Duschanbe

Botschaft Tadschikistan in Berlin

Tadschikistan ist ein zentralasiatischer Staat: Mehr als 70 Prozent der Fläche sind Hochgebirge, mit Bergen, die über 7.000 Meter in die Höhe ragen und enorme Ressourcen an Wasser aus dem Pamirgebirge sind verfügbar. Dieser Staat in Zentralasien spielt eine zunehmend wichtige Rolle.

Die Geschichte des tadschikischen Volkes hat seinen Ursprung seit den Anfängen der menschlichen Zivilisation. Antike Funde, die bei Ausgrabungen auf dem Territorium des heutigen Tadschikistans entdeckt wurden, bestätigen die Fakten, dass Menschen bereits zur Jungsteinzeit hier wohnten.

Die Bundesrepublik Deutschland hat das unabhängige Tadschikistan 1992 diplomatisch anerkannt und war bis zum Dezember 2001 als einziger Mitgliedstaat der Europäischen Union mit einer Botschaft in der Hauptstadt Duschanbe vertreten. Tadschikistan gehört leider zu den viel zu wenig besuchten Regionen durch Touristen und ist doch ein besonders reizvolles Ziel. 23. Jahrestag der Unabhängigkeit

S. E. Maliksho Nematov Botschafter der Republik Tadschikistan S. E. Maliksho Nematov Botschafter der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland und seine Gattin (r.) begrüßte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur, darunter ReiseTravel Autorin Brigitte Ueberscher.

Tadschikistan begeistert mit orientalischer Geschichte, Traditionen und einer landschaftlich einzigartigen Bergwelt. Das Fan-Gebirge wird oftmals als eine der schönsten Bergregionen Asiens bezeichnet. Es ist ein Hochgebirgsland und fast die Hälfte des Staatsgebietes liegt auf einer Höhe von mehr als 3.000 Metern. Der Osten des Landes wird vom Pamir Gebirge geprägt, dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 Meter hohe Pik Ismoil Somoni – früher als Pik Kommunismus bei den Bergsteigern in aller Welt bekannt.

Jürgen Christian MertensJürgen Christian Mertens, Botschafter und Chef des Protokolls, Auswärtiges Amt, www.auswaertiges-amt.de eröffnete den kulinarischen Reigen des Abends: Eine Torte in den Farben Tadschikistans.

Unlängst besuchte eine Delegation deutscher Unternehmer aus den Bereichen Energiewirtschaft und erneuerbare Energien, Tadschikistan, um Geschäftschancen auszuloten. Die Reise war in Zusammenarbeit des deutschen Wirtschaftsministeriums und der Deutschen Energieagentur (DENA) vorbereitet worden. Dabei wurde auch das Wasserkraftwerk Nurek besucht und über Investitionsmöglichkeiten in der Wirtschaftszone Dangara in der Region Khatlon verhandelt.

Ganka AdamczykGanka Adamczyk, Handelsvertretung Republik Tadschikistan (r.) nutzte diese Gelegenheit und warb für den Tourismus: „Bitte besuchen Sie unser schönes Tadschikistan“. www.tajikinvest.tj

S. E. Maliksho Nematov Botschafter der Republik Tadschikistan war bis zu seiner Ernennung Minister für Tourismus, er kennt Berlin, denn sehr oft besuchte der die ITB Internationale Tourismusbörse Berlin. „Gern würden wir noch mehr Touristen aus Deutschland in Tadschikistan begrüßen“.

Wasser als Lebenselixier ist das wichtige Thema des Botschafters und dieser betonte: „Tadschikistan ist einer der Hauptwasserlieferanten in Zentralasien und nutzt nur 5 bis 7 Prozent seiner Wasservorkommen. Als Land, dessen Territorium zu 93 Prozent von Bergen bedeckt ist, hat es keine Möglichkeit, die bewässerte Fläche zu vergrößern. Dieser Fakt an sich zeigt, dass unser Land seiner Bestimmung nach für andere Länder der Region bei der Versorgung mit Wasser wichtig ist. Mehr noch, der Vorschlag der tadschikischen Seite, zur Versorgung der Bevölkerung der Region mit sauberem Trinkwasser den Sares Hochgebirgssee zu nutzen, bleibt in Kraft. Unsere Nachbarn müssen aber auch die Situation in Tadschikistan verstehen. Unser Land hat keine großen Vorkommen an Erdöl und Gas und in der kalten Jahreszeit, die sechs bis sieben Monate dauert, mangelt es der Bevölkerung und auch den wirtschaftlichen und sozialen Einrichtungen an Elektroenergie und Wärme. Der einzige Ausweg aus dieser Situation ist der Bau und der Betrieb von Wasserkraftwerken“. 

In Tadschikistan gilt Wasser als Lebenselixier und seine Hauptstadt Duschanbe heißt übersetzt „Montag“.

Botschaft Tadschikistan ReiseTravel.euOriginal Hammel aus Tadschikistan“ wurden den Gästen offeriert und die waren alle über die Köstlichkeiten hoch erfreut. Jan-Eckhard Lieske www.mellenseeterrassen,de zeichnete für die Kulinarik das gelungenen Abends verantwortlich. Künstler aus Duschanbe boten viel Gesang und Tanz. 

 

 

Übrigens: Die tadschikische Fluggesellschaft „Somon Air“ fliegt zweimal wöchentlich von Frankfurt nach Duschanbe. Zur Einreise wird ein Visa benötigt und das ist im Konsulat der Botschaft erhältlich. Geöffnet von Montag bis Freitag von 09.00 bis 11.00 Uhr.  

Botschaft der Republik Tadschikistan, Perleberger Straße 43, D-10559 Berlin, www.botschaft-tadschikistan.de

Ein Beitrag für ReiseTravel von Brigitte Ueberscher.  

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