David Garrett

Star-Geiger David Garrett über seine „Explosive Live!“ Tour

München: David Garretts „Explosive Live!“-Tour im November und Dezember dieses Jahres soll alle bisherigen Cross-over-Shows des Teufelsgeigers in den Schatten stellen. „Die kommende Tour ist mit nichts zu vergleichen, was ich vorher gemacht habe“, verrät der Star-Violinist bei einem Pressetermin im Münchner Gasteig.

Die Fans und alle, die Cross-over-Konzerte der Superlative lieben, erwarte ein nie da gewesenes Showdesign. Garrett wird erstmals auf einer Centerstage spielen und bei seiner Performance auf der extra für ihn designten Bühne mit Drehelementen 360 Grad vom Publikum umgeben sein. Bei der neuen Show gibt es von jedem einzelnen Platz aus die perfekte Sicht auf das Live-Programm, das der Künstler mit seinem neuen Album auf die Bühne bringt.

David Garrett - "Explosive Live!"

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Crossover-Shows des Teufelsgeigers

 

„In erster Linie ist das, was interessant ist und für mich auch neu sein wird, die Bühne in der Mitte“, erzählt der Geiger. Trotz der gigantischen Ausmaße der Hallen glaubt Garrett an die größere Nähe zum Publikum. „Das ist mir sehr wichtig und darauf freue ich mich sehr.“

Der Titel der „Explosive Live!“-Tour ist, ebenso wie das Album eine Ansage. Nämlich: Es wird heiß, es werden Funken sprühen, es wird knallen, es geht durch die Decke. Davon konnten sich die Journalisten im Rahmen einer 3-D-Präsenation ein Bild machen. Nie hat Garrett so viele eigene Songs präsentiert, nie so viele pulsierende Stile verbunden.

„Das Songschreiben ist jetzt wirklich nicht das Zeitaufwändigste. Das Produzieren eher. Das Stückeschreiben geht schnell. Das Arrangement zu konstruieren, dauert länger.“ Bis Ende Mai will er eine Auswahl getroffen haben von dem Material, das er in seine Shows einbauen wird.  

„Es wird eine gute Mischung sein.“ Ob mit dem radikalen Titelsong „Explosive“ – Adrenalin pur – oder mit poetischen Stücken wie „Midnight Waltz“, einem Song wie ein Tanz in einem geheimen Sommergarten nachts in New York – nie war der Violinist so gut und so er selbst. „Ich bin ein Fan von Gesamtkunstwerken“, sagt er. „Für mich steht die Musik an erster Stelle. Danach erst kommen Bühne und Produktion.“

„Das muss aber dann mit den Stücken einhergehen. Wenn es um eine Lasershow geht, dann muss das Stück das auch musikalisch tragen. Ich bin keiner, der nur, weil in den letzten beiden Stücken keine Pyro vorkam, jetzt beim Dritten schnell eine Pyro reinhaut.“ Dies fände er nicht vertretbar. „Wenn ich mir die Musik zuhause anhöre kommen mir immer Ideen, was passt und was nicht passt.“

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Was die Musik nicht unterstütze, was nur dem Auge förderlich sei, würde er nie mit einbauen. „Zwei Stunden lang nur Laser und Pyrotechnik werden doch nach 20 Minuten schon langweilig.“ Die ruhigen Momente seien in einem Konzert ebenso wichtig.

Beim rein klassischen Gig funktioniere eine Centerstage nicht, glaubt Garrett. Beim Klassik-Konzert muss der Geiger einfach in nur eine Richtung projetzieren. „Wenn jemand in einer der Zuhörer in einer anderen Richtung sitzen würde, würde er das an der Tonqualität merken und fast nichts hören.“

Ob er Rituale hat, wenn er auf die Bühne geht? Ja, Tonleitern, Etüden. „Einfach nur, damit man das Instrument gut fühlt.“ Garrett: „Das Einzige ist, dass man sich gut einspielt. Geigenspielen ist wirklich auch eine physisch belastende Sache. Man kann nicht den ganzen Tag lang üben, wenn man abends dann zweieinhalb Stunden lang auf der Bühne steht.“ Zwei Übungsstunden pro Tag seien normal. „Dann musst du dich entspannen.“

Eine gewisse Nervosität vor dem Auftritt brauche es schon. „Sport finde ich wichtig. Vor allem wegen der völligen Fehlhaltung beim Geigenspielen. Jeder Arzt würde ihnen bestätigen, dass dieses Instrument nicht unbedingt gesundheitsfördernd ist. Vor diesem Hintergrund ist es für mich wichtig Sport zu machen. Vor allem Cardio. Vor einer Tour versuche ich immer Extraschichten einzulegen. Du brauchst Kondition. Nicht nur im Kopf musst du fit sein, sondern auch körperlich.“ Und: „Früh schlafen gehen.“

Ein Beitrag mit Foto für ReiseTravel von Helmut Kunz.

Helmut Kunz ReiseTravel.euUnser Autor wohnt in Weiden.

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News: David Garrett - „Explosive“-Tour geht weiter - Wegen des sensationellen Erfolges - Zusatzkonzerte im April 2017

Seine „Explosive“-Tour ist noch ein paar Tage am Laufen, da verspricht der „Teufelsgeiger“ David Garrett jenen Fans, die Ticket-technisch leer ausgegangen sind, einige Zusatzkonzert im April 2017. Bei seinem Wahnsinns-Gig in der Münchner Olympiahalle fesselt der Geiger 13.000 Zuschauer. Die Halle ist, wie schon vorher in anderen Städten, bis auf den allerletzten Platz besetzt. Da passt kein Blatt Papier dazwischen: Rekordverdächtig.

Garrett gibt alles. Für sein Crossover-Konzert hat er sich extra eine Centerstage bauen lassen. Das bedeutet, dass der Star-Violinist mitten im Publikum steht. Die Bühne ist extra für ihn, die Band und das nicht minder hippe  Sinfonieorchester aus Frankfurt designt. Das Tolle an der Sache: Das Bühnenpodest dreht sich um 360 Grad, sodass auch jeder weibliche Fan einen Blick auf den langhaarigen Geiger werfen kann.

Spotlight-Ringe wie Licht-Ufos 

Die Show hat was von einem Mega-Star. Gigantische Spotlight-Ringe schweben wie Licht-Ufos über David Garrett und seiner rasanten Light-Performance. Zahlreiche Titel, die er extra für seine Geige umgeschrieben hat, sorgen für ein zweieinhalbstündiges Sound-Feuerwerk. Von pulsierenden House-Rhythmen über poetische Balladen bis zum „Midnight Waltz“, den er in München seiner Mutter widmet, die im Publikum sitzt.

Die Songs stammen von Ausnahme-Künstlern wie Michael Jackson, Prince oder Paul McCartney. Zum „Ghostbuster“-Soundtrack steht plötzlich ein aufgeblasener Marshmallow-Mann auf der Bühne. Bei „Purple Rain“ regnet es  violette Tropfen.  Gigantisch ein adrenalingetriebenes Duell auf der E-Geige mit  einem E-Gitarristen. 

Mit „Music“ verabschiedet er sich dann von seinen Fans, auf die ein Wasserfall aus Feuerfunken und Goldregen niedergeht. Das Programm ist spannend zusammengestellt. Es knallt, lasert und die Musik geht durch die Decke. Der Vorverkauf für die April-Konzerte hat begonnen.

  1. April 2017 – München (Olympiahalle)
  2. April 2017 – Freiburg (Rothaus Arena)
  3. April 2017 – Berlin (Mercedes-Benz Arena)
  4. April 2017 – Leipzig (Arena Leipzig)
  5. April 2017 – Erfurt (Messehalle Erfurt)

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