Goslar

Wie man vom PKW oder von der Police zum Mobiltätsservice kommt: Versuch einer Antwort beim Goslar Diskurs!

Versicherungsdienstleistungen sind keine selbsterklärenden Produkte: Die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. in Goslar widmet sich im Sinne einer Medien- und Verbraucherberatung propädeutischen Fragen des Versicherungswesens. Sowohl bezogen auf die versicherbaren Bedürfnisse von Verbrauchern als auch auf die unterschiedlichen Angebote der Versicherungswirtschaft bedarf es einer fachlichen Einschätzung, die nicht voraussetzungslos möglich ist.

Zum Thema: Wie man vom PKW oder von der Police zum Mobiltätsservice kommt, wurde zum Diskurs in das Klosterhotel Wölbingerode in Goslar eingeladen. Full House, auch dank des gerade stattfindenden Deutschen Juristentages. Das Thema hätte aber auch heißen können „Wer ist schneller beim Wettrennen um die Datenflut, die mit den neuen Autotechniken entstehen?" Denn längst gelten personenbezogene Daten zu Recht als Gelddruckmaschinen.

Im Rahmen einer TV Aufzeichnung, unter der Moderation von Carola Ferstel (n-tv), diskutierten Experten, vor Publikum, mit anschließender Fragemöglichkeit.

Goslar Institut: Stefan Gaul, Automobil- Digitalexperte; Dr. Joerg Rheinlaender, Vorstandsmitglied der HUK-Coburg; Carola Ferstel; Guido Reinking, Publizist und Experte für Automobilwirtschaft; Ulrich Klaus Becker, Vizepraesident des ADAC, by ReiseTravel.eu  

Zum Diskurs stellten sich: Stefan Gaul, Automobil- Digitalexperte; Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-Coburg; Carola Ferstel; Guido Reinking, Publizist und Experte für Automobilwirtschaft; Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident des ADAC e. V.(v.l.n.r.)

(K)Eine Vision: Der Verbraucher nutzt demnächst sein Auto ähnlich wie heute Google. Man fährt und bekommt dafür Angebote, die speziell auf den Einzelnen zugeschnitten sind.
Guido Reinking: "Warum entwickelt Google ein autonom fahrendes Auto? Weil der durchschnittliche US-Amerikaner täglich drei Stunden im Auto sitzt und in der Zeit nichts im Internet kaufen kann. Die Zeit will Google nutzen". Er bekam dafür viel Zustimmung: "Im Internet gibt es nur einen Gewinner, es gibt keinen zweiten oder dritten".
Der Zug ist bereits abgefahren: Wer unsere Daten sammelt, wird diese auch einsetzen. Er wird uns seine Angebote, seine Offerten unterbreiten und dieser „Anbieter“ wird dann im Geschäft sein.

Leider fehlt in Deutschland ein wichtiges Detail, um solche Visionen erfolgreich umzusetzen: ein flächendeckend gut funktionierendes Internet. Gesucht werden auch Fachkräfte und Spezialisten, die allerdings erst noch ausgebildet werden müssen. Diese „Ausbildung beginnt bereits im Kindergarten und setzt sich in der Schule fort“. Doch, in allen Fragen „Bildung“, bestehen enorme Defizite. Und, wer zeichnet – nicht nur in der Politik - verantwortlich? Leider gab es auf diese Frage, vom Podium, keine umfassende Antwort.

Automobil- und Versicherungswirtschaft versuchen jeweils aus unterschiedlichen Standpunkten, den Markt für möglichst umfangreiche Mobilitäts-Dienstleistungen an sich zu ziehen. Die Gesprächsrunde in Goslar versuchte den Konkurrenzkampf der beiden Branchen zu erörtern und der Frage nachzugehen, was dieser Wettbewerb letztlich für den Verbraucher bedeutet.
Ein sperriges Thema und so manches ratlose Gesicht, unter den Zuschauern. Worte wie "man müsste" oder "man muss darüber nachdenken", waren hörbar.

Die Sieger sind bereits da: Google, Facebook und Andere, aus den USA. Deutsche Firmen werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sein. Sind es die Autobauer, sind es die Versicherer? Es geht um unsere Mobilität, um unsere Zukunft! „Wie man vom PKW oder von der Police zum Mobiltätsservice kommt“, der Diskurs war wie beim Spiel: Hase und Igel: Nichts Genaues weiß man nicht!

Hase und Igel – 45 Minuten TV Sendung aus Goslar: Ihr Klick bitte!

http://goslar-institut.de/mediathek/videos/250118-hase-und-igel-wie-man-vom-pkw-oder-von-der-police-zum-mobilitaetsservice-kommt/

ReiseTravel Fact: Die Mobilität und die wachsende Digitalisierung sind einem immer stärker werdenden Umbruch unterworfen. Dabei spielen Daten eine entscheidende Rolle beim Kampf um den direkten Draht zum Kunden. Das Goslar Institut ist eine Initiative der HUK-COBURG anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens, die sie als "public service" ihrer Informationspolitik versteht. Sie will damit ihr Selbstverständnis als besonders kundenorientierter Versicherer dokumentieren.

Goslar Institut. Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. Breite Straße 13, D-38640 Goslar, info@goslar-institut.dewww.goslar-institut.de

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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