Reiner Kowalski

Reiner Kowalski in den Fußstapfen von Elvis: Reiner mit der Stimme und dem Hüftschwung von Elvis, die Stimmung ist gespannt!

Jetzt geht es los: Reiner Kowalski schlägt den Kragen seines schwarz-weißen Hemdes hoch, geht auf die Bühne im Kirr Royal in München und ist „Elvis“, der „König des Rock n Rolls“. Er legt gleich zwei fetzige Nummern mit „Jailhouse Rock“ und „Blue Suede Shoes“ aufs Parkett. Reiner Kowalski hat die Mimik, die Bewegungen und vor allem den Hüftschwung von Elvis gut drauf. Bei dieser Musik muss man einfach mitsingen. Man kann auch nicht still sitzen; wer Lust hat, steht einfach auf und tanzt oder geht zur Tanzfläche vor der Bühne.

Reiner Kowalski by Gabi Draeger ReiseTravel.eu

Wenn man die Augen schließt, fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit der 50er, 60er und 70er Jahre. Das Kirr Royal ist mit Disco-Kugel und Lightshow total im 80er Look eingerichtet. Dann bringt Reiner Kowalski die Stimmung mit den Elvis Songs: „Its now or never”, „Viva Las Vegas”, „Devil in Disguise“, „Burning Love” and „One Night with you” zum Siedepunkt. Natürlich darf „Kiss me quick“ nicht fehlen und auch nicht „Little less Conservation“. Dann bringt Reiner seinen Lieblings Song von Elvis, den auch das Publikum liebt: „In the Ghetto“.

Elvis-Songs statt Kinderlieder

Reiner hatte keine Wahl, sein Weg war vorgezeichnet, denn von frühester Kindheit an, hörte er Elvis-Songs. Seine Mutter war ein leidenschaftlicher Elvis-Presley-Fan, sie hatte alle Elvis-Platten. Statt den üblichen Kinderliedern sang sie mit ihrem Sohn lieber Elvis-Songs. Das hatte natürliche Auswirkungen.

1987 erhielt Reiner Kowalski bei einem Talentwettbewerb in Rüsselsheim bei Frankfurt mit „Blue Suede Shoes“ den ersten Platz. Den Text hat er extra vorher auswendig gelernt. Von da an startete er seine Karriere als Elvis-Darsteller. Seit dieser Zeit hat er in Rüsselsheim einen großen und aktiven Fanklub. Bei manchen Auftritten stylt sich Reiner Kowalski ganz nach Elvis-Vorbild. Er ist ganz stolz, denn er hat sich den original hellblauen Anzug vom Elvis Presley vom Elvis-Presley-Schneider in Amerika anfertigen lassen.

Elvis-Imitator

Durch seinen Sieg 2009 als bester Elvis-Interpret im „ZDF Fernsehgarten“, ist Reiner Kowalski in ganz Deutschland bekannt geworden. Weitere Fernsehauftritte folgten bei SAT1, RTL, BR3 und HR3. Auch verschiedene Radiostationen spielen die Songs von Reiner Kowalskis.

Flieger, der erste eigene Song

Im Jahr 2011 erfüllte sich Reiner Kowalski dann den lang gehegten Traum vom ersten eigenen Lied, und nahm dem Song „Flieger" auf. Dieser Popschlager kam beim Publikum sehr gut an und wurde auch gleich bei Radiostationen gespielt. Einmal ist keinmal und so nahm er 2014 seinen zweiten Song „Ich bin nicht der Typ“ auf. Dieser Song erreichte im gleichen Jahr Platz 3 der Schlagermagazine Hitparade. 2015 begann für Reiner Kowalski die Zusammenarbeit mit Charlie Glass, der als Komponist, Musikproduzent und Arrangeur für rund 1000 Musiker wie zum Beispiel Drafi Deutscher, Udo Jürgens, Fancy, Eartha Kitt und Roberto Blanco arbeitet. Im November entstand auch gleich ein Remix des Songs „Flieger“, der noch im gleichen Monat in den Noxos 24 Webradio Music Charts auf Platz zwei kam.

Partytime

Die Auftritte von Reiner sind immer wie eine Party, da darf immer getanzt werden. Schnell merkte Reiner Kowalski, dass bei seinem Publikum neben Elvis-Liedern, auch andere Songs wie Oldies, Country, Schlager und auch Gospel sehr gut ankamen und die Partystimmung aufheizten, also hat er sein Repertoire erweitert. Nach der Pause gibt Reiner Gas im Kirr Royal in München mit „La Bamba“ von Ritchie Valens, „See you later alligator“ von Bill Haley und „Go Johnny go“ von Chuck Berry“ und „Some girls“ von Racey. Dann haut Reiner rein mit Schlagern: „Joana“ von Roland Kaiser, „Griechischer Wein“ und „Aber bitte mit Sahne“. Ohne „Marmor und Eisen bricht“ geht sowieso gar nichts bei Schlagern. Natürlich singt er auch seinen eigenen Song „Flieger“, den er selbst komponiert hat. Von Wolfgang Petry kam dann noch „Das ist Wahnsinn…  mit Hölle, Hölle, Hölle“. Hier kann man herrlich mitsingen. Zum Abschluss ging Reiner wieder zurück zum Rock n Roll mit „Rockin' all over the World“ von Status Quo und bei dem Knaller von ACDC „Highway to Hell“, war die Tanzfläche knallvoll. Als cool down kam „Sierra Madre“. Der Abschluss war natürlich wieder ein Song von Elvis Presley “Can’t help falling in love with you“. Für welche Zuhörerin er den Song wohl gesungen hat?

Reiner Kowalski wurde am 16.02.1969 in Rüsselsheim am Main geboren. Er lebt seit 2013, südlich von München, in der Nähe des Ammersees. Neben der Musik moderiert er auch gerne bei Veranstaltungen. In seiner Freizeit geht er gerne Wandern, Tauchen und im Winter zum Skifahren. www.reinerkowalski.de

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Draeger by ReiseTravel.euUnsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Reise. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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