Toronto

Survival-Training in den Rocky Mountains

Natur pur und echtes Abenteuer: Die Gebirgskette im westlichen Kanada beeindruckt mit gewaltigen Bergpanoramen, üppigen Wäldern, einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt mit ihrer geringen Besiedlung. Ein optimaler Platz für echte Abenteuer zum Beispiel in Banff oder Jasper in Alberta.

4.500 km lang ist die Gebirgskette der Rocky Mountains, die sich im Westen des amerikanischen Kontinents von Alaska bis New Mexico zieht. Dank des niederschlagsreichen Klimas (der Westwind treibt die Wolken vom Pazifik heran, die sich dann an den Bergen abregnen) prägt eine dichte Vegetation mit Wiesen und scheinbar endlosen Wäldern, hauptsächlich aus Nadelbäumen wie Kiefernarten oder Douglasien das Bild der Berge in den kanadischen Bundesstaaten Alberta und British Columbia und bildet zugleich ihr touristisches Kapital.

In zahlreichen Nationalparks kann die einmalige Landschaft erwandert, mit dem Mountainbike erradelt oder auch per Kanu auf dem Wasser erkundet werden – schließlich entspringen in den „Rockies“ zahlreiche Flüsse, wie zum Beispiel der Yukon oder der Columbia River. Auf den unterschiedlichen Vegetationsstufen der bis über 5.000 Meter hohen Berge (höchster Berg der Rocky Mountains in Kanada ist der Mount Logan mit 5.959 Metern) erwarten Naturbeobachter vielfältige Lebensräume und eine zum Teil noch unberührte Flora und Fauna. Es ist nicht nur ein Klischee aus dem Reisekatalog – hier gibt es tatsächlich noch Bären, Wolfsrudel, Bisons, Murmeltiere, Biber, Elche und sogar Pumas in freier Natur. Eine Begegnung mit ihnen ist ein Höhepunkt jeder Reise, bei dem man trotz allem Vorsicht walten lassen sollte. Es sind schließlich wirklich wilde Tiere und nicht an Menschen gewöhnte. Jeder Campingplatz oder Nationalpark hält Informationen zum richtigen Verhalten gegenüber Wildtieren bereit. Dann steht einem Abenteuer nichts mehr im Wege. Beste Reisezeit für Wohnmobil- oder Autorundreisen zu den Naturschönheiten Kanadas sind die Sommermonate, in denen es in der Regel warm und trocken mit weniger Niederschlägen ist. Trotzdem sollte man für Touren in die Wildnis warme, wasserdichte Kleidung und genügend Ersatz im Gepäck haben, da das Wetter in den Bergen schnell umschlagen kann.

Wem das alles noch zu harmlos ist, kann in den Wäldern der Rocky Mountains auch ein einzigartiges Survivaltraining in der wahren Wildnis fernab der Zivilisation absolvieren. Was muss ich in der Wildnis wissen? Was tun in Überlebenssituationen? Wie finde ich mich hier mit Kompass und Karte zurecht? Wie baue ich ein Überlebenszelt? Die erfahrenen Guides vom Veranstalter „Fasten your Seatbelts“ schaffen mit ihrem Outdoor Survival-Parcour im Banff & Jasper Nationalpark die Möglichkeit und echte Herausforderung sowohl Anfänger als auch Outdoor-Enthusiasten an ihre Grenzen zu bringen. Im Laufe einer Woche werden Erkundungstouren durch die Wälder gemacht, Gipfel erklommen, Unterkünfte gebaut, Flüsse überquert, steile Abhänge mit den selbst gefertigten Seilen überwunden und am Abend über dem Lagerfeuer gekocht. Abseits der Touristenattraktionen kann man Kanadas Wildnis in ganz besonders uriger Atmosphäre erleben, bei der der Spaß natürlich nicht zu kurz kommt. So bestens vorbereitet bietet es sich natürlich an, noch eine viertägige Kanu-Tour auf dem North Saskatchewan River anzuschließen, bei der man das Gelernte dann gleich anwenden kann – Abenteuer pur und sicher ein Erlebnis, von dem man noch lange zehrt.  

Von Julia Siegers, Beyond Five Stars 

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