München

Eine Welt der Edelsteine, Uhren und Schmuck, der Gefühle weckt: Inhorgenta Munich!

Kreative Welt: Bei einem Besuch der INHORGENTA MUNICH tritt man in eine Welt, in der Steine glitzern und edles Material im Scheinwerferlicht leuchtet. Elegant, schlicht, hochwertig – doch das Erscheinungsbild von Schmuck und Uhren ändert sich. Die Ära überladener und verschnörkelter Designs ist vorbei. Purismus und Reduktion dominieren heute die Gestaltung. Die INHORGENTA MUNICH informiert über den Trend bei Schmuck und Uhren. Das Interesse an der Messe ist groß, man hört viele Sprachen in den Messehallen. Auf einer Hallenfläche von 65.000 Quadratmetern treffen sich 1.026 Aussteller aus 42 Ländern sowie rund 28.000 Fachhändler aus über 70 Ländern. In der Halle B1 der INHORGENTA MUNICH präsentieren 25 neue Aussteller edlen Schmuck der Spitzenklasse. Das ist ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Security ist in den Messehallen unterwegs und bewacht die wertvollen Ausstellungsstücke.

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Edler Schmuck ist und bleibt weltweit gefragt. Darunter gibt es so bekannte Namen wie die Vredener Schmuckmanufaktur Niessing, die dänische Designschmiede Georg Jensen und der italienische Schmuckhersteller Piero Milano.

Im Trend steht Schlichtheit

„Unsere Parolen lauten Schlichtheit und Veredelung“, sagt Alessia Crivelli, Marketing Manager bei Crivelli. Der italienische Hersteller von Diamantschmuck geht mit seinen neuen Kollektionen den Weg zurück zum Purismus in der Gestaltung. „Es geht um den einfachen Wunsch, einen Edelstein zu tragen“, sagt Alessia Crivelli. Hans D. Krieger orientiert sich an den organischen Formen der Natur. „Zu unseren Highlights gehören die neuen Long Neck Pendants, Hals-Anhänger mit naturfarbenen Diamanten und Farbsteinen, die ein filigranes, florales Muster ergeben, und die an einer langen Kette gearbeitet sind“, sagt Andreas Milisenda, Produktionsleiter bei Hans D. Krieger.

125 Jahre Tradition in Diamantenschleiferei

Seit 125 Jahren werden in Idar von Ph. Hahn Söhne Diamanten geschliffen. Nur ein schön geschliffener Diamant kann sein Feuer entfachen. Die Farbe, Reinheit, das Gewicht und der perfekte Schiff bestimmen den Preis eines Diamanten, der bis 200.000 Euro kosten kann.

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Die Welt der Edelsteine

Die Trendfarbe des Jahres 2018 ist violett. Das ist in Halle C1 zu sehen, in der Aussteller wie Groh & Ripp oder Paul Wild wird hochwertigen Schmuck mit Turmalinen zeigen. „Exklusive Stücke sollten nie langweilen“, sagt Stefanie Mändlein, Projektleiterin der INHORGENTA MUNICH. „Sie müssen Menschen bewegen, polarisieren, rühren oder aufregen – das werden sie auf der INHORGENTA MUNICH mit Sicherheit tun.“ Die Firma Karl Faller ist auf Rubine, Saphire and Smaragde spezialisiert. Da kann ein einziger hochwertiger Stein schon mal fast 400.000 Euro kosten.

Steine mit Botschaft aus dem All

Meteoriten werden bei der Schweizer Firma „coeur de planète“ als Schmuckstein in Ketten, Ohrringen und Fingerringen verarbeitet. Und das Beste ist, der Meteoriten-Stein soll auch noch Glück bringen, denn man sagt, er soll eine Botschaft aus dem All mit sich tragen.

Schmuck, der Schutzengel herbeiruft

Die Firma Engelsrufer hat Schmuck als schützenden Begleiter fürs Leben entworfen. Die farbigen Kugeln mit Klanggeräuschen in einem filigranen Körbchen der Firma Engelsrufer sind ein Glücksbringer, sollen Kraft geben und den Schutzengel herbeirufen. Jede Kugelfarbe hat eine andere Bedeutung, die auch ausgetauscht werden kann. Die 925er Sterlingsilberkugeln sind rhodiniert und oxidieren nicht. Es gibt die Engelsrufer-Körbchen auch in Roségold, Gelbgold plattiert und in Echtgold. Die Engelsrufer kann man ab 79 bis 398 Euro erstehen.

Schmuck für Kinder

Für Kinder ab drei Jahren gibt es die „Disney Couture Kingdom“ Kollektion. Natürlich gibt es Schmuckstücke mit dem beliebten Mickey Mouse Symbole.

Show-Time mit prominentem Modell

Seit zwei Jahren sind auch die „Jewelry Shows“ ein magnetischer Anziehungspunkt. Professionelle Models präsentieren ausgewählte Schmuckstücke auf dem Laufsteg. Die Jewelry Shows ziehen Besucher und Medienvertreter gleichermaßen an“, sagt Stefanie Mändlein. Das Gesicht der diesjährigen Show ist Zoe Helali. Das prominente Model lief bereits für Marken wie Armani und Vivienne Westwood und inspirierte unter anderem den Berliner Designer Guido Maria Kretschmer.

Uhren im Zeitgeist

Bei den Uhren sind Minimalismus- und Retro-Designs im Trend. Flache Gehäuse und minimalistische Designs dominieren in diesem Jahr den Stil der Uhren. Weiterhin stark sind puristische Retro-Stile, die von den 1950er- und 60er-Jahren geprägt sind. Die Gehäuse sind flach gestaltet, damit erscheinen die Uhren sehr elegant. Ein bisschen Vergangenheit schimmert auch durch die neuesten Modelle der Smart- und Connected Watches. Hier wird es klassischer und edler. Einige Modelle erscheinen im Gewand einer analogen Uhr oder fallen durch Goldplattierungen der Gehäuse auf.

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Digitalisierung als Megatrend

„Der Uhren-Kosmos ist durch die Digitalisierung in Bewegung geraten“, erklärt Mändlein. „Die Branche befindet sich heute im Spannungsfeld zwischen High-Tech und Traditionshandwerk. Immer mehr etablierte Hersteller erweitern ihr Produktsortiment um smarte Zeitmesser. Die fortschreitende Vernetzung der digitalen Welt ermöglicht künftig eine Vielzahl neuer Funktionalitäten.“ Auch Marc Czemper, Verkaufsleiter Europa der Uhrensparte von Casio, bestätigt diesen Trend: „In nur drei Jahren hat sich der Anteil der Smartwatches am Gesamtmarkt verachtfacht“, sagt er.

Retro-Look ist angesagt

Die Edelstahl-Uhren mit der Marke „Sixties“ sind total im aktuellen Retro-Trend. Sie kosten mit Lederband 99 Euro mit einem Meshband 119 Euro. Trend muss nicht teuer sein.

INHORGENTA AWARD: Eine prominente, siebenköpfige Jury, bestehend aus Schauspielerin Barbara Becker, Topmodel Franziska Knuppe, Ex-Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel, Uhrenexperte Gisbert L. Brunner, Designer Markus Hilzinger, Professorin Christine Lüdeke und Anja Heiden von Wempe hat die Gewinner des INHORGENTA AWARD gekürt. Von den über 100 Einreichungen aus neun Ländern wurden sieben Schmuck- und Uhrenhersteller mit der wichtigen  Branchenauszeichnung bedacht. Unter den Gewinnern sind die Schmuckmanufakturen Gellner aus Pforzheim und Nanis aus Italien, sowie die legendäre Schweizer Uhrenmarke TAG Heuer. Klare Siegerin in der Kategorie „Fine Jewelry“ war das Armband „Trasformista“ der italienischen Designerin Laura Bicego von Nanis. Die elegante Kombination aus Gelbgold mit weißen Diamanten ist schon ein Meiserwerk. Was die Jury-Mitglieder überraschte und überzeugte, war das wandelbare Design: Das Armband lässt sich durch ein paar Handgriffe in eine Kette im klassischen Panzermuster verwandeln. In der neu eingeführten Kategorie des INHORGENTA AWARD „Smart & Connected Watch“ war die Jury von der „Connected Modular“ des Schweizer Herstellers TAG Heuer begeistert – sie machte das Rennen durch ihr schlichtes schwarzes Design und ihre Funktionalität: Als Tourist lädt man sich einen Stadtplan, etwa von New York, einfach auf den Uhrenscreen. Wie ein Navi für Fußgänger zeigt die Uhr dann an, wo es langgeht. In der Kategorie Fashion Jewelry geht es um Schmuckstücke, die bis zu 1000 Euro kosten. Hier gewann Gellner die begehrte Trophäe. „Der Reiz dieser Schmuckstücke liegt nicht darin, dass sie vielleicht irgendwann einmal weiter vererbt werden“, sagt Kategorie-Patin Franziska Knuppe, „es geht um den ganz aktuellen Zeitgeist: Fashion Jewelry ist schnelllebiger, dynamischer, manchmal gewagter in der Gestaltung“. Er ließe sich schnell mit angesagten Outfits kombinieren. Manche Stücke seien in der nächsten Saison schon nicht mehr angesagt, andere behielte man ein Leben lang, so das Topmodel. Die Auszeichnung als Designer oft he year erhielt die Goldschmiede Dreier. www.inhorgenta.com

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Draeger by ReiseTravel.euUnsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Reise. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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