Udine

Parco Naturale Dolomiti Friulane ist UNESCO Weltnaturerbe

Aktivsport und Natur: Das unberührte Naturparadies „Parco Naturale Dolomiti Friulane" mit seinen 37.000 Hektar unberührter Natur ist anerkanntes UNESCO-Weltnaturerbe. Und wahrlich ein Geheimtipp für Aktivurlauber, Sportler und Naturverbundene aller Art. Gelegen zwischen den Provinzen Udine und Pordenone bilden die Friulanischen Dolomiten den südöstlichen Teil der Dolomiten und umfassen die Täler Val Cellina, das obere Val Tagliamento und das Val Tramontina.

Parco Naturale Dolomiti Friulane

UNESCO Weltnaturerbe Parco Naturale Dolomiti Friulane

Fernab von der Hektik der Stadt bietet der Naturpark durch seine Ursprünglichkeit und Natürlichkeit erholsame Stille während einer Wanderung oder Trekkingtour und gelegentlich einen Blick auf die Bewohner. Rehe, Gämsen, Hirsche, Birkhühner und Murmeltiere tummeln sich hier. Das Wahrzeichen ist allerdings der Steinadler. Er kommt nur in intakter und ungestörter Natur vor und bietet so die besten Referenzen für pure Natur in den friulanischen Dolomiten.

360 Kilometer Wegenetz sowie Mountain-Bike-Strecken für jeden Schwierigkeitsgrad wurden von der Parkverwaltung durch die bizarre Felslandschaft ausgewiesen. Sie ermöglichen anspruchsvollere Wanderungen, erholsame Spaziergänge, Radtouren oder auch Klettertouren auf Felsen oder Eis. Wintersportler können sich beim Schneeschuhwandern, Tourengehen und Skifahren bei Vermost und Davost austoben, auch Langlaufen ist möglich.

Überragt wird der Parco Naturale Dolomiti Friulane vom Campanile di Val Montanaia, dem weithin bekannten Wahrzeichen. Der höchste Berg, die Spitze der Priester genannt, ragt in einer Höhe von 2703 Metern in den Himmel. Ein Teilstück entlang der Cellina-Schlucht, ein atemberaubender Canyon mit steilen Felswänden und kristallklarem Wasser kann mit dem Auto gegen Mautgebühr befahren werden, entlang der Strecke befinden sich wunderschöne Picknick-Plätze. Eine 70 Meter hohe Felswand eröffnet sich, unterteilt in drei Stufen. Hier können sich Kletterer in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erproben. Die Felswand ist im Winter komplett zugefroren und dient dem Eisklettern. 

Ein einzigartiges Panorama eröffnet sich kurz vor Sonnenuntergang, zu dieser Zeit zeigen sich die Berge in einer zauberhaften rosaroten Färbung. Gelegentlich findet man Überreste von Fossilien aus Zeiten, zu denen die Dolomiten vom Meer bedeckt waren. 

Parco Naturale Dolomiti Friulane

Wasser mit Trinkwasserqualität

Die Seen bei Barcis und Val Tramontina bieten ideale Verhältnisse zum Segeln und Windsurfen und auf den wilden Flussläufen Valcellina und Valle d`Arzino sind Kajak- oder Raftingtouren möglich. Nahe der Ortschaft Claut können die rund 125 Millionen Jahre alten Fossilspuren eines Dinosauriers bewundert werden. Im Besucherzentrum von Erto wird über das Unglück von Vajont berichtet, bei dem 1963 ein großer Erdrutsch den Stausee des Lago di Vajont überflutete und die Orte Longarone und Pirago vollständig zerstörte. Ein echter Tipp ist die Osteria in Ernto www.osteriagallocedrone.com hier serviert man regionale Spezialitäten. 

Malerische Orte wie Frisano und Poffabro mit ihren verwinkelten Gassen wurden bereits mehrfach zu den schönsten Orten Italiens gewählt. Die zahlreichen historischen Bauwerke in Maniago entstammen unterschiedlichen Epochen und zeugen von der langen Geschichte der Region. Beispiele dafür sind der im Stil der Spätgotik erbaute Dom aus dem 15.Jahrhundert, der prachtvolle Palazzo d`Attimis mit seinen gut erhaltenen Fresken oder die auf einem Hügel über der Stadt thronende Burg aus dem 11.Jahrhundert.

Zu den lokalen Kunsthandwerken zählen die zauberhaften Mosaiken von Spilimbergo oder auch die Messerwerkstätten von Maniago, in denen bereis im 15. Jahrhundert Klingen und Schmiedekunstgegenstände für die Herrscher in Venedig hergestellt wurden. Die Lagunenstadt liegt nicht weit entfernt und lässt sich im Rahmen eines Tagesausfluges besichtigen.

ReiseTravel Fact: Die Region überzeugt mit einem unglaublichen Reichtum an Varianten. Sei es durch die zauberhafte Landschaft, die attraktiven Sportangebote, die vielfältige Kultur oder auch die kulinarischen Angebote. Ganz zu schweigen von den bezaubernden Ortschaften, die an der Küste der Adria liegen. Ein Urlaub oder auch nur Kurzaufenthalt in der Region lohnt sich.

Anreise: Mit dem Flugzeug zum Flughafen in Triest, mit dem Auto über die Tauernautobahn A 10 Salzburg-Villach, weiter in Richtung Italien-Udine auf der A23. Auf der österreichischen Tauernautobahn ist eine Gebühr für die Nutzung des Tunnels zu entrichten, in Österreich wird darüber hinaus eine Autobahn-Vignette verlangt. Auf den italienischen Autobahnen fallen ebenfalls Mautgebühren an.

Zahlreiche Möglichkeiten für Aktivsportler bieten sich in den Dolomiti Friulane oder auch in den Grotten bei Pradis, die Magredi sind ein Eldorado für Paraglider und Naturliebhaber. Insgesamt punktet die Region mit hervorragenden Weinanbaugebieten in den Colli und seiner herausragenden Kulinarik als Schlemmerland Friaul.

Consorzio Touristico Piancavallo - Dolomiti Friulane, Piazza Duomo 1, I-33081 Aviano, Tel. +39 (0) 434 651888, info@piancavallodolomitifriulane.it - www.piancavallodolomitifriulane.it

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

Sabine Erl 

Redakteurin Sabine Erl zeichnet bei ReiseTravel für die Redaktion Lifestyle verantwortlich.

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