Goslar

Sustainable Repair: Warum sind Reparaturen am Auto so teuer

Preissteigerung: Die Preise für Autoersatzteile und die von den Autowerkstätten in Rechnung gestellten Stundensätze, die beide in den vergangenen Jahren stärker gestiegen sind als die Inflationsrate, steigen weiter. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Eine wesentliche Ursache dieser Preisexplosion sehen Beobachter, wie etwa der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), im sogenannten Designschutz.

Jeder Autobesitzer hat die Sorge, dass sein Auto einen Schaden hat, sei es nun, weil ein Teil seinen Geist aufgibt oder ein Unfall dafür verantwortlich ist. Das war auch das Thema beim diesjährigen Goslar Diskurs der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern (Goslar Institut) im Kloster Wöltingerode.

Zum Thema diskutierten Prof. Dr. Stefan Bartzel - Gründer und Chef des Forschungsinstituts Center of Automotiv Management an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach mit dem Vorstandsmitglied der HUK-Coburg Versicherungsgruppe Dr. Jörg Reinländer.

Beide stellten fest, dass die Reparaturkosten für Autos total aus dem Ruder laufen und den Versicherten Milliardenverluste bescherten. Allein die Preise für Ersatzteile gehen durch die Decke. Das ist aus Sicht der Versicherung der Hauptgrund für die gestiegenen Kosten für Kfz-Versicherungen.
Kann man überhaupt von Reparaturen reden kann, wenn eigentlich nur noch Teile ausgewechselt werden. Beispiel Frontstoßstange. Früher wurde ausgebeult und lackiert. Heute wird einfach ausgewechselt. Prof. Dr. Stefan Bartzel teilte diese Ansicht.

Wachsen die Reparaturkosten in den Himmel

Dem Problem der immer teurer werdenden Ersatzteile und Werkstattlöhne ging der Goslar Diskurs der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern (Goslar Institut) nach. Die Veranstaltung mit dem Thema „SUSTAINABLE REPAIR: WACHSEN DIE REPARATURKOSTEN IN DEN HIMMEL?“. Eine Aufzeichnung der Diskussion auf dem Internetportal des Goslar Instituts unter https://www.goslar-institut.de/

Pflege Tipp: Im Winter benötigt ein Fahrzeug besonders viel Zuwendung. Denn die kalte Jahreszeit stellt nicht nur höhere Anforderungen an die Technik eines Autos, auch sein Lack und seine Karosserie werden bei Schnee und Eis stärker beansprucht als bei milden Temperaturen. Deshalb ist es ratsam, seinen Wagen bereits winterfest zu machen, bevor das Thermometer Minusgrade anzeigt. Auch dient die Vorbereitung auf den Winter der eigenen Sicherheit.

Zu den wichtigsten Maßnahmen vor der kalten Jahreszeit zählt ein Check der Starterbatterie, ein kritischer Blick auf die Profiltiefe und das Alter der Winterreifen sowie das Überprüfen des Frostschutzes im Kühlsystem und im Wischwasser. Das Frostschutzmittel im Kühlwasser soll verhindern, dass die Flüssigkeit einfriert und teure Schäden an Kühler und Motor hervorruft. Dazu muss rechtzeitig die richtige Konzentration des Frostschutzes im Kühlwasser mit einer sogenannten Spindel kontrolliert werden. Den Füllstand des Kühlwasser-Ausgleichsbehälters im Motorraum sollte man ohnehin das ganze Jahr über regelmäßig ablesen: Er sollte immer zwischen den Markierungen Minimum und Maximum stehen. Fällt der Pegel unter „Min“, ist unbedingt Kühlflüssigkeit nachzufüllen.

Batterie: Eine häufige Ursache für Probleme mit dem Fahrzeug in der kalten Jahreszeit ist die Batterie. Tiefe Temperaturen schränken nahezu zwangsläufig die Leistung von Autobatterien ein. Auch dazu gibt es eine Faustregel: Schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt büßt eine Batterie rund 30 Prozent ihrer Startleistung ein. Deshalb: Wenn ein Auto im Herbst oder Winter nicht anspringt, ist dies meist einer zu schwachen Batterie geschuldet.

GOSLAR INSTITUT - Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. - Eine Initiative der HUK-COBURG - Backesweg 4, D-56412 Horbach Westerwald. Tel: 0800-9029110. info@goslar-institut.de - www.goslar-institut.de
Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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