien ist es Brauch die Weine nach der Rebsorte zu benennen. Früher wurden die wild wachsenden Wachholdersträucher als Weihnachtsbäume verwendet, heute wird der Proscuitto, bevor er getrocknet wird, mit Salz und Wacholder eingerieben. Unzählige Bienenvölker liefern Salbeihonig, so ist die süße Seite auch abgedeckt.

Vrbnik steht für Kultweine

Wo kann man den Zlahtina am Besten trinken, natürlich dort, wo er angebaut und gekeltert wird, in Vrbnik. Der Ort liegt auf einem steilen, 48 Meter hohen Hügel am Meer. Auf glatten Pflastersteinen geht es aufwärts in das Zentrum, in einen der ältesten Orte der Insel. Durch die engste Straße der Welt muss jeder einmal durchgehen. Sie ist gerade mal 43 Zentimeter breit, das ist sogar zertifiziert, weil viele andere Länder diesen Titel haben wollten. Die Autos müssen vor dem Ort geparkt werden, da die Straßen viel zu schmal sind. Große Güter transportieren die Einheimischen in der Schubkarre. Ein Umzug ist eine Herausforderung. Das Haus der ehemaligen Grafen Frankopan liegt in der Hauptstraße. Sie waren ein altes kroatischen Fürstengeschlechts, das auf der Insel Krk und dem nahen Festland lebte. Die Grafen haben viele Burgen gekauft, die baufällig waren und dann renoviert. 1671 wurde der letzte Frankopan in Wien hingerichtet, da er sich gegen den Habsburger Kaiser Leopold erhob. Zuerst kamen die Römer auf die Insel Krk, die wurden durch ein kurzes byzantinisches Zwischenspiel abgelöst. Von 1000 bis zum Jahre 1797 stand Krk unter der Herrschaft der Venezianer, aber eigentlich regierten die Fürsten der Frankopanen. Ab 1797 wurde die Insel österreichisch und fiel 1918 für zwei Jahre an Italien. Dann folgte die Jugoslawische Zeit und seit 1991 ist Kroatien selbstständig.

Wein ist das Nationalgetränk der Kroaten

Der Wein wird in Tälern angebaut, denn an den Hügeln würde er von der Sonne verbrannt werden. Die Bora, der Wind, der vom Festland über das Meer streicht bringt Feuchtigkeit mit winzigen Tropfen auf die Insel. Bei einer Besichtigung der Kellerei Nada gibt es zur Begrüßung einen Sekt aus der Zlahtina-Rebe. Die Rebsorte Zlahtina wird nur auf der Insel Krk und bei Crikvenica auf dem Festland angebaut. Der Weinanbau, die Kellerei und das Restaurant gehören der Familie Juranic in 3. Generation die jetzt Ivan Juranić leitet einem Familienunternehmen, das seit 1974 besteht. 90 Prozent der Weine werden vor Ort und zehn Prozent werden im eigenen Restaurant und in der Weinstube verkauft. „Große Hochzeiten im Ort kann man nur in einem guten Weinjahr einplanen“, erklärt Ivan Juranic, der Besitzer lachend. In dem in den Berg gebauten Weinkeller lagert der Zlahtina in Stahl- und Eichenfässern. Die zweite Gärung erfolgt danach in der Flasche. Eine Spezialität ist der „Valomet“, ein Sekt der in der Adria ausgebaut wird, der ist eine Rarität. Nach „ ersten Gärung im Fass wird der Sekt in Flaschen abgefüllt und wird für die zweite Gärung für fünf Jahre in Unterwasserhöhlen mit Gewichten beschwert und vor Strömungen geschützt gelagert. Die konstante Temperatur am Meeresgrund von zwölf Grad Celsius ist perfekt für die Entwicklung des Sekts. Während der Reifezeit sammeln sich Muscheln und Korallen auf den Flaschen, die dann aussehen wie ein „Unterwasserschatz von Piraten“. Dieser Sekt liegt total im Trend. Aus dem Trester wird ein Grappa hergestellt, der das Programm der Kellerei abrundet. Und im dazugehörigen Restaurant „Nada“ wird der Wein gleich zu einem Menü getestet. Der Blick von der Terrasse über die Adria auf das Festland ist gigantisch. Als erstes kommt ein Salat mit Oktopus. Es folgen dann Surlice, Nudeln, die mit Scampisauce serviert werden. Frischer kann der Fisch nicht sein, wenn man auf einer Insel ist, als Hauptgang überzeugt Wolfsbrasse mit gegrilltem Gemüse. Das Dessert „Povitica“ ist ein Käsekuchen der mit Ricotta aus Schafsmilch hergestellt wurde.

Baska, der schönste Strand auf Krk

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Der Ort Baška auf Krk hat die wohl landschaftlich spektakulärste Badeküste. Der zwei Kilometer lange Sand-Kieselstrand wird von hohen, weißen Karstbergen eingerahmt. Liegestühle und Sonnenschirme stehen bereit. Fliegende Händler bieten Gebäck, handgearbeitete Tischdecken und Kleider an. Der Ober, des gegenüber liegenden Restaurants serviert Cappuccino am Liegestuhl. Das Beste ist jedoch im sauberen und klaren Meer zu schwimmen und dabei einen Blick auf die Kirche des Hl. Johannes hoch oben in den Bergen zu werfen. Vor Baska steht eine Skulptur, die aussieht wie eine riesige in die Erde gesteckte Gabel. Es ist der Buchstabe „A“ der altkroatischen glagolitischen Schrift, die heute nicht mehr benutzt wird.

Nijvice mit Gourmet Restaurant

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In Njivice hatten schon die Römer eine Garnison, heute kommen Badegäste in den Strandort. Das „Gourmet Restaurant „Rivica“ in Njivice ist einen Besuch wert. Man sitzt im Schatten auf der Terrasse und lässt sich von Drazen Lesica dem Besitzer und Chefkoch verwöhnen. Seit 1934 ist das Restaurant schon in Familienbesitz. Viele Rezepte stammen von der Urgroßmutter. Diese Rezepte kombiniert er mit der venezianischen, der Kvarner- und der k. u. k.- Küche und gibt den Gerichten zusätzlich einen avantgardistischen Touch. Ganz landestypisch besteht die Vorspeise aus Kvarner Schafsquark mit Rucola und einem Doraden Carpaccio. Der Weißwein dazu, wie sollte es auch anders sein, ist ein Žlahtina, der ist leicht, trocken und fruchtig. Ravioli mit Garnelen gefüllt folgen einer Suppe aus wildem, grünem Spargel, der auf der Insel wächst. Das Lammfleisch ist natürlich von der Insel, es ist im Schweinenetz eingewickelt und wird mit Pastinaken serviert. Die Weinbegleitung ist ein Rotwein „Samigot“ von Ivan Katunar. Der Nachtisch ist eine ungewöhnliche Kombination aus wildem Spargel mit weißer Schokolade und Mascarpone mit getrockneten Feigen, die in Süßwein gekocht wurden und hervorragend schmecken. Die Weinkarte bietet eine große Auswahl an kroatischen Weinen aus verschiedenen Regionen Kroatiens an. Ein paar internationale Weine ergänzen die Auswahl.

Medizintourismus – Relaxen, Entspannen und Heilen

Der Medizintourismus hat eine große Tradition in der Kvarner Bucht und das bereits schon seit dem 19. Jahrhundert. Wer nach Selce kommt, der sucht Heilung. Die Poliklinik „Terme Selce“ mit der Klinikleiterin Dr. Vlasta Brozičevič und 50 Angestellten haben sich auf Sport- und Rehabilitationsmedizin spezialisiert. Dr. Vlasta Brozičevič blickt auf 25 Jahre Erfahrung zurück und erklärt stolz, dass ihre Patienten aus 86 Ländern kommen, darunter sind auch weltbekannte Sportler. Das Beste ist, man hat nur die Behandlungen in der „Poliklinik Terme Selce“ und schläft in einem Hotel, unternimmt Ausflüge, geht zum Strand und genießt die mediterrane Küche, so entfällt der Krankenhaus-Effekt total. Von den deutschen Krankenkassen bekommt man für die Behandlung in der Poliklinik ein Rezept, für das Hotel natürlich nicht. Für einen Aufenthalt zur Heilung sprechen 2.600 Sonnenstunden pro Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von 17 Grad mit der klaren Luft und dem Meer. Der Wind, die Bora wirbelt über dem Meer Aerosole auf und reichert die Luft mit Brom und Magnesium an. Das lindert Schmerzen, fördert den Schlaf und entspannt die Muskeln. Das Klima bringt Linderungen bei Rheuma, Asthma und Allergien. Selbst bei einem Aufenthalt von zwei bis drei Wochen, ohne Sport zu treiben, erhöht sich die Lungenkapazität und man hat dadurch noch als Langzeiteffekt für ein Jahr mehr Lebensqualität. Die unglaublich reine und klare Luft hilft Probleme der Atemwege zu heilen. Ein weiterer guter Punkt ist, dass man nachts gut schlafen kann in der Kvarner Bucht. Auch heute noch setzt man in Crikvenica auf die bewährte Thalasso-Therapie, die Meerwassertherapie. Crikvenica, genießt für ihr Gesundheistangebot einen international hervorragenden Ruf genießt. In Crikvenica kann man am Tag an einer Thalasso-Therapie, einer Meerwasserbehandlung teilnehmen, danach das Meer genießen. Urlaub und Therapie gehen Hand in Hand und unterstützen die Heilung.

Crikvenica – Strandtage satt

Crikvenica ist bei Badeurlaubern sehr beliebt, weil es über zwölf Kilometer lange Sand- und Kiesstrände gibt. Im Café International am Stadtplatz wird die Frankopan-Torte probiert. Sie ist eine Spezialität der Region und wird nach einem alten Rezept von Prinzessin Eleonore Maria Rosalia von Eggenburg aus dem Jahre 1686 zubereitet. Die Zutaten sind Blätterteig, Feigen, Rosinen, Aprikosen, Walnuss, gemahlene Mandeln und Muskatnuss. Cafès, Eisdielen und Restaurants reihen sich dicht an dicht auf der Strandpromenade.

Restaurant „Domino“ in Dramalj

Dramalj ist ein typischer Küstenort in der Nähe Crikvenicas. Sardellen, Thunfisch, Schinken und Oktopussalat werden aufgetischt. Geräucherter Seehecht und Sepia mit Karotten folgen. Strockfisch wird mit frittierten schwarzen Kartoffel-Gnocci serviert. Die Familie Domijan hat sich die einheimische Küche zum Ziel gesetzt.

Hotel Navis am nördlichsten Punkt der Adria

Das moderne und stylische Hotel Navis liegt direkt an der Adria. 2016 wird es fertiggestellt sein. Seit 2015 gibt es ein „Soft-Opening“. Es gibt einen Indoor – und einen Outdoor Swimming Pool und natürlich die Adria zum Schwimmen. Die Familie Kapetanovic hat schon 20 Jahre Erfahrung mit ihrem Hotel „Villa Kapetanovic“ und ist mit dem Restaurant „Laurus“ im Hotel mit zwei Hauben ausgezeichnet worden. Als Kruno Kapetanovic den Platz an der Adria gesehen hat, hatte er die Vision hier ein neues Hotel zu bauen. Er hat den Plan in die Tat umgesetzt. Das Design im Hotel Navis ist modern, mit klaren Linien und mit kräftigen Farben ausgestattet. Verschnörkeltes findet man nicht. Alle Zimmer sind verschieden. Das Beste ist, man kann im Bett liegend auf das Meer sehen. Der Platz ist ein Traum für Windsurfer, denn 365 Tage herrscht hier morgens Wind. Zu dem Menü, wie soll es auch anders sein, wird ein Žlahtina serviert. Die Vorspeise ist ein Schafskäsequark mit Rührei und Scampi, dazu gibt es selbst gemachtes Brot. Der Gourmet-Renner ist roher Fisch, den es zur zweiten Vorspeise gibt. Seebrasse mit Lachs, auf Paprika und Zucchini folgt als Hauptgang. Als Nachtisch folgt eine Mousse aus Topfen mit verschiedenen Beeren.

Opatija mit k. u. k. Flair und trendig

Opatija hieß damals Abbazia und gilt als Wiege des Tourismus. Die größten Seebäder findet man heute noch in Opatija, denn Opatija ist ein mondäner Badeort mit dem Hauch der k. u. k. Tradition. Schon Ende des 19. Jahrhunderts waren die Kurorte und Seebäder in der Kvarner Bucht sehr beliebt, da kamen die Reichen, Adeligen und die Wiener Hofkreise zur Sommerfrische zuerst im milden Winter. Opatija hat ein subtropisches Klima und garantiert Sonne für einen Badeurlaub. Begonnen hatte es als Iginio Scarpa aus Rijeka, er war ein reicher Kaufmann, der sein Geld mit dem Handel von Holz und Weizen verdient hatte. Er ließ eine spätklassizistische Nobelvilla bauen. Er wollte sich in der Villa von seinem hektischen Leben erholen und feierte dort rauschende Feste. Großzügig stellte er Maria Anna, der Gemahlin des Kaisers Ferdinand seine „Villa Angiolina“ für einen Kuraufenthalt zur Verfügung. Noch heute ist die Villa ein Prunkstück im Zentrum Opatijas. Sie ist für jeden zugänglich, da die Tourismusinformation dort untergebracht ist. Nach dem Bau der Eisenbahn 1873 wandelte sich der kleine Fischerort zu einem Seebad. Wenig später wurde das erste Hotel in Opatija gebaut, das Quarnero, das heutige „Hotel Kvarner“, es ist heute noch für seinen Kristallsaal mit schönen Kristalllüstern berühmt. Die reichen Wiener und Adeligen fuhren mit dem Zug von Wien bis nach Rijeka und stiegen in Opatija im Hotel ab. Die betuchten Adligen dagegen ließen sich Villen bauen. Nachdem Kaiser Franz Joseph Opatija offiziell zum Kurort ernannte war es schick nach Opatija zu fahren. Viele noble und elegante Villen und Hotels wurden gebaut. Zahlreiche Berühmtheiten wie Anton Tschechow, James Joyce und die Ballerina Isadora Duncan kamen nach Opatija. Kaiser Franz Joseph, ließ dort auch der Wiener Schauspielerin Katharina Schratt eine Villa bauen. Es wurde gemunkelt, dass die Villa einen geheimen Eingang hatte. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. gehörte genauso zu den illustren Gästen wie der italienische König Umberto von Savoyen und Gustav Mahler, Giacomo Puccini und Franz Lehár. Die Novelle „Ariadna“ von Anton Tschechow spielt in Opatija. Bis heute hat sich Opatija diesen Stil bewahrt. Luxushotels, Nobelrestaurants, Cafés und edle Boutiquen reihen sich an der zwölf Kilometer langen Strandpromenade „Lungo Mare“. Viele Sterne sind an der Promenade eingelassen, einer ist dem Schmusesänger Ivo Robic gewidmet. „Hotel Millenij“, ein fünf Sterne Hotel hat die wohl schönste Terrasse am Meer und ein paar Schritte weiter liegt das edle Hotel Mozart. Der große Park ist mit exotischen Bäumen aus aller Welt bestückt, wie Magnolienbäumen, Bambus, Zedern, Zypressen, Dattelpalmen, Akazien, Agaven und Kamelien. Im Frühling blühen die Magnolienbäumen wie verrückt, die Blüten werden bis zu 25 Zentimeter lang.

Die Jungfrau mit der Möwe

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Die Statue von der Jungfrau mit der Möwe ist nicht nur das Symbol von Opatija, sondern von der gesamten Kvarner Region. Sie steht elegant auf einem Fels vor der Uferpromenade. Graf Arthur Kesselstadt war ca. 18 Jahre alt als ein ältere Dame ihn vor einer Gruppe ausgelacht hatte und meinte, er sei nicht mutig genug bei „etwas schlechterem Wetter“ auszufahren. 1891 ertrank Graf Arthur Kesselstadt bei einem Frühjahrssturm auf dem Meer vor Opatija, nur seine Begleiterin überlebte. Seine Familie ließ zum Gedenken dem Verstorbenen eine Statue „Madonna del Mare“ aufstellen. Doch die Marienstatue war nicht wetterfest, wurde restauriert und steht heute im Tourismus-Museum der Villa Angiolina. 1956 wurde der verwaiste Platz mit einer neuen Statue der „Jungfrau mit der Möwe“ aufgestellt, die heute zu den Symbolen Opatijas gehört und ein begehrtes Fotomotiv ist. Es gibt nicht Besseres als in die Wellen einzutauchen und sich zu erfrischen und dann vielleicht noch einen Eiscafé zu trinken.

Die Stadt Krk

Die gewaltige, mittelalterliche Festung prägt das Stadtbild von Krk,der Hauptstadt der Insel. Die Frankopanen, die Grafen von Krk und die Venezianer hatten das Bollwerk auf römischen Grundmauern gebaut. Man glaubt man unternimmt einen Spaziergang durch das Mittelalter, wenn man durch das Stadttor die Altstadt betritt. Das bedeutenste Bauwerk ist die Marienbasilika, in ihr findet man noch Relikte römischer Thermen. Die Kirche ist aus dem 12. Jahrhundert. Das linke Seitenschiff ist eine Frankopanische Kapelle, die eine silberne Marienfigur enthält. Im Hafen dümpeln viele Boote und die Uferpromenade ist anfangs noch von Souvenirläden gesäumt. Bis zum Hotel Koralj zurück ist es nur ein kurzer zwanzig Minuten langer Spaziergang. 

ReiseTravel Fakt: Von den „Top Ten“ Restaurants in Kroatiens sind allein fünf in der Kvarner Bucht. Die wunderschönen Strände Kroatiens, die zahlreichen versteckten Buchten und die exzellente Küche wurden von Stars wie Bionce, Bill Gates, Angelina Jolie, Steven Spielberg, Andre Agassi, Gwyneth Paltrow, Robert De Niro, Clint Eastwood, Sharon Stone, Tom Cruise, Bono Vox, Beyonce and Jay Z entdeckt.

Anmerkung: Die Krawatte wurde in Kroatien erfunden. Die Jod Tinktur, das erste Waffenkugelflugfoto wurde hier gemacht, der Kugelschreiber und das Valium erfunden. Der in der Adria um Krk gefangene Thunfisch landet 24 Stunden später in den Restaurants in Japan auf den Tellern. Johnny Weismüller wurde in Kroatien hier geboren.

ReiseTravel Service

Anreise: Croatia-Airlines, www.croatiaairlines.com

Kroatische Zentrale für Tourismus, Hochstraße 43, D-60311 Frankfurt, Tel.: 069-238535-510, info@visitkroatien.de, Kroatische Zentrale für Tourismus München, Infotel.: 089-223344-513, info@kroatien.de - www.kroatien.hr

Kroatische Zentrale für Tourismus, Rumfordstraße 7, D-80649 München, Tel.: 089-223344-513, kroatien-tourismus@t-online.de - www.kroatien.hr

Tourismusverband der Insel Krk, Trg sv. Kvirina 1, 51500 Krk, Tel.: +385-51-221359, Touristinformation der Stadt Krk, Vela placa 1/1, 51500 Krk, Tel.: +385-51-222414, https://tripedia.info/location/europe/croatia/

Tourismusverband Rijeka, Užarsia 14, 51000 Rijeka, Tel.: +385-51-315710, tz-rijeka@ri.t-com.hr, www.tz-rijeka.hr

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Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Draeger ReiseTravel.euUnsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Reise. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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