Tokyo

Essen und Trinken im Land des Lächelns

Reisen nach Tokio führen zu nachhaltigen kulinarischen Erlebnissen: Die japanische Hauptstadt verfügt über eine hohe Dichte an ausgezeichneten Sterne Restaurants. Die Einkehr in eines dieser Gourmet Restaurants wird zum persönlichem Event; aber auch der Besuch im normalen „bürgerlichen“ wird zum „köstlichen“ Ereignis. In der lukullischen Szene wird weit mehr als Sushi geboten, natürlich findet der Suchende auch einen Tresen mit „fahrbaren“ Speisen wie in Europa, doch dies eher selten. Sushi ist schließlich ein „Alltagsgericht“ und wird in Tokio zum Fast Food eingestuft.  

Hospitality in Tokio

Restaurants locken mit leckeren Köstlichkeiten fernöstlicher Küche und bieten Genuss für fast jeden Geldbeutel. Mittags und abends offerieren Restaurants preiswerte Menüs (teishoku). Vornehm oder einfach.

Hospitality in Tokio

Unlängst wurde der „Tokyo Skytree“ mit 634 Metern Höhe eröffnet und ist das zweithöchste Bauwerk der Welt. Seine Höhe von 634 Metern ist auch ein Wortspiel: Die Zahlen 6, 3, 4 können als "Mu-sa-shi" - Musashi - gelesen werden; so lautet der altertümliche Name der Gegend der heutigen drei Präfekturen, Tokio, Saitama, und Kanagawa, und dessen Bau kostete 643 Mio. Euro. In einer Höhe von 451,2 Metern wurde ein „Sorakara Point“, ein Aussichtspunkt eingefügt und in der Etage 345 ein Feinschmecker Restaurant integriert.

Hospitality in Tokio

„Tokio, die Stadt mit den weltweit meisten Sternerestaurants, ist ein Paradies für Gourmets“, informiert der Manager.

Seit seinem Anfängen vor 400 Jahren hat sich Tokio vom Fischerdorf zur bevölkerungsreichsten Stadt der Welt entwickelt. Über 13 Millionen Menschen wohnen heute in der supermodernen Metropole. Laut Auskunft vom Referat Wohlfahrt und Gesundheit der Stadt Tokyo verfügt die Stadt über 683 Hotels mit 96.113 Zimmern sowie über 1.259 Ryokans mit weiteren 44.778 Zimmern. Genau 136.780 Restaurants unterschiedlicher Couleur warten auf Gäste. Hinzu kommen zahlreiche Cafés, Bars, Sushi- und Nudelläden.

Hospitality in Tokio

The Tokyo Station Hotel

Mitten in der City wurde im 1914 erbauten „kaiserlichen“ Bahnhof ein modernes Hotel eröffnet und lockt besonders Gäste aus Europa an. Geschichte und Innovation treffen hier aufeinander. „Ein Doppelbettzimmer kostet mit Frühstück ab 30.000 Yen oder 250 Euro“. Manager Yoshiki Kamata.

Hospitality in Tokio

„Mein persönlicher Tipp: In einer Kutsche und zwei Pferden oder in einem Rolls-Royce eine Fahrt in Richtung Kaiserpalast“. Das ist zwar etwas preisintensiv aber ein Erlebnis der Extraklasse. The Tokyo Station Hotel bietet japanische und europäische Küche und zum Relaxen einen Wellness Tempel. www.tokyostationhotel.jp

Zahlreiche weitere Hotels laden ein zur Nacht. Eine vorherige Zimmer-Reservierung ist angebracht. In aller Regel reisen Gäste aus Europa pauschal und haben die Zimmer vorher gebucht.

Besonders der nahe Stadtteil Ueno ist bekannt, wegen seiner Parks, kleiner Seen und zahlreiche Museen zu unterschiedlichen Themen. Die Einkehr in einem typischen Restaurant ist immer etwas Besonderes.

Hospitality in Tokio

„Japanischen Tee kosten und als Souvenir kaufen“

Hospitality in Tokio

Der Hungrige schlendert durch die Einkaufsstraßen und betrachtet sich die Angebote. Vor jedem Restaurant stehen Vitrinen, in denen das jeweilige Gericht – in Form eines Tellers - vorgestellt wird. Daneben sind die Preise verzeichnet. Einfach dem Kellner in der Auslage das Wahl-Menü zeigen und bestellen. In den attraktiv gestalteten Menükarten sind ebenfalls farbige Abbildungen der Speisen und Getränke aufgelistet. Eine Bestellung ist kinderleicht und auch ohne Sprachkenntnisse möglich.

Der Kellner serviert und legt den Bon auf den Tisch. Nach dem Essen begibt sich der Gast zum Ausgang, hier ist die Kasse und die Rechnung wird beglichen. Alles geht sehr schnell und rasant.

Ein Restaurantbesuch dauert maximal eine Stunde. Und überall ist Rauchverbot. Noch ein besonderes Merkmal: Trinkgeld ist unbekannt.

Hospitality in Tokio

Okonomiyaki ist eine weitere Spezialität. Die Gäste sitzen wie an einer Bar um den Herd. Dieser „Herd“ ist eine große Kochplatte und hier werden die Gerichte vor dem Auge des Gastes zubereitet. Das Gericht selbst wird von der Karte - oder je nach Geschmack – geordert. Einfach einmal ausprobieren. Köstlich!
Ein Muss ist das Bummeln über den Fischmarkt mit seinen Ständen, Bars und Cafés.

Hospitality in Tokio

Bekannte und unbekannte Fische

Hospitality in Tokio

Japan ist ein Paradies für Feinschmecker. Die japanische Küche gehört zu den großen kulinarischen Künsten der Welt. Für einen Anfänger ist unter den vielen Gerichten Sukiyaki oder Tempura zu empfehlen, diese kommen dem ausländischen Gaumen am nächsten. Etwas reiferen Gourmets wird Sushi oder Sashimi eine völlig neue Welt darbieten. Beides sind Gerichte aus rohem Fisch. Guten Appetit!

Hospitality in Tokio

Auch Walfisch ist im Angebot  

Sushi nennt man ein kleines Stück vom rohen Fisch auf einem Bällchen aus gesäuertem Reis. Die am häufigsten verwendeten Fischsorten sind Thunfisch, Tintenfisch und Garnelen.

Gurken, eingelegte Radieschen und süßes Eieromelette werden ebenfalls auf Reise als Sushi serviert.
Sashimi ist roher Fisch, der mit Sojasoße gegessen wird.
Tonkatsu ist ein paniertes Schweinekotelett.
Beliebt ist Shabu-shabu, dünn geschnittene Rindfleischscheibe, die mit verschiedenen Gemüse und Tofu am Tisch gekocht werden. Soba und Udon sind zwei japanische Nudelarten. Soba werden aus Buchweizenmehl und Udon aus Weizenmehl hergestellt. Sie werden entweder in einer Fleischbrühe als Suppe serviert oder in eine Soße getunkt.

Freundliches Personal, hilfsbereit und auch die Sicherheit ist garantiert.

Eine gute Möglichkeit, die japanische Lebensweise kennenzulernen, bietet die Übernachtung in einem traditionellen japanischen Hotel, dem Ryokan. Die Zimmer sind mit Tatami Strohmatten ausgelegt. Am Eingang jeder Unterkunft ziehen die Gäste ihre Schuhe aus und die bereitgestellten Hausschuhe an. Allerdings dürfen Tatami-Matten nur in Strümpfen oder barfuß betreten werden, am Eingang eines Tatami-Zimmers zieht man also auch die Hausschuhe aus.

Im Zimmer sitzt man an einem niedrigen Tisch auf Sitzkissen, den „Zabuton“. Eine Sitzhaltung, an die sich ungeübte Europäer gewöhnen müssen. Das japanische Bett, der „Futon“, wird vor dem Schlafengehen auf den Tatami-Matten ausgebreitet. Normalerweise wird in japanischen Unterkünften ein dünner Baumwollkimono, der „Yukata“ getragen. Mit diesem Yukata bewegt man sich auch im Hotel oder Restaurant. Auch eine Übernachtung im Kloster ist möglich. Der Kontakt zu den Mönchen ist immer sehr interessant und oft ungewohnt.

Typisch Japan: Manchmal regnet es! Vor jedem Hotel oder Restaurant, Geschäft oder Museum, eine Box für Regenschirme.

Interessant und erlebnisreich ist ein Bummel durch die Supermärkte oder quer durch die Einkaufspassagen. In Japan, wie überall in der Welt, kommt man sehr „schnell ins Gespräch“. Oft erhält man eine kleine Kostprobe zur Verkostung. Man muss aber nichts kaufen.

Hospitality in Tokio

Das Getränkeangebot ist vielseitig. An jeder Ecke stehen Automaten. Kalt- und Heißgetränke sind im Angebot. Bier im Automaten nur bis 22 Uhr.

Sake – Reiswein ist ein typisch japanisches Getränk. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 12 bis 16 Prozent. Ein Sake sollte unbedingt degustiert werden. Sake-Handlungen sind leicht zu erkennen: Über den Eingang hängt ein Bündel Reis, ähnlich der Straußenwirtschaften in Österreich. Hier wird ausgewählt und degustiert.

Im Sommer wird Sake kalt und im Winter warm getrunken. Die Auswahl ist enorm groß und jedes Unternehmen verfügt über eigene „Marken“. Vom jeweiligen Inhaber wird in aller Regel der Produktionsprozess erläutert. Sake ist auch ein schönes Mitbringsel für zu Hause.

Tokyo ist easy und super sexy

Hospitality in Tokio

Einführung in die japanische Teezeremonie: Die Teezeremonie in Japan ist ein Kunstwerk und dauert ein bis zwei Stunden. Eine „richtige“ Teezeremonie (chaji) findet in einem Teehaus oder Teepavillon statt, einem Holz- oder Bambushaus, umgeben von einem Garten.
Verkehr in Tokyo: Mietwagen sind im Angebot, das sollte man sich allerdings nicht unbedingt antun. Einfach mit der U-Bahn Metro fahren. Schnell – sicher – preiswert mit einer Tageskarte der U-Bahn Metro.

ReiseTravel Tipp: Tokyo ist eine große Großstadt und man könnte tagelang durch die Metropole schlendern. Eine Fahrt auf dem „Tokyo Tower“ wirkt da, besonders am frühen Nachmittag, beruhigend. Der Fernsehturm, so wie in Paris der „Eiffel Turm“ lockt. Mit dem Aufzug nach oben und im Café den Blick auf die Metropole genießen.

Hospitality in Tokio

Schön ist die Welt und besonders in Tokyo. Ein Leben wie Gott in Frankreich.

ReiseTravel Fact: Unternehmen sie eine faszinierende Reise in eine Metropole, die auf kreative Weise Traditionen und Trends kombiniert. Reisen und Speisen führen in Tokio zu kulinarischen Genüssen und kulturellen Erlebnissen. Unbedingt sollte Fugu Kugelfisch probiert werden. Guten Appetit. Auf Wiedersehen oder Sayonara!

Anreise: Japan ist eine Insel und das Flugzeug das ideale Verkehrsmittel. So fliegt man beispielsweise mit ANA via Frankfurt nach Tokio. www.ana.co.jp/asw/wws/de/d/ - Hotels jeglicher Couleur warten auf die Besucher. Der Geldumtausch erfolgt in Wechselstuben, Hotels oder an der Cash Machine.  

Informationen: Tokyo Convention & Visitors Bureau, 10F Kasuga Business Center Bldg., 1-15-15, Nishikata, Bunkyo-ku, Tokyo, 113-0024 Japan, Fon 81-3-5840-8892, www.gotokyo.org

Tourismusbeauftragte der Stadt Tokyo, Steinstraße 85, D-81667 München, Tel. 089-6890 6775, muenchen@yes-tokyo.de - www.yes-tokyo.de

Tipp: Im aktuellen Angebot sind Gruppenreisen nach Tokio. Acht Tage mit Flug, Transfer, Hotel und Frühstück kosten ab 2.300 Euro. In einem der unzähligen Restaurants könnte man gut speisen. Keine Bange vor den ungewohnten Schriftzeichen, die Verständigung klappt. Alle Gerichte sind in jedem Restaurant per Bild und Preis aufgelistet.

Made in Tokio: Hospitality in Tokio führt zu kulinarischen Höhepunkten in der Stadt des Lächelns. Mit dem Flieger der ANA geht es Nonstop bis fast in das Stadtzentrum. Kugelfisch Fugu, das ist der populäre Kugelfisch und den sollten Sie unbedingt einmal probieren oder zur Kirschblüte in Tokio reisen. Tokio bewirbt sich um die Olympischen Spiele 2020 und im Bereich Lifestyle werden Brillen par excellence der Marke Etnia offeriert. Und ein "guter" Guide ist wichtig.

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

Zwischen Kaiserstadt, Kirschblüte und Kobe Rind: Zumindest hat man beim Studium des neuen Stefan Loose Travel Handbuchs schnell das Gefühl, schon da zu sein: Ein Reiseführer, um Japan auf eigenen Wegen zu entdecken, mit einem japanophilen Autorenteam, einem innovativen Konzept und neuen Blickwinkeln. Zahlreiche Traveltipps und Backgroundinformationen, spannende Themenberichte, präzise Karten und farbige Highlightseiten machen die Rundreise durch den Kaiserstaat für Individualreisende zum hautnahen Erlebnis.

Japan Stefan Loose Travel Handbuch 

Japan, das ist ab jetzt alles andere als „Lost in Translation“: Und auch, wer den Kultfilm mit Scarlett Johannsson nicht gesehen hat, findet sich mit dem Stefan Loose Travel Handbuch "Japan" in Tokyo und den Regionen des faszinierenden Landes schnell zurecht. Eines der vielseitigsten Länder der Welt zwischen Tradition und Moderne wird auf über 600 Seiten ausführlich präsentiert.

Was schaut man sich in Tokyo an, wenn man nur einen Tag Zeit hat? Wie plant man zwei Wochen in Japan optimal? Fragen aller Art beantwortet der Reiseführer im gleichen Maße, wie er neugierig macht, neben den Klassikern auch weniger touristische Orte und fremde Regionen in Augenschein zu nehmen. Besonders die ausgewiesenen Highlights bieten Perspektiven auf ein Japan auch jenseits von Sumo und Sushi.

ReiseTravel Fact: Das Autorenteam hat zum größten Teil lange in Japan gelebt und kann daher auch für die letzten Winkel des Inselstaates zuverlässig Auskunft und faszinierende Reisetipps für Individualisten geben. Jedes Highlight, jeder Geheimtipp und jede Location, die dem Leser ans Herz gelegt wird, zeugen von Insiderwissen und der Liebe der Autoren zum Land.

Japan Stefan Loose Travel Handbuch, ISBN 978-3-7701-6195-9, www.stefan-loose.de - www.dumontreise.de - www.mairdumont.com

Das Buch kostet im Buchhandel 27,95 Euro.

Von Gerald H. Ueberscher mit freundlicher Unterstützung von Hiromi Waldenberger.

Sehr geehrte ReiseTravel User, bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden uns Ihre Fragen oder Wünsche. Vielen Dank. Ihr ReiseTravel Team: feedback@reisetravel.eu

ReiseTravel aktuell:

Bayreuth

Spurensuche: „Bayreuth ist eine Stadt am Roten Main in Franken“, informiert Gästeführerin Claudia Dollinger, beim Rundgang mit...

Vatikan

Heiliger Stuhl: Die Vatikanstadt ist ein, mitten in der Stadt Rom gelegener, kleiner Mini Stadtstaat. Hier befindet sich der Sitz des Papstes sowie...

Qufu

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt: Konfuzius war ein chinesischer Philosoph zur Zeit der östlichen Zhou Dynastie. Er lebte...

Berlin

Pietät: Respekt und Ehrfurcht vor den Toten. Aktuell werden in der Bundeshauptstadt von den etwa 35.000 jährlich Verstorbenen fast die...

Budapest

Ungarn, Paprika, Piroschka, Puszta: Die Spezialität „Gänseleber“, die aus der Leber von etwa sechs Monate alten Gänsen...

Nürnberg

Bayerisches Bier und Nürnberger Lebkuchen: Zwei geschützte Begriffe, gingen eine erst ein bisschen gewöhnungsbedürftige, aber...

Stuttgart

Der Mercedes Benz CLA als Quasi-Coupé: Da duckt sich einer, der mehr Schein als Sein vorgibt. Der Mercedes CLA ist das zweite Coupé der...

Detroit

Umfang ist nicht gleich Masse: In der Luxusklasse rollt seit drei Jahren wieder kräftiges Material mit scharfen Kanten aus Detroit. Der Cadillac...

Wien

Meinung: Ich finde den Betrag noch zu gering, aber auf jeden Fall ist er ein Anfang, um die Tages-Touristenströme eventuell etwas...

Kütahya

West Anatolien: Phrygien war eine alte Nation in der Westtürkei. Im Vergleich zu anderen Nationen in Anatolien waren die Phryger...

ReiseTravel Suche

nach oben