Kardzhali

Eine Rhodopen Wanderung in Bulgarien führt um den Kardzhali Stausee

Der Weg ist das Ziel: Ich schlage Ihnen vor, sich vom hektischen Alltag zu lösen und in ein zauberhaftes Fleckchen Erde – in die östlichen Rhodopen zu versetzen, in die Welt der wunderschönen Natur, seltenen Pflanzenarten, Schutzgebieten, Stauseen und Felsformationen. Bitte kommen Sie mit mir auf Wanderung, Ihre Irina.

Unser Wanderweg beginnt vom „Kardzhali” Stausee, der sich malerisch im Arda Flusstal erstreckt und in unmittelbarer Nähe der Stadt Kardzhali befindet. Hier finden wir die begehrte Kombination aus reinem Bergwasser, voll mit Fischen, Kühle, ungestörter Ruhe und einfach bezaubernder Schönheit. In der Ferne sieht man Angler, die geduldig in Erwartung guter Fänge da sitzen. Die Luft ist frisch und erfrischend, getränkt mit Duft der Kräuter. Die Vögel singen ihre Morgenlieder und lassen mich wirklich entspannt und frei von Problemen fühlen. Malerische Ausblicke, die sich vom Ufer des Stausees bieten und mich einladen, anzuhalten und die aufgehende Sonne und den blauen Himmel zu bewundern. Rund um den künstlichen See liegen Hütten, Ferienhäuser und Urlaubsvillen. Eine exklusive Attraktion stellen schwimmende Pontons Restaurants, die ein reichhaltiges Fischmenü anbieten. Nur hier können Sie gebratenen Ukelei oder eben erst gefangenen, auf Arda Art gefüllten wilden Karpfen mit exotischen einheimischen Gewürzen kosten. Im Sommer ist der Kardzhali-Stausee ein großartiger Ort für Wassersportaktivitäten. Sie können ein Boot mieten und den See damit Umrudern, das Flüstern der Bäume hören und die Geschichten erlauschen, die der Wind erzählt.

Kardzhali Stausee Rhodopen Bulgarien

Um möglichst voll die Naturschönheiten dieser Region zu genießen, begeben wir uns mit einer kindlichen Neugier und mit großem Wunsch zu einem der malerischsten Orte der östlichen Rhodopen, dem Stausee „Studen Kladenets”. Dieser beginnt am Ende der Stadt Kardzhali und endet mit der Talsperre beim Dorf „Studen Kladenets”.

Mittelalterliche bulgarische Festungen Monjak und Visegrad, die sich majestätisch darüber erheben, verleihen ihm eine Faszination. Das stille Wasser des Stausees bildet prachtvolle Mäander und Buchten am linken Ufer, wo sich das Naturschutzgebiet „Yumruk Skala” befindet und ungeahnte Schönheit birgt. Diese fantastische und magisch unberührte Ecke bewahrt eine reichhaltige biologische Vielfalt auf. In dieser Gegend nisten mehrere seltene Vögel wie Geier, Adler und Schwarzstörche, die vom Aussterben in ganz Europa bedroht sind. Am südlichen Ufer des Stausees liegt die Wildzuchtstation „Studen Kladenets”, attraktiv durch ökotouristische Dienstleistungen, die hier außerhalb der Jagdsaison angeboten werden: Kajaking, Motorbootfahrten, Fotosafari, etc. Innerhalb der Stationsgrenzen befindet sich auch das einzige natürliche Schutzgebiet in den östlichen Rhodopen „Valchi Dol”, wo man frei grasende Damhirsche in saftigen Wiesen sehen und die Grazie sich ins himmelblau schwingenden Adler bewundern kann.

Und wenn Sie die aufregenden Gefühle von der Wanderung durch die schönen Rhodopen auch weiter verspüren wollen, dann entdecken Sie auf der Karte das südlichste Naturschutzgebiet in Bulgarien mit dem südlichsten Berggipfel Vejkata. Dorthin führt ein Öko-Wanderweg von Gorno Kapinovo, Gemeinde Kirkowo. Er bietet atemberaubende Panorama-Blicke, eine reiche Wildnatur und ein einzigartiges Gefühl, dass man entlang der Grenzfurche geht und die Rhodopen in den vier Himmelsrichtungen der Welt genießt. 

Die Magie des östlichen Rhodopen bleibt für immer in meinem Herzen, spüren Sie sie auch. Ihre Irina.

www.iztochnirodopi.info 

Die östliche „Welt der Rhodopen“ in der Region Kardzhali Bulgarien ist ein relevantes Projekt und wird mit Mittel der EU – Europäische Union gefördert.

    http://ec.europa.eu

ReiseTravel Tipp: Die Welt der Rhodopen ist ein Erlebnis und eine Wanderung um den Kardzhali Stausee bleibt in positiver Erinnerung.

Anreise: Am besten auf eigene Faust und dem Auto oder einer organisierten Gruppenreise. Mit dem Flugzeug bis Sofia und von hier fahren Linien Busse bis Momchilgrad, Fahrtzeit etwa 5 bis 6 Stunden. Hotels, Pensionen oder rein „Privat“ erwarten Touristen. Zahlreiche Restaurants bieten Speis und Trank. Bezahlt wird mit Lewa, etwa 2 zu 1 zum Euro.  

Von Gerald H. Ueberscher mit freundlicher Unterstützung von Intersound Sofia www.intersound.org

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