Elke Backert

The Celtic Tenors: Drei Männer aus Irland, drei grandiose Stimmen und eine Performance, die von einer unnachahmlichen Hingabe, viel Humor und erstklassiger Musik lebt!

„timeless“-Tour: Egal ob USA, Europa oder Asien, Matthew Gilsenan, James Nelson und Daryl Simpson waren schon auf der ganzen Welt, und überall liegen ihnen Musikbegeisterte zu Füßen. Nun sind die Stimmwunder wieder mit ihrem neuen Programm in Deutschland unterwegs und werden ihre Fans wie immer mit einer atemberaubenden Musik-Show begeistern. Begleitet werden sie lediglich von einem Piano, so dass ihre perfekt ausgebildeten Stimmen zur vollen Entfaltung kommen.

Mit weltweit über einer Million verkaufter Alben und zwei Millionen verkaufter Tickets für ihre internationalen Tourneen sind The Celtic Tenors die erfolgreichsten Crossover-Künstler, die aus Irland gekommen sind. Sie haben die Charts in den USA, Kanada, Deutschland, dem UK und Irland angeführt.

2015 wurde ihr 9. internationales Album „timeless“ bei DECCA Australien veröffentlicht und erreichte sofort Platz drei in den Klassik-Charts. 2017 soll diese Platte weltweit auf den Markt kommen. Trotz unterschiedlicher territorialer Herkunft und musikalischen Traditionen zeigen Daryl, James und Matthew große Flexibilität beim Verschmelzen ihrer Stimmen, um sie dem Klassischen, Folk, Irish Song und Pop-Genre anzupassen.

Die Celtic Tenors bieten mehr als ein Konzert von Weltklasse und nehmen einen mit auf eine emotionale Reise mit erhebender Qualität. Ihre Show ist ein Erlebnis aus überfließender Vitalität und Abwechslung vom Anfang bis zum Ende. Daryl, James und Matthew strahlen mit ihren einmaligen Stimmen und ihrer geistreichen Art. Durch all das hindurch schimmert immer ihre Persönlichkeit und der nicht wegzuleugnende irische Charme. All das erwartet die Zuschauer in der Hamburger Laeiszhalle beim Auftakt der Konzert-Tournee „timeless“. www.reservix.de - www.eventim.de

Hamburg Cruise Days: Highlight der Kreuzfahrt-Saison!

Der Countdown auf der Website der Hamburg Cruise Days lässt die Herzen von Kreuzfahrt-Fans in aller Welt höher schlagen: Gemeinsam mit Europas führender Kongressmesse für die Kreuzfahrt-Industrie Seatrade Europe und weiteren Fachveranstaltungen bilden die Hamburg Cruise Days erneut eine weltweit einmalige Kreuzfahrt-Woche. Künstlerische Klammer ist wieder das Lichtkunstwerk Blue Port Hamburg des Lichtkünstlers Michael Batz.

Die Bedeutung der Hamburg Cruise Days für die Branche ist kontinuierlich gewachsen – und mit ihr das Engagement der Reedereien auf dem Event: zehn Kreuzfahrtschiffe werden bei den sechsten Hamburg Cruise Days im September erwartet: ein neuer Rekord. Mit dabei sind AIDAprima von AIDA Cruises, MSC Preziosa von MSC Kreuzfahrten, Europa und Europa 2 von Hapag-Lloyd Cruises, Mein Schiff 3 von TUI Cruises, Albatros und Amadea von Phoenix Reisen, Norwegian Jade der Norwegian Cruise Line und Silver Wind der Silversea Cruises, die das ganze Wochenende über im Hamburger Hafen liegt, sowie das Flusskreuzfahrtschiff Sans Souci von Plantours.

„Dass erstmalig Reedereien wie NCL und Silversea Cruises dabei sind, freut uns besonders“, erklärt Veranstalterin Katja Derow, redroses communications GmbH. „Es zeigt uns, dass das Event nicht nur in Deutschland, sondern international an Bedeutung gewinnt – und das bei Reedereien wie Besuchern gleichermaßen.“

Über „eine Parade der Superlative“, freut sich Veranstalter Uwe Bergmann, uba gmbh. Denn die Rekordbeteiligung an Schiffen beschert der Veranstaltung die größte Parade aller Zeiten. Am Abend des 9. September werden sechs Kreuzfahrtschiffe – eskortiert von 24 Begleitschiffen und einem großen Feuerwerk – den Hafen gemeinsam elbabwärts verlassen.

„Wir bringen insgesamt 1.575 Schiffsmeter aufs Wasser, 502.946 Bruttoregistertonnen und 17.140 Personen, die vom Wasser aus auf die Hansestadt schauen. Damit wird die Parade zum unvergesslichen Catwalk“, so Bergmann.

Magische Stimmung: Der Blue Port Hamburg ist eine weltweit einmalige Inszenierung. Auch 2017 wird das Lichtkunstwerk den Hafen in Szene setzen und am Wochenende der Hamburg Cruise Days für eine einmalige Atmosphäre sorgen. Über hundert Objekte im Hafen wird Künstler Michael Batz zwischen Elbbrücken und Oevelgönne illuminieren - darunter Gebäude, Terminals, Kaistrecken, Betriebsfahrzeuge, Kräne, Anleger, Pontons und Schiffe: ein dynamisches, Aufsehen erregendes Kunstwerk und ein sinnliches Erlebnis zugleich, das es nur in der Hansestadt gibt.

„Das Thema Kreuzfahrt berührt die Menschen und gehört zur Identität und Geschichte unserer Stadt. Mit den Hamburg Cruise Days 2017 bringen wir Schiffe und Menschen erneut auf emotionale Weise zusammen. Im Zusammenspiel mit der Elbphilharmonie als neuem Landmark Hamburgs werden die Bilder des blau erleuchteten Hafens um die Welt gehen und die spannenden Kontraste unserer Stadt international sichtbar machen“, erklärt Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Convention Bureau GmbH, die Lizenzgeberin des Events ist.

Fürstlicher Besuch beim 828. Hafengeburtstag Hamburg: Die Hansestadt feiert das größte Hafenfest der Welt!

Schiff ahoi: Mehr als 300 Schiffe aus aller Welt, spektakuläre Vorführungen, zahlreiche Bühnen mit Live-Musik und französisches Savoir-vivre: Der 828. Hafengeburtstag Hamburg präsentiert von Freitag, 5. Mai, bis Sonntag, 7. Mai, vor der einzigartigen Kulisse des Hamburger Hafens ein abwechslungsreiches maritimes Programm für die ganze Familie. Ein Stargast ist die neue Hochseeyacht Malizia von Pierre Casiraghi und Boris Herrmann. Gefeiert wird das größte Hafenfest der Welt rund um die Landungsbrücken, in der Speicherstadt, in der HafenCity, am Fischmarkt und am Museumshafen Oevelgönne.

Den Auftakt bildet traditionell ein ökumenischer Gottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis, bei dem in diesem Jahr Länderpartner Nantes aus Frankreich mit dem Barock-Ensemble „Stradivaria“ für musikalische Untermalung sorgt. Anschließend läutet Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers die Schiffsglocke zur offiziellen Eröffnung des größten Hafenfestes der Welt. Um 17:00 Uhr begrüßen Salutschüsse die schwimmenden Gäste in der großen Einlauf-Parade.

Tanzende Schlepper und eine fürstliche Yacht

Bis zur großen Auslaufparade am Sonntag um 17:30 Uhr erwarten die Besucher an drei Tagen rund 200 Programmpunkte an Land und auf dem Wasser: vom weltweit einzigartigen Schlepper-Ballett über Seenot-Rettungsübungen mit Hubschrauber bis hin zu Showfahrten historischer Dampf- und Segelschiffe. Spannende Wettkämpfe versprechen die HafenCity Championships mit Drachenboot-Rennen und Segelregatten im Grasbrookhafen, wo auch ein Schnuppersegeln für Kinder angeboten wird. Schirmherr der Veranstaltung ist Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Frank Horch.

Zu den Höhepunkten auf dem Wasser gehören die Vorführungen der 60 Fuß langen Rennyacht Malizia des mehrfachen Weltumseglers und Weltrekordinhabers Boris Herrmann. Der Auftritt auf dem größten Hafenfest der Welt ist gleichzeitig der Beginn einer vierjährigen Kampagne mit dem Ziel, 2020 an der Regatta Vendee Globe teilzunehmen. Beim härtesten Einhand-Nonstop-Rennen der Welt will der Hamburger Boris Herrmann gemeinsam mit Pierre Casiraghi, dem ältesten Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, an den Start gehen. In seiner Heimatstadt stellt Herrmann die 2015 gebaute Yacht, ein Open 60 der IMOCA-Klasse, erstmals einem Millionenpublikum vor.

Geburtstagsfeier eines Geburtstagsgastes

Die Kreuzfahrt-Reederei AIDA nimmt gleich mit vier Luxuslinern am Hafengeburtstag Hamburg teil. Den Auftakt macht die AIDAvita, die bereits am Freitagmorgen in den Hafen einläuft. An Bord der AIDAprima wird am Samstagabend auf Höhe der Landungsbrücken das große AIDA-Feuerwerk gestartet. Einen Tag später feiert das Kreuzfahrtschiff seinen ersten Geburtstag und hat eine kleine Überraschung für die Besucher des größten Hafenfestes der Welt angekündigt. Am Sonntag laufen außerdem die AIDAsol und die AIDAluna in den Hamburger Hafen ein. Auch die Kreuzfahrtschiffe Amadea, Astor und MSC Preziosa besuchen an den drei Festtagen die Hansestadt.

Schiffe aller Art aus nächster Nähe

Mit der Kruzenshtern, der Royal Helena, der Mir und der Sedov kommen gleich vier beeindruckende Großsegler nach Hamburg. Sie laden ebenso wie viele Museumsschiffe, Marine- und Dienstfahrzeuge der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehr, des Zolls und anderer Behörden und Institutionen im Rahmen von „Open-Ship-Aktionen“ zu einem Besuch an Bord ein.

Vive la France!

An der Kehrwiederspitze präsentiert sich das zwischen dem Loiretal und der Bretagne gelegene französische Nantes mit einer bunten Mischung aus Kultur, Informationen und landestypischen gastronomischen Spezialitäten. Der „Markt der Erzeuger“ hält kulinarische Highlights bereit, während Kulturinteressierte bei verschiedenen Ausstellungen französischer Künstler und Designer auf ihre Kosten kommen. Schwimmender Ehrengast aus Frankreich ist die Saint-Michel II, der Nachbau eines Segelschiffs des berühmten Schriftstellers Jules Verne, der aus Nantes stammt.

Festival-Flair am Elbufer

Auf der Bunten Hafenmeile erwarten die Besucher rund 350 Schausteller mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt, maritimen Märkten, Fahrgeschäften und großen Event-Flächen für Spiel und Spaß. Die Museen in der Speicherstadt und der HafenCity laden zu Ausstellungen und Sonderaktionen ein. Zahlreiche Bühnen spielen Live-Musik für jeden Geschmack und verwandeln das Elbufer in eine einzige Festivalfläche. Die musikalische Bandbreite reicht von den Charts über Rock und Pop, Punk und Heavy Metal bis hin zu Shantys und Weltmusik. Auch der NDR wird den Besuchern auf seiner überdachten Bühne am Alten Elbtunnel mit nationalen und internationalen Stars kräftig einheizen. Alle Konzerte sind für die Besucher kostenlos.

Willkommen an Bord!

Viele der schwimmenden Gäste laden zu einem Besuch an Bord ein und bieten auch die Möglichkeit, bei den Paraden mitzufahren.

Poesie der venezianischen Malerei: Paris Bordone, Palma il Vecchio, Lorenzo Lotto, Tizian in der Hamburger Kunsthalle.

Die Poesie der venezianischen Malerei würdigt das umfangreiches Oeuvre des venezianischen Malers Paris Bordone (1500-1571) im Schatten seines Lehrers Tizian und stellt es im Kontext herausragender venezianischer Künstler wie Palma il Vecchio und Lorenzo Lotto vor. Erstmalig werden dabei die Hauptwerke Paris Bordones in einer Schau zusammengeführt – eine derart umfangreiche Würdigung seines facettenreichen Werkes ist im deutschsprachigen und internationalen Raum bisher einmalig. Die Ausstellung umfasst rund 100 Exponate, darunter überwiegend Gemälde – viele im Großformat – sowie Zeichnungen und Druckgrafik aus renommierten nationalen und internationalen Museen.

Paris Bordone gilt als der bedeutendste jener Künstler, die in der Werkstatt Tizians, dem bekanntesten Vertreter der venezianischen Malerei des 16. Jahrhunderts, ausgebildet wurden. Seine Wirkstätte Venedig war zu der Zeit ein Schmelztiegel, in dem die Künstler sich neuen Sujets aus der klassischen Antike zuwandten und neue Stile sowie Techniken entwickelten, um diese darzustellen.

Poesie, Sinnlichkeit, Farbe, Licht, Innovation – diese Leitworte beschreiben das vielseitige künstlerische Schaffen Paris Bordones und seiner Zeitgenossen, das sich in der Ausstellung über thematische Kapitel entdecken lässt. Präsentiert werden die innovativen Bildfindungen von den allegorischen Darstellungen, den mythologischen Szenen und den pastoralen Landschaften bis hin zu den erotisch aufgeladenen weiblichen Idealbildnissen und den lyrischen Männerporträts sowie die Rezeption antiker Architektur.

In der unmittelbaren Gegenüberstellung zu den wichtigsten Künstlern aus dem nordalpinen Raum wie Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Jan Massys oder Barthel Beham werden die Wechselwirkungen der venezianischen und der nordalpinen Kunst verdeutlicht. Die ausgestellten Arbeiten beeindrucken durch die Virtuosität der malerischen Geschicklichkeit – zu sehen sind Werke mit enormer Brillanz und Leuchtkraft der Farben, die unter Verwendung neuer Farbpigmente erzielt wurde. Diese konnten bei den sogenannten vendecolori - zu deutsch Farbenhändlern - erworben werden, ein Berufsstand, den es nur in Venedig seit Beginn des 16. Jahrhunderts gab.

Zu den venezianischen Gemälden passt ein Text von Lodovico Dolce aus „Dialogo della pittura“, 1557: „Und ganz gewiss ist das Kolorit von solch einer Bedeutung und Kraft, dass der Maler, wenn er die Farbtöne und die Weichheit des Fleisches und die Eigenheiten jeglicher Dinge gut nachahmt, es erreicht, dass seine Figuren lebendig aussehen, so, als fehle ihnen nur noch der Atem.“ www.hamburger-kunsthalle.de - www.freunde-der-kunsthalle.de

San Francisco feiert das 50-jährige Jubiläum des weltweit bekannten „Summer of Love”: Musik und Protest, Poesie und Rausch, Farbe und Fantasie haben im Sommer 1967 das Love & Peace-Lebensgefühl einer ganzen Generation maßgeblich geprägt!

Zeitreise in die Hippie-Ära: 1967 kamen fast 100.000 junge Menschen in San Franciscos Stadtviertel Haight-Ashbury, zusammen, um die Stadt in das Zentrum eines kulturellen Phänomens zu verwandeln, das weltweit als „Summer of Love“ bekannt wurde. Sie forderten „Love, peace and happiness“. Ein neues Lebensgefühl wurde geboren, das eine Zeit des Umbruchs zur Folge hatte: Konventionen wurden gebrochen, Musik, Mode, Kunst und neue Ideen florierten. Die Hippie-Bewegung erreichte ihren Höhepunkt.

Bis heute hat das einzigartige Lebensgefühl der Flower-Power-Ära San Francisco nicht verlassen. Die Nachfolgegeneration der damaligen Freiheitskämpfer trugen die Ideale ihrer Eltern fort und verkörpern noch heute eine Lebenseinstellung, die sich auf die Atmosphäre der Stadt übertragen lässt: Eine der tolerantesten Städte der USA steht für Liebe, Freiheit und Frieden, Individualität, Umweltbewusstsein und unbegrenzte Möglichkeiten.

Zum fünfzigsten Jahres Tag des Summer of Love stehen eine Vielzahl von Angeboten bereit: Ausstellungen in Top-Museen der Stadt, Veranstaltungen und Konzerte, die die Besucher auf eine Zeitreise in die Anfänge des ersten „Human-be-ins“, eine Art kollektiver Bewusstseinserweiterung, entführen und die Auswirkungen auf das heutige Stadtbild veranschaulichen. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden auch eine Reihe von ehrenamtlichen Veranstaltungen abgehalten, um den Ursprungsgedanken des Summer of Love aufrecht zu erhalten.

San Francisco Travel und die California Historical Society arbeiten eng zusammen, um diesen einzigartigen Moment in der Geschichte des Landes gebührend zu feiern. Neben detaillierten geschichtlichen und kulturellen Informationen, bietet die California Historical Society eine eigene Ausstellung, die zusammen mit Partnern, wie dem „M.H. de Young Museum“, umgesetzt wird.

Damit Besucher ihren eigenen „Summer of Love“ 2017 erleben und in den Genuss einzigartiger Veranstaltungen und Touren kommen können, stellt die San Francisco Travel Association anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums eine spezielle Website zur Verfügung, die über den Höhepunkt der Hippie-Bewegung berichtet und einen Überblick über die vorhandenen Angebote liefert. www.summeroflove2017.com

Fotografie, Poster, Tiere, Food-Revolution: Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) stellt die Ausstellungen für 2017 vor und erreicht mit aktuellen Themen überdurchschnittlich viele junge Menschen und Erstbesucher.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg blickt auf ein erfolgreiches Ausstellungsjahr und ein ausgeglichenes Ergebnis zurück. Die bis zum Jahresende erwartete Zahl von über 200.000 Besuchern übersteigt deutlich die ursprüngliche Prognose von 185.000 Besuchern – durch Baumaßnahmen waren rund 80 Prozent der Ausstellungsflächen im vergangenen Jahr nur sehr eingeschränkt bespielbar. Dank dieser Maßnahmen verfügt das MKG nun aber in den Hauptausstellungsräumen über neueste technische Standards, die für internationale Kooperationen unabdingbar sind. Mit der Wiederherstellung des Ausstellungssaals von 1910 auf dem Grundriss der ehemaligen Turnhalle im Erdgeschoss ist zudem ein weiterer, zentral gelegener Raum gewonnen, der die Mittelachse des Gebäudes öffnet und die Flügel miteinander verbindet. Hier erzählt die Ausstellung „sports/no sports“ noch bis zum Herbst 2017 von der Wechselwirkung zwischen Sportbekleidung und Mode. Sie findet beim Publikum ebenso großes Interesse, wie die Schau über die „Sneaker“-Kultur, die dem Aufstieg des Turnschuhs zum internationalen Must-Have auf den Grund ging.

Seit Jahren erreicht das MKG mit Ausstellungen zu Phänomenen unserer Zeit überdurchschnittlich viele junge Besucher und Erstbesucher. Allein bei der aktuellen Ausstellung „Game Masters“ über die Geschichte der Computerspiele liegt das Durchschnittsalter bei 35 Jahren, 46 Prozent der Besucher sind zwischen 20 und 29 Jahren. 42 Prozent haben zum ersten Mal das MKG betreten. Zwei Drittel der Games-Besucher haben sich auch andere Ausstellungen und Sammlungsbereiche angesehen. Ähnliche Erfolge erzielte auch das Projekt „Hokusai x Manga. Japanische Popkultur seit 1680“, das die kunstwissenschaftliche Betrachtung historischer japanischer Holzschnitte mit der der populären Manga-Kultur zusammenbrachte und kulturhistorisches Wissen mit dem Spaß am Schauen und Erleben verband.

„Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, mit der Sammlung zu arbeiten, die historischen Bestände immer wieder neu zu betrachten und in Sonderausstellung mit aktuellen Themen zu verknüpfen. Ich freue mich sehr, dass es uns gelingt, mit diesen Projekten erfahrene Museumsgänger, junge Menschen und neue Besuchergruppen gleichermaßen zu interessieren“, sagt Museumsdirektorin Sabine Schulze.

Mit Projekten wie „Fast Fashion“, das nach Stationen in Dresden, St. Gallen und Manila 2017 in Jakarta und Melbourne gezeigt wird, und „Endstation Meer“ hat das MKG immer wieder zu grundlegenden Themen der Gesellschaft Stellung genommen und diese für die Besucher nachvollziehbar aufbereitet. 2017 knüpft das Museum mit zwei großen Projekten über das Verhältnis des Menschen zur Umwelt an. Die Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ befasst sich im Mai 2017 mit einem der dringlichsten Probleme des 21. Jahrhunderts: Wie kann es gelingen, die globale Nahrungsindustrie in ein nachhaltiges System umzuwandeln, das es erlaubt, bei schwindenden Ressourcen eine immer größere Anzahl von Menschen im Einklang mit dem Ökosystem Erde zu ernähren. Die Ausstellung fragt Gestalter, Architekten und Wissenschaftler nach ihren Ideen und Visionen, nimmt aber auch die Haltung der Konsumenten in Bezug auf Essen, Nahrung, Natur, Fortschritt und Lifestyle in den Blick.

Ein wichtiges Thema ist auch die Beziehung des Menschen zum Tier. In der großen Sonderausstellung „TIERE“ geht das MKG der Frage nach, was verloren gegangen ist, seit der Mensch die Natur nicht mehr mit den Tieren teilt, sondern sie beherrscht und ausbeutet. Mit einem epochen- und kulturübergreifenden Blick auf die bildenden, die angewandten Künste und auf die Wissenschaften versucht die Ausstellung mit Werken aus der eigenen umfangreichen Sammlung und internationalen Leihgaben eine Neubewertung der gemeinsamen Geschichte beider Spezies. In einer Realität zwischen unreflektierter Massentierhaltung und Hundesalon schaut sie auf die überlieferte Einheit von Tier und Mensch in Höhlenmalereien, verfolgt die Sehnsucht des zivilisierten Menschen nach Ursprünglichkeit und sein Bedürfnis der Selbstvergewisserung in Abgrenzung zum Tier. Die große Schau im Zentrum des Hauses wird flankiert von Satelliten-Präsentationen in verschiedenen Abteilungen, sodass im November 2017 das ganze Museum unter dem Thema „TIERE“ steht.

Im kommenden Jahr richtet das MKG im Rahmen des Verbundprojektes „Kunst auf Lager“ ein Depot für die einzigartige, 75.000 Werke umfassende Sammlung Fotografie ein, die seit den Anfängen der Fotografie kontinuierlich zusammengetragen wurde. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, die äußerst empfindlichen historischen Objekte für die Zukunft zu bewahren. Noch im Dezember 2016 zeigt die Ausstellung „ReVision. Fotografie im MKG“ ausgewählte Sammlungsschwerpunkte, begleitet von einem umfangreichen Sammlungskatalog. Immer wieder profitiert das MKG von großzügigen Schenkungen und umfangreichen Ankäufen, die es erlauben, die Sammlung fortlaufend zu erweitern und Lücken zu schließen. So zählt die Plakatsammlung des Hauses auch im internationalen Vergleich zu den bedeutendsten ihrer Art. Vor allem die Künstlerplakate konnten zu einem Schwerpunkt entwickelt werden, der weltweit einzigartig ist. 2017 präsentiert das Haus zwei Ausstellungen über „Keith Haring“ und „Robert Rauschenberg“, deren Künstlerplakate, neben anderen, im MKG nahezu vollständig vorhanden sind.

Der verantwortungsvolle Umgang und die Öffnung der Sammlung für die öffentliche Nutzung sind ein zentrales Ziel des MKG. Der Launch der MKG-Sammlung online, durch den Abbildungen gemeinfreier Objekte frei verwendbar sind, wurde von der EU-Kommission als beispielhaft hervorgehoben. Im April 2017 veranstaltet das MKG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturanthropologie und Wikimedia Deutschland die internationale Konferenz „Sharing is caring – Hamburg extension“, die die Bedingungen und Möglichkeiten der Nachnutzung von digitalisiertem Kulturerbe diskutiert.

Die großen Ausstellungen des Jahres 2017 im Überblick:

Willy Fleckhaus. Design – Revolte – Regenbogen, 20. Januar bis 7. Mai 2017.

Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgenMai bis 8. Oktober 2017.

Keith Haring. Posters, 16. Juni bis 22. Oktober 2017.

Robert Rauschenberg. Posters. 14. Juli bis 8. Oktober 2017 

Pure Gold 15. September 2017 bis 21. Januar 2018 

Tiere 17. November 2017 bis 18. März 2018

Madame D’Ora. Retrospektive 21. Dezember 2017 bis 18. März 2018. 

Eigensinn: GEDOK Künstlerinnen in der Hamburgischen Sezession Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Ausstellung: „Frauen dieser Art unterjochen und erniedrigen letzten Endes den Mann“, schreibt der Kultur-Chronist Gustav Schiefler über Ida Dehmel (1870-1942), die vor 90 Jahren die „Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“ – kurz GEDOK – gründet. Mit rund 50 Werken, darunter Gemälde, Grafiken und Objekte aus dem Bestand der Hamburger Sparkasse und der Sammlung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) feiert die Ausstellung das Jubiläum des Verbands, der noch heute seiner Aufgabe nachgeht, Künstlerinnen aller Sparten zu fördern und zu unterstützen. Den damals überwiegend von Männern dominierten Vereinen stellt sie damit einen Verband entgegen, der speziell der Vernetzung von Künstlerinnen und Kunstfreundinnen dient. Es ist nicht zuletzt dem „Eigensinn“ der Gründerin und der Mitglieder zu verdanken, dass sich die GEDOK in den 1920er Jahren zu einer bedeutenden, überregionalen Plattform entwickelt.

Die Ausstellung im MKG zeigt die beachtliche Vielfalt an Kunstgattungen, Stilen und Motiven der emanzipierten Künstlerinnen, die dem Verband von Beginn an angehören. Persönlichkeiten wie Anita Rée (1885-1933), Alma del Banco (1862-1943), Alexandra Povòrina (1885–1963), Elena Luksch-Makowsky (1878-1967) oder Gretchen Wohlwill (1878–1962) aus dem elitären Kreis der Hamburgischen Sezession hatten einen oft mühsamen Weg gefunden, den Konventionen zu trotzen und sich als erfolgreiche Künstlerinnen zu behaupten.

Alma del Banco, Tochter einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie, vollzieht eine Entwicklung von der impressionistischen Freilichtmalerei über eine von Cézanne inspirierte, expressionistische Formensprache hin zu Ansätzen des sogenannten „Hamburger Sezessionsstils“. Die Russin Alexandra Povòrina wendet sich dagegen als eine der wenigen in der Künstlervereinigung der abstrakten Malerei und später auch der Papier-Collage zu. Anita Rée erschafft nicht nur Porträts im Stil der Neuen Sachlichkeit, sondern experimentiert auch mit betont stereometrischen Landschaften und Bildnissen, auf denen hier der Fokus liegt. 1933 ging sie in den Freitod. Gretchen Wohlwill übersetzt als Matisse-Schülerin Hamburger Motive in einer flächigen Formensprache, und Elena Luksch-Makowsky thematisiert schließlich die Stellung der Frau in der Gesellschaft und in der Kunstwelt.

Mit ihren bundesweit über 2.800 Mitgliedern setzt die gemeinnützige Organisation öffentliche Mittel zur Förderung der Kunst ein. Die Hamburger Gruppe hat ihren Sitz im „Kunstforum der GEDOK“ im Stadtteil St. Georg. Alle drei Jahre wird der Ida Dehmel-Literaturpreis und der GEDOK-Literaturförderpreis verliehen. Ebenso werden der Wettbewerb GEDOK-Prämienstiftung für Musikerinnen und der Komponistinnen-Wettbewerb der GEDOK ausgeschrieben.

Eine Ausstellung mit Werken aus dem MKG und aus der Sammlung Hamburger Sparkasse. Rund 350 Exponate dieser Sammlung, vor allem von Künstlern der Hamburgischen Sezession, befinden sich seit 2002 als Dauerleihgabe im MKG. www.mkg-hamburg.de

Hamburger Neustadt Festival „Drunter & Drüber“


Über 70 Nachbarn, Ladenbesitzer, DJs, Bands und Künstler sind dabei: Vom Modedesigner, Friseur, Goldschmied, Schuhmacher und Buchhändler bis hin zu Restaurants und Kneipen sowie ansässige Unternehmen, Galerien und Museen – zahlreiche Läden in der Neustadt öffnen ihre Türen und geben einen Blick hinter die Kulissen. Am Wochenende vom 16. bis 18. September 2016 geht das „DRUNTER & DRÜBER – Neustadt-Festival“ in die zweite Runde. Von der Fleetinsel über den Großneumarkt bis zum Michel und zurück zur Laeiszhalle geht es hoch her.

Das Festival ist so bunt und vielschichtig wie sein Stadtteil: Während auf der Bühne am Großneumarkt zu Elektro-Beats getanzt wird, kommen im Komponistenquartier die Klassiker von Brahms, Telemann und Co. auf die Straße. Kleine und große Entdecker werden bei den geführten Rundgängen durch die Neustadt viel Neues erleben. Sie können die zahlreichen Galerien der Neustadt von innen bestaunen oder sich auf die Suche nach dem Neustadt-Alphabet machen. Viele bunte Buchstaben-Bilder leiten durch den Stadtteil und kennzeichnen so die teilnehmenden Festival-Orte. Wer es ruhiger haben will, findet Entspannung beim Free Yoga auf den Michelwiesen oder zum Beispiel beim Zimtschnecken-Backen im Café Karlsons.

Burkhard Zwang: Zufällige Kritzeleien

Kritzeleien der Buchbinderei ZWANG B stellt Ladeninhaber Burkhard Zwang während des Festivals Kritzeleien, Zeichnungen und Gedanken aus, die Kunden beim Probieren der Schreibgeräte aus seinem Warensortiment hinterlassen haben.

KomponistenQuartier – live!

Im KomponistenQuartier stehen Musiker im Mittelpunkt, die mit Hamburg verbunden sind. Die Museen für G. P. Telemann, C.P.E. Bach, J. A. Hasse und J. Brahms laden ihre Gäste zu einer Entdeckungsreise ein: Wer waren diese Komponisten? Wie klingt ihre Musik? Beim Festival wird die Peterstraße zur Bühne für Live­Musik.

Elektro und Salsa am Großneumarkt
Die Tankbier­Bar Wald b aut am Großneumarkt eine eigene Bühne auf. M it Blick auf den M ichel wird dort zu Elektro, Salsa und HipHop gefeiert. Auch kulinarisch geht es hier mit internationalen Ständen rund um die Welt.

Yoga am Michel: Eric Bennewitz Yoga und projekt|t|raum laden am Freitag ein zum Yoga auf den Michelwiesen. Mitbringen muss man nur die eigene Yogamatte.

Ein Schild an der Wexstraße 28, wo die Galerie kulturreich ansässig ist, erklärt den Ursprung der Neustadt. „Seit dem 17. Jahrhundert entstanden in der Neustadt ausgedehnte Wohnviertel, in denen vor allem später städtische Unterschichten lebten. Mitten durch diese „Gängeviertel“ brachen die Brüder Friedrich Hermann und Ernst Wex auf von ihnen erworbenen Grundstücken 1867 zwei Straßen, die bis 1876 bebaut und nach ihren Schöpfern benannt wurden. Die Putzarchitektur gehört überwiegend in die klassizistische Tradition.

Die Anlage zeugt von gründerzeitlichem Unternehmertum und von der ersten modernen Sanierung in der Hamburger Innenstadt.“ Auch Auswanderer nach Amerika wohnten hier vor Abfahrt ihrer Schiffe.

Ulrike Klug, Festival-Initiatorin und Vorsitzende des Vereins KunstLeben e.V. sagt: „Wir haben in unser Festival-Programm eine Menge Herzblut gesteckt. Ich freue mich über die vielfältigen Aktionen und Ausstellungen, die sich vor allem die Bewohner und Fans unseres Stadtteils ausgedacht haben.“

Sascha Bartz, Festival-Initiator und Quartiersmanager der Neustadt, ergänzt: „In der Neustadt geht es täglich drunter und drüber. Das sieht man an der Vielzahl an inhabergeführten Läden, Handwerksbetrieben, Galerien, Restaurants und Bars, die sich in der Neustadt niedergelassen haben. Wir packen den fast vergessenen Stadtteil wieder auf die Karte und laden ganz Hamburg ein, mit uns die Neustadt zu entdecken.“

Mit dem Bus entlang der Neuen Seidenstraße

Kulturexpedition Fernost: Auf dem Landweg vom Hamburger Helmut-Schmidt-Haus bis zur Uferpromenade „The Bund“ in Shanghai, machten sich 48 Reiselustige per Bus auf eine einzigartige Kulturexpedition von ZEIT REISEN und China Tours. Verabschiedet wurden sie im Rahmen einer feierlichen Zeremonie. In den kommenden 53 Tagen erwarten die Teilnehmer acht Länder, 39 Etappen, 13.600 Kilometer und unzählbar viele Abenteuer auf ihrer Fahrt nach Fernost entlang der Neuen Seidenstraße. Anlass ist die jahrzehntelange Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai, die 2016 das 30. Jubiläum feiert.

In zwei Komfortbussen starteten die Teilnehmer in die längste Fahrt ihres Lebens. Als Kulturbotschafter reisen sie seit 12. Mai sechs Wochen lang durch Deutschland, Polen, Weißrussland, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan und China bis an ihr Ziel Shanghai, wo sie am 30. Juni eintreffen werden. Unterwegs werden sie sicher unvergessliche Begegnungen mit fremden Kulturen und exotische Landschaften erleben – in einer Weltregion, die sich in einem rasanten Wandel befindet. Auf der Route begleiten sie immer wieder namhafte Experten wie der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, oder Johannes Voswinkel, langjähriger Korrespondent in Moskau und Experte für Slawistik. www.zeitreisen.zeit.de/blog-hamburgshanghai2016 - www.chinatours.de 

Hamburg Hafengeburtstag - Größtes Hafenfest der Welt

Das maritime Volksfest für die ganze Familie: Einmal am Steuerrad eines Großseglers stehen, sich auf der Brücke eines Rettungskreuzers wie ein Kapitän fühlen oder einen Blick unter Deck eines Marineschiffes werfen – beim HAFENGEBURTSTAG HAMBURG werden Träume kleiner und großer „Sehleute“ wahr. Mehr als 300 schwimmende Gäste, Königinnen der Weltmeere, werden in der Hansestadt erwartet, und viele von ihnen laden zu einem Besuch an Bord ein. Das größte Hafenfest der Welt bietet vor einer einzigartigen Hafenkulisse ein attraktives und abwechslungsreiches maritimes Programm für die ganze Familie mit Paraden und Regatten, prachtvollen Kreuzfahrtschiffen und majestätischen Windjammern.

Bei den Open Ship Aktionen, an denen jährlich über 70.000 Besucher teilnehmen, zählen die Windjammer traditionell zu den beliebtesten Attraktionen. Die imposanten Großsegler dominieren mit ihren bis zu 60 Meter hohen Masten die Skyline des Hamburger Hafens. Zum ersten Mal nimmt die 68 Meter lange Santa Maria Manuela teil. Der portugiesische 4-Mast-Gaffelschoner wurde 1937 in Lissabon gebaut und zunächst für den Fischfang eingesetzt. Erst seit 2011 befährt die 65 Meter lange Alexander von Humboldt II als Jugend- und Ausbildungsschiff die Ozeane. Heimathafen der Bark mit dem markanten grünen Bug ist Bremerhaven.

Die beiden Schwesterschiffe Dar Młodzieży aus Polen und Mir aus Russland liefen in den 1980er Jahren in der Danziger Lenin-Werft vom Stapel. Die 3-Mast-Vollschiffe gehören mit einer Länge von 109 Metern zu den größten Windjammern. Übertroffen werden sie noch von der knapp 115 Meter langen Kruzenshtern, die mit ihrer schwarzweißen Lackierung auch als einer der schönsten Großsegler überhaupt gilt, und in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiert. Die 1926 auf der Tecklenborg-Werft in Bremerhaven gebaute Viermastbark ist der einzige der legendären Flying-PLiner der Hamburger Reederei F Laeisz, der heute noch auf den Weltmeeren unterwegs ist.

Neun Kreuzfahrtschiffe laufen an den vier Tagen im Hamburger Hafen ein und aus. Die Sehnsucht nach exotischen Reisezielen wecken die Luxusliner AIDAaura, Albatros, Amadea, Astor, Black Watch, Caribbean Princess, Europa, und MSC Splendida. Als glanzvoller Höhepunkt wird AIDAprima am Samstag, 7. Mai, von der 13-jährigen Jungschauspielerin Emma Schweiger getauft. Anschließend verwandelt das AIDA-Tauffeuerwerk den Nachthimmel über der Elbe in ein funkelndes Farbenmeer. Wir werden darüber berichten.

Den Auftakt für das größte Hafenfest der Welt bildet die  Einlaufparade. Ob Windjammer, Traditionssegler, Museumsschiffe, Sportboote oder Einsatzfahrzeuge – sie alle ziehen direkt vor den Augen der Besucher die Elbe entlang. Bis zur Auslaufparade verwandelt der Hafengeburtstag die Elbe in die größte und spektakulärste maritime Bühne Deutschlands. Eines der Highlights ist das weltweit einmalige Schlepper-Ballett, bei dem die beweglichen Hafenschlepper zu klassischen Klängen und Musical-Songs auf der Elbe vor den Landungsbrücken tanzen und „Pirouetten“ drehen.

Besonders beeindruckend sind die beiden Hochsee-Schlepper Elbe und Holland aus den 1950er Jahren, die zu den stärksten ihrer Art gehören. Hinzu kommen Marinefahrzeuge wie die Fregatte Brandenburg und zahlreiche Einsatzfahrzeuge wie der Seenotkreuzer Hermann Helms von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzR), das Bundespolizei-Boot Bad Bramstedt, das Fischerei-Schutzboot Seeadler, das Zollschiff Borkum und das Wasserschutzpolizei-Boot Bürgermeister Weichmann.

Der HAFENGEBURTSTAG HAMBURG präsentiert auch ein abwechslungsreiches und hochkarätiges kulturelles Angebot. Ausstellungen, spannende Führungen hinter die Kulissen des Hafenbetriebs, Kunsthandwerks-Märkte und kostenlose Konzerte mit internationalen Stars machen das größte Hafenfest der Welt zu einer einzigartigen Freiluftbühne für Malerei und Musik, Fotografie und Architektur.

Kulturelle und kulinarische Highlights aus Ungarn: An der Kehrwiederspitze präsentiert sich Ungarn als Länderpartner des 827. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG. Ein Höhepunkt sind die Auftritte der weltbekannten Budapest Klezmer Band, die seit 1990 die traditionelle jüdische Klezmer-Musik mit klassischen Elementen verbindet und damit in Europa und Amerika große Erfolge feiert. Das Rajkó Orchester pflegt seit über 50 Jahren die Tradition der so genannten Zigeunermusik und ist bereits in mehr als 100 Ländern aufgetreten. Auch Csárdás-Unterricht, Kunsthandwerk, Volkstanzdarbietungen, Feuertänze und Auftritte von Mitgliedern des renommierten Budapester Operettentheaters sowie der Springseil-Weltmeisterin Adrienn Banhegyi gehören zu dem vielfältigen Programm Ungarns.

Dazu werden gastronomische Köstlichkeiten aus der ungarischen Küche sowie ungarische Weine und Obstbiere serviert. Mit spannenden Aktionen beteiligen sich auch die Museen der Speicherstadt am Hafenfest.

Shantychöre treten auf. Es gibt kostenlose Konzerte mit nationalen und internationalen Stars. Keine Wünsche offen lässt das umfangreiche Angebot an Live-Musik von Rock bis Reggae, von Pop bis Punk und von Folk bis Funk. Schrill und bunt geht es beim Harbour Pride an der Fischauktionshalle mit Barbara Fox, The Ukeboys sowie mit Burlesque- und Drag-Shows zu.

Hamburg Tourismus GmbH: 040/30051300. www.hamburg.de/hafengeburtstag

Hamburger Kunsthalle eröffnet nach Modernisierung

Die Kunst ist zurück: Die Hamburger Kunsthalle wurde nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet. Ermöglicht wurde das Bauvorhaben durch eine 15-Millionen-Euro-Sachspende der von Unternehmer Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung sowie durch Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg in Höhe von fast sieben Millionen Euro. Die Modernisierung konnte sowohl im geplanten Budget- als auch Zeitrahmen abgeschlossen werden.

Hamburger Kunsthalle eröffnet nach Modernisierung

Hamburger Kunsthalle ReiseTravel.eu

Zentrales Element der Modernisierung ist der wieder erschlossene historische Haupteingang am Gründungsbau. Der Besucher betritt künftig das Museum durch ein neu gestaltetes großzügiges Foyer mit zentralen Serviceeinrichtungen. Auch die Sammlungsbereiche für Kunst aus allen Epochen wurden rundum modernisiert und circa 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzugewonnen. Zudem sind mit dem Werner-Otto-Saal ein neuer Veranstaltungssaal sowie erweiterte Kapazitäten für den Vermittlungsbereich entstanden. Die Hamburger Kunsthalle gewinnt damit weiter an Attraktivität und Besucherfreundlichkeit und verstärkt deutlich ihre Präsenz im städtischen Raum. Bereits im Juni 2015 wurde das von der Stadt für rund vier Millionen Euro komplett sanierte zentrale Gemälde- und Skulpturen-Depot fertiggestellt und entspricht seither höchsten internationalen Standards. Das Haus ist durch diese umfassende Modernisierung künftig deutlich besser in der Lage, die zentralen Museumsaufgaben wahrzunehmen und seine Sammlung von internationalem Rang angemessen zu präsentieren.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, das Stifter-Ehepaar Dorit und Alexander Otto sowie Kunsthallen-Direktor Prof. Dr. Hubertus Gaßner stellte die rundum modernisierte Kunsthalle vor. Anschließend finden vier spartenübergreifende Programmwochen zur Vorstellung der vier neu eingerichteten Sammlungsbereiche Alte Meister, 19. Jahrhundert, Klassische Moderne sowie Kunst der Gegenwart statt. Alexander Ottos Unternehmen ECE ermöglicht anlässlich der Wiedereröffnung vom 30. April bis 31. Mai 2016 allen Besucherinnen und Besuchern freien Eintritt in die Kunsthalle, sodass sie sich persönlich ein Bild von der Neugestaltung machen können.

Seit dem Beginn der Modernisierungsmaßnahmen im Juli 2014 waren Teilbereiche der Kunsthalle weiterhin geöffnet. Es gelang in diesem Zeitraum, das Publikum trotz massiver baulicher Einschränkungen weiter für die Kunsthalle zu begeistern, so dass die Besucherzahlen während der Baumaßnahmen nahezu stabil blieben.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Mit der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle wurde eine beeindruckende Neudefinition dessen gefunden, was diese ehrwürdige Institution für Hamburg und die Kunst sein kann und muss: ein modernes, anspruchsvolles, dem Besucher zugewandtes Museum in der Mitte der Stadt, das viele Facetten der Kunst auf neuestem Stand beleuchtet und aktuelle – auch kontroverse und schwierige – Themen und Positionen zur Kunst und zur Gesellschaft ausleuchtet.  Das ist dank des Engagements der Dorit & Alexander Otto Stiftung sehr gut gelungen. Hamburg ist dankbar, solche Partner wie die Familie Otto zu haben.“

Alexander Otto, Unternehmer und Stifter: „Ein fast 150 Jahre altes, denkmalgeschütztes Museum zu sanieren und zu modernisieren, ist vergleichbar mit der behutsamen Restaurierung eines alten Kunstwerks. Das ist spannend, denn man erlebt Überraschungen und lernt sehr viel. Uns war wichtig, die Kunsthalle in puncto Attraktivität, Besucherfreundlichkeit und Energieeffizienz fit für die Zukunft zu machen und ihr damit zu der Strahlkraft zu verhelfen, die sie verdient. Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen den freien Eintritt im Mai nutzen, nicht nur die Kunst, sondern auch das Museum neu zu erleben.“

Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor Hamburger Kunsthalle: „Eine Vision ist Wirklichkeit geworden. Mit Blick auf die Alster empfängt die Kunsthalle ihre Besucherinnen und Besucher, um ihnen die Kunstwerke in unseren neu gestalteten Sammlungsräumen zu präsentieren. Bürgerschaftliches Engagement und Politik haben hier in vorbildlicher Weise zusammengewirkt, um der Architektur, dem Eingangsbereich und den der Kunst gewidmeten Räumen die Gestalt zu geben, die der hervorragenden Sammlung aus acht Jahrhunderten den angemessenen und ansprechenden Rahmen verleiht.“ Fotos Roman Schönfeld.

Neuigkeiten in der Capital Region USA

Der National Park Service hat 2016 einen Grund zum Feiern: Der 25. August markiert den Tag, an dem die  Verwaltung der amerikanischen Nationalparks, Naturschutzgebiete und Gedenkstätten vor genau 100 Jahren gegründet wurde. Landesweit, auch in der Capital Region USA, werden zahlreiche Events diesen Meilenstein zelebrieren. Mit mehr als 20 Parks in Virginia, 16 Parks in Maryland und der National Mall in Washington, DC. weist die Capital Region USA einige der vielfältigsten Sehenswürdigkeiten des Landes auf, die beeindruckende Gebirgszüge, malerische Wanderwege und Panoramastraßen sowie historische Wahrzeichen und charmante Städte umfassen und Besuchern einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Region geben. Als Auftakt der Feierlichkeiten wird Washington, DC. sein jährliches Kirschblüten-Festival („National Cherry Blossom Festival“) in drei Bereichen abhalten: um das Tidal Basin des West Potomac Park, im East Potomac Park (Hains Point) und auf dem Gelände des Washington Monument. Die festliche Parade wird am 16. April 2016 stattfinden. Im Rahmen der 100-Jahr-Feier werden Besucher dazu ermutigt, an der Aktion „Find Your Park“ teilzunehmen, um die Parks, die vom National Park Service betreut werden, als Erholungsgebiet neu für sich zu entdecken. www.FindYourPark.com

Saisonale Direktflüge von Frankfurt nach Baltimore

Mehr als 2,3 Millionen Passagiere reisten im Juli 2015 über den Baltimore/Washington International Airport (BWI) – ein neuer Rekord für den Flughafen nahe der Hafenmetropole Baltimore, der sich neben dem Washington Dulles International Airport (IAD) zu einem wichtigen Drehkreuz für Reisen nach Washington, DC., Maryland und Virginia entwickelt. Zahlreiche Fluggesellschaften haben Verbindungen nach BWI neu in ihr Streckennetz aufgenommen oder ausgebaut. So hat auch der deutsche Ferienflieger Condor erneut saisonale Direktflüge von Frankfurt nach Baltimore angekündigt: Die Airline fliegt von Mai bis September 2016 dreimal wöchentlich von der Main-Metropole in die amerikanische Hafenstadt. www.bwiairport.com

Den Virginia Oyster Trail entdecken

Virginia genießt den Ruf als „Oyster Capital of the East Coast“. Die sieben verschiedenen Zuchtregionen produzieren zusammen die größte Menge an frischen Austern (Wildfang und Zuchtaustern) in den USA, und jede Region bringt unterschiedliche und einzigartige Geschmacksrichtungen hervor. Um die lokalen Austernfischer sowie andere Unternehmen und Geschäftszweige, die mit dem Fischereisektor in Verbindung stehen, zu unterstützen, wurde der Virginia Oyster Trail ins Leben gerufen. Das Projekt soll Reisende mit Produzenten, Restaurants und sogenannten „Raw Bars“ (Lokale, in denen rohe Meeresfrüchte serviert werden) zusammenführen und ihnen so die einzigartige Kultur an der Küste Virginias, am Northern Neck, der Middle Peninsula und Virginias Eastern Shore rund um die „Watermen“, wie die Fischer der Region genannt werden, näher bringen. Der erste Teil des Trails hat Ende 2015 eröffnet, den gesamten Trail werden Besucher 2016 erkunden können. www.virginiaoystertrail.com

Kunst und Kultur

In Washington, DC. feiern 2016 gleich mehrere kulturelle Einrichtungen wichtige Meilensteine. Zahlreiche kulturelle Attraktionen in Washington, DC. begehen 2016 wichtige Meilensteine in ihrer Geschichte. So feiert die National Gallery of Art ihren 75. Geburtstag und zugleich die Wiedereröffnung des frisch renovierten East Building, in dem Werke zeitgenössischer Künstler ausgestellt werden. Das Smithsonian Folklife Festival – ein Event, das authentischen Einblick in die Traditionen verschiedenster Kulturen gewährt – findet 2016 bereits zum 50. Mal statt. Das Festival, das auf der National Mall veranstaltet wird, soll kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen und so zu mehr Verständnis beitragen. Auch das National Air and Space Museum der Smithsonian Institution feiert 2016 Geburtstag: Seit 40 Jahren gibt es Besuchern auf unterhaltsame Weise Einblick in die Geschichte der Luft- und Raumfahrt. www.nga.gov - www.kennedy-center.org - www.festival.si.edu

Das Black History Museum and Cultural Center zieht nach Richmond. In den 1890er Jahren war die Leigh Street Armory Sitz der First Battalion Virginia Volontiers, Virginias erstem afroamerikanischen Regiment. Zukünftig wird in dem historischen Gebäude das Black History Museum and Cultural Center of Virginia untergebracht werden – die Renovierungs-Arbeiten belaufen sich auf rund 13 Millionen US-Dollar. Die neue Location soll dem Museum mehr Raum und neue Möglichkeiten für größere Ausstellungen geben. www.blackhistorymuseum.org

Aktiv unterwegs - Der Virginia Capital Trail führt Radfahrer von Jamestown bis nach Richmond. Besucher des US-Bundesstaates Virginia haben nun einen Grund mehr, während ihres Urlaubs sportlich aktiv zu werden: Im Oktober 2015 wurde der neue Virginia Capital Trail feierlich eröffnet. Unter dem Motto „Connecting the Past and the Present“ verbindet dieser Radweg auf 84 Kilometern das historische Jamestown mit Richmond, der heutigen Hauptstadt Virginias – und damit rund 400 Jahre amerikanische Geschichte. Denn in Jamestown wurde 1607 die erste dauerhafte englische Siedlung gegründet. Von dort aus nahmen die Vereinigten Staaten, wie wir sie heute kennen, ihren Anfang. www.virginiacapitaltrail.org

Genussvolle Reiseerlebnisse

Das St. Mary’s County Oyster Festival in Maryland feiert 2016 seinen 50. Geburtstag – ein Seafood-Event, das unter anderem die National Oyster Shucking Championship (amerikanische Meisterschaft im Austern-Öffnen) sowie das National Oyster Cook-Off (nationaler Austern-Kochwettbewerb) umfasst. Der Gouverneur von Maryland wird das Fest am 9. November 2016 eröffnen. www.usoysterfest.com

Neue Restaurants in Annapolis: Die Restaurantszene in Marylands Hauptstadt floriert: Zahlreiche Lokale haben in den vergangenen Monaten eröffnet, darunter auch „Fox’s Den“, das seit Sommer 2015 auf der Main Street für das leibliche Wohl seiner Gäste sorgt. Dieser amerikanische Gastro-Pub ist auf lokale Biere und Gerichte aus dem Steinofen spezialisiert. Das neue „Preserve“ setzt – wie der Name schon vermuten lässt – auf Nachhaltigkeit. Für die Gerichte verwenden die Inhaber Jeremy und Michelle Hoffmann lokale Produkte. Teddy Folkman, bekannt durch den amerikanischen TV-Sender Food Network, hat 2015 das BAROAK in Annapolis eröffnet. Das Menü besteht neben Klassikern der Region um die Chesapeake Bay wie Muscheln, Austern und Crab Cakes auch aus Steaks, Hühnchen und Fisch sowie vegetarischen Alternativen. Hinzukommen lokale und internationale Craft-Biere, Cocktails und Weine.  www.foxsden.com - www.preserve-eats.com - www.baroakannapolis.com 

Auf dem LoCo Ale Trail zu angesagten Craft Breweries in Loudoun County

Waren vor nicht allzu langer Zeit nur eine Handvoll Brauereien in Virginia angesiedelt, sind es mittlerweile mehr als 100 Craft Breweries – viele davon befinden sich in Loudoun County im Nordosten Virginias und unweit von Washington, DC. entfernt. Damit Besucher die Vielfalt der Brauereien leicht erkunden können, hat Loudoun County den LoCo Ale Trail ins Leben gerufen: Mit dem Fahrrad geht es entlang des Trails zu angesagten neuen Craft Breweries wie „Dirt Farm Brewing" oder „Ocelot Brewing Company“. Loudoun County ist auch Sitz des ersten kommerziellen Hopfenproduzenten in der Mid-Atlantic-Region der USA: „Black Hops Farm“ erlaubt es mehr Brauereien, ihre Biere rein aus Zutaten herzustellen, die zu 100 Prozent aus Virginia stammen. Nicht nur in Loudoun, in ganz Virginia schießen Craft Breweries aus dem Boden, so etwa „Pale Fire Brewing" in Harrisionburg im Shenandoah Valley oder „Forge Brew Works“, „Fair Winds Brewing Company“ und „Caboose Brewing Company“ in Fairfax County. Zwei neue Brauereien haben zudem in Woodbridge eröffnet: „Ornery Beer Company&Public House, der erste Brauerei-Pub in Prince William County, und „Growling Bear Brewing Company“. www.visitloudoun.org - www.capitalregionusa.de

Das Goldene Zeitalter der dänischen Malerei in der Hamburger Kunsthalle

Faszination Wirklichkeit: Mit einer großen, erstmals außerhalb Dänemarks in Europa stattfindenden Retrospektive zu Christoffer Wilhelm Eckersberg (1783–1853) würdigt die Hamburger Kunsthalle den  bedeutendsten dänischen Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Am 9. Mai 1814 kaufte sich Eckersberg einen tragbaren Malkasten und einen Klappstuhl, um in der Ewigen Stadt und der römischen Campagna zu malen. Er begründete damit in Rom die dänische Tradition der Freilichtmalerei. 

Innovationen im direkten Naturstudium bildeten neben Geometrie und Perspektive die wichtigsten Bestandteile seiner Lehre an der Kopenhagener Akademie, wo er annähernd 40 Jahre lang als Professor wirkte. Durch seine progressive Verknüpfung von Tradition und Innovation sowie von Klassizität und Wirklichkeitsnähe avancierte Eckersberg nicht nur zu einer Schlüsselfigur des Goldenen Zeitalters der dänischen Malerei, sondern zugleich zu einem prägenden Akteur in der europäischen Kunstentwicklung jener Zeit.

Eckersbergs Bildwelten verbinden scheinbare Zufälligkeit und kalkulierte Konstruktion, Nüchternheit und Zauber. Gleichsam wie bildgewordene Augenblicke oder eingefrorene Momentaufnahmen anmutend, vermögen seine Werke auch den heutigen Betrachter zu fesseln und fordern dessen Sehgewohnheiten heraus. In ihrer Unmittelbarkeit und kompositorischen Radikalität muten Eckersbergs Werke vielfach wie eine Vorwegnahme des fotografischen Blicks an.

In ungewöhnlicher Breite sind dabei in Eckersbergs Werk sämtliche Gattungen vertreten: Bildnisse, die sich der Raffinesse der französischen Porträtkunst ebenso verpflichtet erweisen wie dem dänischen Hang zu Objektivität, Historiengemälde, deren Protagonisten ihre Herkunft aus dem Aktsaal nicht verleugnen können, und Genreszenen, die in ihrer forcierten Momenthaftigkeit wie aus der Zeit gefallen wirken. Nicht zu vergessen seine Landschaften: Ob er die Topographie Roms als zufällig gewählten Ausschnitt inszeniert, Wasser, Licht und Himmelsphänomene auf seinen Marinen dokumentiert oder aber der dänischen Natur in all ihrer Schlichtheit huldigt – stets spricht aus Eckersbergs Bildern seine konsequente Wirklichkeitsverpflichtung.

Die Ausstellung „Eckersberg – Faszination Wirklichkeit“ umfasst mit rund 90 Gemälden sowie etwa 40 Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen zugleich sämtliche Hauptwerke des Künstlers. Den Besucher erwarten Highlights der Kunstgeschichte wie das Gruppenbildnis der Familie Nathanson oder den Blick durch drei Bögen im dritten Stockwerk des Kolosseums.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit Fachbeiträgen aus deutscher und dänischer Perspektive. Die Publikation ist im Museumsshop zum Preis von 29,80 Euro und online unter www.freunde-derkunsthalle.de erhältlich.

Zu den Leihgebern gehören das Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, zahlreiche weitere dänische Institutionen, darunter die Königlich Dänische Kunstakademie, die Sammlung Hirschsprung, das Thorvaldsens Museum oder das Kunstmuseum Ribe, überdies amerikanische und deutsche Museen sowie diverse private Leihgeber.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Statens Museum for Kunst, wo sie bis zum 24. Januar 2016 zu sehen war. Nach der Hamburger Kunsthalle zeigt die Fondation Custodia, Paris, die Ausstellung. Kurator der Ausstellung: Dr. Markus Bertsch. Kuratorische Assistenz: Neela Struck. www.hamburger-kunsthalle.de 

Norwegian Cruise Line mit neuen Europa-Routen für den Sommer 2017

Kreuzfahrt: Die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line gibt mit ihrem Routenprogramm für die Sommersaison 2017 Neuigkeiten bekannt: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte kreuzen fünf Schiffe der Flotte in europäischen Gewässern, und die Reederei bietet erstmals regelmäßige Abfahrten ab Hamburg.

Ein besonderes Highlight erwartet den deutschen Kreuzfahrt-Markt: Mit der Norwegian Jade, einem von vier Schiffen der Jewel-Klasse, kreuzt Norwegian Cruise Line in der Sommersaison 2017 erstmals regelmäßig ab Hamburg. Vom 14. Mai bis 9. Oktober 2017 erwartet Gäste eine Vielfalt an attraktiven Routen mit Zielen in Westeuropa, zu den Norwegischen Fjorden, nach Norwegen und zum Nordkap sowie nach Norwegen, Island und Großbritannien.

Darüber hinaus bringt Norwegian Cruise Line das derzeit zweitneuste Schiff der Flotte, die Norwegian Getaway, zum ersten Mal seit ihrer Auslieferung 2014 zurück nach Europa. Während 9- bzw. 10-Nächte-Kreuzfahrten zu den Hauptstädten der Ostsee ab/bis Kopenhagen oder Warnemünde erwartet Gäste an Bord ein entspanntes Kreuzfahrt-Erlebnis mit maximaler Freiheit und Flexibilität.

Im kommenden Jahr werden zudem drei weitere Schiffe in europäischen Gewässern kreuzen, darunter die erst kürzlich renovierte Norwegian Epic mit ihrer beliebten 7-Nächte-Route ins westliche Mittelmeer mit Abfahrten ab Barcelona, Civitavecchia (Rom) oder Marseille. Auch die Norwegian Spirit ist im Sommer im Mittelmeer unterwegs und bietet 11- und 10-Nächte-Kreuzfahrten zwischen Barcelona und Venedig. Nach ihrer Rückkehr aus Australien kreuzt die Norwegian Star den gesamten Sommer über von Venedig zu den griechischen Inseln sowie nach Kroatien, Griechenland und die Türkei. Die neuen Sommerrouten sind ab Mitte Februar 2016 buchbar.

„Mit diesen neuen und spannenden Sommerrouten zeigen wir deutlich unser Bekenntnis zum europäischen und insbesondere zum deutschen Kreuzfahrtmarkt. Wir haben mit Hamburg und Warnemünde nicht nur gleich zwei deutsche Abfahrtshäfen im Programm, sondern bringen auch eines unserer neuesten und innovativsten Schiffe zurück nach Europa“, so Christian Böll, Managing Director, Europe, Middle East and Africa bei Norwegian Cruise Line. „Nach der Umstellung unseres Produkts auf Premium All Inclusive für den deutschsprachigen Markt stellen wir mit diesem neuen Schritt weitere entscheidende Weichen für kontinuierliches Wachstum auf dem deutschen Markt.“

Jürgen Stille, Director Business Development Continental Europe bei Norwegian Cruise Line, fügt hinzu: „Es erfüllt uns mit großem Stolz, dass wir nun erstmals regelmäßig ab Hamburg kreuzen und ich bin überzeugt davon, dass wir unseren Vertriebspartnern damit ein tolles Geschenk gemacht haben, da sie ihren Kunden nun eine noch größere Anzahl an Kreuzfahrten mit Norwegian Cruise Line ab Deutschland anbieten können. Diese neuen Routen unterstreichen das Versprechen, zu dem wir uns mit unserem Programm Partners First verpflichtet haben, nämlich langfristig in die Beziehung zu unseren Vertriebspartnern zu investieren und so den gemeinsamen Erfolg zu erreichen.“

Vor Beginn ihrer Europasaison geht die Norwegian Jade für zweieinhalb Wochen ins Trockendock und nimmt in neuem Glanz am 14. Mai 2017 ihre 7-Nächte-Kreuzfahrten nach Westeuropa ab Hamburg auf. Vom 14. bis 28. Mai 2017 sowie 19. bis 23. September 2017 besuchen Gäste auf dieser Route Amsterdam, Seebrügge (Brüssel/Brügge), Le Havre (Paris) und Southampton (London). Am 30. September und 9. Oktober 2017 stehen zwei 9-Nächte-Kreuzfahrten nach Westeuropa auf dem Programm, mit zusätzlichem Halt in St. Malo und Brest. Am 4. und 13. Juni 2017 bricht die Norwegian Jade zu zwei 9-Nächte-Kreuzfahrten in die Norwegischen Fjorde auf, mit Stopps in Ålesund, Hellesylt, Geiranger, Flåm und Bergen sowie Southampton (London). Auf den beiden 10-Nächte-Routen in die Norwegischen Fjorde am 30. Juli und 9. August 2017 ist zusätzlich ein Besuch der Orkney-Inseln vorgesehen. Am 22. Juni und 4. Juli 2017 geht es für die Norwegian Jade ab Hamburg zu zwei 12-Nächte-Kreuzfahrten zum Nordkap inklusive zahlreicher Highlights entlang der Westküste Norwegens. Am 16. Juli 2017 erleben Gäste auf einer 14-Nächte-Kreuzfahrt Bergen, Ålesund, die Shetland-Inseln, Akureyri und Reykjavik (über Nacht) in Island, die Orkney-Inseln sowie Invergordon (Inverness) und Newhaven (Edinburgh) in Schottland.

Die Norwegian Getaway kehrt 2017 nach Europa zurück und wird auf einer 9-Nächte-Kreuzfahrt zu den Hauptstädten der Ostsee ab Kopenhagen unterwegs sein. Vom 14. Mai bis 26. September 2017 stehen Stopps in Warnemünde (Berlin), Tallinn, St. Petersburg, Helsinki und Stockholm auf dem Programm. In St. Peterburg ist ein Übernachtungsaufenthalt vorgesehen, der es Gästen ermöglicht, die gesamte Pracht der ehemaligen Hauptstadt des russischen Kaiserreiches in zwei Tagen zu erkunden und am Abend eine Ballettaufführung oder Folklore-Show zu besuchen. Am 5. Oktober wird die Route als 10-Nächte-Kreuzfahrt mit zwei Übernachtungen in St. Petersburg angeboten. Für diese Route besteht alternativ auch die Möglichkeit, in Warnemünde einzuschiffen.

An Bord der Norwegian Getaway, des derzeit zweitjüngsten Schiffs der Flotte, erleben Urlauber ultimative Freiheit und Flexibilität. Zur Auswahl stehen 27 Dining Optionen, von exquisiten Geschmackserlebnissen in einem von elf im Preis inkludierten Restaurants zu internationaler Spitzenküche in einem der vielen Spezialitätenrestaurants, darunter ein japanisches Teppanyaki-Restaurant, das Le Bistro mit französischer Küche oder das Ocean Blue mit seinem exklusiven Angebot an Meeresfrüchten. Auch in punkto Entertainment ist die Auswahl spektakulär und beinhaltet mit Legally Blonde und Burn the Floor unter anderem zwei Broadway-Shows. Fünf Wasserrutschen über mehrere Decks sowie der Hochseil-Garten versprechen Spaß für Groß und Klein. Zudem bietet Norwegian Cruise Line eine enorme Kabinenvielfalt, einschließlich des luxuriösen Schiff-im-Schiff-Suitenkomplexes The Haven by Norwegian®, sowie die für Alleinreisende konzipierten Studios und weitere Optionen speziell für Familien, Gruppen und Wellness-Fans.

Die erst kürzlich renovierte Norwegian Epic wird am 14. April 2017 in Barcelona eintreffen und ihre Europa-Saison mit einer 9-Nächte-Kreuzfahrt zu den Kanarischen Inseln und Marokko beginnen, bevor sie ihre beliebte 7-Nächte-Route ins westliche Mittelmeer mit Aufenthalt in Neapel (Pompeji), Civitavecchia (Rom), Livorno (Florenz/Pisa), Cannes und Marseille aufnimmt. Auf dieser Route ist neben Barcelona auch eine Einschiffung in Civitavecchia oder Marseille möglich. Ab Barcelona kreuzt die Norwegian Epic vom 23. April bis 1. Oktober 2017 jeweils sonntags. Vom 8. bis 29. Oktober 2017 sticht die Norwegian Epic für zwei alternative 7-Nächte-Kreuzfahrten zwischen Barcelona und Civitavecchia in See, die zu einer 14-Nächte-Route kombiniert werden können. Anlaufhäfen sind Palma auf Mallorca, Sete, Marseille, Cannes, Livorno (Florenz/Pisa), Civitavecchia (Rom), Neapel (Pompeji), Cagliari, Granada (Málaga), Cartagena und Valencia.

Im Anschluss an ihre Winterkreuzfahrten 2016/17 in Europa, ist die Norwegian Spirit im Sommer 2017 auf alternierenden 11- und 10-Nächte-Kreuzfahrten zwischen Venedig und Barcelona unterwegs. Die 10-Nächte-Kreuzfahrten ab Barcelona bis Venedig beinhaltet Aufenthalte in Monte Carlo, Livorno (Florenz/Pisa), Civitavecchia (Rom), Santorin, Kusadasi (Ephesus), Piräus (Athen) sowie Split und starten am 4. Mai 2017. Die 11-Nächte-Route ab Venedig bis Barcelona, die am 28. Mai 2017 beginnt, steuert die Ziele Dubrovnik, Piräus (Athen), Kusadasi (Ephesus), Santorin, Civitavecchia (Rom), Livorno (Florenz/Pisa) und Marseille an. Am 14. Mai 2017 besucht die Norwegian Spirit das Heilige Land auf einer 14-Nächte-Kreuzfahrt ab/bis Venedig, die zudem einen Aufenthalt in Haifa über Nacht beinhaltet sowie Stopps in Zadar, Kotor, Heraklion, Limassol, Alanya, Piräus (Athen) und Split.

Nach ihrer Rückkehr aus Australien ist die Norwegian Star vom 16. April bis 22. Oktober 2017 ab Venedig auf wechselnden 7-Nächte-Routen zu den griechischen Inseln sowie nach Kroatien, Griechenland und die Türkei unterwegs. Auf der Kreuzfahrt zu den griechischen Inseln erwarten Gäste Aufenthalte in Korfu, Santorin, Mykonos und Ravenna und auf der Route Kroatien, Griechenland & Türkei die Städte Dubrovnik, Piräus (Athen), Kusadasi (Ephesus) und Katakolon (Olympia). Am 9. Juli besucht die Norwegian Star auf einer 8-Nächte-Kreuzfahrt Korfu, Santorin, Kusadasi (Ephesus), Piräus (Athen) und Split, gefolgt von einer 6-Nächte-Kreuzfahrt am 17. Juli mit Halt in Dubrovnik, Kotor, Korfu und Ravenna. Am 29. Oktober 2017 steht eine 10-Nächte-Route ab Venedig bis Istanbul auf dem Programm mit Stopp in Split, Kotor, Korfu, Messina, Valletta, Santorin und Kusadasi (Ephesus).

Die Norwegian Escape, das neueste Schiff der Reederei, das im Oktober 2015 Premiere feierte, wird ab dem 6. Mai 2017 ab Miami auf abwechselnden 7-Nächte-Kreuzfahrten in der östlichen und westlichen Karibik unterwegs sein. Dabei sieht die Route in die östliche Karibik Stopps in St. Thomas, Amerikanische Jungferninseln, Tortola, Britische Jungferninseln und Nassau auf den Bahamas vor, während Gäste auf den Kreuzfahrten in die westliche Karibik Roatán, Honduras, Norwegians Privatinsel Harvest Caye in Belize sowie Costa Maya und Cozumel in Mexiko besuchen. www.ncl.de, www.ncl.at, www.ncl.ch

Norwegian Cruise Line ist eine international operierende Kreuzfahrt-Reederei mit Hauptsitz in Miami, Florida und drei Niederlassungen für die europäischen Märkte in Southampton, Malta und Wiesbaden. Seit nunmehr 49 Jahren hat sich Norwegian Cruise Line als Innovationsführer in der Kreuzfahrt-Industrie etabliert. Die Reederei führte im Jahr 2000 Freestyle Cruising ein – eine zukunftsweisende Innovation auf dem Kreuzfahrt-Markt, die Passagieren ein Maximum an Individualität, Freiheit und Flexibilität an Bord ermöglicht. Im Dezember 2015 hat Norwegian Cruise Line ihr neues Premium All Inclusive-Konzept für den deutschsprachigen Markt auf zwölf der 14 Schiffe der NCL-Flotte übernommen, ausgenommen der Norwegian Sky und Pride of America.

Im September 2015 wurde Norwegian Cruise Line zum achten Mal in Folge mit dem begehrten World Travel Award als „Europe’s Leading Cruise Line” ausgezeichnet. Im Oktober 2015 erhielt das Unternehmen zudem zum dritten Mal in Folge die Ehrung als „Caribbean‘s Leading Cruise Line sowie im September 2013 den Deutschen Kreuzfahrt-Preis 2014 in der Kategorie „Bestes Unterhaltungsprogramm“. Außerdem freute sich die Reederei im Dezember 2015 das vierte Jahr in Folge über den World Travel Award als „World’s Leading Large Ship Cruise Line“.

Frische Ideen und neue Weinstile vorgestellt von Elke Backert

Bordeaux & Bordeaux Supérieur: Eine neue Generation von Winzerpersönlichkeiten aus den Anbaugebieten Bordeaux & Bordeaux Supérieur bereichert die Weinwelt um frische Ideen und neue Weinstile. Sechs Produzenten dieser neuen Generation stellten in Hamburg ihre Weinphilosophie vor – und hatten natürlich auch Weine im Gepäck. Hier einige Eindrücke der vorgestellten Cuvées. 

Pierre Faravel: Domaine de L’Île Margaux, Bordeaux Supérieur Rouge 2011 

Von kräftigem Purpur, aromenreich, elegant. Ein runder Wein mit fein ausbalancierten Tanninen und Säure. Frisch und selbstbewusst. Eher ein Produkt des Terroirs, denn des Winzers. Man schmeckt die Sonne!  www.bordemer.net 

Marleen Wondergem: Château de Lisennes „Cuvée Prestige“, Bordeaux Rouge 2009 

Die Assemblage aus Merlot und Cabernet Sauvignon stammt aus den ältesten Rebstöcken des Weinguts und ist zwölf Monate im Eichenfass gereift. Die Cuvée besticht mit intensiver, rubinroter Farbe sowie Aromen reifer Brombeeren und Kirschen, mit einem Hauch Kaffee. Die reichen, eleganten Tannine verleihen dem Wein eine volle, samtige Struktur – kraftvoll und doch harmonisch. www.lisennes.fr 

Mathieu Delong: Château Majoureau „Cuvée Hyppos“, Bordeaux Supérieur Rouge 2014 

Ein elegantes Purpur mit würzigen Noten von schwarzen Früchten und süßen Gewürzen. Kräftig und mit langem Abgang. Passt zu Käse, Fleisch und exotischen Gerichten. www.chateau-majoureau.fr 

Elsa Ménard: Château Mémoires „Sémillon“, Bordeaux Blanc 2015 

Ein typischer, weißer Bordeaux von großer Eleganz. In der Nase mineralisch, mit Noten von exotischen Früchten. Am Gaumen wirkt er voll und rund, erinnert an Grapefruit, Birnen und Aprikosen. Diese Cuvée passt ideal zu Austern und Krustentieren, Pasteten und Terrinen sowie Vorspeisen mit Gemüse. www.chateaumemoires.fr 

Christophe Bedouet: Muse de La Favière, Bordeaux Supérieur Rouge 2012 

Eine Cuvée von dichter, intensiver Farbe mit ausdrucksstarken Aromen von roten Früchten, begleitet von angenehmen Unterholz-Noten. Reife, gut eingebundene Tannine machen den Wein rund und harmonisch. Im Abgang ist er lebhaft und temperamentvoll. www.lafaviere.fr 

Pascal Fricard: Château Leroy-Beauval, Bordeaux Blanc 2013 

Im Glas präsentiert sich dieser weiße Bordeaux mit brillanter, hellgoldener Farbe. Die elegante Nase verführt mit Noten von weißen Früchten und Vanille. Am Gaumen zeigt sich die Cuvée voll und rund, mit Aromen von weißen Früchten und floralen Noten, sowie gut integrierten Eichenaromen. Im Finale kommen Pfirsich- und Aprikosennoten hinzu, die schließlich gar an Trockenfrüchte erinnern. www.chateauleroybeauval.com

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zieht junge Besucher an

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit Projekten, die kontrovers diskutierte Themen aufgreifen, und innovativen Vermittlungsangeboten öffnet sich das MKG einem breiten Publikum und erreicht Menschen jeden Alters. Zu den meistbesuchten Sonderausstellungen zählte „Tattoo“ mit 83.000 Besuchern und einem Durchschnittsalter von 35 Jahren. Zum konsumkritischen Projekt „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ kamen 71.000 Besucher mit. Beide Ausstellungen zogen zahlreiche Jugendliche und Familien und überdurchschnittlich viele Erstbesucher an. Insgesamt zählt das MKG im letzten Jahr 2015 erfreuliche 241.269 Besucher. 

Auch außerhalb Hamburgs stoßen die Ausstellungen auf großes Interesse. So ist „Fast Fashion“ bis zum 3. Juli 2016 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen und wandert nach einer weiteren Station in der Schweiz nach Australien und Südostasien. 

Im vergangenen Jahr führte das MKG auch die intensive Arbeit mit den Sammlungen fort. Die „Sammlung Islamische Kunst“ richtet das MKG neu ein und ergänzt sie durch eine Wechselausstellung mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler. Ziel ist es, die große Vielfalt islamischer Kulturen, die Wechselwirkungen und den Wissenstransfer in der künstlerischen Produktion zwischen dem Alten Orient, den ostasiatischen und europäischen Kulturen bis heute nachvollziehbar zu machen. Zusammen mit den Präsentationen der großen Weltreligionen im MKG ist die Sammlung Islamische Kunst ein weiterer wichtiger Beitrag zum interreligiösen Dialog. 

Das Ausstellungsprojekt „Jugendstil. Die große Utopie“ stellt die Epoche in neuer Interpretation vor. Die Neueinrichtung einer hauseigenen Jugendstil-Sammlung folgt den historischen Spuren ihrer ersten Präsentation um 1900 und wird begleitet von einer multimedialen Sonderausstellung mit internationalen Leihgaben. Sie wurde aufgrund des großen Interesses verlängert.

Prof. Dr. Sabine Schulze, Direktorin des MKG: „Als öffentliche Institution verstehen wir uns als ein Ort der Begegnung und der Kommunikation für alle, die an unserer Gesellschaft teilhaben. Es ist eine große Herausforderung, Menschen immer wieder mit relevanten und interessanten Themen zu erreichen.“

In der digitalen Vermittlung setzt das MKG Maßstäbe. Als erstes Museum in Deutschland stellt das MKG seit Oktober 2015 Sammlungsobjekte, die als gemeinfrei gelten, für jegliche Art der Nutzung zum Download MKG Sammlung Online zur Verfügung. Zurzeit sind knapp 4.700 Objekte abrufbar. Das Ausspielen der Daten an nationale und internationale Kultur-Portale beginnt 2016 mit dem Projekt Daquerreobase, das eine europaweite Verbreitung und Vernetzung des Bestands der Daguerreotypien ermöglicht. Für 2016 plant das MKG außerdem einen Audio-Rundgang auf der Basis neuester technischer Möglichkeiten: Mit einer iBeacon-Tour können die Besucher per Smartphone eine akustisch-atmosphärische Reise durch die „Period Rooms" des Hauses erleben. 

Zur Sammlung historischer Tasteninstrumente wird das MKG ein multimediales E-Book herausgeben. Der Mode-Blog Stilbrise.de, der die Ausstellung „Fast Fashion“ mit Interviews, News und Tipps begleitete, war in 2015 mit rund 120.000 digitalen Besuchen besonders erfolgreich und wird fortgeführt.

Das neue Jahr im MKG beginnt laut: Die Ausstellung „Geniale Dilletanten (bewusst falsch geschrieben!) – Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland“ lässt die wilde Zeit der Achtziger aufleben, die die Kultur in Deutschland nachhaltig geprägt hat und Bewegung in Kunst, Musik und Design bringt. Selber machen ist die Devise. Künstler und Designer experimentieren. Bands wie „Deutsch Amerikanische Freundschaft (D.A.F.)“, „Palais Schaumburg“ oder „Freiwillige Selbstkontrolle (F.S.K.)“ brechen mit dem Mainstream, spielen auf selbstgebauten Instrumenten und singen auf Deutsch. Zu sehen sind über 250 Exponate, darunter Gemälde, Fotografien, Kunst-, Design- und Modeobjekte, Schallplatten, Musikkassetten, Sound-Stationen, Magazine, Plakate und Filme.

Die neuen Medien sind ein junger Bereich der angewandten Kunst, denen das MKG besondere Aufmerksamkeit widmet. Spannend wird es, wenn deutlich wird, dass scheinbar neue Phänomene aus historischen Wurzeln hervorgehen. Die Ausstellung „Hokusai x Manga. Japanische Popkultur seit 1680“ beschäftigt sich mit historischen und zeitgenössischen Massenmedien in Japan. Ein Blick auf Farbholzschnitte und Holzschnitt-Bücher der bedeutender ukiyo-e-Meister wie Kuniyoshi oder Hokusai zeigt, wie stark ihre Bilder und Erzähl-Strukturen bis heute nachwirken und auch in den westlichen Kulturen präsent sind. Motive, Stilelemente, Erzähl-Stoffe, die Typisierung der Figuren, die Herstellung bis hin zur höchst kommerziellen Vermarktung – all diese Attribute finden sich in den heute so beliebten und verbreiteten Manga, Anime und Computerspielen wieder. Mit Manga-Büchern, Zeichnungen, Skizzen, Holzschnitten und Drucken, Ausschnitten aus Anime-Filmen, Video games und Merchandise-Artikeln gibt die Ausstellung Einblick in das beeindruckende Manga-Universum.

Fußballtrainer im Maßanzug, Büroangestellte in Jogginghosen, Fidel Castro in Adidas … Wo vor wenigen Jahren noch festgelegte Dresscodes herrschten, gilt heute „anything goes“. Die Ausstellung „sports|no sports" beleuchtet, wie die Sportmode immer mehr den Alltag erobert. Sie erzählt von der Perfektionierung des Körpers vom Schnürleib bis zum Body-Shaping, zeigt sportliche Haute Couture und gestylte Sport-Outfits und stellt Designer, trendsetzende Unternehmer und Prominente vor, für die Sportswear ein persönliches Statement ist. Die Ausstellung zeigt rund 150 Outfits, darunter internationale Leihgaben, sowie Druckgrafik, Plakate, Fotografien und Filme.

Im Rahmen von Forschungsprojekten stellt sich das MKG auch in diesem Jahr wieder neuen Fragen und Debatten. Ab Oktober untersucht das Museum unter der kuratorischen Leitung von Roger M. Buergel seine eigene Sammlung im Rahmen des Verbundprojektes „Mobile Welten. Zur Migration der Dinge in transkulturellen Gesellschaften“. Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit den komplexen Verflechtungen von Objekt- und Lebenswelten durch Migration sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wichtiger Bestandteil ist die Beteiligung von Jugendlichen verschiedener Herkunft. Das Projekt findet seinen Abschluss in einer Ausstellungspräsentation. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 

Die Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“ wird kontinuierlich um neue Erkenntnisse erweitert. www.mkg-hamburg.de

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Junge Besucher: Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit Projekten, die kontrovers diskutierte Themen aufgreifen, und innovativen Vermittlungsangeboten öffnet sich das MKG einem breiten Publikum und erreicht Menschen jeden Alters. Zu den meistbesuchten Sonderausstellungen zählte „Tattoo“ mit 83.000 Besuchern und einem Durchschnittsalter von 35 Jahren. Zum konsumkritischen Projekt „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ kamen 71.000 Besucher mit. Beide Ausstellungen zogen zahlreiche Jugendliche und Familien und überdurchschnittlich viele Erstbesucher an. Insgesamt zählt das MKG im letzten Jahr 2015 erfreuliche 241.269 Besucher. 

Auch außerhalb Hamburgs stoßen die Ausstellungen auf großes Interesse. So ist „Fast Fashion“ bis zum 3. Juli 2016 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen und wandert nach einer weiteren Station in der Schweiz nach Australien und Südostasien. 

Im vergangenen Jahr führte das MKG auch die intensive Arbeit mit den Sammlungen fort. Die „Sammlung Islamische Kunst“ richtet das MKG neu ein und ergänzt sie durch eine Wechselausstellung mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler. Ziel ist es, die große Vielfalt islamischer Kulturen, die Wechselwirkungen und den Wissenstransfer in der künstlerischen Produktion zwischen dem Alten Orient, den ostasiatischen und europäischen Kulturen bis heute nachvollziehbar zu machen. Zusammen mit den Präsentationen der großen Weltreligionen im MKG ist die Sammlung Islamische Kunst ein weiterer wichtiger Beitrag zum interreligiösen Dialog. 

Das Ausstellungsprojekt „Jugendstil. Die große Utopie“ stellt die Epoche in neuer Interpretation vor. Die Neueinrichtung einer hauseigenen Jugendstil-Sammlung folgt den historischen Spuren ihrer ersten Präsentation um 1900 und wird begleitet von einer multimedialen Sonderausstellung mit internationalen Leihgaben. Sie wurde aufgrund des großen Interesses bis zum 28. Februar verlängert.

Prof. Dr. Sabine Schulze, Direktorin des MKG: „Als öffentliche Institution verstehen wir uns als ein Ort der Begegnung und der Kommunikation für alle, die an unserer Gesellschaft teilhaben. Es ist eine große Herausforderung, Menschen immer wieder mit relevanten und interessanten Themen zu erreichen.“

In der digitalen Vermittlung setzt das MKG Maßstäbe. Als erstes Museum in Deutschland stellt das MKG seit Oktober 2015 Sammlungsobjekte, die als gemeinfrei gelten, für jegliche Art der Nutzung zum Download MKG Sammlung Online zur Verfügung. Zurzeit sind knapp 4.700 Objekte abrufbar. Das Ausspielen der Daten an nationale und internationale Kultur-Portale beginnt 2016 mit dem Projekt Daquerreobase, das eine europaweite Verbreitung und Vernetzung des Bestands der Daguerreotypien ermöglicht. Für 2016 plant das MKG außerdem einen Audio-Rundgang auf der Basis neuester technischer Möglichkeiten: Mit einer iBeacon-Tour können die Besucher per Smartphone eine akustisch-atmosphärische Reise durch die „Period Rooms" des Hauses erleben. 

Zur Sammlung historischer Tasteninstrumente wird das MKG ein multimediales E-Book herausgeben. Der Mode-Blog Stilbrise.de, der die Ausstellung „Fast Fashion“ mit Interviews, News und Tipps begleitete, war in 2015 mit rund 120.000 digitalen Besuchen besonders erfolgreich und wird fortgeführt.

Das neue Jahr im MKG beginnt laut: Die Ausstellung „Geniale Dilletanten – Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland“ (bewusst falsch geschrieben!) lässt die wilde Zeit der Achtziger aufleben, die die Kultur in Deutschland nachhaltig geprägt hat und Bewegung in Kunst, Musik und Design bringt. Selber machen ist die Devise. Künstler und Designer experimentieren. Bands wie „Deutsch Amerikanische Freundschaft (D.A.F.)“, „Palais Schaumburg“ oder „Freiwillige Selbstkontrolle (F.S.K.)“ brechen mit dem Mainstream, spielen auf selbst gebauten Instrumenten und singen auf Deutsch. Zu sehen sind über 250 Exponate, darunter Gemälde, Fotografien, Kunst-, Design- und Modeobjekte, Schallplatten, Musikkassetten, Sound-Stationen, Magazine, Plakate und Filme.

Die neuen Medien sind ein junger Bereich der angewandten Kunst, denen das MKG besondere Aufmerksamkeit widmet. Spannend wird es, wenn deutlich wird, dass scheinbar neue Phänomene aus historischen Wurzeln hervorgehen. Die Ausstellung „Hokusai x Manga. Japanische Popkultur seit 1680“ beschäftigt sich mit historischen und zeitgenössischen Massenmedien in Japan. Ein Blick auf Farbholzschnitte und Holzschnitt-Bücher der bedeutender ukiyo-e-Meister wie Kuniyoshi oder Hokusai zeigt, wie stark ihre Bilder und Erzähl-Strukturen bis heute nachwirken und auch in den westlichen Kulturen präsent sind. Motive, Stilelemente, Erzähl-Stoffe, die Typisierung der Figuren, die Herstellung bis hin zur höchst kommerziellen Vermarktung – all diese Attribute finden sich in den heute so beliebten und verbreiteten Manga, Anime und Computerspielen wieder. Mit Manga-Büchern, Zeichnungen, Skizzen, Holzschnitten und Drucken, Ausschnitten aus Anime-Filmen, Video Games und Merchandise-Artikeln gibt die Ausstellung Einblick in das beeindruckende Manga-Universum.

Fußballtrainer im Maßanzug, Büroangestellte in Jogginghosen, Fidel Castro in Adidas. Wo vor wenigen Jahren noch festgelegte Dresscodes herrschten, gilt heute „anything goes“. Die Ausstellung „sports|no sports" beleuchtet, wie die Sportmode immer mehr den Alltag erobert. Sie erzählt von der Perfektionierung des Körpers vom Schnürleib bis zum Body-Shaping, zeigt sportliche Haute Couture und gestylte Sport-Outfits und stellt Designer, trendsetzende Unternehmer und Prominente vor, für die Sportswear ein persönliches Statement ist. Die Ausstellung zeigt rund 150 Outfits, darunter internationale Leihgaben, sowie Druckgrafik, Plakate, Fotografien und Filme.

Im Rahmen von Forschungsprojekten stellt sich das MKG auch in diesem Jahr wieder neuen Fragen und Debatten. Ab Oktober untersucht das Museum unter der kuratorischen Leitung von Roger M. Buergel seine eigene Sammlung im Rahmen des Verbundprojektes „Mobile Welten. Zur Migration der Dinge in transkulturellen Gesellschaften“. Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit den komplexen Verflechtungen von Objekt- und Lebenswelten durch Migration sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Wichtiger Bestandteil ist die Beteiligung von Jugendlichen verschiedener Herkunft. Das Projekt findet seinen Abschluss in einer Ausstellungspräsentation. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 

Die Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“ wird kontinuierlich um neue Erkenntnisse erweitert. Im Februar 2016 veranstaltet das MKG außerdem in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ein Symposium zum angemessenen Umgang mit Silberbeständen aus ehemals jüdischem Besitz in Museen. www.mkg-hamburg.de

GrüVe -Natürlicher Geschmack mit kunstvollem Etikett:

GrüVe: Der Sommer liegt hinter uns mit Sonnentagen, die auch die Trauben genossen. Gerade rechtzeitig vor der finalen Reife kam ein langersehnter Regen und gab den Rebstöcken noch den nötigen Punch für die perfekte Entwicklung. Es folgte ein schöner, trockener Herbst mit leuchtend orangen Sonnenuntergängen und kühlen Nächten. Ein Jahresverlauf, den man sich als Winzer eigentlich nur erträumen kann.

Der erste Wein aus dem Hause Jurtschitsch widerspiegelt das Jahr aufs Aromatischste: ein voll ausgereifter GrüVe mit angenehmer Frische und viel Frucht – und gewohnt niedrigem Alkoholgehalt von 11,5 % vol.

Der Weinzoo: Die 29. Edition des legendären GrüVe bereitete Künstler Christian Ludwig Attersee ganz besonders viel Freude. Gewohnt bunt, frisch und fröhlich gestaltete der Freund des Hauses das Etikett namens „Weinzoo“ für den neuen frischen und leichten Grünen Veltliner. Das bunte Treiben steht exemplarisch für den Verlauf des Jahrgangs. Bunt war das Jahr übrigens auch für den Künstler selbst: Christian Ludwig Attersee feierte dieses Jahr seinen 75. Geburtstag.

Einmal mehr ist es dem jungen Winzer Alwin Jurtschitsch im niederösterreichischen Langenlois gelungen, den GrüVe in gewohnter Leichtigkeit und Fruchtigkeit auf die Flasche zu bringen. Man darf sich freuen auf nette Plaudereien mit einem Glas GrüVe oder geselliges Essen mit Freunden oder der Familie und einer Flasche GrüVe. Christian Ludwig Attersee zum Etikett: „Wer sich keinen echten Attersee leisten kann, soll sich eine Flasche GrüVe auf den Tisch stellen können.“ Na, denn: Prost! www.weinco.at

Elke Backert News für die ReiseTravel User:

Yvette fait les violettes à Tourrettes und Tourrettes-sur-Loup ist die Veilchenstadt schlechthin

Im Poesiealbum ist`s nachzulesen: „Sei bescheiden und rein wie ein Veilchen und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein.“ Und natürlich widmete auch Goethe dem „herzigs Veilchen“ ein Gedicht. Bescheiden von Wuchs, aber welch ein Duft! Das unscheinbare Gewächs wurde gar 2007 als Heilpflanze des Jahres auserkoren, das, als Tee getrunken, gut gegen Husten wirke.

Seit etwa 1880 hat sich ein ganzes Bergdorf im Hinterland der Côte d`Azur der Kultur der blaublütigen Viola odorata verschrieben. 20 Autominuten vom Flughafen Nizza entfernt ist Tourrettes-sur-Loup die Veilchenstadt schlechthin. Heute beschäftigen sich nur noch elf Familien mit der Zucht. 300 Quadratmeter große Felder sind über und über mit der Sorte Victoria bedeckt. Sie hat besonders lange Stiele, eine bis zu 15 Jahre lange Lebensdauer und vermehrt sich schnell. Per Hand werden die winzigen Blüten gepflückt. Wer einmal selbst ein Sträußchen gebunden hat, weiß, wie mühsam und zeitaufwendig das ist. Um so verblüffter ist der Besucher in einem der Höfe, wie fix Yvette mit dem unscheinbaren Gewächs umgeht. 

Aus 25 Blüten fertigt sie einen Strauß, der eine Stunde lang in einer speziellen Salzlösung ruhen muss. Danach bindet sie einige grüne Blätter außen herum. 130 lila Bouquets zaubert sie in einer Stunde. Einen bekommt jeder Besucher als Geschenk.

Viele Jahre wurden die niedlichen Sträuße bis nach Moskau exportiert, heute nur noch innerhalb Frankreichs und nach Deutschland, in Kühllastwagen. 

Stehen die Veilchen in voller Blüte, kristallisiert man sie zu leckeren Bonbons. 7.600 Blüten ergeben ein Kilo der süßen Nascherei, die man kosten darf. Damit ist das Veilchen aber noch nicht ausgebeutet. Von Mai bis August werden die Blätter geerntet - rund 160 Tonnen im Jahr - und noch am selben Tag der Ernte an die Parfümhersteller im nahen Grasse verkauft. Aus ihnen gewinnen sie einen für ihre Parfüms wichtigen Inhaltsstoff. 

Veilchen anzubauen scheint also eine lukrative Sache. Denn auch für Sirup und Likör sind sie gut. Mit letzterem mixen kluge Gastwirte den beliebten Kir. So haben die 3.500 Einwohner allen Grund, „La fête des violettes“ zu feiern, das Veilchenfest. Seit 1952 tun sie das, seit ein gewisser Victor Linton die Idee dazu hatte.

Veilchenfest in 2016 am 27. und 28. Februar

Das ganze Dorf ist geschmückt, die Tür der Kirche genauso wie die der Bibliothek. Die Luft duftet nach Frühling, und jeder spürt, der Frühling naht. Während in Saint Grégoire die Messe zelebriert wird, bereiten Cafés und Restaurants ihre Terrassen vor für den Ansturm der Schaulustigen. Denn am Sonntag ab etwa 14 Uhr schlängelt sich der Blumenkorso durch den Ort. Umzugswagen wetteifern miteinander in leuchtendem Violett und Gelb. Dank des milden Klimas blühen auch Mimosen und Osterglocken. Musikanten, Tanz- und  Folkloregruppen und kostümierte Kinder begleiten den Korso durch den Ort. Ein Bauernmarkt verführt zum Kaufen regionaler Produkte. Auch die Stände tragen Blütenschmuck. Gegen 16 Uhr endet der Tag mit einer „Blumenschlacht“, an der sich jeder beteiligen darf. Das bedeutet, alle dürfen die so kunstvoll mit Blumen dekorierten Wagen plündern und mit nach Hause nehmen, was ihnen gefällt. 

Malerisch und trutzig wie eine einzige Festung auf einem 400 Meter hohen Felsvorsprung gelegen, überragt das mittelalterliche Dorf zwei Schluchten und verdankt seiner einmaligen Lage, dass es die Zeiten fast unberührt überlebte. Künstler und Kunsthandwerker ließen sich nieder und ziehen ebenso Touristen an wie die schönen alten Mauern im engen Gassengewirr des unter Denkmalschutz stehenden Orts. Auch die Kirche und die Ausstellungen im Schloss sind zu besichtigen.  www.tourrettessurloup.com - www.rendezvousenfrance.com

Elke Backert ReiseTravel.eu Redakteurin informiert über News aus aller Welt

Tourismusentwicklung in Hamburg: Barrierefreiheit hat sich zu einem bedeutenden Qualitätsaspekt im Tourismus entwickelt und wird angesichts des demografischen Wandels auch immer mehr zu einem Erfolgsfaktor im Städtetourismus. Mit dem Thema „Hamburg ohne Grenzen“ verfolgt die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) das Ziel, Hamburg als offene und gastfreundliche Metropole nachhaltig zu stärken. Dafür hat die HHT ein bundesweit genutztes einheitliches Kennzeichnungssystem für Leistungsträger in Hamburg eingeführt. Die ersten 22 Unternehmen wurden nun durch Wirtschaftssenator Horch im Hamburger Rathaus ausgezeichnet. Zudem wurde eine barrierearme Website mit barrierefreien Angeboten eingerichtet.

Wirtschaftssenator Frank Horch: „Das Selbstverständnis des Hamburger Senats ist es, Hamburg für Menschen mit den unterschiedlichsten Ansprüchen lebenswert zu gestalten. Insbesondere für Menschen mit Behinderungen, ob nun Hamburger oder Gäste, gilt es Barrieren zu reduzieren. In den Hamburger Landes-Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung wurde Anfang 2015 auch das Thema Freizeit hineingenommen. Wir sehen barrierefreies Reisen als Schlüsselthema einer qualitätsvollen Tourismusentwicklung in Hamburg. Ein barrierefreier Tourismus bietet nicht nur ein großes touristisches Potenzial, sondern ist auch gesellschaftlich – nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels – ein wichtiges Thema.“ 

Insbesondere auch mit Blick auf die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele sei es wichtig, die guten Ansätze auszubauen und die barrierefreien Angebote weiter konsequent auszubauen.

Im Jahr 2014 hat die Hamburg Tourismus GmbH eine Projektstelle eingerichtet und zahlreiche Maßnahmen eingeleitet. Dazu Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH: „Barrierefreiheit steigert den Komfort für alle und fördert die Reiseintensität sowie Teilhabe aller Menschen am Tourismus. Mit unseren Maßnahmen verfolgen wir das Ziel, dass Barrierefreiheit zu einem Markenzeichen für Reisen nach Deutschland und vor allen Dingen nach Hamburg wird.“ Folgende Zielgruppen werden von der HHT im Projekt „Barrierefreier Tourismus in Hamburg“ bedacht: Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen, Gehörlose und hörbehinderte Menschen, Blinde und sehbehinderte Menschen, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Familien/Singles mit Kindern, ältere Mitbürger, zeitweise in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen.

Neben der weiteren Verbesserung der Aufenthaltsqualität sieht Albedyll auch wirtschaftliches Potenzial: „Durch mehr Barrierefreiheit im Deutschland-Tourismus könnten wir ein Potenzial von rund 4,9 Milliarden Euro Nettoumsatz und rund 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze haben.“

Mehr Transparenz bieten: „Unser Anspruch im barrierefreien Tourismus ist, unseren potenziellen Kunden den besten Service zu bieten: Durch mehr Transparenz innerhalb der Tourismusbranche und mit einer klaren Kommunikationsstrategie nach außen“, sagt Cynthia Wester, Referentin für barrierefreien Tourismus bei der Hamburg Tourismus GmbH. Dies wird die HHT dadurch gewährleisten, dass sie ein bundesweit angewendetes Erhebungs- und Kennzeichnungssystem für Leistungsträger entlang der gesamten touristischen Servicekette in Hamburg  nutzt, das eine Vermarktung der barrierefreien Angebote erst möglich macht. Die ersten 22 Unternehmen konnten mittlerweile geprüft und ausgezeichnet werden. www.barrierefrei-hh.de

Mit ihren Aktivitäten möchte die HHT das Image Hamburgs als offene und gastfreundliche Metropole nachhaltig stärken, sie tritt als Vernetzer und Experte im barrierefreien Tourismus auf und sensibilisiert die städtische Tourismuswirtschaft für das Thema. Wie auch in anderen Themengebieten baut die HHT das digitale Informationsangebot konsequent weiter aus: „Wir haben eine barrierearme Website eingerichtet, auf der Reisende sich bereits im Vorfeld ihrer Reise speziell über das barrierefreie Angebot in Hamburg informieren und gezielt nach Angeboten suchen können“, sagt Wester. Insbesondere Filme in Gebärdensprache für gehörlose Menschen sowie das Angebot, für gehörlose Menschen Fragen in Gebärdensprache zu stellen und übersetzen zu lassen, stellen ein bisher einmaliges Informationsangebot in Deutschland dar.

Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) ist als innovative Destination Management Organisation für die touristische Vermarktung der Reisedestination Hamburg im In- und Ausland verantwortlich. Mit einer markt- und zielgruppenspezifischen Ausrichtung bildet die HHT die Schnittstelle zwischen der Hamburger Tourismuswirtschaft und der Reiseindustrie sowie internationalen Marketinginitiativen – u.a. Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Magics Cities e. V. und Deutsches Küstenland e.V. Interessierten Reisenden bietet die HHT als Hamburg-Spezialist das umfangreichste Angebot zu Hamburg. www.hamburg-tourismus.de

Bis Ende 2015 verfolgt die HHT das Ziel, insgesamt 75 Hamburger Unternehmen zu zertifizieren. Das genutzte Erhebungs- und Kennzeichnungssystem im Rahmen des Projektes „Reisen für Alle“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, Kooperationspartner sind das Deutsche Seminar für Tourismus Berlin (DSFT) und der Tourismus für Alle e. V. (NatKo).

Frankreichs wenig bekannte Ecke: ReiseTravel Autorin Elke Backert präsentiert: Wo Zigtausende mit der Flut um die Wette laufen

Die Vendée und die Atlantik-Inseln Noirmoutier und Yeu

Noirmoutier-en-l`Ile: Das Besteck auf dem Tisch des Restaurants erinnert an das eines Chirurgen. Es wird tatsächlich gebraucht. Für die Meeresfrüchte, die der Ober auf riesiger Platte in die Tischmitte stellt. Mit dem Messer schneidet man die geschlossenen – noch lebenden - Muscheln auf. Die restlichen Werkzeuge bearbeiten Schnecken, Austern, Langustinen. Crevetten werden mit den Fingern gepult. Essen wie Gott in Frankreich

Im Nordwesten Frankreichs, wo sich an die Bretagne das Departement Loire-Atlantique anschließt, befindet sich das Schlemmerland für Meeresfrüchte-Anbeter. Mit kilometerlangen feinen Sandstränden, zwei Inseln im Atlantik und ausgezeichneten Weinen ist das Gebiet südlich von Nantes an der Loire-Mündung gesegnet: die Vendée. 

Vendee ReiseTravel.euHat man die im italienischen Stil wiederaufgebaute Stadt Clisson, das Tor zur Vendée, passiert, sieht man weithin grüne Rebflächen. Hier wächst ein Weißwein, der seinen Namen zwei Flüssen verdankt, der Muscadet Sèvre et Maine. Man kennt ihn auch in Deutschland. Das Etikett sollte aber den Zusatz „sur lie“ tragen, das heißt, er reift wie Champagner fünf Jahre auf der Hefe. Er mundet vorzüglich, nicht nur zu Spargel.

Hier geben aber auch an die 100 Schlösser Gästen in historischem Ambiente Unterkunft. Kein Zimmer gleicht dem anderen. Im Château de la Flocellière etwa ist das Diner mit dem Besitzerehepaar im Preis eingeschlossen. Eine Barkenfahrt im Sumpfgebiet des Marais Poitevin durch Alleen von Kopfweiden lässt jeden Workaholic zur Ruhe kommen. 

Glanzlichter einer Reise sind die Inseln. Noirmoutier mit schönen Villen der Belle Époque, einer der ältesten Festungen des Landes und südlicher Vegetation erreicht man seit 1971 über eine Brücke, viel romantischer – doch nur bei Ebbe – über den „Gois“, die 4,5 Kilometer lange mit Steinen befestigte Straße durch das Meer. Seit dem 18. Jahrhundert können sich von der Flut Überraschte auf Hochstände retten. Jedes Jahr im Mai oder Juni kommen Sportler aus aller Welt nach Beauvoir sur Mer und laufen bei der Veranstaltung „Foulées du Gois“ mit der Flut um die Wette. Die Salinen liefern feinstes Salz, mit dem man die Fois gras bestreut, und die mit Algen ernährten Felder beste Frühkartoffeln, die „bonnottes“. Malerisch der Fischerhafen in einem Meeresarm. 

Nur per Schiff geht`s zur Ile d`Yeu. Dort mietet man ein Rad und kann in einem Tag die reizvolle Insel erkunden: zerklüftete Steilküsten, lauschige Sandbuchten, einsame Fischerdörfer und den belebten Hafen von Port-Joinville.   

Einen Vorgeschmack gibt es unter: www.vendee-tourisme.com - www.clisson.com - www.ile-noirmoutier.com - www.flocellierecastle.com, www.ile-yeu.fr - www.lesfouleesdugois.com - Atout France www.rendezvousenfrance.com 

Zu Besuch in Hamburg

Hamburg Ahoi: Sondermedaille auf, die als Sammelobjekt für Münzliebhaber und als Erinnerung für die Besucher des größten Hafenfestes der Welt aus dem In- und Ausland Begehrlichkeit wecken könnte. Das Motiv der Sondermedaille zeigt zwei Schiffsmotive – eine Kogge und einen Großsegler – vor einer Stadtsilhouette aus bekannten Hamburger Wahrzeichen. Zu Ehren des diesjährigen Länderpartners NIEDERLANDE-Groningen ist zusätzlich das Wappen der Stadt Groningen abgebildet. Über dem Bild steht der Schriftzug „826. HAFENGEBURTSTAG“. Am 7. Mai 1189 stellte Kaiser Friedrich Barbarossa den Hamburgern einen Freibrief aus, der Schiffen auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee Zollfreiheit gewährte. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde des Hamburger Hafens und wird mit dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG als maritimes Volksfest der Superlative gefeiert. Die Rückseite der Sondermedaille ziert das große Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg, das nur von Senat und Bürgerschaft verwendet werden darf. Es ist umrandet von dem Schriftzug „Freie und Hansestadt Hamburg“. Die Jubiläumsmedaille wird als Silberprägung (Ag 333/1000) in Spiegelglanzqualität ausgegeben. Sie hat einen Durchmesser von 30 Millimeter und wiegt 6,8 Gramm. Sie ist während des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG in einer limitierten Stückzahl von 1.000 Medaillen im RockShop des Hard Rock Cafés Hamburg in den Landungsbrücken erhältlich. Der Stückpreis beträgt zehn Euro.

Hamburgische Münze: Die Hamburgische Münze stellt seit dem 9. Jahrhundert Zahlungsmittel her und gehört damit zu den ältesten Münzstätten im Gebiet östlich des Rheins. Als eine der fünf staatlichen Münzanstalten prägt die Hamburgische Münze heute einen Teil aller Euro-Münzen der Bundesrepublik Deutschland, außerdem ausländische Währungen sowie Sonder- und Sammlermünzen und Medaillen. Die Hamburgische Münze kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die eng mit der Entwicklung der Freien und Hansestadt Hamburg verbunden ist. Durch die Zugehörigkeit Hamburgs zum Verbund der Hansestädte und deren Währungsvereinbarungen hat die Hamburgische Münze großen Anteil an der langen und wechselvollen deutschen Münzgeschichte. Die erste Münzprägung in Hamburg wird auf das Jahr 834 datiert. Bis heute ist das Münzwesen öffentliche Aufgabe, und eine der vornehmsten Aufgaben der Hamburgischen Münze ist die Prägung der Euro-Münzen der Bundesrepublik Deutschland mit dem Prägezeichen „J“.

Made in Austria

120 Jahre Traditionsgeschichte des Familienunternehmens sind eine Faszination

Kristallwelten: Daniel Swarovski, der 1895 sein Unternehmen für geschliffenes Kristall in Wattens/Tirol gründete, hatte von Beginn an die Vision, Kristall nicht nur als Material, sondern als Inspiration zu betrachten. 120 Jahre Traditions- und Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens sind seither vergangen, und die Faszination, die von Kristall ausgeht, ist größer denn je. Um diesem großen Interesse zu entsprechen, hat Swarovski Orte geschaffen, an denen Kristall zu einem ganzheitlichen Erlebnis wird. Die Swarovski Kristallwelten machten 1995 in Wattens, der Heimat des Kristalls, den Anfang. Als Reich der Fantasie haben sie seither mehr als zwölf Millionen Besuchern, Kunden und Kristallfans zahllose Momente des Staunens beschert.

Die Neugestaltung der einzigartigen touristischen Destination ist die bisher größte Erweiterung der kristallinen Erlebniswelt. Auf 7,5 Hektar entsteht eine weitläufige Parklandschaft mit einmaligen Kunstinstallationen und neuen Bauten. Das Herzstück des neuen Gartens bildet die Kristallwolke, bestehend aus rund 800.000 handgesetzten Kristallen von Swarovski. Ein Spielturm mit mehreren übereinander angeordneten Ebenen und eine innovative Spiellandschaft im Freien ermöglichen Kindern aller Altersstufen verschiedenste Spiel- und Klettererlebnisse. Das Daniels Café & Restaurant fügt sich als lichtdurchfluteter Pavillon in die umliegende Landschaft und verspricht – nicht zuletzt aufgrund der hauseigenen Patisserie – kulinarische Erlebnisse. Neben umfassenden Neuerungen im Garten werden auch fünf Wunderkammern von namhaften Künstlern der zeitgenössischen Kunst- und Designszene wie Lee Bul und Studio Job neu gestaltet. Sie verleihen dem historisch gewachsenen Wunderkammer-Begriff neues modernes Leben. Darüber hinaus wird der traditionsreichen Geschichte von Swarovski ein eigener Bereich gewidmet, und der Store präsentiert sich mit einem neuen Interieur. Das Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ gilt als erstes großes Highlight in den erweiterten Swarovski-Kristallwelten.

Beiträge mit Foto für ReiseTravel von Elke Backert.

Elke Backert ReiseTravel.euUnsere Autorin ist freie Reisejournalistin und lebt in Hamburg. www.elkebackert.de

Sehr geehrte ReiseTravel User, bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden uns Ihre Fragen oder Wünsche. Vielen Dank. Ihr ReiseTravel Team: feedback@reisetravel.eu

 

 

ReiseTravel Suche

nach oben