Kai Behrens

Erfolg: Vom Kofferträger zum leitenden GM Generalmanager

Baku am Kaspischen Meer: Aserbaidschan ist ein reizvolles Land, zwischen Kaukasus und Kaspischen Meer, am östlichsten Punkt Europas, auf der anderen Seite beginnt Asien; Baku ist die Hauptstadt des Landes. In dieser Metropole steht ein imposantes Gebäudeareal: ein Bürohaus mit Wohnungen für Langzeitgäste, ein Wasserpark mit angeschlossenem Entertainment Center sowie einer Bowlinghalle und dies alles im Verbund mit weiteren Attraktionen. Ein „Hochzeitspalast“ gehört ebenso zum Ensemble wie ein Kongresscenter, diverse Restaurants sowie ein Wasserpark bereichern. Alles neu bebaut, vom Feinsten und alles gehört zum Kempinski Hotel Badamdar - mit 280 Zimmern. Kai Behrens ist General Manager.

Kai Behrens Kempinski Baku

Treten Sie ein und Willkommen im Kempinski Baku

„Für ein Hotel der Luxusklasse ist unsere Kombination noch ungewöhnlich“, betont GM Kai Behrens gegenüber ReiseTravel. „Für mich ist es die neue Art der Hotellerie, der internationale Mix. Es gibt natürlich weltweit noch die traditionelle Hotellerie aber der Trend geht in die Moderne, in die neue Kempinski Welt wie in Bangkok oder St. Moritz“, meint der GM. 

Die Wünsche der Gäste ändern sich und die Ansprüche an das Personal ebenso. „Auch wir müssen uns ständig den neuen Herausforderungen stellen. Auch die Ansprüche der Investoren ändern sich“. Als Hotel GM auch Standesbeamter im angeschlossenem Hochzeitspalast: „Nein. Das ist atypisch, aber Baku eine neue Herausforderung für mich“.

Seit 1897 verfügt Kempinski über eine lange Tradition, doch „auch wir sind, wie die Hotellerie weltweit in einem Wandel“. Die Experten von Kempinski sind gefordert und dies in Verbindung mit lokalem Management. „Wir versuchen unsere europäische Tradition in Baku zu integrieren“, betont der GM. „Aserbaidschan ist ein aufgeschlossenes Land und nicht nur Touristen aus Deutschland sind hier gern gesehen. Ich habe das Gefühl, die Aserbaidschaner sind sehr offenherzig gegenüber allen Besuchern“. 

Etwa 220 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Gäste. Zu 95 Prozent kommt das Personal aus Baku und seiner Umgebung. Zwei Restaurants gehören zum Hotel, alle anderen werden von lokalen Partner betrieben.

Der Küchenchef kommt aus Graz: „Aktuell haben wir österreichische Offerten auf der Menükarte, begeben uns auf kulinarische Reise durch Europa um mit der Küche Aserbaidschans abzuschließen“, informiert Thomas Ranninger (33) Executive Sous Chef Kempinski Hotel Baku und präsentiert: „Badamdar“ Dessert.

Thomas Ranninger

Offen für alles

Das Hotel wurde auf einem Feld mit Mandelbäumen errichtet, sein Mandelbaumdessert mit Schokolade, Mandelmus und Limonenkernen kostet sechs Manat. „Wir Köche sind ein Wandervolk und reisen durch die Welt, wir nehmen unsere Impressionen mit und bringen sie letztendlich auch mit nach Hause und immer lassen wir diese einfließen in unseren Stil“, so der Executive Sous Chef. 

Seine berufliche Arbeit sieht er zweigeteilt: „Man hat Spaß und Freude, sonst kann man nicht erfolgreich sein. Zweitens ist es immer eine Herausforderung, die ich selbst Suche und deshalb um die Welt reise. Mit meiner Arbeit möchte ich ein Stück westliches Europa Baku näherzubringen“.

Thomas Ranninger hat die Hotelfachschule besucht, sich in Hamburg qualifiziert war in der Schweiz und auf einem Flußkreuzfahrtschiff, zuletzt zwei Jahre in Peking. „Als Koch bin ich nur auf Zeit tätig, wichtig sind meine örtlichen Mitarbeiter, diesen möchte ich mein fachliches Wissen vermitteln“.

Seine Message: „Einfach Menschen fördern, diesen fachliches Wissen übermitteln. Auch ich lerne dabei, jetzt die russische Sprache“. Er hat einen Full Time Job, ist noch Single und die Freizeit knapp bemessen. „In Baku schaue ich mir andere Hotels und Restaurants an, schaue in die Töpfe der örtlichen Kollegen und auch ich möchte wissen wo ich selbst stehe, wie ich in der Bakuer Gastronomie integriert bin“. Baku ist gastronomisch zweigeteilt: typisch klassische Lokale besonders mit köstlich schmeckender regionaler Küche und hinzu kommen die westeuropäisch geprägten Offerten in den Restaurants der Hotels.

Geheimtipp von Thomas Ranninger für einen Baku Besuch: Lokale Gerichte im Restaurant „Sahil“ oder im „Sultan Inn“ im Zentrum der Altstadt und von der Terrasse beider Häuser bietet sich ein attraktiver Blick auf das Kaspische Meer. „Ich bin offen für alles. Mal sehen wohin mich meine berufliche Reise führt“, sagt Thomas Ranninger zum Abschied.

Traditionelles und modernes Baku

Das Kempinski Hotel Baku mit seinen 280 Zimmern und seinen Restaurants bietet Gastfreundschaft. „Meine Aufgabe als GM und als Leiter eines Teams sehe ich nicht nur in der Akquirierung von Kunden in Form von Hotelgästen, sondern in der Weiterbildung und Fortbildung meiner örtlichen Mitarbeiter, unseres lokalen Personals. Wir als Ausländer sind eigentlich nur als Lehrmeister anwesend, einfach unser fachliches Wissen weiter geben. Die größte Auszeichnung wäre am Ende: Ich kann meine GM Position an einen lokalen Mitarbeiter übergeben“. Natürlich ist das „Geschäft“ eine relevante Aufgabe. „Leider ist Aserbaidschan noch kein erschlossenes touristisches Land“.

Seine Message: „Baku und Aserbaidschan ist eine Reise wert, das möchte ich gern nach Westeuropa vermitteln. Das Land ist sicher und Angst ist nicht angebracht. Baku ist extrem schnell wachsend und die Regierung investiert stark in den Tourismus“.

Kai Behrens war vor seinem Baku Einsatz in Sarajevo tätig: „Ein flexibler Manager kann in jeder Region arbeiten“. Doch jede Destination hat eine eigene Challenge und im osteuropäischen Raum bildet das Personal ein gewisses Problem. Die Mentalität ist nicht mit der Deutschen Vergleichbar. „Die Einhaltung von Standarts ist leider nicht immer gegeben und wir als „Ausländer“ werden deshalb aktiv. Unser Gast sollte das bekommen was er von einem Kempinski Hotel erwartet“.

Eine Erfolgsgeschichte: Vom Kofferträger zum leitenden GM Generalmanager. Kai Behrens hat von der Pike auf gelernt. „Egal was ich werden will, nur keinen Bürojob“, lautete seine jugendliche Einstellung. „Da ich vom Titisee im Schwarzwald stamme, hier steht der Tourismus im Vordergrund, wurde ich auch von der Familie geprägt. Nach einem Praktikum begann ich mein Studium für Hotelmanagement“. Er startete als Trainee, vom Kofferträger über Concierge und diversen Nachtdiensten erklomm er seine Erfolgsleiter. „Ich hatte das Vergnügen bereits auf vier Kontinenten zu arbeiten“.

Für Behrens ist die Tätigkeit in der Hotellerie sein Traumberuf, „man muss dafür aber auch geboren sein. Man muss sehr viel aufgeben und das Privatleben wird sehr stark in Anspruch genommen. Und es ist auch – vergleichsweise – ein sehr schlecht bezahlter Berufszweig. Es gibt wenig Freizeit und fast keine Wochenenden“.

Seit 10 Jahren ist er verheiratet, lebt von seiner Frau räumlich getrennt. „Gemeinsam haben wir den Entschluss gefasst, unseren wohnlichen Lebensmittelpunkt nach Deutschland zu verlegen, denn, meine Frau arbeitet in Deutschland“, betont der erfolgreiche Manager. 

ReiseTravel Fact: Baku ist immer eine Reise wert und das Kempinski Hotel verwöhnt seine Gäste. Kai Behrens wird das Haus, natürlich seine regionalen Mitstreiter, an die Spitze führen. Unter seiner Regie geht es nach oben, Made by Kempinski, mit Behaglichkeit und perfektem Service.

Kempinski Hotel Badamdar Baku, www.kempinski.com

Anreise: Nach Baku per Flieger, zum Beispiel mit Turkish Airlines via Istanbul.

Ein Manat ist etwa ein Euro.

Baku live: Das noch unbekannte Aserbaidschan liegt in Europa und ist jederzeit eine Reise wert. Die Baku World Challenge könnte ein Reisemotiv sein. In Baku bietet das Kempinski Hotel beste Voraussetzungen zur Übernachtung. Willkommen in Baku lautet eine Offerte. Das Land ockt im Sommer und ebenso im Winter zum Skifahren.

Ihr ReiseTravel Preis

Kempinski Hotel Im Kempinski Hotel in Baku Aserbaidschan können Sie mit etwas Glück übernachten:

Zwei Personen schlafen drei Nächte in einem Deluxe-Doppelzimmer inklusive Frühstück sowie Zugang zum Kempinski Spa 

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Von Gerald H. Ueberscher.

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