Bad Herrenalb

Nördlicher Schwarzwald zertifiziert

Für das Wanderglück auf 1400 Kilometern Länge wurde die Tourismusregion Nördlicher Schwarzwald auf der CMT 2024 zertifiziert und damit in die Königsklasse der deutschen Wanderregionen katapultiert. Als einer von insgesamt acht Trägern – und als erst zweiter in Baden-Württemberg – schmückt sich der Nördliche Schwarzwald ab sofort mit dem Zertifikat „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. 

Zur offiziellen Übergabe der Urkunden ist Landrat Helmut Riegger, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Tourismus GmbH ist, auf der CMT vor Ort: „Es freut mich sehr, dass wir in die Königsklasse der Premium Wanderwege in Deutschland aufgestiegen sind. Und dass wir gerade jetzt, zum 10-jährigen Bestehen des Tourismusverbandes Nordschwarzwald so einen Preis bekommen.“ Riegger wertet das als Zeichen des Erfolgs und betont, dass sich dieser Tourismusverband prächtig entwickelt hat. „Wenn es auch einst eine sehr schwierige Geburt war, alle 25 Gemeinden in diesem Tourismusverband zu vereinen, so merkt man jetzt, welche Kraft mittlerweile dahintersteckt.“ 

Das Gütesiegel ist ein Zeichen, das eine Qualitätsregion auszeichnet, die nicht nur einen Wanderweg, sondern ein ganzes Wegenetz präsentiert. „Dahinter verbirgt sich nicht nur der Weg, den wir erwandern und den wir sprichwörtlich unter den Füßen haben, sondern ein gutes Wegenetz, eine gute Beschilderung, eine gute, unverlaufbare Markierung, sowie wanderfreundliche Betriebe“, erklärt Liane Jordan vom Deutschen Wanderverband und verantwortlich für die Zertifizierungen in Deutschland und Europa und beschreibt die Vielfalt an Komponenten, die eine Qualitätsregion auszeichnen. „Der Prozess dahinter ist ein sehr langer und dauert oftmals mehrere Jahre, deswegen freuen wir uns, dass die Region einen den langen Atem hat und sich die verantwortlichen Menschen dafür einsetzen."

Für René Skiba, Geschäftsführer der der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, bedeutet diese Zertifizierung ein ganz besonderes Ereignis zum Jahresauftakt: „Die CMT ist für uns immer ein besonderes Event und nun starten wir als eine ganze Region, die sich aufmacht, um Gäste für den Nördlichen Schwarzwald als Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu begeistern.“ Die Auszeichnung dient für ihn als Basis, den Nördlichen Schwarzwald weiterhin als besondere Wanderregion zu entwickeln, damit Besucher eine einzigartige Wanderauszeit genießen können. Zudem möchte er damit nicht nur Wanderer, sondern auch die Bevölkerung als Zielgruppe anzusprechen, die von der intensiven Zusammenarbeit der Touristiker mit dem Forst und Naturschutz und den Waldbesitzern profitiert, „denn das Ziel ist das gleiche, wir wollen unsere wunderschöne Natur zum einen erhalten und zum anderen vielen Menschen zeigen, wie schön es bei uns ist.“ 

Auf einer Fläche von 557 Quadratkilometern ist in den vergangenen Jahren ein gut gepflegtes Wegenetz entstanden, das dank der tatkräftigen Hilfe von ehrenamtlich tätigen Wegewarten des Schwarzwaldvereins sehr gut gepflegt ist. Von Genießerpfaden über geführte Wanderungen und Themenwegen bis hin zu mehrtägigen Wandererlebnissen durch die Region gibt es Interessantes zur Flora und Fauna zu entdecken, wobei geschulte Gastgeber ebenso wie eine gute Beratung in den Tourist-Informationen als Garanten für ein rundum gelungenes Wandererlebnis gelten.

„Wir sind mega stolz, uns jetzt Qualitätsregion Wanderbares Deutschland nennen zu dürfen“, so Vanessa Lotz-Kijak, die als Projektleiterin für den Nördlichen Schwarzwald den Prozess zur Zertifizierung begleitet und die Auszeichnung als Anerkennung für die Mitarbeiter in Tourist Infos, den Wegewarten und Gastgebern betont, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Passend zur Zertifizierung präsentiert sie das gemeinsam mit Karoline Kohl entwickelte, neue Wanderbooklet im Hosentaschenformat. Unter dem Titel „Abenteuer Wandern“, wird auf 90 Seiten nicht nur das Wegekonzept erklärt, sondern werden zudem hilfreiche Tipps vermittelt, um den Nördlichen Schwarzwald von seiner schönsten Seite zu entdecken. So die speziell für Familien entwickelten Erlebnistouren, die garantiert keine Langeweile aufkommen lassen, oder die ausgewählten Augenblick-Runden, die mit besonderen Panoramawegen locken. Stiefelreisen garantieren ein mehrtägiges Wandererlebnis und zudem locken 2024 insgesamt acht neue Wanderwege ebenso darauf entdeckt zu werden, wie die Streckentouren, die den Wanderer zum Teil in weniger bekannte Ecken der Region entführen, um die landschaftliche Vielfalt der Wanderregion zu erkunden. 

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Sabine Zoller

CMT in Stuttgart Wander und Radtouren stehen im Fokus

„Die CMT ist für uns die perfekte Plattform, um das Albtal als Destination zu präsentieren“, erklärt Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus auf der bis auf den letzten Quadratmeter restlos ausgebuchten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit in Stuttgart. Die touristische Leitmesse ist nicht nur das wichtigste Aushängeschild für Baden-Württemberg, sondern gilt zudem als Branchenbarometer für die große Reiselust der Deutschen, die in Stuttgart die Gelegenheit nutzen, sich über ihren Traumurlaub vor der eigenen Haustür zu informieren. 

Schwarzwald

Großer Andrang herrschte daher auch in Halle 9, wo die Sondermesse Fahrrad- & WanderReisen mit einem besonders vielfältigen Angebot und Themenschwerpunkten lockten. „Outdoor ist unsere Kernkompetenz“, so Reitze-Lotz, die nach drei Tagen Messepräsenz mit einem positiven Feedback resümiert: „Die Stimmung war überwältigend und die große Nachfrage an Prospekt- und Informationsmaterialien an unserem Messestand bestätigt einen gelungenen Jahresauftakt für unsere Destination.“ Zusammen mit Ana-Lena Dold, die als neu eingestiegene Tourismusfachkraft das Albtal Plus Team, seit Anfang Dezember unterstützt, gab es alle Hände voll zu tun. „Wir sind von Norden kommend das erste Tal im Schwarzwald und hatten daher viele Anfragen aus den Ballungsräumen rund um Heidelberg, Mannheim und Frankfurt“, erklärt Reitze Lotz, die damit die günstigen ÖPNV-Verbindungen in den Fokus rückt, die die Kurzzeitreisenden problemlos an ihr Wunschziel bringt. 

„Wir bieten mehr als nur Natur. Unsere vier Tourismussäulen sind Erleben mit dem Thema Outdoor, Wohlfühlen mit den Thermen und Wellness, Kultur und natürlich badische Gastlichkeit und Genuss.“ Mit dem neuen Albtal Magazin wird allen Themen Rechnung getragen und daher ist auch hier die Nachfrage groß. Auf insgesamt 68 Seiten bietet das Urlaubsmagazin einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die ein Traumurlaub im Ländle bietet. Reitze-Lotz, die das neue Magazin als „Grundlage für gute Gespräche“ bezeichnet, ist sehr zufrieden mit der Messe. „Wir haben das Gefühl, dass dieses Jahr nicht nur die Nachfrage nach Radtouren, sondern auch nach Mehrtageswanderungen enorm gestiegen ist.“

Daher punktet auch die im Vorjahr eingeweihte Wanderroute „ALBTAL.Aussichten“. Mit 101 Kilometern 11 Aussichten und in Summe gut 2000 Höhenmetern richtet sich die auf vier Etappen angelegte Wanderroute nicht nur an geübte Wanderer. Der von Schwarzwaldguide Martin Hämmerle und der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus gemeinsam ausgearbeitete Panoramaweg verbindet nicht nur die acht Tourismus-Gemeinden im Albtal miteinander, sondern punktet zudem mit einem individuellen Angebot, bei dem geführte Touren mit angeboten werden. Highlight sind die Termine für die Pauschale, die das Wandererlebnis mit Sternegastronomie und hochwertiger Kulinarik ergänzt. https://www.albtal-tourismus.de/

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Sabine Zoller

Sternsinger - Lobenswerte Mission

Die Sternsinger sind auch in diesem Jahr wieder unterwegs, um ihre traditionelle Segensbotschaft zu verbreiten und Gutes zu tun. Bis zum 6. Januar 2024 besuchen die Sternsinger nicht nur in der Kernstadt Bad Herrenalb, sondern auch in den Höhendörfern die Menschen, um dort zu singen und den Segen des neuen Jahres zu bringen.

Sternsinger Bad Herrenalb

Als Sternsinger in Bad Herrenalb unterwegs sind (v. l. n. r.) Elija Ruppert - Laura Weigold - Yasmin Ademi - Noah Ruppert - Ursula Ruppert – Mutter Jona Ruppert

Die Sternsinger-Aktion ist weit mehr als eine lieb gewonnene Tradition – sie ist ein solidarischer Akt, der weltweit zahlreiche Projekte unterstützt. Insgesamt werden durch die Sternsinger 1.179 Projekte in 91 Ländern gefördert. Dieser Einsatz trägt dazu bei, Hoffnung in Regionen zu bringen, die von Herausforderungen und Notlagen geprägt sind.

Die engagierten Sternsinger gehen von Tür zu Tür, singen Lieder, bringen den Segen "20*C+M+B+24" mit und sammeln Spenden für wohltätige Zwecke. Die gesammelten Mittel fließen in unterschiedlichste Projekte, die von Bildungseinrichtungen über Gesundheitsversorgung bis hin zu sozialen Initiativen reichen. 

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Sabine Zoller

Das Geheimnis der Tannen

Mit einem neuen Schwarzwald Märchen punktet die Buchautorin Ines Veith zur Weihnachtszeit. Auf wahren, mystischen Geschichten basierend, handelt das Märchen "TannGold", das sich mit der Geschichte der Goldstadt Pforzheim beschäftigt.

Im Mittelpunkt steht ein Waisenhaus, in dem die Kinder Uhrmacher- und Schmuckhandwerk erlernen. Das Märchen beginnt mit einem Ausflug der Waisenkinder in den Wald, um Pilze und andere Schätze zu sammeln. Ludwina, eine kleine Waise, verliert ihre Gruppe im Wald und bleibt alleine zurück. Ängstlich setzt sie sich unter eine Tanne und versucht, in der Natur zu übernachten. Im Schlaf erscheint ihr ein Wichtel namens Jeremias. Er lobt Ludwina für ihre Tugenden: das Meiden von Neid, das Unterlassen von Hass und das Wertschätzen von Liebe. Beeindruckt davon, dass Ludwina sich aus Tannenzweigen eine Familie geschnitzt hat, verspricht der Wichtel ihr "Tanngold".

Ines Veith Tannengold

Ines Veith

Als Ludwina erwacht, findet sie tatsächlich einen goldenen Tannenzapfen in ihrem Schoß. Der Zapfen strahlt in die Nacht, und Ludwina ist sprachlos vor Staunen. Der Wichtel Jeremias ist verschwunden, und Ludwina wird von ihrer Gruppe wiedergefunden. Um das Tanngold zu schützen, versteckt sie es vor den neugierigen Blicken.

Die Heimleiterin Frau Lauterbach entdeckt das glänzende Geheimnis und ist fasziniert. Misstrauisch fragt sie Ludwina nach der Herkunft des Tanngolds. Ludwina erzählt die Geschichte des Wichtels und des goldenen Tannenzapfens. Die Heimleiterin, beeindruckt von der Erzählung, gibt das Tanngold an den Herzog weiter.

Der kinderlose Herzog, beeindruckt von Ludwinas Geschichte und dem Wunder des Tanngolds, sucht das Gespräch mit ihr. Er erkennt in dem goldenen Tannenzapfen ein Zeichen und erfährt von der Legende, die die Entwicklung der Goldstadt Pforzheim beschreibt.

Noch heute kann man sagenhafte Strahlen am Himmel sehen, die dem Tanngold zugeschrieben werden. Wer mag, kann einen Weg durch den Wald gehen und mit Kindern nach Tanngold suchen, um die Legende lebendig zu halten. So schließt sich der Kreis einer märchenhaften Geschichte, die das Positive und Wunderbare im Schwarzwald hervorhebt – eine zeitlose Erzählung für die ganze Familie in der festlichen Weihnachtszeit. Erschienen im Arachne Verlag. ISBN 978-3-932005-91-6.

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Sabine Zoller

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Der Nördliche Schwarzwald will Nummer eins werden

Nominiert für das Naturwunder des Jahres: Die faszinierende Naturschönheit des Nördlichen Schwarzwalds hat sich als einer der Top-Favoriten für die Auszeichnung zum „Naturwunder des Jahres“ etabliert. Neun einzigartige Besonderheiten sind für diese prestigeträchtige Auszeichnung nominiert, und sie ziehen bereits jetzt Menschen aus ganz Deutschland in diese Regionen. „Als Tourismusregion im Nördlichen Schwarzwald sehen wir darin eine einzigartige Gelegenheit, um unser Kleinod, den Wildsee zwischen Bad Wildbad und Gernsbach, in den nationalen Fokus zu rücken“, so René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald.

Der Wildsee

Der Wildsee ist ein Hochmoorkolk, der als der größte in Deutschland gilt, und das umliegende Wildseemoor ist das größte Hochmoor im Schwarzwald. Das Natur- und Waldschutzgebiet Kaltenbronn, das historisch sowohl Baden als auch Württemberg betrifft, erlangte bereits am 25. Oktober 1927 den Status eines Naturschutzgebiets, als 70 Hektar des Hochmoores im badischen Teil unter Schutz gestellt wurden. Im Jahr 1928 erklärte die württembergische Forstdirektion weitere 108 Hektar auf ihrer Seite der Grenze zum Bannwald.

„Der beliebte Wildsee, das Hochmoor und der Bannwald rund um Kaltenbronn, der sich regional einen Namen gemacht hat, steht in fünf Jahren vor einem besonderen Jubiläum“, so Kristina Schreier, Leiterin vom Infozentrum Kaltenbronn. „Die faszinierenden Hochmoore am Kaltenbronn sind ein fragiles Ökosystem. Nur wenn wir es schaffen die Menschen dafür zu begeistern, können wir die Moore schützen! Und das ist dringend nötig. Die Moore sind ein wichtiger Baustein im Umgang mit den Klimaveränderungen. Intakte Moore speichern mehr Kohlendioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt, sie sind effektive Wasserspeicher.“ 

Baum des Jahres 2023

Das Naturschutzgebiet Wildseemoor beherbergt eine einzigartige, unberührte Landschaft, die besondere Lebensräume für Flora und Fauna bietet. Hier finden sich seltene Pflanzen wie Wollgras und Sonnentau, majestätische Berglatschenkiefern und Moorbirken, die 2023 zum Baum des Jahres auserkoren wurden, sowie faszinierende Tierarten wie Libellen und Kreuzottern. Mit der Abstimmung zum „Naturwunder 2023“, besteht die Möglichkeit, diese Schätze bundesweit bekannt zu machen. „Wir unterstützen das Infozentrum Kaltenbronn und die Arbeit von Frau Schreier. Der sensible Umgang mit diesem Gebiet ist gleichfalls ein sensibler Umgang im Bereich der Kommunikation. Hier schaffen wir durch konkrete Informationen zum Wildsee ein Bewusstsein bei den Menschen.“

„Naturwunder des Jahres“ 

Betrachtet man die bisherigen Abstimmungsergebnisse, so wird deutlich, dass bei den Stimmen in der Region noch deutlich zugelegt werden kann. Der aktuelle Spitzenreiter hat bereits 2800 Stimmen auf sich vereinigt, während der Wildsee im Nördlichen Schwarzwald erst bei 2000 Stimmen steht. „Das zeigt, dass wir eine gemeinsamen Anstrengung benötigen, um unsere Region und ihre Besonderheiten einem breiten Publikum näherzubringen“, so Corinna David von der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, die im regen Austausch mit den Gemeinden und Vereinen, mit denen die Tourismusorganisation im Schwarzwald zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel lautet daher kurz und knapp: „Wir wollen diese Abstimmung Voranbringen.“ Die Zeit ist knapp, denn lediglich bis zum 12. November kann der Nördliche Schwarzwald Punkte für diese ganz besondere Auszeichnungen gewinnen und die Region in den Fokus von ganz Deutschland rücken.

Schwarzwald Wildsee

Jede Stimme zählt

Mit der Nominierung wurde bereits ein bedeutender Schritt gemacht. Jetzt liegt es an den Leserinnen und Lesern der Zeitung, die Region zu unterstützen, damit die Schönheit und Einzigartigkeit Region deutschlandweit anerkannt wird. Jede Stimme zählt!

Wer seine Stimme bei der Abstimmung abgeben möchte, kann direkt am PC für den Wildsee voten: Link zur Abstimmung

Alle Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder Auf dem Kaltenbronn ist das Naturmuseum und Infozentrum mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. 

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Sabine Zoller

Moderne Heimatkunde ist Pflicht

In Form von „moderner Heimatkunde“ werden Grundschüler für die Besonderheiten ihrer regionalen Umgebung sensibilisiert und das Wissen in den Naturparkschulen nachhaltig verankert. Derzeit gibt es 20 Naturparkschulen im nördlichen und mittleren Schwarzwald und jährlich kommen fünf weitere hinzu.  Das Konzept ist als Schulentwicklungsprogramm angelegt und trägt zur Profilschärfung der Schule bei den Schülerinnen und Schülern bei, die dadurch für die Besonderheiten ihrer lokalen und regionalen Umgebung sensibilisiert werden. Die Themen Natur und Kultur werden in der Schule nachhaltig verankert und gemäß dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung werden den Kindern dabei Gestaltungskompetenzen vermittelt. So können Sie ihre Zukunft im Naturpark aktiv und eigenverantwortlich mitgestalten. Zentrales Anliegen ist es Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Perspektiven auf lokale Themen wie Landschaft, Land und Forstwirtschaft, Kultur, Brauchtum und Handwerk zu geben. Experten aus der Region, die etwa Förster, Landwirte, Kräuterpädagogen oder auch Privatpersonen aus Vereinen bringen ihre Erfahrung und ihr Wissen in den Unterricht ein und arbeiten eng mit den Lehrkräften zusammen.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in der Falkensteinschule

Manuela Riedling Patricia Fischer Klaus Hoffmann Bad Herrenalb

Manuela Riedling, Projektmanagerin des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord - Patricia Fischer Rektorin der Falkensteinschule - Klaus Hoffmann, Bürgermeister der Stadt Bad Herrenalb (v.l.n.r.)

Die Falkensteinschule will Naturparkschule werden

Kennzeichnend für eine Naturpark-Schule ist eine dauerhafte und intensive Zusammenarbeit zwischen dem Naturpark und der jeweiligen Schule.  Daher starteten Bürgermeister Klaus Hoffmann gemeinsam mit Manuela Riedling, Projektmanagerin des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord sowie der Rektorin der Falkensteinschule, Patricia Fischer und dem Projektleiter Thomas Hübner jetzt das offizielle Auszeichnungsverfahren der künftigen Naturpark-Schule in Bad Herrenalb - die offizielle Zertifizierung mit Festakt und Urkunde ist für den November 2023 geplant. 

Moderne Heimatkunde

Die „moderne Heimatkunde ist keine AG, sondern verpflichtender Unterricht“, so Riedling, die nicht nur auf die Experten aus Forst- und Landwirtschaft, Kultur und Brauchtum verweist, die den externen Unterricht in der Natur gestalten, ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Unterricht einbringen und eng mit den Lehrkräften zusammenarbeiten, sondern zudem die Unterstützung des Schulträgers hervorhebt. 

Unterstützung der Stadt Bad Herrenalb

Mit Beschluss des Gemeinderates wurde seitens der Stadt Bad Herrenalb der Etablierung einer Naturparkschule im nördlichen Schwarzwald zugestimmt. Die Kosten werden von der Naturparkförderung unterstützt und Klaus Hoffmann argumentiert als Stadtoberhaupt: „Damit tun wir etwas Gutes für Kinder, die sich aktiv mit der Natur beschäftigen können.“ Zusammen mit dem Projekt „Blühendes Bad Herrenalb“ und dem künftig als Naturpark-Kindergarten zertifizierten Regenbogen Kindergarten nennt er aktuell drei Maßnahmen, „mit denen wir unsere Natur direkt vor der Haustür schützen.“ 

Die Naturpark-Projekte

Die aktive Umsetzungsphase hat für die Falkensteinschule bereits mit vier von insgesamt acht Modulen begonnen. „Die Kinder sind ebenso wie die Lehrkräfte mit Freude dabei“, berichtet Schulleiterin Patricia Fischer. Koordiniert von Projektleiter Thomas Hübner erkundeten die Erstklässler den Alltag von Bienen, wie sie leben und sich als Bienenvolk organisieren. Zudem lernten sie von Tina Siegmund wie Honig hergestellt wird. Die Schüler der zweiten Klassenstufe waren auf dem Schwalbenhof, um mehr über Rinder und das Leben auf einem Hof zu erfahren. Die Kinder der Klassenstufe drei waren mit Schwarzwald-Guide Monika Ammann unterwegs. Dabei ging es um Wildkräuter und essbare Pflanzen, die zudem zu einem gesunden Brotaufstrich verarbeitet wurden. Die Schüler/innen der Klassenstufe vier wanderten auf den Spuren der Wildkatze mit Schwarzwald-Guide Regine Schirmer.

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Sabine Zoller

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Sommerevent der Superlative

Zum Sonnenuntergang mit Picknickkorb gibt’s Musik auf dem Hochplateau: Im vergangenen Jahr hatten wir unseren Testlauf, in diesem Jahr stellen wir uns das Event am  8. und 9. Juli 2023etwas größer vor“, berichtet Tobias Neubauer, der von 30 Ausstellern spricht, die ihre Produkte auf dem knapp 100 Hektar großen Areal vor dem Dobler Wasserturm präsentieren. Um die Themen „Picknick, Sonnenuntergang, Kunst, Musik und Kulinarik“ als Konzept so zu schnüren, dass Menschen zum einen die Natur genießen können und zum andren auch miteinander ins Gespräch kommen, hat Stefan Kling in den vergangenen Monaten akribisch gearbeitet, um als Organisator „nichts dem Zufall zu überlassen.“ 

Sommerevent

Sommerevent

Mitte vergangener Woche gab es das erste Meeting mit den Ausstellern auf dem Dobel. Während momentan das Gras noch kniehoch die Fläche bedeckt, sollen zum ersten Juli Wochenende die Besucher auf dem Hochplateau nicht nur eine exklusive VIP-Lounge mit trendigen Gartenmöbeln und Accessoires vorfinden. Um ein außergewöhnliches Erlebnis nachhaltig und wirkungsvoll zu gestalten, verfolgt Kling das Ziel, ein „Festival, für alle Sinne“ zu gestalten. Dazu zählen nicht nur Kunsthandwerker aller Couleur, mit Kleidern, Schmuck und hochwertigen Holz-Accessoires. Es gibt Workshops und eine Yogawiese und darüber hinaus kulinarische Besonderheiten wie die Picknickkisten mit Schwarzwälder Spezialitäten, ausgefallene Getränke, Gin und Cocktails, sowie meisterhaft gefertigte süße Genüsse. Doch damit nicht genug. Zur musikalischen Untermalung hat Stefan Kling für jede Tageszeit einen passenden Sound parat. „Ich bin selbst als Künstler seit fünf Jahren weltweit unterwegs, um an außergewöhnlichen Orten meine Musik zu präsentieren“, beschreibt der Komponist sein Konzept, bei dem er international erfolgreiche Musiker mit Percussion Instrumenten ebenso wie einzelne Musiker präsentiert. Auf dem detailliert ausgearbeiteten Eventplan sind am Samstagnachmittag Street Art Künstler aus aller Welt angekündigt, die mit Gitarre und Flöte unterwegs sind. Kling selbst präsentiert sein Klangerlebnis „Flowers on Monday“, gefolgt von GORGE mit Melodien aus dem Genre Deep House, auf die auch getanzt werden kann, und zum Sonnenuntergang stimmen Welthits zu diesem Genre mit Afrilounge zu diesem Naturerlebnis auf der Höhe ein. Für Sonntag ist ein Klassik Konzert angesagt „das ein vierköpfiges Ensemble live präsentiert“, so Kling, der zudem Alpakas für Kinder und Richard Rothfuss ankündigt, der mit elektronischer Musik und Sound Track Melodien für eine „stimmungsvolle Grundatmosphäre sorgt“. Neben Musik, Kunst und Kulinarik sind für die Organisatoren zudem weitere Herausforderungen zu meistern. Dazu zählt die An- und Abreise der Gäste, die auf der Webseite nicht nur den Eintritt zum Event buchen können, sondern darauf hingewiesen werden, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da nur knapp 350 Parkplätze zur Verfügung stehen. „Wir betrachten unseren Event, den wir neben unseren Job´s organisieren, nicht als kommerzielle Veranstaltung“, betont Neubauer, der das „Bergglühen“ als Herzensprojekt beschreibt.

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Sabine Zoller

Mit einem kühnen Sprung ins Wasser

Freibadsaison Bad Herrenalb eröffnet: Von 7 bis 84 Jahren sind Schwimmbegeisterte bei der Eröffnung dabei:

Freibadsaison Bad Herrenalb

Mit Spannung erwartet und mit Freude dabei sind Sarah (7) und David (10), die fußläufig genau gegenüber dem Freibad wohnen und jeweils stolze Besitzer einer Saisonkarte sind. „Wir haben im Herbst als letzte das Freibad verlassen und sind nun wieder als erste im Wasser“, erklärt ihre Mutter, die sich ebenfalls über die Eröffnung der Freibadsaison freut. Bei 9 Grad Außentemperatur bietet das 23 Grad warme Wasser auch für die Seniorinnen Elfriede Schumacher, Frauke Burkhardt und Sigrid Bernsdorf ein sichtliches Vergnügen. „Wir sind ab sofort wieder jeden Tag vor Ort, denn man muss was tun, um fit zu bleiben.“ Für die rund 25 Personen gab es zur Eröffnung der Freibadsaison am vergangenen Samstag für die Erwachsenen ein Gäschen Sekt, und zudem für Kinder Orangensaft und frisch gebackene Waffeln von der Interessensgemeinschaft Waldfreibad sowie  jede Menge Platz für die ersten Sprünge ins warme Nass, die Tristan Machemehl (15) formvollendet vom Dreimeterturm präsentierte und auch von Lea(8) und Mia(13) aus der Höhengemeinde am Einmieter Sprungbrett gezeigt wurden.

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Sabine Zoller

Geführte Wanderungen zum Wander-Opening

Natur und Erlebnisse in der Natur werden nach Aussage von der Bad Herrenalber Touristik immer stärker nachgefragt. Die angebotene Geocaching-, die Kinder- sowie wie die Heilklima-Touren waren zum Wanderopening im Schwarzwald restlos ausgebucht. „Wir kommen aus Ettlingen und freuen uns, die Region rund um Bad Herrenalb mit einem Guide näher zu erkunden“, betont Familie Bischel wie aus einem Munde. Auch für Francesca Wormer aus Ettlingen ist das Angebot grandios. „Ich bin immer bei den montags Wanderungen von Bad Herrenalb dabei und freue mich heute auf die Wanderung vom Tal hinauf in die Höhe.“ Gemeinsam mit Klimaguide Karl-Heinz Lucke gibt es eine speziell ausgearbeitete Wanderung, die die Zusammenhänge von Klima und Gesundheit für Tages- und Klinikgäste erlebbar macht.

Als Vertreter des Schwarzwaldvereins sind zudem Peter Grambart und Peter Blüthner vor Ort, die über die Pflege der Wege berichten und ebenso wie Moritz Moritz Woitelle, der sich als Gründer und Erfinder der Swuupy Müll Greifzange für eine saubere Landschaft im Nordschwarzwald einsetzt.

Wanderopening in Bad Herrenalb

Großes Interesse beim Wanderopening in Bad Herrenalb

Passend zu den geführten Wandertouren waren zudem mehre als zehn Aussteller und Touristiker vor Ort, um die Region einem interessierten Publikum näher zu bringen. „Outdoor ist unsere Kernkompetenz“, so Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, die die neuen Wanderroute „ALBTAL.Aussichten“ mit 101 Kilometern und gut 2000 Höhenmetern in vier Etappen von Ettlingen über Bad Herrenalb und zurück nach Ettlingen präsentiert. Mit der Nachfrage zum „Tal der Lehmänner“, der neuen Genusstour auf dem Dobel ist Rahel Schilling sichtlich zufrieden. „Wir haben viele Interessenten für die neuen Tour, die in knapp vier Stunden zu bewältigen ist“, so die Tourismusleiterin der Höhengemeinde. 

Rund 200 Kilometer und 13 Etappen sind allerdings für die Tour rund um den Landkreis Calw einzuplanen, so die Informationen von Schwarzwald Guide Vanessa Lotz, die auf der Wanderkarte interessierten Besuchern die einzelnen Stationen aufzeigt.  Mit der „Aichelberger Traumtour“ ist die Bäderstadt Bad Wildbad vor Ort und in Bad Liebenzell lockt „Der Teinacher Genießerpfad“ mit spannenden Erlebnissen in die Vergangenheit. Für Loßurg steht „Die Mühlenwelt“ im Fokus, um eine alte Handwerkstradition darzustellen, während sich Freudenstadt mit dem Zauberland - Naturerlebnispfad auf Kinder fokussiert. 

https://www.badherrenalb.de/de/gastgeber/presse/jeden-montag-gefuehrte-wanderungen-rund-um-bad-herrenalb-id_1887/

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Sabine Zoller

Saubere Wald Wanderwege im Fokus

Umweltschutz und eine saubere Natur stehen für die Tourismusgemeinschaft Albtal Plus im Fokus. „Wir wollen Vorreiter sein und mit sauberen Wald- und Wanderwegen unsere Gäste begeistern“, so Bettina Reitze-Lotzt. Die Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft greift dazu selbst zur Greifzange und Müllbeitel, um ganzjährig weitere Akteure zum Müllsammeln zu motivieren.

Damit geht es unliebsamen Waldbewohnern wie Zigarettenkippen, Plastiktüten oder Papiertaschentüchern buchstäblich „an den Kragen“. „Es kann nicht sein, dass bei den Clean Up Days im Frühjahr tonnenweise Müll aus den Wäldern herausgeholt, dann fachgerecht entsorgt und kaum ein Jahr später dieselbe Aktion von Neuem gestartet wird“, so Bettina Reitze Lotz. Für die Albtalregion und ihre acht Tourismusgemeinden hat sie sich zum Ziel gesetzt in Sachen Umwelt und Natur eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Es nutzt nichts, nur punktuell zu agieren, wir müssen die Menschen für eine saubere Umwelt motivieren.“

Bettina Reitze-Lotz und Moritz Woitrelle

Bettina Reitze-Lotz und Moritz Woitrelle

Daher heißt ihre Devise, „selbst anpacken“. Und das mittels eines entsprechenden Werkzeugs, das klein, flexibel und dazu federleicht einsatzbereit ist. 

Und das funktioniert mit der Erfindung von Moritz Woitelle. Der Systemingenieur hat sich ausführlich mit dem Thema Sauberkeit in der Natur beschäftigt und eine Greifzange entwickelt, die angenehm in der Hand liegt und aus Stahl und Aluminium besteht. Mit nur 130 Gramm Gewicht ist das Wunderwerkzeug für „Kind und Kegel“ einsatzbereit, so dass ein Waldspaziergang zum Abenteuer werden kann.

Ein abenteuerlicher Müllsammel-Spaziergang kann via App dokumentiert werden. „Wir haben dazu einen passenden Müllbeutel entwickelt“, so Woitelle, der auf eine Skala von eins bis fünfzehn verweist. Wenn der abwaschbare und wiederverwendbare Sack gefüllt ist, wird das via Handyfoto dokumentiert und auf der App gespeichert. „Das ist wie ein Spiel – wer mehr Müll sammelt, setzt Anreize zum Nachmachen“, erklärt Woitelle, der dazu auch einen finanziellen Mehrwert für die Sammler fordert.

Und das funktioniert so: Sponsoren, wie Restaurants, Ausflugsziele oder Gemeinden können künftig eine Fläche bestimmen, die als Marktplatz fungiert, der von Müllsammlern bearbeitet werden kann. Wer also fleißig sammelt, seine Aktivitäten dokumentiert und das entsprechend kommuniziert, kann damit problemlos Geld bei einem Spaziergang verdienen. „Mit diesem nachhaltigen Projekt streben wir ganzjährig die Sauberhaltung unserer Wanderwege im Albtal an“, so Reitze-Lotz, die zur Kooperation Woitelle bereits die ersten gebrandeten Müllgreifer und -taschen geordert hat. www.albtal-tourismus.de

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Sabine Zoller

Tête-à-tête mit Baronin zu Auerscheidt

Mit dem Ziel, die zahlreichen negativen und klischeehaften Vorstellungen über die Lebensweise der Mätressen in ein anderes Licht zu rücken, schlüpft, Tabea Jasmin Schulz in die Rolle einer Mätresse, um über ihre Stellung und ihre Aufgaben bei Hof zu berichten. 

Sie nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1769 an den glanzvollen Hof von Herzog Carl Eugen in Ludwigsburg und plaudert unverblümt über wissenswerte Details. Dabei geht es um das Leben, Aufstieg und Fall der Favoritinnen des Herzogs – und dessen Vorlieben: dem Theater, Italien, der Jagd und der Schönheit.

Tabea Jasmin Schulz schlüpft in die Rolle einer Mätresse und berichtet Details aus dem württembergischen Hof

Tabea Jasmin Schulz

Maitresse en tître“ und damit offizielle Favoritin des Herzogs ist die italienische Sopranistin Caterina Bonafini. Doch Baronin zu Auerscheidt möchte die Gunst des Augenblicks für sich nutzen und selbst die erste Dame am württembergischen Hof werden. Ihr Vorbild ist Madame de Pompadour, die am Hof Ludwig XV. in Paris ein Netz von Verbündeten knüpfte, um ihre Stellung abzusichern. Daher heißt ihre Devise „Haltung bewahren“, denn „eine Mätresse hält gewiss den Schlüssel zum herzoglichen Herzen.“ Eine Mätresse kann zwar als Geliebte jederzeit die Gunst ihres Herrschers verlieren, steht aber oft jahrelang an der Seite von Hoheiten, um sozusagen aus der zweiten Reihe die Geschicke von absoluten Herrschern zu beeinflussen, wie Tabea Jasmin Schulz anschaulich berichtet. Auch in Sachen Mode war die Pompadour stilprägend. Ihr Geschmack gab den Ton an und so ist auch Baronin zu Auerscheidt in einer Robe á la française mit Reifrock gekleidet und zeigt Ärmel, die bis zum Ellenbogen reichen und mit einem Volant aus Spitzen versehen sind. Passend dazu dient der Fächer als eines der unverzichtbaren Accessoires der Frauengarderobe, um ihren Liebhabern heimlich ihre Wünsche und Gefühle mitzuteilen. 

Zwischen List und Lust zu leben, heiß auch, sich mit kostbaren Flüssigkeiten wie heißer Schokolade zu beschäftigen, die sich ein Bediensteter bei Hofe nicht leisten konnte, oder aber exotische Früchte wie Ananas, Vanille und Zimt zu verkosten um „en vogue“ zu sein. Mit ihrem schauspielerischen Talent inszeniert Tabea Jasmin Schulz die Begebenheiten am Hof und gibt bei ihrer Sonderführung Einblick in das einzigartige Schlosstheater, den prachtvoll ausgestatteten Spielpavillon, die Schlosskirche und den fast achtzig Meter langen Saal der imposanten Ahnengalerie, die mit über 25 großformatigen Portraits die Herrscherinnen und Herrscher von Württemberg zeigt. Mit den vielfältigen „Geschichten hinter dem Mätressensein verbunden sind die Geschichten von starken Frauen, die in einer von Männern bestimmten Welt kämpften“, so die Aussage von Tabea Jasmin Schulz, die als Schlossführerin seit 2021 Gäste durch das Residenzschloss begleitet. Mit ihrer auf fundierten Quellen erarbeiteten Sonderführung feiert sie in der fiktiven Rolle als Baronin zu Auerscheidt in diesem Jahr  eine persönliche Premiere, die nach aussage von Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg, „Geschichte lebendig werden lässt“. 

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Sabine Zoller

Blumen, Blüten und Pflanzen helfen den Insekten

Unter dem Motto Artenschutz sind blühende Flächen auch auf den Flächen der Golfclubs ein besonderes Zeichen für den Umgang mit der Natur. Daher waren auch in diesem Frühjahr die Pfadfinder aktiv, um sich davon ein Bild zu machen und zudem aktiv eine Blühfläche einzustreuen.

„Wir waren schon im vergangenen Jahr hier und haben Samen für die Blumenwiese ausgestreut“, erklärt die junge Pfadfinderin Aurelia Fieg (9) aus Loffenau. Ihre Freundin Cecile Temme kommt aus Bernbach und zählt ebenfalls zum Stamm der „Buntspechte“, die großes Interesse für blühende Blumen auf dem Golfplatz zeigen.

Golfclub Bad Herrenalb

„Die Kinder haben schon Unkraut gejätet, um den Pflanzen vom letzten Jahr Platz zu schaffen, damit diese wieder in ganzer Pracht erblühen können“, erklärt Ramona Scholtz, die die knapp dreißigköpfige Pfadfindergruppe leitet und den informativen Ausführungen von Lilli Wahli, Projektleiterin vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, lauscht. „Wir verwenden Saatmischungen aus der Region. Zudem nutzen wir mehrjährige Samen, damit die Blütenvielfalt zum Schutz bedrohter Insekten auch wirklich nachhaltig wirken“, betont Wahli. Mit flinken Händen vermengt sie die Blütensamen mit Sand und füllt die Mischung in kleine Eimer, damit diese in vorbereitete Erdfläche eingebracht werden kann. „Ich weiß, wie das geht“, erklärt der sechsjährige Pfadfinder Leandro, der ebenso wie sein Freund sein Können den anwesenden Vertretern aus Gemeinde und Tourismus fachmännisch demonstriert.

Der Einladung des Golfclubs Bad Herrenalb waren Vertreter verschiedener Projektgruppen gefolgt, die sich dem Thema Artenvielfalt widmen, um mehr Lebensraum für Insekten zu schaffen. „Golfanlagen sind in besonderer Weise mit dem Schutz und dem Erhalt der Umwelt verbunden“, betont Frank Gerlach, Vizepräsident des Golfclubs, der die sportlichen Aktivitäten mit dem Erhalt und der Förderung von biologischer Vielfalt in einem Atemzug nennt. Die Aufgabenstellung, mit der sich die Golfanlage im Bernbachtal bereits seit einigen Jahren intensiv beschäftigt ist zudem im Kurort von Bad Herrenalb ein aktuelles Thema. „Im Rahmen des Projektes „Vom Blühenden Naturpark zum Blühenden Bad Herrenalb“ haben wir Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufgerufen Ideen zum Artenschutz zu entwickeln“, so Bürgermeister Klaus Hoffmann, der sich seit Jahresbeginn dem Thema Artenschutz und Blühflächen annimmt, und die Aktivitäten des Golfclubs zu schätzen weiß. Gemeinsam mit zwei Vorstandsmitgliedern des Golfclubs, René Skiba, Geschäftsführer Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald und Lilli Wahli, Projektleiterin vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord nutzte der Schultes daher die Gelegenheit, zusammen mit den Pfadfindern aus dem Ort eine neu geschaffenen Blühfläche und damit 200 Quadratmeter für das Projekt Artenvielfalt auf dem Golfplatz einzusäen.

Nach Aussage von Touristiker René Skiba bedeutet diese Aktion viel mehr als nur eine ideale Kombination aus Aktivsport im Einklang mit der Natur. „Als Tourismus GmbH sind wir schon lange als nachhaltiges Reiseziel zertifiziert und ich finde es toll, dass wir hier zusammenkommen, um Blühwiesen im Naturpark zu unterstützen.“ Für die Aussaat mit den Pfadfindern findet er zudem lobende Worte. „Das ist genau der richtige Weg ist, um das Thema Naturschutz und das Bewusstsein für die Natur bereits in jungen Jahren zu schärfen.“ 

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Sabine Zoller

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Gäste aus nah und fern lieben die Gaudi

Trotz Schneemangel ist das Jubiläum ein grandioser Erfolg. „Wir sind heute nur zufällig auf dem Sommerberg“, betont die charmante Italienerin Barbara Capitelli aus Genua, die gemeinsam mit ihrem Lebenspartner ein paar Tage im Schwarzwald verbringt. „Wir wohnen in Gaggenau und wollen den Schwarzwald erkunden“, so der Tenor der begeisterten Wintersportlerin, die das Fassdaubenrennen in Bad Wildbad mit großem Interesse verfolgt. „Das ist ein großer Spaß und das nächste Mal machen wir vielleicht mit“, kommt lächelnd die Resonanz der Urlauber, die zudem Baumwipfelpfad und WildLine erkunden. Weitaus weiter angereist ist Grace D´Arcy. Die mutige Irin liebt Adrenalinschübe und hat sich ganz spontan für eine Teilnahme beim Fassdaubenrennen entschieden. „Ich komme aus Dublin und wollte mit meinen Freundinnen die Hängebrücke besuchen“, so das Credo der Touristin, die beschlossen hat, selbst einmal auf Fassdauben zu stehen. „Ich aber gesehen, dass man hier Skilaufen kann und wollte das unbedingt einmal ausprobieren“, berichtet die mutige Akteurin, die noch nie auf Skiern gestanden hat und mit gemieteten Fassdauben am Sommerberg ihr vielseitiges Talent mit Aufstieg und Langlauf, sowie Abfahrt mit einem Schanzensprung beweist. Trotz Schneemangel hatte die Skizunft Bad Wildbad das bravouröse Kunststück vollbracht und mittels einer großen Helferschaar eine Skipiste im wahrsten Sinne des Wortes zusammengetragen, um das 100-jährige Jubiläum ihrer traditionsreichen Veranstaltung zu feiern. Und das wurde vom Wettergott mit eisigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein belohnt. 

Fasstaubenrennen

Ju­bi­lä­um 100 Jah­re Fass­dau­ben­ren­nen

1923 star­te­te das ers­te Ren­nen auf den leicht ge­bo­ge­nen Fass­dau­ben, die als „Ski­er für ar­me Leu­te“ bezeichnet wurden und 1924 fand das or­ga­ni­sier­te Ren­nen erst­mals auf dem Som­mer­berg statt. Zu­nächst gab es die Veranstaltung ausschließlich für Schü­ler in den verschiedenen Altersklassen. Die Teilnahme war Ehrensache und bis­wei­len lieferten sich die Teilnehmer ehrgeizige Wettkämpfe, denn die konditionsstarken Langläufer aus Wildbad, Sprollenhaus, Calmbach und Enzklösterle waren als Gegner gefürchtet. Im Lau­fe der Jah­re hat sich die Veranstaltung allerdings zu ei­nem Gau­di­ren­nen ent­wi­ckelt, das vie­le Schau­lus­ti­ge an­lockt und bei dem der Spaß im Vor­der­grund steht. „Das Rennen findet immer am dritten Samstag im Januar statt“, erklärt Marcus Eisele, der seit 14 Jahren als Vorsitzender der Skizunft die Organisation der Mammutveranstaltung leitet. Da für das Jubiläum aber ein Fixtermin festgezurrt wurde, konnte und wollte der Verein das Rennen nicht verschieben. „Die Herausforderung galt in diesem Jahr den unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten“, betont Michael Hammann, der als Streckenwart den Aufstieg auf dem Rasen abläuft, um dann im Anschluss den Kunstrasen auf welligem Gelände und den Übergang zur Abfahrt mit der schmalen Schneepiste und der Schanze kontrolliert. Alles in allem eine Herausforderung, die nicht nur die Jüngsten Teilnehmer von sieben Jahren, sondern auch für „alte Fassdaubenritter“ mit Jahrgang 1960 ein Novum darstellt und zudem Auswärtige in die Region lockt. „Das ist eine besondere Attraktion und heute bin ich mit Freunden bereits zum zweiten Mal dabei“, erklärt Lea Ganser aus Ulm, die die Herausforderung auf Fassdauben liebt. „Das ist ein völlig unkontrolliertes Skivergnügen“, so Ganser, die selbst als Skilehrerin aktiv ist und sich der Gaudi wegen mit Freunden zum Rennen angemeldet und auch entsprechend verkleidet hat. Insgesamt wagten sich 69 Teilnehmer als Einzelkämpfer oder auch als Team auf die Piste, auf der mutige Sprünge von der Grätsche zum Anhocken bis hin zu zum Salto ebenso wie Stürze zu sehen waren, die mit viel Bravo-Rufen und Applaus begleitet wurden. Mit einer Bestzeit von einer Minute und14,8 Sekunden ging der Siegerpokal an den aus Baden stammenden Domenico Frei aus Freiburg.

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Sabine Zoller

Pikler Dreieck für den Kindergarten

Es müssen nicht immer große Sprünge sein, um auch für die im neuen Jahr gesteckten Ziele zu erreichen. Mit seinem Rutsch auf dem neuen Spielzeugelement weiht der dreijährige Mailo das Pikler Dreieck im Kindergarten von Bad Herrenalb ein. Und das zur Freude von Erziehern, Unterstützern und Kindern gleichermaßen, denn Bewegen ist Lernen.

Spendenaktion Kauf eines Pikler Dreiecks im Kindergarten

Spendenaktion Kauf eines Pikler Dreiecks im Kindergarten

Nicole-Tina Steege Bad Herrenalb, Mailo, Michaela Härter, Nadine Pfeifer vom Kindergarten in Bad Herrenalb (v. l. n. r.)

„Wir haben einen Haushaltsetat, davon können wir auch alles, was wir an Kindergartenbedarf wie Bastelmaterialen oder Spielmaterialien benötigen anschaffen“, erklärt Michaela Härter, der die Gesamtleitung der Kindergärten Bad Herrenalb obliegt. „Allerdings“, so der Tenor der Leiterin, müssenbesondere Anschaffungen, im Haushalt extra beantragt werden. „Und da ist es nicht möglich einfach einmal eine extra Bestellung zu machen.“ Daher freut sie sich besonders über eine ganz besondere Spende, „die es uns jetzt ermöglicht hat für die Kinder unter drei Jahren etwas ganz spezielles anzuschaffen.“ Ermöglicht wurde der Kauf des Pikler Dreiecks durch eine ausgefallene Weihnachtsaktion in Kooperation mit der lokal ansässigen  Nicole-Tina Steege. Die Mutter von zwei Kindern kennt das pädagogische Kletterdreieck, das Kindern hilft, ihre grobmotorischen Fähigkeiten zu entwickeln. „Zur Unterstützung des Kindergartens haben wir 2021 rund 200  von den Kindergartenkindern bunt bemalte Weihnachtssterne verkauft“, so Steege, die mit großem Engagement und einem dazu passenden Spendenaufruf die Basis für den Kauf des Pikler Dreiecks legen konnte. Dank der erfolgreichen Aktion waren auch zur Weihnachtszeit 2022 die von Kinderhänden bunt bemalten Weihnachtssterne nachgefragt, sodass nun mit neuen Sternen Geldern eine zusätzliche Anschaffungen generiert werden kann. „Summa summarum haben wir die Summe auf 600 Euro aufgestockt, damit für das Pickler Dreieck auch noch ergänzende Teile dazugekauft werden können“, so Steege, die damit die Kinder animiert und anregt, ihre Fantasie zu nutzen und kreativ zu spielen. „Es ist ein großartiges Werkzeug für die Entwicklung der Grobmotorik, der Koordination und des Gleichgewichts. Darüber hinaus unterstützt das Pikler-Dreieck den Gleichgewichtssinn und die Propriozeption des Kindes“, berichtet Nadine Pfeifer, die als Erzieherin im U3-Bereich für die Kinder verantwortlich zeichnet und sich darüber freut, dass „es immer Unterstützer gibt, denen die Entwicklung der Kinder am Herzen liegt.“

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Sabine Zoller

Minusgrade im Nordschwarzwald

Ski und Langlauf möglich: Die Loipen sind auf dem Dobel neu gespurt und befahrbar für Skating und klassische Langlauf Techniken. Durch die geringen Schneehöhen von knapp 15 Zentimetern ist allerdings nur die Sonnenloipe/Wiesenloipe geöffnet. Der Ski-Wanderweg und die Klötzbuckel Rundloipe sind nach aktuellen Angaben von Bernhard Kraft derzeit geschlossen. Auch für Matthias Neufeld von der Interessensgemeinschaft (IG) Skilift ist die Schneelage derzeit noch ausgesprochen mager. „Wir haben den Liftbetrieb an der Wildbader Straße am vergangenen Samstag gestartet. Doch die Schneeverhältnisse sind noch recht dünn.“

Minusgrade im Nordschwarzwald

Da die Wetterprognose auch in den kommenden Tagen bleibende Minustemperaturen verspricht, wird nach Neufeld´s Aussage der Lift daher voraussichtlich auch am Wochenende laufen. Donnerstag und Freitag ist der Schlepplift von 17 bis 21 Uhr, Samstag von 13 bis 17 Uhr und mit Flutlicht von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist der Schlepplift von 10 bis 17 Uhr in Betrieb. Nach aktuellen Informationen der Kurverwaltung Dobel ist der von den Sportfreunden Dobel betriebene Babylift am Wasserturm am kommenden Wochenende nicht geöffnet. Dasselbe gilt für den Skilift im Gaistal. „Wir haben für den Liftbetrieb am Steilhang zu wenig Schnee“, so Martin Knirsch von der Skizunft Bad Herrenalb. Für alle Winterfreunde frei zugänglich sind jedoch die Rodelpisten auf dem Dobel. Über die Facebook-Seite der Höhengemeinde ist dazu die >Verkehrsampel< einsehbar, die über die Auslastung der Parkplätze informiert. Geparkt werden darf auf allen öffentlichen Parkplätzen, insbesondere am Ortseingang von Neuenbürg kommend an der Horntannhalde, am Kurhaus, am Parkplatz „Mannenbachheide“ entlang der Höhenstraße, sowie im Bereich Sportplatz / Friedhof. Und wer sich tagesaktuell über die Wetterbedingungen auf der Höhengemeinde informieren möchte, nutzt das Schneetelefon mit der Nummer 07083-74531

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Sabine Zoller

Seit 100 Jahren Tradition

Fässer lieferten die ersten Skier: Nachdem der Norweger Fridtjof Nansen 1891 ganz Grönland auf Skiern in nur 42 Tagen durchquert hatte, wurde das Skifahren auch im Südschwarzwald populär. Mit Gründung des ersten Ski-Clubs in Todtnau etablierte sich noch im selben Jahr der neue Modesport, der als schick galt und in den Folgejahren ein durchaus mondänes Publikum in den Schwarzwald lockte. Da sich Kinder und Jugendliche keine Skier leisten konnten, nahmen sie die Bretter von alten nicht mehr benötigten Fässern und banden sich die Fassdauben unter die Füße und rutschten auf den kurzen „Ersatz-Skiern“  herum.

Fassdaubenrennen in Bad Wildbad

Seit 100 Jahren Tradition

1923 initiierte ein Pforzheimer Schmuckfabrikant, der ein eigenes Anwesen in Wildbad hatte das erste Fassdaubenrennen für die Schuljugend. Für den besten Fassdaubenfahrer lockte als erster Preis ein Paar richtige Skier.  Heute wie einst wird das Rennen auf Fassdauben, also den gleichmäßig gebogenen Brettern, aus denen man früher Holzfässer herstellte, gewertet. Traditionell ist die Daube für Riemen als Halt für die Schuhe durchgebohrt – und besteht ohne Schrauben und Nägel, denn Metallteile sind nach den Regularien verboten.  Damit halten nur vorne zwei Riemchen den Vorderfuß und hinten zwei weitere Riemen die Ferse. Der Rest ist ein Balanceakt auf einem gebogenen Stück Holz. Das wiederum ist sehenswert für die vielen Zuschauer, die die individuellen Fortbewegungsaktionen der sportlichen Rennfahrer bewundern. Ohne Stahlkante wie bei einem modernen Ski ist die Fahrt auf einer Fassdaube mehr als nur ein Abenteuer, es gibt keinen Halt und keine Bremse. Zudem gilt es die größtmögliche Auflagefläche zu nutzen, um damit auch noch möglichst elegant und rasch voranzukommen.

Um die Tradition des Rennens zu bewahren, hat der Verein  rund 80 eigene Paar Fassdauben. Diese können auch von Fremden und mutigen Skiläufern für das Rennen gegen eine Leihgebühr  genutzt werden können.„Früher hat das Rennen klassenweise nur für die Schüler des Ortes stattgefunden“, erklärt Marcus Eisele, Vorsitzender der Skizunft Wildbad, der das Event seit vielen Jahren organisiert, das  in Deutschland zu einem unvergleichlichen Wettbewerb zählt, bei dem auch  Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis haben.  www.fassdaubenrennen.de 

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Sabine Zoller

Mit der Bahn ins Skigebiet – Reisetipp

Wer kennt ihn nicht, den „Bergdoktor“, der als TV Serie bereits Millionen von Fans in ganz Europa begeistert… . Doch wer kennt das Skigebiet SkiWelt am Wilden Kaiser in Brixental? Es ist eines der größten Skigebiete der Welt und liegt in Tirol. Also nur knapp 60 Autominuten von München entfernt und punktet nicht nur mit über 270 abwechslungsreichen Pistenkilometern, sondern zudem mit traumhaften Ausblicken auf eine der spektakulärsten Gebirgskulissen, den Wilden Kaiser.

Mit der Bahn ins Skigebiet – Reisetipp

Mit der Bahn ins Skigebiet Reisetipp

Durch bahnbrechende Projekte rangiert die ökologisch erfolgreiche Skidestination SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental seit vielen Jahren ganz oben auf der Liste der Top Skigebiete, und bietet mit den neun Orten Brixen im Thale, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Scheffau, Söll, Westendorf und Kirchberg ideale Startpunkte in ein ganz besonderes Wintersportvergnügen. „Wir arbeiten mit Ökostrom, der zu 100 Prozent aus erneuerbarer Wasserkraft gespeist wird und bieten ein einzigartiges Bergpanorama mit Ausblicken über 70 Dreitausender“, erklärt Anita Baumgartner. Die Marketingleiterin der „irrsinnig großen SkiWelt“ ist sichtlich stolz auf die facettenreiche Region, die mit ihrem unverwechselbaren Flair zu einem Urlaubsparadies für Skifahrer zählt, das mit Pistenqualität und modernen Liftanlagen perfekte Abfahrten garantiert. „Jeder kann seine Routenführung täglich so wählen, dass kein Lift und keine Piste doppelt gefahren werden muss“, so das Credo der begeisterten Wintersportlerin. Aufgrund eines vorbildlichen Schneemanagements werden alle Pisten täglich perfekt präpariert. Das gilt nicht nur für die individuellen Pistenkilometer, sondern auch für die ambitionierten Skifahrer, die in Söll gerne das größte Nachtskigebiet Österreichs nutzen. Für ein individuelles Fahrvergnügen gibt es sowohl für Anfänger, Familien oder sportliche Fahrer drei Fun- und Snowparks in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie Skimovie-, Renn- und Tempo-Messtrecken. Familien finden jede Menge einfache und breite Abfahrten sowie Übungspisten und zudem locken 22 professionelle Skischulen mit eigenen Kinderskischulen sowie Mini- und Kleinkindbetreuung am Berg. 

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Sabine Zoller

Der Westweg kommt ins Kino

Wie es sich für eine echte Legende gehört, darf der „Westweg“ – ältester, längster und bekanntester Schwarzwälder Fernwanderweg – auf die große Kino-Leinwand: Möglich machen das der Naturfilmer Marco Ruppert aus Ettlingen und sein Team. Sie sind begeistert vom „Westweg“ und haben seit 2019 an der Naturdokumentation „WildWestwegs“ gearbeitet, die in atemberaubenden Bildern nicht nur die Faszination der rund 290 Kilometer langen Wanderstrecke von Pforzheim bis Basel einfängt, sondern auch links und rechts des Wegs spannende Geschichten erzählt. „WildWestwegs“ läuft zunächst in ausgewählten Kinos in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, weitere Aufführungen auch in anderen Bundesländern werden folgen. www.ruppertfilm.de

Katrin und Marco Ruppert bei den Dreharbeiten

Katrin und Marco Ruppert bei den Dreharbeiten 

Der Westweg führt zu Hochmooren und Seen, durch dichte Nadelwälder, über sattgrüne Wiesen und durch breite Tallandschaften: Schöner, abwechslungsreicher und naturnäher lässt sich Deutschlands größtes Mittelgebirge wohl nicht entdecken. Zum anderen punktet der „Westweg“ noch mit einer Besonderheit: Er führt durch alle geografischen und geomorphologischen Gebiete des Schwarzwalds. 

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Sabine Zoller

Traumtour zertifiziert

Im Januar drehte sich auf der Vortragsbühne der Fahrrad- und Wander-Reisen auf dem Stuttgarter Messegelände erneut vieles um die besten Wanderwege und -regionen Deutschlands. Erneut zeichnete der Deutsche Wanderverband (DWV) im Rahmen der Aktivurlaubs-Messe die „Qualitätswege“ und „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“ aus. Von den 26 Urkunden, die nach Baden-Württemberg gingen, erhielt die Tourismusgemeinschaft Albtal Plus vier Urkunden. Für die drei bereits bestehenden Qualitätswege gab es mit der Stadtwanderung „Stadt, Wald, Fluss“, und den beiden Komfortwanderungen „Wallfahrt und Wünschelroute“ sowie „Pfaffenroter KreuzWeg“ die begehrten Re-Zertifizierungen und für den neuen Qualitätsweg „Ins Tal der Lehmänner“ sogar die Zertifizierung „Traumtour“. „Damit haben wir für unsere Touristische Destination insgesamt sieben, vom Deutschen Wanderverband  zertifizierte Qualitätswege“, freut sich Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus.

Von kurzen Spaziergängen bis hin zu mehrtägigen Fernwanderungen: In Stuttgart wurden insgesamt 29 kurze sowie 30 lange Qualitätswege ausgezeichnet. Die Verleihung der kurzen Wanderungen erfolgte in den thematischen Kategorien: Traumtour, Komfortwandern, Kulturerlebnis, Stadtwanderung, Familienspaß, Winterglück, Naturvergnügen und Entdeckertouren – so findet garantiert jeder seine persönliche Lieblingsroute. Neben vielen Nachzertifizierungen konnten sich dabei auch zwölf Kurzwanderwege das begehrte Qualitätssiegel zum ersten Mal sichern. Allein im Schwarzwald gibt es drei neue so genannte Traumtouren, wozu nun auch „Ins Tal der Lehmänner“ gehört. 

Ins Tal der Lehmänner

Die mittelschwere Wanderung punktet mit der Stille des Eyachtals im Nordschwarzwald. Allerdings  erfordert die Rundtour auf überwiegend gut begehbaren Wegen eine gute Trittsicherheit und eine gute Grundkondition der Wanderer. Startpunkt der knapp 14 Kilometer langen Tour ist das Kurhaus Dobel, das einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Auf dem Westweg geht man durch das Dobler „Sonnentor“ bis zum Wasserturm.

Vier Urkunden Tourismusdestination Albtal  Plus &amp;ndash; Bettina Reitze-Lotz - links - und Julia Strickfaden sind sichtlich zufrieden

Vier Urkunden für die Tourismusdestination Albtal  Plus – Bettina Reitze-Lotz - links - und Julia Strickfaden sind sichtlich zufrieden

„Die wundervolle Fernsicht vom Dobler Aussichtsturm stellt den perfekten Auftakt dieser Wanderung dar. Dann geht es durch den schattigen Wald auf teilweise schmalen Pfaden hinab ins Eyachtal“, erklärt Julia Strickfaden von der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus. „Unten angekommen lädt ein herrlicher Rast- und Grillplatz auf einer Wiese am ehemaligen Lehmannshof zu einer ausgiebigen Pause ein. Durch eine Allee geht es weiter an der malerischen wilden Eyach entlang bis zum Gasthof Eyachmühle, der zur Einkehr einlädt.“ Entlang des Mannenbächles führt der Weg wieder hinauf nach Dobel, wo man ein letztes Mal die Fernsicht genießen kann.

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Sabine Zoller

Urlaubsmesse CMT

Wandern und Biken gehört bei den Deutschen weiterhin zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten. Generell ist das Bedürfnis, Zeit in der Natur zu verbringen, ausgeprägter denn je. Fürs Aktivjahr präsentierten sich viele Destinationen um Tipps von erfahrenen Experten einzuholen oder direkt die nächste Reise zu buchen. Insgesamt präsentieren sich an diesen drei Tagen in Stuttgart mehr als 200 Ausstellerinnen und Aussteller, darunter auch die Tourismusdestination Albtal Plus im nördlichen Schwarzwald.

„Die Stimmung ist überwältigend“, bestätigt Bettina Reitze-Lotz. „Outdoor ist unsere Kernkompetenz“, so die Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, die sich nicht nur über die Besucherdichte, sondern zudem über die große Nachfrage an Prospekt- und Informationsmaterialien am Messestand freut. „Passend zu unserem 10-jährigen Jubiläum beschreiten wir neue Wege und sind stolz darauf, dass wir für alle Interessenten sehr gute Angebote im Gepäck haben.“ Neben Radfahren steht das Thema Wandern im Fokus. Da Mehrtagestouren im „Ländle“ stark nachgefragt sind, startet die neuen Wanderroute „ALBTAL.Aussichten“ in ein erfolgreiches Premierenjahr. Mit 101 Kilometern und gut 2000 Höhenmetern richtet sich die auf vier Etappen angelegte Wanderrute an geübte Wanderer.

Andrang auf der CMT in Halle 9

Großer Andrang auf der CMT in Halle 9. Das „Fahrrad- und Wander-Reisen“ Angebot begeistert die Besucher und die sichtlich zufriedenen Aussteller

Der von Schwarzwaldguide Martin Hämmerle und der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus gemeinsam ausgearbeitete Panoramaweg verbindet nicht nur die acht Tourismus-Gemeinden im Albtal miteinander, sondern punktet zudem einem individuellen Angebot, bei dem geführte Touren mit angeboten werden. „Die Wanderhalle hat ein tolles Publikum und unsere Informationen zu Wandertouren sind stark nachgefragt“ betont ein zufriedener Martin Hämmerle, der am Messestand gerne Auskunft über aktuelle Broschüren, Wege und Ausflugsziele. Für Rieke Westermann und Hannah Jüngert aus Gaggenau ist er genau der richtige Ansprechpartner, denn die Beiden wandern und klettern gerne. „Ich habe im letzten Sommer einige Etappen des Westwegs erwandert und freue mich über neue Wanderwege in der Region“, so Westermann, die ebenso wie Jüngert zum ersten Mal auf der CMT unterwegs ist. „Die Wandermesse ist eine tolle Erfahrung und wir konnten neben neue Wandertipps zudem tolle Broschüren sammeln“, so Jüngert, die das neue Albtal Magazin in Augenschein nimmt. „Daran sieht man, dass die Menschen nach Corona Nachholbedarf haben“, argumentiert Julia Strickfaden von der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, die die neue Hochglanzbroschüre als „Gedankenstütze für gute Gespräche“ bezeichnet und sehr zufrieden ist mit der Messe. „Wir haben das Gefühl, dass dieses Jahr wesentlich mehr Besucherinnen und Besucher da sind und sie Nachfrage nach Wanderungen enorm gestiegen ist.“

Auch Bürgermeister Christoph Schaack von der Gemeinde Dobel und Mitglied der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus ist vor Ort und von der Outdoor-Messe begeistert. „Wir waren heute auf dem Tourismustag des Landes und haben über viele Fachvorträge erfahren, dass sich die Gesellschaft verändert und sich daher auch das Produkt Schwarzwald ändern muss.“ Da seiner Meinung nach gilt, „Outdoor-Gäste bei gutem und bei schlechtem Wetter zu bedienen“, steht auf der Höhengemeinde das Thema Outdoor nicht erst seit Corona im Fokus. „Wir beschäftigen und in diesem Jahr mit Wohnmobilstellplätzen und einem zweiten Baumhaus“, so das Credo des Schultes, der gemeinsam mit Rahel Schilling Anregungen für den Höhenort holt. Für die Tourismusleiterin der Gemeinde steht 2023 der neue Qualitätsweg „Ins Tal der Lehmänner“ mit 14,7 Kilometern Länge im Fokus. „Wir waren auf dem Tourismustag und haben gelernt, dass es in Zukunft um Innovationen geht und es wichtig ist, die Dinge neu anzupacken. Und da sind wir auf einem guten Weg.“ Nicht ohne Stolz berichtet Schilling von dem im Vorjahr eingeweihten Baumhaus im Eyachtal, das mit ausgezeichneten Buchungen punktet. „Das Projekt zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet, sondern auch ein wunderschönes Erlebnis sein kann.“ Für das Wanderjahr 2023 ist daher in der Gemeinde der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus ein zweites Baumhaus für Westwegwanderer geplant.

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Sabine Zoller.

Sabine Zoller Sabine Zoller lebt im Schwarzwald. Als freie Journalistin schreibt sie für verschiedene online Portale, Magazine und Tageszeitungen. Kultur,  Handwerk und Brauchtum fasziniert Sie ebenso wie gute Küche und Natur. Ihre Berichte beschäftigen sich mit historisch attraktiven Themen, landschaftlich reizvollen Regionen und lukullisch attraktiven Stationen und machen Lust auf Reisen.

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