Delhi

Das faszinierende und mysteriöse Indien reicht – auf Europa übertragen – von Paris bis Moskau und bietet im Norden wie im Süden viele interessante Landschaften und attraktive Sehenswürdigkeiten!

Asien: Etwas über 1,3 Milliarden Menschen sind hier zu Hause. Um Indien kennenzulernen, gibt es vielfältige Möglichkeiten. Wer zum ersten Mal Indien besucht, sollte mit dem Goldenen Dreieck der Städte Delhi – Agra – Jaipur beginnen. In Delhi mit seinen 9,8 Millionen Einwohnern wird die Altstadt besichtigt, das Basarviertel Chandni Chowk und das Red Fort. Hier ist es laut, voll und schmutzig. In New Delhi befindet sich das Parlamentsviertel, das zur Altstadt in krassem Gegensatz steht. Es wurde von zwei englischen Architekten entworfen und bietet großzügige Boulevards, die sehr sauber sind. Über die Prachtstraße Rajpath, mit dem mächtigen India Gate. Der Gedenkstätte für 70.000 gefallene indische Soldaten im Ersten Weltkrieg, gelangt man in den europäisch geprägten Stadtteil Delhis. Hier steht die 72 m hohe Siegessäule, die mit Koranversen geschmückt ist, sowie die Eiserne Säule, eines der ältesten Monumente aus Metall.

Weiter geht es nach Agra, der Hauptstadt aus der Mogulzeit, mit dem weltberühmten Taj Mahal. Es wurde von dem Großmogul Shah Jahan 1631 für seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal erbaut, die mit 38 Jahren starb. In den Außenmauern stecken viele sogenannte Halbedelsteine, was viele Besucher verleitet, sie zu entfernen. Der Vandalismus respektiert nicht einmal ein Grabmal.

Auf der Weiterfahrt nach Jaipur wird die gut erhaltene Stadt Fatehpur Sikri aus der Mogulzeit besichtigt. Sie wurde im 16. Jahrhundert als Hauptstadt des Mogulreiches erbaut, konnte jedoch nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden, sodass die Einwohner schon nach 40 Jahren die Stadt verließen.

Jaipur ist die nächste Station. Die rosa Stadt hat ihren Namen nach den aus rosafarbenem Terrakotta errichteten Bauten. Sie wurde 1727 gegründet, die Altstadt ist heute noch teilweise mit einer Stadtmauer umgeben.

Die größte Sehenswürdigkeit ist der Palast der Winde, der 1799 von Pratap Singh erbaut wurde. Hinter der fünfstöckigen roten Fassade mit ihren 953 Fenstern und vielen Erkern befindet sich kein Palast wie der Name vermuten lässt. Das Bauwerk wurde lediglich für die Hofdamen errichtet, damit sie ungesehen das Treiben auf der Straße und die Umzüge besichtigen konnten.

Neben dem Stadtpalast im Zentrum wird auch das Fort Amber noch immer von der Familie des Maharadschas bewohnt. Die Palastanlage liegt 11 km von Jaipur entfernt auf dem Kamm einer Bergkette und wurde in mehreren Bauabschnitten zwischen 1600 und 1727 erbaut. Sie gilt aus schönste Festung Indiens. Die Paläste, Pavillons und Höfe stehen meistens leer. Erreicht wird die Anlage über einen in der Hitze mühsam begehbaren Zickzackweg oder ein Elefant bringt die Besucher auf den Berg.

ReiseTravel Fact: Die beste Reisezeit für einen Besuch des Goldenen Dreiecks ist Februar/März, denn im April kann das Thermometer auf 40 Grad Celsius ansteigen. Touristen aus Deutschland benötigen für Indien ein Visum, das problemlos erteilt wird.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press

Edelgard Richter by ReiseTravel.euEdelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern

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