Grossarl

Wandern und mit Genuss entspannen im Tal der Almen

Hotel „Alte Post“: Zur Entspannung nach einer knackigen Wanderung kann man ein paar Bahnen im Hallenbad im Hotel „Alte Post“ schwimmen und in der modernen Sauna oder im Dampfbad anschließend die strapazierten Muskeln lockern. Im großen runden Ruheraum mit einer Art Baldachin kann man bis zum nächsten Saunagang gut relaxen und träumen. Toni Knapp, der Junior, hat alles im Griff. Er hat die Hotelfachschule besucht und in Kärnten, Tirol und im Salzkammergut Erfahrungen gesammelt, bevor er wieder in den Familienbetrieb zurückgekehrt ist.

Hotel Alte Post Grossarl

Die gute Seele: Oma Walburga, nur „Burgl“ genannt ist die gute Seele im Hotel. Sie ist 87 Jahre alt und eine echte Großarlerin aus einem Bauernhof mit dreizehn Kindern. Sie selbst hat acht Kinder. Ihr Sohn Anton und seine Frau Maria führen mit ihren fünf Kindern heute das Hotel. Die „Alte Post“ ist ein waschechter Familienbesitz und das merkt man als Gast, denn die Atmosphäre im Hotel ist richtig familiär und herzlich. Das Hotel steht zentral in Großarl am Marktplatz und ist das perfekte Sprungbrett zum Wandern und auch zum Skifahren im Winter.

Hotel Alte Post Grossarl

Wie alles begann: Im Haus der „Alten Post“ waren im 14. Jahrhundert eine Postpferdestelle und ein Frächter untergebracht. Der Frächter hatte die Aufgabe das Holz aus dem Tal hinaus zu transportieren und Mehl- und Zuckersäcke und andere Lebensmittel nach Großarl zu bringen. Bis 1927 ist sogar noch die Postkutsche gefahren. Ab 1960 kamen Gäste zur Sommerfische, zumeist aus Wien. Im Hotel Post gab es am Anfang nur acht Zimmer. Als dann später die Wanderer das Großarltal als Reiseziel entdeckten, ging es aufwärts und das Hotel wurde nach und nach vergrößert. Burgl, stand 40 Jahre in der Küche. Ihre Schwiegermutter, die sehr streng war, hat ihr das Kochen beigebracht. Heute ist Maria Knapp für die Küche im Hotel verantwortlich, sie ist Expertin der traditionellen Hausmannskost. Die „gute Küche“ ist heute das zentrale Thema im Hotel. Sie reicht von bodenständig bis exquisit, also ist für jeden was dabei. Es wird viel Wert auf regionale Gerichte und Produkte gelegt und bei den umliegenden Bauern und Lieferanten eingekauft. Einmal in der Woche gibt es ein rustikales Bauernbuffet, das bei den Gästen sehr beliebt ist, mit Schweinebraten, Kalbsstelzen, verschiedenen Lammgerichten und Fischen aus dem Umland.

Ruheraum Zirbenspa

Wanderschuhe schnüren: Nach dem Abendessen gibt es noch einen Absacker am lauschigen Kamin in der Hotelhalle. Man tauscht mit anderen Gästen Wanderziele aus und gibt sich gegenseitig Tipps. Am nächsten Tag werden nach einem reichhaltigen und vitalreichen Frühstück die Wanderschuhe geschnürt. Guggi die lustige Wanderführerin des Hotels wartet schon. Das Wetter ist gut, die Stimmung bestens, es kann losgehen. Auf geht’s.

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

Burgl Knapp hat um den Dialekt zu erhalten und zu erklären ein Buch „Mundart aus’n Großarltal, damit dass nit vagessn wiascht“ mit Gedichten und kleinen Geschichten geschrieben.

Österreichs Wanderdörfer e.V., Unterwollaniger Straße 53, A-9500 Villach, Tel.: 0043-4242-2575 31-24|, office@wanderdoerfer.at - www.wanderdoerfer.at

Tourismusverband Grossarltal, Markt 1, A-5611 Großarl, Tel.: 0043-6414-281, info@grossarl.info - www.grossarltal.info

Hotel „Alte Post“ Anton Knapp, Großarl 24, A-5611 Großarl, Tel.: 0043-6414-207, info@altepost.cc - www.altepost.cc

Österreich Werbung www.austria.info

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Dräger ReiseTravel
 

Unsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Hotels & Restaurants. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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