Troja

Durch Kriegslist gewannen die Griechen den Trojanischen Krieg. Heutige Computer "Trojaner" sind viel raffinierter und super gefährlich

Geschichte: Die antike Stadt Troja war eine der sichersten Festungen ihrer Zeit und galt lange als uneinnehmbar. Erst mithilfe des Trojanischen Pferdes gelang es den Griechen, die Stadtmauer zu überwinden und die Trojaner zu besiegen. Mehrere tausend Jahre später entdeckte Heinrich Schliemann im Jahre 1873 die vergessene Stadt.

Guide Ismail Altincekic in Action für ReiseTravel User

Ismail Altincekic Guide und Reiseleiter

Sehr geehrte ReiseTravel User, mein Name ich Ismail, ich arbeite als Reiseleiter, begleite besonders Touristen aus Deutschland durch die Türkei und aktuell möchte ich Sie zum Besuch von Troja einladen.  

Trojanisches Pferd in Troja

Trojanisches Pferd in Troja ReiseTravel.eu

Wahrzeichen der Stadt und der Weltgeschichte!

Heinrich Schliemann legte die Ruinen der antiken Stadt frei, die Homer in seiner Dichtung „Ilias“ beschrieben hatte. Noch heute erinnert am Eingang des Nationalparks Troja das hölzerne Pferd an das Epos des Ilias von Homer, in dem der Trojanische Krieg beschrieben wird. Troja liegt im Nordwesten der Türkei auf dem Hügel Hisarlik nahe Çanakkale.

Schliemann Graben in Troja

Schliemann Graben in Troja ReiseTravel.eu

Während der ersten drei Grabungsjahre ließ Schliemann einen 40 Meter breiten und 17 Meter tiefen Graben durch die Mitte des Hügels treiben. Dieser war als "Suchgraben" angelegt, der bis auf den Fels reichte. Schliemann hoffte, auf diese Weise die "Burg des Priamos" zu finden. Dabei wurden wichtige Gebäudereste zerstört. Am Grund des Grabens wurden Mauereste der frühen Periode Troja I. - etwa um 2.920 v. u. Z. entdeckt. Schliemann fand gemeinsam mit seiner Frau an dieser Stelle den "Schatz des Priamos".

"Hier lebte und arbeitete Schliemann", wird betont: Es ist allerdings nur eine Filmkulisse, die nach den Dreharbeiten als Publikumsmagnet stehen blieb!

Heinrich Schliemann Troja ReiseTravel.eu

Liebe ReiseTravel User, nun "meine" Sage: "Vor über 3.000 Jahren beschlossen griechische Fürsten, einen Krieg gegen die Stadt Troja zu führen. Denn ein Prinz aus Troja hatte einem griechischen Fürsten die Frau ausgespannt und das sollte bestraft werden. Die Stadt Troja lag in der heutigen Türkei.

Obwohl die Griechen ein gewaltiges Heer vor Troja sammelten konnten sie die Stadt viele Jahre lang nicht besiegen. Woran lag das? Zum einen war Troja durch hohe Burgmauern geschützt, zum anderen verteidigten sich die Einwohner tapfer.

Nachdem die Griechen 10 Jahre erfolglos Krieg führten, hatte einer von ihnen, Odysseus, der König der griechischen Insel Ithaka, eine Idee. Er ließ ein großes hölzernes Pferd bauen. Als es fertig war, verehrten die Griechen es mit Gesang, Opfern und Festspielen wie ein Götterbild. Dann stiegen sie in ihre Schiffe und fuhren fort.

Die Trojaner glaubten, ihre Feinde hätten den Kampf aufgegeben und feierten freudig das Ende des Krieges. Das hölzerne Pferd brachten sie am Abend in Ihre Stadt. Ihr fragt Euch, warum sie es in die Stadt brachten und nicht einfach mit Äxten in Stücke hackten? Da die Griechen das hölzerne Pferd wie ein Götterbild verehrt hatten, hatten die Trojaner Angst, die Zerstörung des Pferdes könne den Zorn eines ihnen unbekannten Gottes erregen. Außerdem wollten sie das Pferd als Denkmal in der Stadt aufstellen, damit ihre Kinder und Enkel sowie alle Fremden stets daran erinnert würden wie tapfer sie 10 Jahre lang für Troja gekämpft hatten.

Im Inneren des Pferdes hatten sich einige Griechen versteckt. Die kletterten nachts aus ihrem Versteck und öffneten den in der Dunkelheit zurückgekehrten griechischen Kriegern die Stadttore. So konnten die Griechen die meisten Trojaner kampflos im Schlaf erschlagen und die Stadt erobern."

Ein Glas Tee vor Schliemanns Kaffehaus: Unbedingt einkehren!

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Sagen sind immer ausbaufähig: "Die Hirten brachten einen Griechen namens Sinon herbei und schleppten ihn vor den König Priamos. Flehend hob er seine Hände zum König und erzählte ihm von seinem Schicksal. Die Griechen hätten beschlossen, ihn zu opfern, um sich eine glückliche Heimkehr von den Göttern zu sichern. Es sei ihm jedoch gelungen, zu fliehen. Sein Schluchzen fand bei dem König Gehör und so gewährte er ihm Asyl. Er ahnte nicht, dass Sinons Geschichte eine Lüge war, um ihr Vertrauen zu erschleichen. Und so beteuerte Sinon sogleich, dass dies Pferd ein Weihegeschenk für die Göttin Athene sei. Es sei deshalb so groß, damit die Trojaner es nicht in ihre Stadt schaffen könnten, um so den Schutz der Göttin zu erhalten. Würde man dem Pferd Gewalt antun, sei ihnen die Rache der Göttin gewiss. So geschickt trug Sinon seine Worte vor, dass die Trojaner ihm schließlich glaubten. Um auch den letzten Zweifel zu zerstreuen, griff die Göttin Athene selber in das Geschehen ein. Zwei riesige Schlangen kamen von der Insel Tenedos herüber und eilten auf den Uferaltar des Poseidon zu, an dem gerade Laokoon mit seinen beiden Söhnen ein Opfer vorbereitete. Sie schossen auf die Knaben zu, wanden sich um ihre Leiber und schlugen ihre giftigen Zähne in ihr Fleisch. Laokoon eilte ihnen zu Hilfe. Er wurde ebenso von ihnen umschlungen und sie starben alle auf schreckliche Weise. Die Schlangen selber verschwanden in den Tempel der Pallas Athene und so bestand für die Trojaner kein Zweifel mehr, unter welchem Schutz das Pferd stand".
Trojaner: Durch Kriegslist gewannen die Griechen den Trojanischen Krieg. Die heutigen "Trojaner" sind viel raffinierter und super gefährlich für unsere Computer oder Rechner. Bitte immer schön wachsam sein und gut aufpassen!

Damals: Erbarmungslos metzelten die Griechen die Trojaner nieder. Sie schonten weder Mann noch Frau, weder Kind noch Greis. Flammen loderten aus den Häusern. Der König Priamos starb durch Neoptolemos Hand. Krieger rissen Hektors Sohn Astyanax aus den Armen der Mutter und schleuderten ihn von den Zinnen des Turmes hinunter. Nur wenige entkamen dem Morden. Unter diesen befand sich Aeneas, der mit seinem greisen Vater Anchises auf den Schultern und seinem Sohn Askanios an der Hand fliehen konnte.

Endlich befand sich König Menelaos am Ziel seiner Wünsche: Der Raub Helenas war gerächt. Als er sie in ihrer strahlenden Schönheit vor sich stehen sah, verliebte er sich erneut in sie und nahm sie als seine Ehegattin wieder auf. Die Flammensäulen der brennenden Stadt schlugen hoch in den Äther und verkündeten allen ringsum den Untergang Trojas.

Trojanisches Pferd, Troja, Mythos und Geschichte der Trojaner in der Antike:

Ismail Altincekic Guide und Reiseleiter in Action am Trojanischen Pferd in Troja: Sehr geehrte ReiseTravel User, soweit mein Exkurs zur Geschichte Trojanisches Pferd in Troja. Besuchen sie die "untergegangene" Stadt selbst einmal. Auf einem beschilderten Rundgang besichtigen Sie die neun Siedlungsschichten der antiken Stadt und erfahren Interessantes über Helena und Paris, Agamemnon und Artemis, Achilleus und Hektor.

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Zur Übernachtung empfiehlt sich das Tusan Hotel. Mit super Terrasse am Meer und Köstlichkeiten aus der Küche. Güzelyalı, 17100, Çanakkale, www.tusanhotel.com/en

Ein Bummel durch die Stadt Cannakkale ist empfehlenswert. Die Altstadt besuchen und dabei den "Spiegelbasar" mit seinen Souvenirläden aufsuchen, natürlich dem Hafen einen Besuch abstatten und ein Selfie am "Trojanischen Pferd" nicht vergessen! 

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Ich hoffe, mein Exkurs fand Anklang. Kommen Sie doch einfach Mal nach Troja, sagt und meint Ihr Guide und Reiseleiter Ismail Altincekic.

Staatlich geprüfter Fremdenführer in der Türkei. www.turkeireiseleiter.com

PS: Der Schatz des Priamos wurde von Heinrich Schliemann in Troja gefunden und 1881 dem Kaiserreich Deutschland geschenkt. Der Fund umfasst rund 8.000 Gegenstände. 1945 wurde der Schatz des Priamos als Beutekunst von der Roten Armee konfisziert und nach Moskau gebracht. Das Diebesgut wurde "geheim gehalten", erst 1993 publik gemacht und befindet sich noch immer in Moskau.

ReiseTravel Fact: Trojanisches Pferd in Troja sind Mythen der Antike und auf alle Fälle einen Besuch wert. Durch Kriegslist gewannen die Griechen den Trojanischen Krieg. Heutige Computer "Trojaner" sind viel raffinierter und super gefährlich. List und Hinterhalt waren und sind jederzeit zu Beachten!   

ReiseTravel Service

Anreise: Es bestehen zahlreiche Direktflüge nach Istanbul. www.turkishairlines.com/de-de/

Der Geldumtausch erfolgt in Banken, Wechselstuben oder im jeweiligen Hotel. Karten werden akzeptiert.

Kulturabteilung und Tourismus der Botschaft der Republik Türkei in Berlin. www.tuerkeifasziniert.de

Achtung: Aufgrund aktueller Entwicklungen, in der Türkei, sollten die Hinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden. Bitte ständig den Ausweis zur Hand haben. www.auswaertiges-amt.de

Heinrich Schliemann und Troja in Deutschland: Heinrich Schliemann lebte von 1822 bis 1890. Seine frühen Kinderjahre (1823 bis 1832) verbrachte der Sohn eines Pfarrers in Ankershagen. In seiner Autobiografie schrieb Schliemann, dass er bereits mit acht Jahren den Entschluss gefasst hätte, Troja zu suchen und auszugraben. Bereits im Jahre 1980 wurde das Heinrich-Schliemann-Museum eingerichtet. Es ist dem wohl bekanntesten Sohn Ankershagens, Heinrich Schliemann, dem weltbekannten Ausgräber der antiken Städte Troja, Mykene und Tiryns, gewidmet. Das Schliemann-Museum ist eine der bedeutendsten musealen Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Berlin besitzt es den umfangreichsten gegenständlichen und wissenschaftlichen Fundus über den berühmten Archäologen.

Schliemann-Museum - Lindenallee 1, D-17219 Ankershagen.

Dardanellen: Die Türkei ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die Marmara Region ist geschichtsträchtig und das Trojanische Pferd in Troja sowieso. Die Fahrt führt über den Bosporus und die neue Yavuz-Sultan-Selim-Brücke. Gute Reise - Iyi yolculuk!

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

Mit freundlicher Unterstützung von Global Communication Experts GmbH. www.gce-agency.com

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