Gerald H. Ueberscher

Das Magazin ReiseTravel.eu hat sich in der Medienlandschaft etabliert und wurde von „EU Business News“ ausgezeichnet: Best Online International Travel Magazine

Porträt: 

Gerald H. Ueberscher. Autor. Redakteur & Regisseur. Journalist. by ReiseTravel.eu

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Chef vom Dienst ist eine berufliche „Tätigkeit“ und relevante Position in Medienunternehmen. Der „CvD“ zeichnet für die Koordinierung aller Abläufe in der Redaktion voll verantwortlich.

Als wichtigste Eigenschaften sollte er Organisationstalent, Durchsetzungskraft und Stressresistenz mitbringen. Er sollte zu jeder Zeit den „Überblick“ behalten, „Durchsehen“ und alle Fäden fest in der Hand halten. Im „richtigen“ Moment, mit klaren Weisungen, exakte Entscheidungen treffen.

Gerald H. Ueberscher arbeitet als Chef vom Dienst für das Online Magazin ReiseTravel.eu mit Sitz in Berlin und hat alles „fest“ im Griff.

Die Auszeichnung als: Best Online International Travel Magazine - ist ein Ansporn zur weiteren redaktionellen Qualitäts-Verbesserung.

Gerald H. Ueberscher hat mehrere Berufe

Ein erfolgreicher Regisseur und gestandener Redakteur im TV und auf den Show Bühnen. Als ausgebildeter Fotograf „schießt“ er aktuell super Motive. Er verfügt über Abschlüsse in „technischen“ Berufen, doch bezeichnet er sich nicht unbedingt als versierten „Handwerker“. Kreativ organisieren und redaktionelle oder technische Abläufe koordinieren, kann er aber super perfekt. Jegliches „Geschehen“ im Medienunternehmen ReiseTravel kennt er ganz genau: Er ist eine „gestandene“ Persönlichkeit!  

„Erzähle es mir trotzdem, wie es wirklich war. Tue es gleich“. Oft wurde mir gesagt: „Schreib das unbedingt auf.“ Aller Anfang ist immer schwer. In der Fotografie, beim Film und im TV heißt es „Blende auf“, jetzt möchte ich die Blende öffnen“.

Action: ReiseTravel.eu - Chef vom Dienst - Gerald H. Ueberscher 

Gerald H. Ueberscher. Autor. Redakteur und Regisseur. Journalist. by ReiseTravel.eu

„So war mein Leben - Erinnerungen an drei Vergangenheiten mit Extras“

ReiseTravel veröffentlicht Auszüge aus seinem Buch:

Der „relevante“ Start in die Show Branche - und dann viele Jahre später in die Redaktion ReiseTravel.eu - waren die Weltfestspiele im Sommer 1973. Weit über 25.000 junge Menschen aus über 140 Ländern kamen damals nach Berlin. Für alle Gäste sollten großartig inszenierte Programme offeriert werden. Für zwei tägliche Hauptprogramme zeichnete ich verantwortlich: „Internationaler Studentenklub“ und „Glückwunsch den Geburtstagskindern“.

Das Gesamt-Event „Weltfestspiele“ wurde für mich eine gewaltige Herausforderung und damit begann der Start in meine „neue“ berufliche Karriere.  

Enormen Einfluss auf mich hatten die Jahre zwischen 1967 bis 1969. Ein weltweiter Umbruch war zu erleben und künstlerische Anregungen kamen vom Woodstock „Music and Art Festival“, der musikalische Höhepunkt der Hippiebewegung. Verkörperte es doch den Mythos des „anderen Amerikas“, des friedliebenden Amerikas, das sich damals im Vietnamkrieg befand. Es waren Tage, in denen Peace and Music von einer halben Million Fans in ein Musik-Paradies entführt wurden, in eine Utopie von freiem Leben und gewaltfrei. Obwohl kein DDR-Künstler bei den Ereignissen dabei war, waren alle „bestens“ informiert.

Seit Anfang 1973 war ich als „Freiberufler“ auf dem Gebiet der Unterhaltunskunst tätig. Für meine künstlerische Arbeit benötigte ich eine „Staatliche Zulassung“, eine „Pappe“. Diese Registrierung war nicht nur für das Finanzamt von Relevanz, auch bei jedem Vertragsabschluss musste diese vorgelegt werden.

Zur Beantragung nutzte ich das Programm „Internationaler Studentenklub“, das hatte ich bei der „Bezirkskommission für Unterhaltungskunst“ Magistrat Berlin Abteilung Kultur zur Bewertung angemeldet. Diese Kommission sollte nun meine fachlichen und künstlerischen Leistungen begutachten, beurteilen und bewerten.

Mein inszeniertes Programm wurde positiv eingeschätzt. Im September 1973 erhielt eine Zulassung als Redakteur und Regisseur.

Nach sechs Jahren intensivster beruflicher Arbeit hatte ich es geschafft. Es war ein langer Weg durch die Mühen der Ebene. Ab sofort stand ich am Anfang meiner künstlerischen Karriere.

Das Komitee für Unterhaltungskunst, Beirat Regie, stellte 1988 fest: „In der DDR sind 36 registrierte freischaffende Regisseure und Programmgestalter tätig.“ Insgesamt gab es „etwa 10.000 Künstler, Musiker, Artisten, Unterhaltungskünstler“.

Im Laufe der Jahre hatte sich eine „Handvoll“ gut qualifizierter „Personen“ herauskristallisiert, die als „Leiter Gestalterkollektiv“ fungierten und publikumswirksame „Programme“ maßgeschneidert inszenierten.

Diese „Macher“ waren gestandene Autoren, erfahrene Redakteure und profilierte Regisseure. Als Einzelperson agierend, mit einem Team im Hintergrund.

Als „Leiter Gestalterkollektivs“ verfügte auch ich über ein Team von Mitstreitern: Musikredakteure, Szenenbildner, Produzenten. Hinzu kamen Künstler, Sportler, Wissenschaftler, aber auch Menschen mit interessanten Berufen oder Hobbys. 

Als Regisseur musste jedes, von mir inszenierte, Programm ein voller Erfolg werden, nicht nur wegen eines Folgeauftrages. Begeisternde Zuschauer lautete mein Ziel. Deshalb war immer die ganz persönliche Handschrift gefragt, die des Regisseurs. Ich gehörte dazu!

Menschen begeistern, anfeuern, anregen: Unterhaltungskunst!

Eine Show sollte locker inszeniert werden. Perfektes Entertainment. Glanz und Glimmer. „Gekonnte“ Unterhaltung ist eine hohe Kunst. Zum Gelingen und Erreichen der Ziele tragen die „Macher“ bei, die, die alles Inszenieren: Regisseure. 

Die DDR-Rockmusik hat das besonders kreativ beeinflusst, das bewies die Veranstaltungsreihe MUSIKAUKTION in der Stadthalle Cottbus. Hervorgegangen aus der „Rock Arena Jena“ im Jahr 1974 wurde diese Reihe zur erfolgreichsten Rock-Music-Veranstaltung und das über einen Zeitraum von vielen Jahren.

Die MUSIKAUKTION war Trendsetter und bestimmte maßgeblich das Rock-Music-Geschehen. Alle Musikgruppen und Künstler, die über eine „Zulassung“ verfügten, traten auf. Jederzeit Full House!  

Mut, Ausdauer, Zielstrebigkeit und ein langer Atem waren von exorbitanter Wichtigkeit sowie ein extrem hoher persönlicher Einsatz gefordert. Der Weg war das Ziel! Natürlich frei nach Konfuzius.

Erfindergeist war in der DDR immer gefragt. Kreative Ideen und neue Technik wurde eingesetzt. Besonders die Video-Technik und der Computer, der im Intershop gegen „Westgeld Devisen“ erhältlich war. Daraus resultierten neue redaktionelle Formen der Unterhaltung: „Heiratsmarkt“ lautete nur ein Programm und das war eine „Partner-Vermittlung“ mit Show-Effekt. Menschen mit gleichen Interessen wurden „zusammengeführt“. Immer war das ein erfolgreiches Gaudi auf der Bühne und ein paar „Paare“ blieben auch zusammen. Dies war ein Happening!  

 

Blick in die Kindheit

Der 12. Januar 1938 war ein Mittwoch und früh um 5.10 Uhr erblickte ich das Licht der Welt. Meine Eltern führten ein harmonisches Familienleben, sie verstanden sich gut und hatten bestimmt sehr viele Gemeinsamkeiten. Seit vier Jahren verheiratet, lebten beide ein normales Leben. Da stellt sich bereits die Frage: Was ist ein normales Leben?

Später sagte mein Vater: „Am Tag deiner Geburt, in unserer Wohnung, habe ich Fotos von dir und Mama gemacht. Auf dem Weg zur Arbeit kaufte ich extra die Zeitung „Völkischer Beobachter“. Die wollte ich für die Zukunft aufheben, als Erinnerung an das aktuelle Geschehen zum Tag deiner Geburt. Leider stand darin nur Politik und vieles über Adolf Hitler. Wenig über Sport“. 

Was war „mein“ Umfeld?

Im noch jungen Jahr 1938 herrschte „tiefster Frieden“, das Dritte Reich (1933 bis 1945) wurde regiert vom Reichskanzler Adolf Hitler (1889 bis 1945). Alle Menschen hatten Arbeit, sie standen in „Lohn und Brot“, so sagte man jedenfalls. Die Arbeitslosigkeit war beseitigt. Autobahnen wurden gebaut und vieles mehr, das Land boomte. Vom Krieg war (noch) keine Rede.

Am 12. Januar 1938 empfing Adolf Hitler in der Reichshauptstadt Berlin das Diplomatische Korps zum Neujahrsempfang in seiner „Neuen Reichskanzlei“. Das waren alle im damaligen Deutschland akkreditierten Botschafter aus zahlreichen Ländern. Dabei stellte Hitler, diesen Personenkreis und damit der Weltöffentlichkeit, sein „Programm für die Neugestaltung von Berlin“ vor.

Ein enormer Umbau sollte erfolgen, die „Welthauptstadt Germania“ wollte man errichten. Die Zeitung berichtete umfangreich, mit Text und noch mehr Fotos, über diese Planungen. Selbst die Fertigstellung aller Bauten sowie die „Eröffnung“ Germania war bereits mit festem Termin verbunden und für das Jahr 1950 vorgesehen. Oh, wie schön, da wäre ich 12 Jahre alt und könnte zur Einweihung nach Berlin fahren. Super!

Alles war fest und penibel geplant: „Gebt mir zehn Jahre Zeit und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen“, sagte Adolf Hitler.

Ein weiterer Aspekt, am 12. Januar, war ebenfalls von Bedeutung: Hermann Göring (1893 bis 1946) hatte Geburtstag. Ob im Kindergarten, in der Schule, immer wurde von den Erziehern und Lehrern gesagt: „Denke daran: Du hast gemeinsam Geburtstag mit unserem Herrn Reichsmarschall Herman Göring und der ist der persönliche Vertreter unseres Führers!“

So war es eben, die damalige Zeit. Aber nur wenige wollten damals alles Wahrhaben. Göring war ein Kriegsverbrecher!

 

Start: „Neuer“ Neubeginn

Nach dem Schulbesuch und einer fachlichen Ausbildung erfolgt der Start in das Berufsleben. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Die spannende Frage: „Habe ich mich richtig entschieden“, steht dann im persönlichen Fokus. Zahlreiche Menschen bleiben ihrem einmal gewähltem Beruf treu, wechseln nur wenig und erreichen das Rentenalter. Vieles ist immer machbar!

Eine komplette berufliche Umorientierung ist etwas anderes. Verfügt man doch bereits über Lebenserfahrungen, hat praktische Erkenntnisse - über sein bisheriges Leben - gewonnen und entscheidet sich trotzdem zum Neubeginn.

Mit meiner beruflichen „Umorientierung und Neustart“ hatte ich mich seit geraumer Zeit sehr intensiv beschäftigt und seit Jahren lautete meine interne Variante: Arbeit beim Film!

Im Juni 1967 begab ich mich in die DFF Unterhaltung - Deutscher Fernsehfunk, Regattastraße 277, Berlin Grünau - und suchte Produktionschef Lothar Neugebauer auf: „Ich komme von der NVA und möchte mich gern bewerben“.  

Im Gespräch erweckte ich sein Interesse. Mein nächster Weg führte zur Kaderabteilung in Berlin Adlershof. Noch im August 1967 startete ich durch. Es folgten viele Jahre harter Arbeit, ohne "privaten" Urlaub. (Nur freie Tage zum „Abbummeln“ für „Muggen“.)

Vom 18. bis 21. Dezember 1967 produzierten wir in den Studios „Jofa“ in Johannistal „Weihnachtliche Musik“. Unter der Redaktion von Käthe Grützner war dies eine Weihnachtsgeschichte mit Kindern und Solisten. Regie hatte Jürgen Brill, von dem ich auch in der Folgezeit sehr viel lernte. Arno Wyzniewski (1938 bis 1997) führte durch das „weihnachtliche“ Programm. Mit diesem populären Schauspieler, bekannt aus dem Film „Die Abenteuer des Werner Holt“ als Sepp Gomulka, war ich über Jahre befreundet.

Nun zeichnete ich hier – erstmals - für alle Abläufe voll verantwortlich.

Die Ausstrahlung „Weihnachtliche Musik“ erfolgte am 24. Dezember 1967 um 11.10 Uhr, eine gute Sendezeit am Heiligabend. Am Tag der Sendung saß ich erwartungsvoll vor dem Fernseher. Natürlich kannte ich jedes Detail. Ich wartete nur auf dem Abspann: Aufnahmeleitung Gerald H. Ueberscher.

Bereits nach fünf Monaten hatte ich einen Erfolg eingeheimst. Ja, das war ein Ansporn. „Weiter so“, sagte ich zu mir.

Meine eingeschlagene Richtung erschien mir richtig. Die nun folgende rasante Form meiner beruflichen Einsätze lief so weiter. Alles war positiv. Aber, das war keinesfalls das Ende der Fahnenstange.

Ich wollte noch wesentlich mehr erreichen. Es waren erfolgreiche „Lehr“ Jahre.  

Am 7. August 1967 hatte ich beim „Deutscher Fernsehfunk“ in der Abteilung Unterhaltung begonnen und am 15. Januar 1973 beendete ich meine Tätigkeit beim „Fernsehen der DDR“, in Form eines Aufhebungsvertrages. „Kollege Ueberscher kam von der NVA zum Fernsehen ohne die für die Tätigkeit erforderliche Qualifikation. Nach relativ kurzer Zeit hat er sich die für seine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse erworben. Er konnte für jede Art von Fernsehproduktionen im Bereich Unterhaltung und Musik eingesetzt werden. In seiner Tätigkeit gab es keine Beanstandungen. Die Vorbereitungen waren immer sehr exakt. Sodass ein kontinuierlicher Produktionsablauf garantiert war. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen konnte Kollege Ueberscher auch für die größten und kompliziertesten Produktionen eingesetzt werden“, schrieb am 15. Februar 1973 Lothar Neugebauer Produktionschef Bereich Unterhaltung und Musik, in meine Beurteilung.

Zu meinen beruflichen Aufgaben gehörten zahlreiche „Schlager“ und „Silvester Sendungen“. Das Sonderstudio Verfassung (1968), die „Eröffnung 2. DDR TV Programm in Farbe“ (1969) unter dem Titel: Grüße Gäste Gratulanten. „Unterwegs mit Musik“ (1970) mit Dorit Gäbler oder das „Deutsch-deutsche Treffen“ 1971 mit Willi Brand in Erfurt. „Die Augen links“ mit „Pasewalk lässt bitten“ sowie „Wünsch Dir was“ mit Irmgard Düren und „Sind Sie sicher“ mit Karl Gass. Viele erfolgreiche TV Sendungen.

Hinzu kamen die Filme „Bewährung am Himmel“ (1968) über die Ausbildung von Piloten und „Ehrenparade“ (1969).

Die Zeit zwischen Sommer 1967 und Januar 1973 haben mich geprägt. Sie bildeten eine solide Basis für meinen künstlerischen Aufstieg und der Erfolge.

Und ich hatte 1972 eine Lücke erkannt: Es gab keine „freien“ Mitarbeiter, alle wurden fest angestellt, der Markt war einfach wie leer gefegt. Es war die Zeit der „Enteignung“ aller privater Unternehmen und deren Umwandlung in VEB. 

Nun war ich ab 1973 „frei“ als Regisseur und Redakteur tätig, später „Leiter des Gestalterkollektivs“ für „große“ Großproduktionen. Ja, so war es!

 

Kollegen. Mitstreiter. Freunde. Fans.

Das gemeinsame kreative arbeiten mit Filmlegende Herbert Köfer oder Siegmund Jähn 1. Kosmonaut der DDR und mit Wolfgang Behrendt Olympiasieger im Boxen, bereitete Freude und wir wurden gute Freunde. Erich Schmitt Pressezeichner der „Berliner Zeitung“ und Gerhard Vontra, begnadete Künstler. Alle wirkten mit im „Fußballspiel der Prominenten“ und in den Programmen „775 Jahre Dessau“ und dem „Alten Dessauer“. Super Erfolge. Der Moderator Lutz Hoff von „Schätzen Sie Mal“ gehörte dazu sowie Gerd Christian mit „Sag Ihr auch“. In der „Nachtbar Harzgerode“ traten populäre „Stars“ auf. „Erotik auf der Bühne“ inszenierte ich und mit Stars aus aller Welt arbeitete ich: Louis Alberto del Parano „Los Paraguayos“, Liz Mitchel von „Boney M“, Ivica Serfeci und Middle of the Road. Natürlich auch mit Helga Hahnemann, mit der ich das „SEZ“ eröffnete und das „FDGB Märkisches Ufer“. Mein Freund Wilfried Koplin, Tänzer und Sänger gehört dazu, nicht nur im „Club am See“. In der Lausitz war Spremberg oben und „Weißwasser glasklar“ - ein Hotspot im Show Business.

Später arbeitete ich mit der Big Band der Bundeswehr. Immer war der Titel „My Way“ bei mir im Ohr: Frank Sinatra, nicht nur zum Mauerfall 1989 in Berlin. Dem folgte die letzte DDR TV Sendung „Sportparty“ kurz vor der Währungsunion 1990. Mit „Wölfi“, dem Musikredakteur Wolfgang Martin, kooperierte ich über Jahrzehnte und wir wurden gute Freunde. Mit der Frage: „Gibt es ein Leben nach dem Tod“ - beschäftigte ich mich. Leider musste ich auch Abschied nehmen: Mein guter Freund Dieter Janik ist 2022 verstorben. Mit dem populären Bandleader und Musiklegende habe ich jahrzehntelang „Muggen“ gestaltet. Wir waren immer gute Freunde und Dieter Janik war der „Patenonkel“ meiner Tochter Henriette. 

 

Ach. Ihr Erinnerungen!

Am Anfang lebte ich in Großdeutschland. Das III. Reich, mit Krieg sowie intensiven Bombenangriffen durch die Alliierten. Ich sah noch die letzten Einheiten der Wehrmacht kämpfen und erlebte den Untergang von Deutschland.

Die US-Armee marschierte ein. Dann kam die Armee der „ruhmreichen“ Sowjetunion, danach wurde 1949 die DDR gegründet. In dieser Deutschen Demokratischen Republik wuchs ich auf, wurde beruflich ausgebildet und erzielte später facettenreiche Erfolge.

An einem späten Abend, ich weilte berufsbedingt in Cottbus, kam der 9. November 1989, mit dem Fall der Mauer.

Plötzlich war die DDR in die Analen der Geschichte eingegangen. Einfach „Sang und Klanglos“ untergegangen. Quasi über Nacht war ich wieder einmal in einem neuen Staat angekommen, in der Bundesrepublik Deutschland.

Nie wurde ich gefragt „willst Du das auch“. Keiner fragte. So ist das Leben!  

Das Leben in diesem neuen Land war wesentlich anders: Erstmals konnte ich mich als relativ frei bezeichnen. Doch im Alltag war „das Leben nicht auf Rosen gebettet“. Auch hier musste ich mir alles sehr hart erarbeiten und erkämpfen. 

 

"Später“ Rückblick auf den Anfang: Sommer 1955

An diesem Sommertag 1955 wusste ich als 17einhalb jähriger keinesfalls ganz genau, was ich eigentlich wollte, wie es mit meinem Leben weitergeht. War noch zu unerfahren und wahrscheinlich in manchen Dingen auch etwas zu naiv, einfach unbedarft.

Ich wusste nur eins: Weg! Einfach weg, aus den öden und für mich trostlosen Zipsendorf.

Aber wohin? Das „Wie oder Was“ wusste ich keinesfalls!

Ich ging einfach weg. Ich ging zu den „bewaffneten Organen“!

Eigene (Meine) Ziele

„Eigene kreative Ideen entwickeln“. Zumindest war das immer meine Auffassung und das einmal erlernte Wissen zahlte sich in meinem Leben aus. Damit hatte ich spätestens ab 1973 erste Erfolge und gleich einen richtig guten Durchbruch, auf meinem Weg nach oben.

Was ist Erfolg, in welcher Form oder Art und überhaupt, könnte man fragen?

Rückblickend stellte ich fest: Bereits mit 22 Jahren hatte ich einen super Erfolg, der wurde öffentlich gefeiert und international weltweit beachtet. Aber, war das auch ein Erfolg?

Es war für mich immer angenehm, einfach wohltuend, begeisterte Zuschauer zu erleben. Menschen in seinen Bann zuziehen und diese applaudierten, für die mitwirkenden Künstler und für mich.

Erfolge sollten zum richtigen Zeitpunkt vom Regisseur performt werden. Ich war „der Macher“: „Ein Programm unter der Redaktion & Regie von Gerald H. Ueberscher“.

Und nochmals gab es Applaus! Doch wer kennt schon den Regisseur?

Künstler sind Eitel, auch wenn sie das Abstreiten. Immer las ich die Rezension in den Medien, ob Zeitung Radio oder TV. Ja, ich freute mich und hob alles auf. Ob MUSIKAUKTION oder Fußspiele der Prominenten und nicht nur das Ereignis Dessau 775 Jahre. Erfolge sind einfach schön und tun gut.

Erfolg war und ist für mich immer sehr wichtig. So ist es bis heute geblieben. Täglich erhält ReiseTravel Zuschriften seiner Leser, der User. Oft ist es ein Lob, manchmal auch Kritik, am Ende ist es ein Erfolg. Und, es ist einfach auch der steigende Bekanntheitsgrad.

Jede berufliche Tätigkeit hat mindestens zwei Seiten, eine fachliche und ein soziale. Es zählt das berufliche Wissen sowie die Arbeitsleistung und hinzukommt das Verhältnis, der Umgang mit seinen Mitmenschen. Dabei gilt es Regeln einzuhalten. „Nur wenn man die Spielregeln kennt, kann man auch gewinnen“, lautet eine Business Regel. Regeln einhalten ist nicht leicht. Allerdings wollte ich auch immer gewinnen.

Ein Reporter stellte mir einmal die Frage: Wie sehen Sie den Beruf Regisseur?

Gute Frage. Auf alle Fälle sind das in aller Regel – so meine Meinung – keine „normalen“ Menschen: Man muss besessen sein. Visionen sind da schon wichtig. Voller Ideen sprühen, optimistisch und positiv denken. Ideen müssen auch realistisch sein, sonst könnte es in der Umsetzung schnell Probleme geben. Dennoch, Kunst ist auch eine Frage der Beobachtung und ein Regisseur möchte Spuren hinterlassen. 

Auf dem Gebiet der Unterhaltung wird es noch etwas schwieriger. Unterhaltung, die auf der Bühne locker und elegant wirkt, federleicht ausschaut, ist oft schwierig zu inszenieren. „Unterhalten“ oder die „Leute zum Lachen“ bringen, Freude bereiten, ist nicht ganz einfach.

Es ist so wie im Fußball – alle sind die perfekten Trainer, viele reden einfach nur rein, wissen alles besser. Dennoch: Erfolg ist planbar!

Ich sehe meine Arbeit im Bereich Unterhaltung so: Erfahrung, Routine, Vermutung!

Die handwerklichen Grundkenntnisse sollte man perfekt beherrschen. Im Laufe der Zeit sammelt man Erfahrungen, in jeder Hinsicht, und entwickelt eine positive Routine. Hinzu kommt eine bestimmte Vermutung: Was kommt an, wie und in welcher Form sollte man ein Thema gestalten. Eben ein Visionär sein, Jemand, der die Dinge anpackt. Man sollte ein gutes Verhältnis zu den Künstlern und allen Mitwirkenden entwickeln, sich in technischen Parametern, wie in gesetzlichen Bestimmungen, auskennen. Vor allem aber sollte man auf dem Boden der Realitäten des Lebens stehen. Auf alle Fälle sich mit den Erfordernissen der Zeit auseinandersetzen.

Von Klassik bis Entertainment, ich habe mich stets sehr breit aufgestellt, war immer um kreative Vielseitigkeit bemüht. „Fußballspiel der Prominenten“, „Science & Music“ – eine Show zum Thema: „Vision-Zukunft“ und super große „Heimatfeste“ oder im kleineren Rahmen den traditionellen „Heiratsmarkt“ – eine Partner-Vermittlung auf der Bühne. Nochmals: Die Idee ist relevant!  

 

Neustart. Erfinder. Gründer: ReiseTravel.eu

Am 16. Februar 2005 erfolgte die „offizielle“ Registrierung. Eine wichtige Hürde war genommen und viel Arbeit stand ab sofort auf dem Programm. Arbeit war ich gewohnt. Dieses Mal war es Neuland und Terra incognita - stellte für mich immer eine besondere Herausforderung dar.

Das Betreiben eines Online Portals - in Form einer illustrierten Zeitung mit zahlreichen redaktionellen Inhalten - ist vielschichtig. Es ist wie eine Zeitung. Wie ein TV Sender im Kleinen. Eine super große Show auf der Bühne. Alles ist kompliziert, schwierig und einfach zugleich. Natürlich nur wenn man das Metier, in jeder einzelnen Facette, perfekt beherrscht. Es gilt immer die komplexen Zusammenhänge zu verstehen, diese richtig einzuordnen und möglichst selbst „alles“ zu beherrschen, eben wie eine Inszenierung auf der Bühne.

ReiseTravel.eu

Nur: „Online“ ist anders. Nachhaltiger. Tagtäglich kann dieser Inhalt – auch über Jahre, von allen Menschen, nachgelesen werden.

Diese Form „Internet“ erfordert eine Kommunikationsinfrastruktur und diese wird im Laufe unserer schnelllebigen Zeit tagtäglich relevanter. Vernetzte Geräte und ganze Dienste bilden immer mehr eine Einheit. Ein Erfolgsrezept für ein Web Magazin gibt es nicht. Auch ich verfüge über kein Rezept.

Voraussetzung sind relevante Ideen, Basiswissen und ein starkes Team. Mitstreiter, die an sich selbst und den Erfolg glauben, sich aktiv einbringen und natürlich auch Aufmerksamkeit erzielen möchten.

ReiseTravel.euImmer und zu jeder Zeit war und ist es schwer, das „ideale“ Team zu finden. Wer kann gut mit wem und mit welchen Inhalten können diese Personen zum Einsatz kommen, welches erfolgversprechende Ziel steht im Visier.

Als „Leiter Gestalterkollektiv“ war das früher meine Aufgabe. Als „Teamleiter“ und Regisseur Menschen Führen, Anspornen, zu Höchstleistungen Annimieren.

Als „Chef vom Dienst“ halte ich heute die Zügel fest in der Hand: Anregen, Anleiten, Anspornen, die „Mitmacher“ zum gemeinsamen Erfolg führen.

Unbedingt sollte jederzeit der „Gegenwind“ beachtet werden.

Es bestehen Parallelen zu meinen früheren Shows: Man konnte es damals auch nicht Jedem recht machen. Ein paar, wenige, Mitmenschen, vor allem Neider, behaupteten nur „negatives“. Damit muss man leben.

Was haben solche Personen an Erfolgen vorzuweisen?

In aller Regel nichts! So war es früher. Bitte einfach nachprüfen.

Heute sagen ein „paar“ Leute: Online kann Jeder!

Bitte einmal prüfen!

ReiseTravel.eu

ReiseTravel.eu wurde 2005 gegründet. Aber „richtig“ starteten wir erst im Sommer 2009. Von damals Null auf aktuell über 20.000 Besucher pro Tag. Tendenz steigend. Verglichen mit Mitbewerbern oder Marktführern, sind wir klein. Leider spielt „das liebe Geld“ eine enorm wichtige Rolle. Ohne Moos nix los. Allein unsere eingesetzte Technik kostet „viel“ Geld.

ReiseTravel Comics von Kaéf

Als „Chef vom Dienst“ koordiniere ich alle redaktionellen, technischen oder organisatorischen Arbeiten. Vom Festlegen der inhaltlichen Themen, dem Einsatz der Redakteure, bis hin zur Arbeit mit den IT Technikern. Ich zeichne voll verantwortlich. Verantwortlich für „Alle und Alles“. Dennoch fühle ich mich nicht als „Mädchen für alles“. Arbeiten hat mir immer Freude bereitet. Kreativ sein und eigene Ideen in der Praxis verwirklichen. Für mich ist das eine super Sache!

 

Meine „große“ Liebe

Im März 1974 hatte ich Brigitte erstmals gesehen und habe ihr in die Augen geschaut, sie war ein junges Mädchen von 19 Jahren. Sie war von Anfang an die richtige Frau für mich. Das war ein guter Tag. Ich würde meinen, wir waren und vor allem wir sind noch immer – eine ideale Familie. Aber was ist schon ideal?

Eine Familie sind wir und waren bereits in früheren Jahren oft auf Tour. Wir verstehen uns gut, schon seit vielen Jahren. Brigitte war immer „Meine Brigitte“. Sie ist meine Frau fürs Leben.

Vieles haben wir gemeinsam aufgebaut. Unternehmen gegründet. So sind wir jahrelang, alle vier Wochen, mit dem Auto nach London gedüst. Später stand Lissone bei Mailand und „Bella Italia“ auf dem Programm. Dann kam meine Zeit als „Reiseredakteur“, mit Touren rund um die ganze Welt, zumindest erfolgten Reisen in 150 Länder. Manchmal war „meine“ Brigitte mit an „Bord“ auf „Tour“ durch die Kontinente.

Meine „liebe“ Brigitte ist „mein Herzblatt“, natürlich gemeinsam mit unserer Tochter Henriette und Enkelsohn Henri Louis.

Unser „gemeinsames“ Online Magazin ReiseTravel.eu wurde von EU Business News ausgezeichnet als: Best Online International Travel Magazine. Eine freudige Nachricht. ReiseTravel hat sich im Medienmarkt etabliert, ein harter Konkurrenzkampf - natürlich ohne Waffen.

Mit meiner Idee ReiseTravel.eu lag ich genau richtig. Damit habe ich einen erfolgreichen Weg eingeschlagen. Ein anhaltender Erfolg. Wir erstellen täglich Content.

Wie gesagt: Wer kann dass alles Vorzeigen?

Gratulation zum Neujahrsempfang

Seit Jahrzehnten in der „Unterhaltung“ und den „Medien“ tätig: Ein „Macher“!

Gerald H. Ueberscher - In früheren Jahren als Autor und Redakteur & Regisseur im Show Business tätig: Heute tätig als Journalist, Redakteur und Chef vom Dienst by ReiseTravel.eu

ReiseTravel veröffentlicht Auszüge aus dem Buch:

So war mein Leben - Erinnerungen an drei Vergangenheiten mit Extras“

von Gerald H. Ueberscher. Redakteur & Chef vom Dienst by ReiseTravel.eu

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