Berlin

Der Heilige Abend am 24. Dezember ist der Vorabend des Weihnachtsfestes: Als Heilige Nacht oder als Christnacht wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet.

Auftakt 2020: Die Redaktion ReiseTravel wünscht einen guten Start in die erste Arbeitswoche. Viel Erfolg. Beste Gesundheit. Alles Gute. 

Die Redaktion ReiseTravel wünscht euch allen und Ihren Angehörigen gesegnete, besinnliche Weihnachtsstunden sowie einen guten Jahreswechsel für ein gesundes, freudvolles, von schönen Ereignissen geprägtes Jahr 2020 – mit viel Energie und Schaffenskraft.

Vielen Dank für die gute kreative Zusammenarbeit. Diese möchten wir auch im Neuen Jahr gern fortsetzen. Wir bedanken uns bei allen Usern, Redakteuren und Partnern. Alles Gute wünscht ReiseTravel in enger Verbundenheit Ihr Gerald H. Ueberscher

Heiliger Abend by ReiseTravel.eu  

ReiseTravel Gedanken zum Weihnachtsfest

Zum Weihnachtsfest kommen überall Familien zusammen, um gemeinsam zu feiern. Dabei hat jede Familie ihre eigenen kleinen Traditionen. Einige Weihnachtsbräuche sind aber rund um den Globus verbreitet, zum Beispiel der festlich geschmückte Tannenbaum. Wie ist diese Tradition entstanden?

Eine Erfolgsgeschichte: Schon in der ägyptischen und griechischen Antike haben Menschen ihre Häuser im Winter gerne mit grünen Zweigen oder Bäumen geschmückt. Dazu verwendete man je nach Region zum Beispiel Palmen, Lorbeer, Fichten oder Tannen. Solche immergrünen Pflanzen galten als Symbole für Fruchtbarkeit und Lebenskraft - und drückten besonders im Winter die Sehnsucht und Hoffnung nach dem nächsten Frühjahr aus.

Noch heute lieben wir im Winter das natürliche Grün und den feinen Duft des Tannenbaums in unseren Wohnzimmern.

Für die heidnischen Germanen war die Wintersonnenwende rund um den 21. Dezember einer ihrer wichtigsten Festtage. Dieser besondere Tag kennzeichnete den Beginn des neuen Jahres. Dazu schmückten die Germanen ihre Versammlungsorte und Häuser bereits mit Tannenzweigen. Diese ursprünglichen Traditionen wurden nach und nach mit christlichen Bräuchen und Feiertagen vermischt.

Im Mittelalter wurden zu Weihnachten Paradiesspiele aufgeführt, denn der 24. Dezember war der liturgische Gedenktag Adam und Evas. Dazu wurden sogenannte Paradiesbäume aufgestellt und mit Äpfeln und Gebäck geschmückt.

Seit über 500 Jahren gibt es Weihnachtsbäume

Auf das 15. und 16. Jahrhundert gehen die Wurzeln unserer heutigen Weihnachtsbäume zurück. Aus dieser Zeit gibt es die ersten Berichte über geschmückte Weihnachtsbäume auf öffentlichen Plätzen. Ab dem 17. Jahrhundert verbreitet sich der Weihnachtsbaum durch deutsche Seeleute und Auswanderer nach und nach auf der ganzen Welt.

Nachdem Weihnachtsbäume über viele Jahre und Jahrzehnte wohlhabenden Beamten und Bürgern vorbehalten waren, wurden sie im 20. Jahrhundert für die breite Bevölkerung erschwinglich. Heute gehört die geschmückte Tanne für 80 Prozent aller Deutschen fest zum Weihnachtsfest. Jedes Jahr werden rund 25 Mio. natürliche Weihnachtsbäume in deutschen Wohnzimmern aufgestellt. Mit den Lichtern, Glaskugeln und den Geschenken darunter ist der Weihnachtsbaum die wichtigste traditionelle Weihnachtsdekoration.

Rauschgoldengel und Glaskugeln

In den Anfängen wurden die Tannenbäume vor allem mit roten Äpfeln geschmückt und erinnerten damit an den biblischen Baum der Erkenntnis. Später kamen Gebäck, Nüsse und Süßigkeiten für die Kinder dazu.

1774 erwähnt Goethe in seinem Roman "Die Leiden des jungen Werther" einen "aufgeputzten Baum mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln".

Früher stellten die Familien den Weihnachtsschmuck meist selbst her. Gebastelt wurden vor allem einfache Sterne und Ketten aus Papier und Stroh.

Ab dem 18. Jahrhundert wurde Rauschgold oder Flittergold populär, sehr dünne, goldglänzende Messingfolien. Sie wurden in den Baum gehängt oder zur Ummantelung von Dekorationsgegenständen genutzt. Berühmteste Beispiele sind die Nürnberger Rauschgoldengel. Erst gegen 1900 wurde das Rauschgold durch industrielles Lametta abgelöst.

Im 19. Jahrhundert verändert sich der Weihnachtschmuck: Seit 1847 gibt es erstmals mundgeblasene Christbaumkugeln.

Der Legende nach war es ein armer Glasbläser aus Thüringen, der die Kugeln erfand, weil er sich Nüsse und Äpfel nicht leisten konnte. Für rund 100 Jahre waren Glasdekorationen die gängigsten Baumdekorationen, die von Thüringen in die ganze Welt exportiert wurden. Ab 1950 werden die teuren und zerbrechlichen Kunstwerke zunehmend gegen günstige Kunststoffkugeln ersetzt.

Der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum vereinigt einige der mittelständigen und führenden Weihnachtsbaumerzeuger mit dem Ziel, den natürlich gewachsenen Weihnachtsbaum zu fördern. Der Verband ist unabhängig und nicht gebunden an Baumarten oder Herkunftsregionen. Er arbeitet eng mit supranationalen, nationalen und regionalen Verbänden zusammen.

Verband Natürlicher Weihnachtsbaum e.V. D-21647 Moisburg. Tel.: +49 4165 999577, info@natuerlicher-weihnachtsbaum.comwww.natuerlicher-weihnachtsbaum.com

Ein Beitrag für ReiseTravel von Clemens Hoh. Faktenkontor GmbH. Wiesenhüttenplatz 26, D-60329 Frankfurt am Main, www.faktenkontor.de

Im Galopp in das Neue Jahr 2020

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