Stockholm

Skandinavien ist besonders bei deutschen Urlaubern beliebt, und das nicht nur im Winter. Auch im Sommer haben die vielfältigen Orte und Städte jede Menge Abwechslung, Naturschauspiele und Outdoor-Aktivitäten zu bieten!

PaulCamper: Er hat fünf Orte herausgepickt, die man bei einem Trip in den hohen Norden auf gar keinen Fall verpassen sollte:

Hirtshals – bezaubernde Hafenstadt als Tor zu Norwegen 

Wahrscheinlich haben viele Skandinavien-Urlauber das kleine Örtchen Hirtshals noch nicht besucht. Dabei ist die Hafenstadt mit ihren knapp 6.000 Einwohnern durchaus einen Besuch wert. An der dänischen Grenze, im Nordosten Jütlands, lädt Hirtshals dazu ein, die atemberaubende Natur Dänemarks zu genießen. Außerdem steht hier das größte Meerwasseraquarium Europas, das Nordsee-Ozenarium. Zwei der seltenen Mondfische leben hier und sorgen bei den Besuchern regelmäßig für große Augen. Ein weiteres Highlight ist der von Niels Sigfred Nebelong entworfene Leuchtturm von Hirtshals. Seit 1863 ragt das Gebäude über die Landschaft empor. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein unverbauter Blick über die Stadt und die Tannisbucht. Lediglich 144 Treppenstufen gilt es, zu überwinden. Unweit des Leuchtturms warten außerdem Bunker aus längst vergangenen Zeiten auf Besucher. Seit 1997 stehen die Bunker des Altlantikwalls unter Denkmalschutz. Nach den Besichtigungen können Hungrige im Hafen des Ortes auf ihre Kosten kommen. Besonders empfehlenswert: fangfrischer Fisch. 

Stavanger – vielseitig, pulsierend und naturnah

Stavanger – eine wunderbare Mischung aus atemberaubenden Landschaften, hohen Bergen und ausgedehnten Sandstränden sowie diverseren kulturellen Highlights. Als Studentenstadt bietet Stavanger darüber hinaus auch jede Menge Möglichkeiten, um auszugehen oder ausgiebige Shoppingtouren zu unternehmen. Was einige eventuell noch nicht wussten: Die viertgrößte Stadt Norwegens ist auch bekannt als europäische Hauptstadt für Öl und Energie. Die Erdölindustrie ist ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig des Landes und hat in der Vergangenheit viele Menschen aus anderen Nationen nach Stavanger gezogen. Entsprechend multikulturell ist die 130.000-EinwohnerStadt aufgestellt. Jedes Jahr am Ende des Julis zieht Stavanger mit seinem Spezialitäten-Festival Gladmat rund 250.000 Besucher an. Langweilig wird es in der pulsierenden Metropole also wahrlich nicht. Besonders schön: Wer die Stadt erkunden möchte, kommt am besten zu Fuß voran. Das Stadtzentrum ist sehr kompakt und lädt zum Spazieren ein. Neben diversen Museen – etwa das Erdölmuseum – bietet die Altstadt außerdem jede Menge pittoreske Holzhäuser.

Kjeragbolten – nichts für schwache Nerven 

Zugegeben, wer es wagt, den Kjeragbolten zu erobern, der sollte schwindelfrei und auch ein wenig mutig sein. Der rund fünf Kubikmeter große Monolith aus der Eiszeit hängt eingeklemmt zwischen zwei Felswänden der Felswand Kjerag. Die Wand hat eine unglaubliche Höhe von 1.084 Metern und zieht jährlich hunderte Basejumper ab. Wer sich einmal getraut hat, den Kjeragbolten zu betreten, der wird belohnt mit einer grandiosen Aussicht. Nur nach unten blicken ist nicht empfehlenswert, denn da geht es 1.000 Meter in die Tiefe. Am besten erklimmt man den Kjeragbloten von Oygardstolen – einem Restaurant rund 640 Meter über Lysebotn, einer niedlichen kleinen Siedlung am Ende des Lysefjords – aus. Von hieraus benötigen Wanderer etwa zweieinhalb Stunden. Wichtig: Die Strecke ist zum Teil unwegsam und ungesichert. Umso entscheidender ist es, ausschließlich bei gutem Wetter loszulaufen. Denn Schnee und Eis verwandeln die Wege schnell in Rutschbahnen. 

Lillehammer - Nicht nur für Wintersportler ein Paradies 

Im Herzen Norwegens finden Skandinavien-Urlauber die Kleinstadt Lillehammer. Besonders unter Wintersportlern genießt der Ort weltweit Ansehen. 1994 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Aber auch im Sommer ist Lillehammer unbedingt eine Reise wert. Schon vor den Toren der Stadt warten gleich mehrere Nationalparks auf Besucher – etwa Rondane, Langsua oder Jotunheimen. Wer zur Ruhe kommen möchte und Natur pur erleben möchte, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle. Denn die Region um die Kleinstadt ist unnachahmlich reich an Natur. Die umliegenden Berge laden außerdem zu ausgiebigen Wander- und Radtouren ein. 

Aber nicht nur Sportfans kommen hier auf ihre Kosten. Auch kulturell hat Lillehammer einiges zu bieten. In der kleinen Fußgängerzone sind nicht nur diverse Cafés und Boutiquen ansässig. Hier können auch Holzhäuser aus dem 18. Jahrhundert bestaunt werden.  Außerdem ist die kleine Stadt für ihre lebendige Kunstszene bekannt. Wer also noch Platz im Koffer hat, sollte sich in den zahlreichen Galerien nach einem besonderen Wandschmuck umschauen. So bleibt der Besuch garantiert unvergessen.

Malmö – ein Fahrradparadies für Naturfreunde

Wer Städte gern mit dem Fahrrad erkundet, der ist in Malmö im Paradies angekommen. Die drittgrößte Stadt Schwedens gehört zu den zehn fahrradfreundlichsten Städten der Welt. Die Stadt bietet rund 490 Kilometer ausgebaute Radwege, rund 25 Prozent des Verkehrsaufkommens werden von Fahrrädern bestritten.

Aber Malmö ist weit mehr: Es ist eine einzigartige Mischung aus Alt und Neu, lädt mit seinen bunten Holzhäusern und Gassen zum Träumen ein und bietet mit modernen Stadtvierteln wie dem Västra Hamnen einen spannenden Kontrast zum ursprünglichen Schweden. Denn was viele noch nicht wissen: Malmö arbeitet seit Jahren daran, sich komplett nachhaltig aufzustellen. Die Gebäude in dem neu entstandenen Viertel sind entsprechend nach neuesten Nachhaltigkeitsrichtlinien erbaut worden. 

Die Natur des grünen Malmös bietet nach ausgedehnten Einkaufsbummeln und Radtouren außerdem die Möglichkeit, eines Strandbesuchs am Ribersborgsstranden. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und die Öresundbrücke.

Digitaler Reiseführer von PaulCamper: https://paulcamper.wpengine.com/skandinavien-rundreise/reisefuehrer/ -

PaulCamper ist nicht nur Deutschlands erste und heute größte Vermittlungsplattform für privates Camper-Sharing, sondern auch die authentischste und erfolgreichste. Geschäftsführer und Head of Passion, Dirk Fehse, hat das Unternehmen mit viel Leidenschaft zum Camping und Liebe zum Detail 2013 gegründet. PaulCamper zählt heute bereits rund 10.000 Mieterinnen und Mieter – Familien, Alleinreisende und Pärchen – sowie 1.300 Vermieterinnen und Vermieter. Allen ist eines gemeinsam: Genauso wie das Berliner Start-up lieben sie das Abenteuer, die Freiheit und die damit verbundene Individualität. Seit 2017 startet PaulCamper auch in Österreich und Niederlande durch und plant derzeit eine Ausweitung des Angebotes in weitere europäische Länder. www.paulcamper.de  

Ein Beitrag für ReiseTravel von Viktoria Hager.    

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