Berlin

Der Schamane des Reisens unterwegs in Berlin

Fine Dining in Berlin: Das Eingangsschild in der Berliner Leibnizstraße 46 hat einen besonderen Charme für uns:

Die Nähe zum Gast, die herzliche Begrüßung, die unprätentiöse Lage, das alles wirkte erfrischend für uns.

Brutal lokal, „farm-to-table und nose-to-tail“ deluxe.

Ein nachhaltiger, ganzheitlicher Ansatz.

Unter dem Namen KONSULAT offeriert man moderne deutsche Küche.

Das Restaurant war ursprünglich zunächst eine Schankwirtschaft und dann ein französisches Restaurant namens „Le Consulate“.

Konsulat

Der Name wurde nur leicht verändert, sozusagen fast der gleiche Name.

Konsulat – ohne „Le“ – signalisiert einen Wandel: Frankreich hat man Au revoir gesagt, stattdessen besinnt sich das Restaurant nun auf seine deutschen Wurzeln.

Willkommen im Konsulat.

Es duftet es nach Sauerteigbrot.

Das Resto verbindet Bodenständigkeit mit modernen Akzenten und schreibt die Geschichte des Ortes fort, ohne seine Vergangenheit zu vergessen.

Ich nehme es vorweg, es hat wirklich Spaß gemacht.

Die zeitgemäße deutsche Küche vereint Genuss, Regionalität und Kreativität.

Der Küchenchef Raul Hennig ist uns aus dem Salzburger Sterne Restaurant Hangar-7 bekannt.

Er hat eine klare Vorstellung, gekocht wird mit dem, was direkt vor der Tür wächst.

Verwertet wird vom Tier sowie vom Fisch alles.

Das ist ein nachhaltiges Statement.

Los geht`s:

Gerichte wie Labskaus erscheinen in modernem Gewand.

Zum Champagner gab es für mich diese modifizierte Labskausvariante mit Rindfleisch, gesalzenem Matjes, Rote Beete und Spreewald Gurke.

Obendrauf gab es eine Extraportion Kaviar für mich.

Ein frischer, vollmundiger Genuss, der eine klassisch-hanseatische Aromenwelt sehr gekonnt modern interpretiert.

Konsulat Berlin

Wow, das war ein guter Start.

Ein Riesling vom Weingut Weil ist für mich immer eine schöne Begleitung.

Das Filet vom Havelzander konnte geschmacklich und texturell überzeugen.

Ganz hervorragend waren die Beilagen, Kohlrabi, Maronen, Grüner Apfel und Daikon Rettich.

Ein absoluter Hochgenuss, warm und üppig, präzise auf den Punkt gegart.

Auch zum süßen Finale ein perfekter Begleiter.

Selbst beim Dessert meiner Begleitung fand Gemüse seinen Platz.

Süß eingelegter Rotkohl mit Schokoladensorbet.

Für mich gab es den Käseteller.

Trotz des reichhaltigen Menüs konnte ich nicht widerstehen und lasse mich, umringt von Käse, auf eine ausführliche Reise durch die eher kräftigeren Milchfermentationen nehmen.

Ja, die Produkte aus Meiereien in Brandenburg begeisterten uns.

Am Ende bleibt kein Krümel übrig. 

Dank der Kooperation mit der Berliner Farmery beziehen Hennig und sein Team hochwertige, ausgesuchte Lebensmittel direkt von regionalen Erzeugern.

Hier landen Fleisch und saisonales Gemüse aus dem Umland auf dem Teller.

Die Erzeuger aus Brandenburg und Umgebung sind Teil der Geschichte jedes Gerichts.

Die Gäste dürfen die Qualität herausschmecken und merken, dass jedes Produkt hochwertig ist.

Stimmt, das fanden wir auch beim Brandenburger Tatar (im Knochen serviert).

Behutsam restaurierte Details treffen auf moderne Akzente – etwa ein gläserner Reifeschrank, in dem das Fleisch präsentiert wird oder eine kleine Brotstation, an der das hausgebackene Sauerteigbrot präsentiert wird.

All die erwartbaren Eigenschaften wie Saftigkeit, Süße und Säure waren bei allen Speisen vorhanden, und doch schmeckte das Zusammenspiel irgendwie anders.

Das ist ein Kompliment.

Mintgrüne und petrolblaue Wände, massive Tische aus Holz und Granit sowie weich gepolsterte Samtstühle schaffen ein Ambiente, das den Konsulat Lifestyle spiegelt.

Die Stimmung im Restaurant ist gelöst, es wird gelacht und lustvoll geschlemmt.

Gedämpftes Licht fällt durch großzügige Fenster und taucht den Raum in warmes Gold; moderne Illustrationen an den Wänden verleihen Leichtigkeit.

Hier fühlt man sich willkommen wie bei guten Freunden – elegant, intim und doch ungezwungen.

Das Konsulat ist ein Ort mit Seele und viel Genuss.

Tipp der Redaktion: Einfach mal probieren.

Konsulat Leibnizstraße 46, D-10629 Berlin-Charlottenburg

Lunch 12.00 bis 15.00 Uhr - Dinner 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr. https://konsulat.berlin - https://www.opentable.de/r/konsulat-berlin

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Jens Hoffmann

Jens HoffmannUnser Autor Feature Reporter Jens Hoffmann: “Schamane des Reisens” war für ReiseTravel auf Reise. Einmal um die ganze Welt! Fotos Anna-Maria Veszeli

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