Dresden

Hotel Am Blauen Wunder

Im vergangenen Jahr hat sich der Tourismus in Dresden gut entwickelt: „Ein Ende des Booms ist bislang nicht absehbar“, informiert Bettina Bunge, Chefin Dresden Marketing. Zu den rund 20.000 Hotelbetten der Stadt gehören auch die 39 Zimmer vom „Hotel Am Blauen Wunder“. Dieses Drei-Sterne-Hotel steht im historischen Stadtteil Blasewitz, an der bekannten Brücke „Blaues Wunder“.

„Wir sind ein Fahrradfreundliches Hotel“

Die im venezianischen Stil eingerichteten Doppelzimmer sowie Suiten sind mit allem Komfort ausgestattet und auch ein Tagungsraum für 25 Personen steht zur Verfügung. „Starten Sie in den Tag mit einem vielfältigen Frühstücksbuffett, das Sie bei schönem Wetter auf unserer Gartenterrasse genießen können“, betont Dario Muratore im ReiseTravel Gespräch.

Als pfiffiger Unternehmer kooperiert er mit Partnern seiner Hotel-Umgebung und dies alles zum facettenreichen Wohle seiner Gäste. Am Abend wird von den Hotelgästen sehr gern die Bar frequentiert. Vor allem italienisch angehauchte Cocktail sind gefragt, aber auch Bier und Wein.

„Frische Austern zum zweiten Frühstück!“

Kerstin Leonhardt – Weinhandlung Blasewitz & Bistro hat von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Diese Weinhandlung – in einem ehemaligen Postamt, steht gegenüber vom Hotel: „Wir arbeiten sehr eng zusammen und so mancher unserer Hotelgäste besucht Kerstins Bistro“. Wer möchte, kann sich hier auch eine Brotzeit für die Tagestour einpacken lassen.  

Unmittelbar am Hotel führt der Elberadweg vorbei: Die Gäste des Hauses können ihr eigenes Rad mitbringen und kostenlos in der Tiefgarage sicher abstellen oder das Rad hier einfach ausleihen. Das Besondere: In Dresden kann man das Rad überall hin mitnehmen, selbst in der Straßenbahn wird es unkompliziert transportiert. Ein guter Service. Relevante Touren per Pedes oder mit dem Rad - sind flussabwärts in Richtung Meißen möglich oder flussaufwärts in das Elbsandsteingebirge.

Die Brücke ist ein Meisterwerk der Ingenieurbaukunst: Im Mai 1945 sollte dieses Bauwerk von den Nazis gesprengt werden, um „den Vormarsch der Roten Armee zu stoppen“. Doch zwei mutige Männer verhinderten die vorgesehene Sprengung und zerschnitten die Kabel.

Vom Hotel geht es über das „Blaue Wunder“ zur Standseilbahn. Eine Fahrt mit der mehr als hundertjährigen Standseilbahn oder Schwebebahn zählt zu den Touristenattraktionen. Nicht nur das technische Denkmal selbst, auch ihre einzigartige Lage am malerischen Loschwitzer Elbhang ziehen die Besucher an. Die 1895 eröffnete Standseilbahn führt vom Körnerplatz hinauf zum Stadtteil Weißer Hirsch. Hier befindet sich das „Nobelviertel“, das durch das Sanatorium von Dr. Heinrich Lahmann und die bahnbrechenden Leistungen von Prof. Manfred von Ardenne Weltruhm erlangte. Dabei legt sie 547 Meter zurück, überwindet 95 Höhenmeter und bezwingt eine maximale Steigung von 29 Prozent.

Auf einer Strecke von 274 Metern überwindet die Bahn einen Höhenunterschied von 84 Metern. Daraus ergibt sich eine mittlere Steigung von 32 Prozent. Das steilste Stück vor der Einfahrt in die Bergstation weist eine Neigung von knapp 40 Prozent auf. Seit der letzten Rekonstruktion können die Gäste erstmals mit einem Panoramaaufzug auf das Turmdach der Bergstation gelangen und von dort einen phantastischen Ausblick genießen. www.dvb.de

Schiller Garten: Wer der Namensgeber war ist nicht schwer zu erraten. Der Dichter Friedrich von Schiller verbrachte zwei Jahre im Gartenhaus seines Freundes Christian Gottfried Körner am Loschwitzer Elbhang von 1785 bis 1787. Schiller arbeitete hier am „Don Carlos“ und schrieb die „Ode an die Freude“. Der Schillerplatz im Stadtteil Blasewitz und der Körnerplatz in Loschwitz sind durch die Elbe voneinander getrennt und durch das „Blaue Wunder“ miteinander verbunden. Vom Blasewitzer Elbufer unterhalb des Schillerplatzes genießt man einen wunderschönen Blick auf die Loschwitzer Höhen. Viel Prominenz verkehrt im Schiller Garten, ob Bundesliga Trainer Eduard Geyer oder Bambi-Preisträger Tom Wenzel. Gastwirt Frank Baumgürtel blickt voller Optimismus in das Jahr und sein Küchenchef Christian Weidner versteht sein Handwerk. Gemeinsam mit seiner Küchenbrigade, 12 Facharbeiter und 10 Azubis, zaubert er wahre Köstlichkeiten. www.schillergarten.de

Der Hotelier Dario Muratore, ein in Dresden lebender Italiener, hat sich in die Stadt verliebt. Er möchte für den Gast da sein, sich um dessen Wünsche kümmern: „Man muss bereit sein, anderen Menschen zuzuhören, ihnen die eigene Wertschätzung zeigen und aufmerksam sein“, lautet sein Credo. „Vom Rad bis zum Marathon-Lauf, unser Hotel unterbreitet zahlreiche Offerten!“

Seit 175 Jahren gibt es Dampfschiffe auf der Elbe: Heute befördern die historischen Raddampfer jährlich 600.000 Passagiere. www.saechsische-dampfschiffahrt.de

Elberadweg Dresden

Ziel (fast) aller Touristen und Dresden-Besucher ist wohl die Frauenkirche. Nach deren Besuch sollte man Einkehren in der „Museumsgastronomie“ und zur „Kulinarischen Rundfahrt durch alte und neue Dresden“ starten. Dies ist eine urige Kneipe mit Speisen und Getränken. www.dresden1900.de

Hotelier Dario Muratore betont: „Italien ist ein Land des Weines, aber auch der Wein von der Elbe schmeckt ebenso köstlich!“ Als Gemeinschaftsveranstaltung der Sächsischen Vinothek an der Frauenkirche und dem Hotel finden regelmäßig Wein-Degustationen statt.

Die kulturellen Angebote in Dresden sind enorm. Besuchen wir die Landesbühnen Sachsen: Carmen – in Dresden. Es ist wirklich ein „Tanz auf der Rasierklinge“, den die Hauptgestalten in Mérimées Novelle und Bizets großer Oper Carmen wagen. Rodion Schtschedrin, muss bei seiner Transkription von Bizets Oper in eine Ballettsuite 1964 wohl gespürt haben, dass neben der zum Tanz zwingenden rhythmischen Vielfalt der grandiosen Musik auch die radikal ausgelebten Konflikte tänzerischen Ausdruck verlangen, die sich ständig im Grenzbereich zwischen Leben und Tod bewegen und diesen schließlich nahezu herbei zwingen. Reiner Feistel spürt mit seiner Choreographie dieser „Operation am offenen Herzen“ in der Arena der Eifersucht nach, der sich die Grenzgänger der Begierde ohne Betäubung bis zum bitteren Ende stellen.

Beate Arndt als Carmen Norbert Kegel als Don José lieben und leiden  - enorm und voller Esprit. Die Bühne ist leer, nur ein roter Keil fährt öfters auf die Bühne, trennt Handelte und Welten. Diese erfolgreiche Carmen Inszenierung ist der Renner in Dresden.

Carmen - Dreiteiliger Ballettabend von Reiner Feistel mit Musik von Rodion Schtschedrin nach Georges Bizet, Sergej Rachmaninow und Heinrich I. F. Biber. Landesbühnen Sachsen  www.dresden-theater.de

Dario Muratore und sein „Hotel Am Blauen Wunder“ hat mit den Landesbühnen Sachsen einen festen Vertrag: „Auf Wunsch transportieren wir in einem VIP-Shuttle unsere Gäste.  

Hotel Am Blauen Wunder Tipp: In den Sommermonaten steht ein weiteres Extra auf dem Plan des Hotels: Felsenbühne Rathen  Bitte hier Klicken  

„Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein!“ Friedrich Schiller „An die Freude“

Dresden mit Blasewitz und Loschwitz und das „Hotel Am Blauen Wunder“ sind schon eine Reise wert, und der Hotelinhaber Dario Muratore ist ein liebenswerter Mensch in unserer heutigen Zeit.  

Hotel am Blauen Wunder

Loschwitzer Strasse 48, D-01309 Dresden, www.habw.de  

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt  

Hotel Blaues Wunder Roman von Emilia LichtLiebe auf leisen Sohlen: Powerfrau Josina „Josi“ Hollenstein leitet das Familienhotel Anna Karolina in Dresden. Knallhart, unnahbar und perfektionistisch. Ihre schrullige Schwiegermutter hingegen möchte das Haus und vor allem Josi mit mehr Liebe füllen, während die pubertierenden Kinder ihr das Leben schwermachen und Ehemann David sie immer öfter wie eine Fremde anschaut.

Völlig zu Recht fragt sich Josi, wo eigentlich die Romantik in ihrer Ehe geblieben ist, und greift zu ungewöhnlichen Mitteln. Karriere oder Liebe? Keine Frage: Beides! Ein wunderschöner Roman über den Spagat zwischen beruflicher Entfaltung und der Sehnsucht nach Romantik. Unbedingt lesen!

Emilia Licht, Jahrgang 1968, wuchs in einer brandenburgischen Kleinstadt auf und lebt heute in Dresden. Lange Jahre hat sie als Führungskraft im Bereich Vertrieb und Verkauf gearbeitet. Die Autorin diverser Kurzgeschichten betreibt seit 2008 eine Literaturagentur, die im Raum Dresden Autoren-Lesungen organisiert. Mit dem Roman „Hotel Blaues Wunder“ gibt sie ihr Debüt im Gmeiner-Verlag.

Hotel Blaues Wunder Roman von Emilia Licht, Gmeiner Verlag GmbH, ISBN 978-3-8392-1148-9, www.gmeiner-verlag.de  

Das Buch kostet im Buchhandel 9,90 Euro.

Von Gerald H. Ueberscher mit freundlicher Unterstützung vom Medienkontor Dresden.

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