Asti

Der Schamane des Reisens im Piemont

Heute: Piemont - Aus der Reihe „Unterwegs in Europa“

Die Provinz Asti wird „Sori“ genannt, was so viel bedeutet wie geküsst von der Sonne.

Ja, auch wir hatten herrliches Sonnenwetter und ich nehme es vorweg, das Piemont ist ein Paradies für Genießer. In den fruchtbaren Tälern wachsen Haselnüsse, Maronen, Trüffel, Reis, Kirschen und natürlich Weintrauben.

Los ging es in Richtung Alba.

Asti Piemont Italien

Die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt in der italienischen Region Piemont umfasst ein riesiges Hügelgebiet mit vielen Weinbergen, das gesamte südliche Monferrato-Hügelgebiet ist über 1.500 km² groß.

Die Region ist die Heimat großer Weine. Platzhirsch ist der Barbera, aber weiße Tropfen prägen Piemont.

Berühmt sind vor allem die Schaumweine, die aus der schon im Jahre 1203 erwähnten Moscato Bianco oder auch als Moscato d’Asti oder Moscato di Canelli bezeichneten Sorte produziert werden. Das „Consorzio per la Tutela dell’Asti“, ein Konsortium zum Schutz der Asti-Weine wurde offiziell am 17. Dezember 1932 gegründet.

Es hieß ursprünglich Konsortium zum Schutz des typischen Moscato d'Asti Spumante und der Asti Spumante-Weine.

Sein Markenzeichen war schon immer der Schutzpatron von Asti, der heilige Secundus, zu Pferd. Eine Weinreise führte mich vom Flughafen Malpensa direkt nach Asti und schnell wurde mir klar, das das „Consorzio“ daran arbeitet ASTI DOCG und MOSCATO d’ASTI DOCG in Italien und weltweit zu schützen, zu entwickeln und zu fördern.

Diese Arbeit umfasst auch die Qualitätskontrolle entlang der gesamten Produktionskette und die Überwachung der Verwendung des Bezeichnungsnamens, um Fälschungen zu verhindern.

Die Hügel der Weinbaugebiete liegen am Fuße der Alpen und nahe der Küste.

Schamane des Reisens im Piemont

Hier kann man nicht nur baden, wandern und klettern, sondern auch Skifahren.

Der Weinbau ist ein wichtiger Bestandteil der Genussregion. Er hat eine lange Geschichte.

Zum Großteil wurden jedoch früher, einfache, rasch zu genießende Weine produziert. Berühmt sind die Schaumweine die aus der schon im Jahre 1203 erwähnten Moscato Bianco auch als Moscato d’Asti bezeichneten Sorte produziert werden.

Vorwiegend aus den Langhe-Bergen um die Stadtgemeinde Canelli, das Zentrum der Schaumwein-Industrie. Perlende bzw. schäumende Weine gab es hier schon im Mittelalter.

Im 17. Jahrhundert, als das Piemont noch zum Herzogtu Savoyen gehörte, verbesserte der Hofjuwelier der Herzöge von Savoyen Giovanni Battista Croce die Anbau- und Kellertechniken seiner Herrschaft.

Im Jahre 1870 führte der als „Vater des italienischen Schaumweins“ bezeichnete Carlo Gancia di Methode Champenoise ein und begründete den berühmten weißen Schaumwein.

Die beiden Weintypen Moscato d’Asti und Asti Spumante (auch kurz Asti) erhielten als erste italienische Schaumweine im Jahre 1994 die DOCG-Klassifikation.

Beide wurden zunächst nach der Metodo italiano (Méthode charmat, Tankgärung) hergestellt, später kam beim Asti Spumante auch die Variante „Metodo tradizionale“ (Flaschengärung) hinzu.

Die DOCG-Zone Asti umfasst insgesamt 52 Gemeinden hauptsächlich in der Provinz Asti (28 Gemeinden), erstreckt sich aber auch in die Provinzen Alessandria (9) und Cueno (15) hinein.

Die Weinberge umfassen insgesamt über 9.000 Hektar Rebfläche.

Die D.O.C.G. -Zone Asti umfasst viele Gemeinden hauptsächlich in der Provinz Asti.  

Die Bestimmungen sind im Detail unterschiedlich. Sie bestehen im tatsächlichen bzw. Alkoholgehalt (4,5 bis 6,5% bzw. 11% beim Moscato d’Asti gegenüber 7 bis 9,5% bzw. 12% beim Asti Spumante).

Früher gab es nur eine süße Version des Asti Spumanti.

Durch einen großen Rückgang im Export wurde dann auch ein trockener Asti in den Versionen secco, demi-sec und extra-secco eingeführt.

Es gibt die mit Tankgärung sowie mit Flaschengärung (mit Zusatz am Etikett: Metodo Classico bzw. Metodo Tradizionale) produzierten Weintypen.

Mit rund 100 Millionen Flaschen im Jahr steht er im Ranking hinter Champagner und Cava, weltweit an der Spitze der Schaumwein-Produktion.

Moscato d’Asti ist war ein süßer, leicht perlender Wein. Der besonders in Italien beliebte Wein ist heute ein weltweit feiner Genuss geworden. Die Marketingmaschinerie hat alles unternommen um das „La vita est bella“ Gefühl zu vermitteln und auch geschafft.

Gratulation.

Die Flaschen werden immer noch wegen des geringen Drucks mit normalen Korken verschlossen und tragen auch eine Jahrgangsangabe.

Jährlich werden mehrere Millionen Flaschen produziert. Wer abends Lust auf Rotwein hat, wird aber nicht enttäuscht, es gibt großartige Barbera, Nebiolo und Barolo.

Mir hat es ein fantastischer Barbera von Braida angetan. Sozusagen Liebe auf den ersten Schluck.  

Pasta und Trüffel, egal ob weiß oder schwarz passt immer und auch sonst wird man in den Restaurants verwöhnt, hier lässt sich die Vielfalt des Piemont entdecken.

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La Vita est bella im Piemont.

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Jens Hoffmann.

Jens Hoffmann ReiseTravel.euUnser Autor: “Der Schamane des Reisens” war für ReiseTravel auf Reise. Einmal um die ganze Welt!

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