Alfred Hackl

Alfred Hackl ist ein Hotelier aus Leidenschaft und hat Erfolg

Alfred Hackl: Der Blick des General Manager schweift voller Stolz über ein stets volles Haus. Seine internationale Klientel kommt aus Österreich, Deutschland sowie zahlreichen nahen und fernen Ländern. Besonders aber freut er sich „über den 44prozentigen Anteil an ungarischen Gästen“. Dieses Hotel ist das führende Haus des Landes.

Ungarn verfügt über eine lange Tradition bei der Nutzung von Heilquellen, und Gesundheitstourismus hat hier Hochkonjunktur. Bereits die Römer wussten das Thermalwasser zu nutzen und danach natürlich auch die Türken. In den letzten Jahren investierte Ungarn enorme Mittel in die weitere Entwicklung des Tourismus. Davon hat die Qualität aller touristischen Dienstleistungen profitiert.

In Bad Sárvár sprudelt heißes Thermalwasser und dieses wird wie ein „Jungbrunnen“ zur Heilung oder zum Baden verwendet. Unlängst wurde das Spirit Hotel Sárvár als „Best Destination Spa“ von ganz Europa ausgezeichnet. „Über diese Ehrung sind wir sehr erfreut. Bestes Hotel in Europa zu sein und dies unter 180 Teilnehmern, aus zahlreichen Ländern. Das gibt Mut und Kraft für neue Aufgaben“, betont Alfred Hackl im ReiseTravel Gespräch.

Solche Ehrung spornt an und hat positiven Einfluss, neue Herausforderungen zu meistern. „Die besten Auszeichnungen erhalte ich am liebsten von meinen Gästen, das ist die größte Ehrung die man als Hotelier erhalten kann. Vor allem wenn die Gäste immer wieder kommen. Darauf sind wir ganz besonders stolz“.

Ungarn ist ein beliebtes Reiseziel: In den einzelnen Regionen ist der Tourismus von entscheidender Bedeutung, wurde mittlerweile zum wichtigen Wirtschaftsfaktor. So besuchen mehr als 50 Prozent der Gäste das Spirit Hotel Sárvár bereits zum dritten Mal. „Das ist die größte Auszeichnung, eine hohe Ehrung, die wir alle sehr hoch einschätzen“, sagt Alfred Hackl. Das Spirit Hotel Sárvár wurde zum Motor, hat sich in den letzten zwei Jahren weiter nach oben entwickelt und kann heute mit der absoluten Weltspitze mithalten: „Wir sind die Besten, aber wir sind keine Marktschreier“.

Spirit Hotel Sárvár

Das Hotel befindet sich in ungarischem Privatbesitz

Der gebürtige Österreicher Alfred Hackl ist ein Vollblut Hotelier, ein perfekter Gastgeber und umsichtig agierender General Manager. „Als Hoteldirektor muss man Profi sein. Ich kann der Zimmerfrau sagen, wie man putzt, den Koch wie er noch besser die Speisen bereitet und der Buchhalterin, wo sie eventuell einen Fehler gemacht hat. Das alles ist ganz ganz wichtig und Voraussetzung, zum Führen eines solchen Teams. Ich durfte mit sechs Jahren mein erstes Wiener Schnitzel servieren. Vom Gast habe ich damals einen Schilling Trinkgeld bekommen. Mit diesem Schilling konnte ich mir das größte Eis kaufen, das es in unserem kleinen Ort gab. Ab diesem Zeitpunkt war der Beruf Hotelier mein Ziel. Danach habe ich die klassische Laufbahn eingeschlagen. Alles habe ich von der Pike an, gelernt“.

Paprika, Puszta, Piroschka: Ungarn bewahrt seine traditionelle Gastfreundschaft. Natürlich ist die ungarische Sprache nicht gerade eine einfache Sprache, „aber mit der Zeit lernt man immer etwas mehr dazu“. Im Hotel sind 297 Mitarbeiter tätig, alle kommen aus Ungarn und davon rund 97 Prozent aus Bad Sarvar. „Mir ist es persönlich sehr wichtig, dass die Mitarbeiter unmittelbar aus der Region kommen“. Das ist deshalb auch relevant, weil es hier weit und breit kein weiteres Fünf-Sterne-Hotel gibt.

Herausforderungen an den Hotelier: Bad Sarvar in Ungarn liegt Luftlinie 30 Km von Österreich entfernt und gehört quasi zu Hackls Heimat. In der benachbarten Steiermark ist er aufgewachsen, hat hier gelebt: „Ich kenne die Mentalität der Menschen und diese ist hier in Savar etwa ähnlich“.

Bad Sarvar ist nicht unbedingt der typische ungarische Kurort. Es ist eine romantische Kleinstadt, die auch einmal im Besitz der Bayern Könige war: Bayern König Ludwig III. hat hier seine letzten drei Lebensjahre bis 1921 verbracht. Noch heute gibt es darüber eine Ausstellung. Auch ein Husarenmuseum und ein Botanischer Garten erwecken Aufmerksamkeit. Diesen Garten sollte man immer zu zweit besuchen: „Denn wenn man allein geht kommt man zu zweit wieder heraus“, besagt eine Legende.

Das alte Sarvar war zu damaliger Zeit eine wirtschaftlich führende Stadt. Hier wurde übrigens das erste Buch in deutscher Sprache gedruckt. Heute ist der Ort Mitglied der „Royal of Spa of Europe“. „Bad Sarvar ist die hübscheste Kleinstadt zwischen Wien und Budapest“, so der Text in der Begründung. 

Auch in Ungarn gibt es einen Hotelverband, das Spirit Hotel Sárvár, führendes Haus des Landes, ist darin Mitglied. „Was die reinen Zahlen betrifft, sind wir weit vor unseren Kollegen in Budapest oder anderen Städten und dies ebenfalls in Fragen der Qualität“.  Die Zusammenarbeit mit seinen ungarischen Kollegen ist für Hackl enorm wichtig, „denn die Zeit des Kirchturmdenkens ist vorbei. Heute kann man nur gemeinsam etwas bewegen, Natürlich gibt es Unterschiede. Sarvar hat Potentiale für die Zukunft und es liegt sehr zentral und verkehrsgünstig. Auch die Nähe zum Balaton ist für uns sehr relevant“.

„Mein größtes Hobby ist mein Beruf ich sehe das nicht als Arbeit“

Alfred Hackl Spirit Hotel Sárvár

„Unsere Umsätze haben wir seit der Eröffnung 2008 permanent erhöht. Nächstes Jahr streben wir ein weiteres Umsatzplus von 25 Prozent an. Da fragt mich jeder meiner Kollegen: Hallo, was ist mit euch los! Doch unser Ziel ist realistisch und erreichbar. Ich allein schaffe das allerdings nicht. Mein Glück, ein tolles Team um mich zu wissen. Mit einem guten Team geht vieles. Ich selbst bin das kleinste Rad im Getriebe. Im Spirit Hotel Sárvár versuche ich Tag für Tag meine, unsere, Ziele umzusetzen“.

Die Region um Bad Sarvar ist Hackls Heimat, eine schöne Gegend, mit liebenswerten Menschen. „Mir macht es riesigen Spaß hier zu arbeiten“. Und ganz privat: „Mein größtes Hobby ist mein Beruf ich sehe das nicht als Arbeit. Natürlich gehe ich gern gut essen und trinke auch ab und zu mal einen edlen Tropfen. Auch versuche ich in Demut die Sportart Golf zu erlernen“, betont Alfred Hackl mit einem Schmunzeln.

Spirit Hotel Sárvár: Mit der Eröffnung seines Sensolite Heilzentrums ist das Fünf-Sterne-Hotel Bad Sárvár das erste Kur- und Wellness-Hotel überhaupt, mit einem eigenen Behandlungszentrum für diese Art der Lichttherapie. Damit verstärkt das Haus, das über eine eigene Heilquelle verfügt, seine führende Position im Gesundheitsbereich. Das Sensolite-Verfahren geht auf eine Erfindung der ungarischen Biophysikerin Márta Fenyö zurück. Bei der Anwendung wird der ganze Körper polarisiertem Licht ausgesetzt. Dadurch werden nicht nur lokale Hautprobleme wie Akne oder auch schlecht heilende Wunden behandelt: Sensolite erhöht das gesamte Wohlbefinden, stärkt das Immunsystem, wirkt stimmungsaufhellend und lindert rheumatische Beschwerden. Auch bei der Behandlung von häufig wiederkehrenden Atemwegserkrankungen wie bei Kindern wurden bereits gute Erfolge erzielt. Das Sensolite Heilzentrum im Spirit Hotel Bad Sárvár arbeitet mit modernsten, von der EU zertifizierten Geräten. Es steht Hotelgästen und externen Besuchern zur Verfügung. „Vor allem Gäste, die einen längeren Aufenthalt in Bad Sárvár gebucht haben, nehmen unser Sensolite Heilzentrum sehr gut an. Bereits wenige Wochen nach der Eröffnung des Zentrums haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten”, erklärt Alfred Hackl.

Nach Bad Sárvár kommen die Gäste vor allem wegen des Thermalwassers: Das Spirit Hotel Sárvár unter General Manager Alfred Hackl verzeichnet eine Erfolgsgeschichte im ungarischen Tourismus und wirkt zugleich wegweisend. Das Medical Spa wurde zum Besten in Ungarn gekürt. Und der Hotelier selbst konnte im ungarischen Parlament den Pro Turismo Preis entgegen nehmen, die höchste Anerkennung für die Förderung der internationalen touristischen Beziehungen sowie für zukunftsweisende Strategien im Tourismussektor.

Alfred Hackl, General Manager Spirit Hotel Sárvár, ist nicht nur ein aufmerksamer und perfekter Gastgeber, er ist zugleich ein umsichtig agierender Manager.

Anreise

Problemlos. Idealerweise mit dem Auto, via Wien anreisen. Per Flugzeug via Budapest oder Wien, ein Hotel Shuttle steht zur Verfügung. Ein gültiger Pass wird benötigt. Geld Umtausch ist (fast) überall möglich.

Tipp: In Ungarn dürfen EU-Bürger ab den 65 Lebensjahr alle öffentlichen Verkehrsmittel – 2. Klasse in Zügen, Busse und auch auf Schiffen – bei Vorlage des Personalausweises kostenlos benutzen.

Spirit Hotel Sárvár - Vadkert krt. 5, H-9600 Bad Sárvár, Fon 0036-95-889500, reservation@spirithotel.huwww.spirithotel.eu    

Von Gerald H. Ueberscher  

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