Murmansk

An der Nordküste der Halbinsel Kola liegt Murmansk: Nahe der Grenze zu Norwegen und Finnland

Nördlich des Polarkreises: Hier liegt die Hafenstadt Murmansk, an einem Hang, mit Höhenunterschieden von bis zu 300 Metern. Der Golfstrom sichert einen eisfreien Hafen, der bis 1991 militärisches Sperrgebiet war. Aufgrund der Lage wird die Metropole auch als „Kapstadt des Nordens“ bezeichnet.

Der Reiseveranstalter: Tsar Voyages St. Petersburg www.tsarvoyages.com offeriert Reisen „Murmansk bis St. Petersburg“. Boris Startsev informiert:   

Die Einwohner leben vor allem von der Hafenindustrie. Unzählige Hafenkräne beladen die Schiffe, die auf den wichtigsten Handelsrouten verkehren. Vor allem Kriegsschiffe betonen das Bild und Atomeisbrecher. Alles kann besichtigt werden. Murmansk war und ist ein militärstrategischer Hafen. Unter den Touristen waren bereits Fidel Castro und Richard Nixon.

Aktuell startet hier so mancher Tourist zu seinem persönlichen Abenteuer: Hier beginnen die Expeditionsreisen mit dem Atomeisbrecher ins unbekannte Nordpolarmeer.

Murmansk ist die größte Metropole oberhalb des Polarkreises. Das erste Gebäude aus Stein wurde im Jahre 1927 erbaut und existiert bis heute als das „Regionale Museum für Kunst“. Das erste Wohnhaus aus Stein entstand 1935 und schmückt noch immer das Stadtzentrum. Diese Gebäude findet man im „Lenin Prospekt“. Die Ausweitung der Stadt wurde im 2. Weltkrieg, dem „Großen Vaterländischen Krieg“, unterbrochen. Ein Monument für die „Arktischen Verteidiger“ wurde 1974 auf einem Hügel der Stadt zum Gedenken an den Krieg errichtet, ein Standbild eines Soldaten mit einem Gewehr und einer Höhe von 34 Metern, das von jeder Stelle der Stadt zu sehen ist. Das Volk hat die Statue „Alyosha“ getauft. Er ist der Erste, dem die Schiffe begegnen, die im Hafen einlaufen. Von seinen Füßen öffnet sich der beste Blick über die Stadt Murmansk und die Kola Bucht.

Eisbrecher „Kapitan Sorokin“

Eisbrecher Kapitan Sorokin

Karelien - Petrosawodsk

Die Landschaft ist geprägt von über 25.000 Flüssen, über 60.000 Seen, Wald und Wasser, soweit das Auge reicht. Man könnte fast vermuten hier gäbe es mehr Seen als Einwohner.

Fisch bestimmt auf jeden Fall den Speiseplan der verhältnismäßig wenigen Menschen, die hier leben. Er wird wie alle bäuerlichen Speisen in Karelien traditionell auch in Tontöpfen zubereitet. Der delikate Fisch Stint –Korjuschka - wird aus dem Ladogasee, dem größten See Europas gefangen. Er riecht kurioserweise nach frischer Gurke.

Wer Karelien „erschmecken und entdecken“ möchte, beginnt dies am besten in der Hauptstadt Petrosawodsk.

Um Ufer des Onegasee, dem zweitgrößten See Europas, lässt sich herrlich durch die Universitäts- und Kulturstadt flanieren. Hier findet man nicht nur Erholung, sondern auch zahlreiche Kunstobjekte und Museen. Ein Abstecher auf die nahegelegenen Kischi-Insel ist ein Muss. Die dort in rauher Natur erbaute Verklärungskirche aus Holz mit ihren 22 Kuppeln ist architektonisch absolut einmalig. Sie wirkt zusammen mit anderen Holzbauten wie die Kulisse aus einem archaischen Fantasyfilm.

Eine Seltenheit befindet sich unter der Erde Kareliens. Tiefschwarz und hochwirksam soll er sein – der Shungit.

Er ist ein Heilstein aus Karelien, der weltweit nur hier vorkommt. Das Mineral aus der Zeit des Präkambriums wird in Minen gefördert. Er besitzt besondere Molekülstrukturen, Kohlenstoff-Fullerene, die als stärkste Antioxidantion überhaupt wirken sollen. In Russland wird er unter anderem zur Aufbereitung von Wasser eingesetzt. Er soll auch Entzündungen hemmen und vor elektromagnetischer Strahlung schützen.

St. Petersburg

Die Metropole an der Newa ist die zweitgrößte Stadt Russlands. Das „Venedig des Nordens“ ist Ziel zahlreicher Touristen aus aller Welt: Eine weltoffene Stadt mit sehr viel Kultur!

Reise mit dem Auto oder im Wohnmobil

Etwa 500 km sind es vom Nordkap in Norwegen nach N-9900 Kirkenes zum Grenzort Storskog: Grenzübergang nach Russland. Von hier sind es noch knapp 200 km bis Murmansk. Die Weiterfahrt erfolgt nach St.Petersburg, etwa 1.500 km. Zum Grenzübergang (Russland–Estland) Narva in Estland sind es dann noch etwa 150 km.

Murmansk bis St. Petersburg

Reiseofferte von Tsar Voyages St. Petersburg www.tsarvoyages.com

Murmansk-Karelien. (Lokale Führer nur für die Führungen)

  1. 01. Ankunft in Murmansk. Abendessen (extra bezahlt).
  2. 02. Besuch in Murmansk.

Die Busstadttour um Murmansk mit dem Besuch des Denkmals für die Verteidiger von Zapolyarye und des Denkmals für das U-Boot „Kursk“. Besuch des Eisbrechers „Lenin“ - des ersten atomaren Eisbrechers der Welt. Mittagessen. Der Ausflug ins Murmansk-Ozeanarium. Dies ist der einzige Aquakomplex in Europa, in dem Seehunde auftreten. Abendessen.

  1. 03. Murmansk - Lovozero - Murmansk

Die Reise in das lappisch-samische Dorf (120 km von Murmansk entfernt). Die Dorfbewohner treffen die Gruppe, die die Sprache Lappisch - Sami spricht, und hissen die Flagge Lappisch - Sami. Es folgt eine Wanderung durch das Dorf. Machen Sie sich mit dem Leben der lappisch - samischen Tiere vertraut: Füchse, Polarfüchse, Hirsche und andere. Aus ihren Händen können die Touristen die Hirsche füttern und Fotos machen. Besuch des alten Quellsees „Die sieben Quellen der Sami“. Sami-Spiele spielen. Mittagessen (samische Küche): Fischsuppe, Kartoffeln mit Hirsch treffen sich, das in der nahe gelegenen Siedlung Lovozero gebackene Brot und Tee. Rückkehr nach Murmansk. Abendessen.

  1. 04. Murmansk - Petrosawodsk

Murmansk verlassen nach Petrosawodsk. Ankunft in Petrosawodsk. Mittagessen. Freizeit. Abendessen.

  1. 05. Frühstück.

Stadrundfahrt. Transfer zum Hafen. Fahrt mit dem Tragflügelboot zur Insel Kizhi mit Holzkirchen-Ensemble, traditionellen Häusern und Sammlung historischer Gegenstände. Die Holzkirche von Kizhi mit ihren 22 Kuppeln steht auf der UNESCO-Liste der Weltkulturgüter. Mittagessen.

Rückfahrt nach Petrosawodsk. Transfer zum Hotel. Abendessen. Unterbringung im Hotel.

  1. 06. Frühstück.

Besichtigen wir das alte karelische Dorf Kinerma, ein einzigartiges Denkmal der Holzbaukunst. Mittagessen. Tee und karelische Küche mit tradizionellen karelischen Kuchen „Kalitki“. Auf dem Weg zum Sortawala besuchen wir die Marmorschlucht von Ruskeala. Der Ausflug zu Fuß. Die Wanderung - Tour im Sortavala mit dem Besuch des Museums des berühmten russischen Künstler und Holzschnitzer Kronid Gogolev. Am Abend Ankunft in Sortawala. Unterbringung im Hotel. Abendessen.

  1. 07. Frühstück.

Fahrt mit dem Tragflügelboot zur Insel Valaam, der Perle des Ladogasees.  Besichtigung des Zentralhofes, der Erlöser-Verklärungs-Kathedrale.

Mittagessen auf den Inseln. Die weitläufige Klosteranlage auf der Insel Valaam im Ladoga-See mit mehreren Klausen und Kirchen gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des europäischen Nordens. Dieses orthodoxe Mönchskloster hat eine reiche Geschichte. Valaam ist die grösste Insel des Archipels mit schönen Wäldern und Felsen. Rückfahrt nach Sortawala. Abendessen. Abfahrt nach Petrosawodsk. Unterbringung im Hotel.

  1. 08. Frühstück.

Abfahrt nach Kem Belomorsk. Neben Belomorsk besuchen wir die Felszeichnungen am Ufer des Flusses von Vyg. Mittagessen in Belomorsk.

Unterbringung im Hotel in Kem Belomorsk. Abendessen.

  1. 09. Frühstück.

Fahrt mit dem Motorschiff zu den Solowetsker Inseln. Ankunft auf Solowki.

Mittagessen. Fahrt mit dem Motorschiff zu den Solowetsker Inseln. Rundgang durch den zentralen Architekturkomplex des Solowetsker-Klosters mit Besichtigung der Kirchen Uspenskaja und Mariä-Verkündigungs-Kirche, Gottesverwandlungs-Kathedrale, Haushaltsgebäuden des Klosters, Refektorium, Kelarskaja-Kammer, Gefechtstürmen, Ausstellung „Geschichte des Solowezker- Lagers zur besonderen Verwendung“. Abendessen.

  1. 10. Frühstück.

Der Ausflug nach Insel Zajatskij mit dem Boot (3,5 Stunden). Mittagessen. Die Reise nach Berg Sekirnaja. Vom Berg Sekirnaja, dem höchsten Punkt der Insel, genießen Sie fantastische Ausblicke auf das Weiße Meer. Ihre Reiseleitung wird Ihnen über die bewegte Geschichte des Berges mehr berichten. Und die Besichtigung vom Botanischen Garten (3,5 Stunden). Abendessen.

  1. 11. Frühstück. Check-out.

Die Geschichte des Solovetskij-Straflagers (2,5 Stunden). Mittagessen. Transfer zum Hafen. Mit dem Boot zurück nach Kem. Abendessen. Transfer nach Hauptbahnhof. Mit dem Zug nach  St.Petersburg.

Unterbringung in 3* und 4* Hotels. Preis pro Person 165.000 Rubel = 1.850,00 Euro. Preise pro Person bei 10 Teilnehmern 59.500 Rubel = 665,00 Euro. EZ-Zuschlag 12.000 Rubel pro Person = 134,00 Euro.  

Leistungen: Unterbringungen in Hotels (DZ), Führungen, Mahlzeiten, lokale Führer, Transfer, Visaunterstützung.

Extra: Zugtickets St.Petersburg – Petrozawodsk - St.Petersburg. Informationen zur Einreise mit E-Visa unter: https://evisa.kdmid.ru/en-US/Home/Index

ReiseTravel Fakt: Etwa 500 Fahrtkilometer sind es vom Nordkap nach N-9900 Kirkenes zum Grenzort Storskog: Grenzübergang nach Russland. Von hier sind es noch knapp 200 km bis Murmansk. Die Weiterfahrt erfolgt nach St.Petersburg, etwa 1.500 km. Zum Grenzübergang (Russland–Estland) Narva in Estland sind es dann noch etwa 200 km.

Auf der „traditionellen“ Route mit dem Auto zum Nordkap reisen. Die Rücktour, quasi „im Transit“ rund 1.800 km durch Russland.

Neue Wege beschreiten. Interessante Touren erkunden.

Hotel für Reisen mit Pkw – Wohnmobilstellplatz:

Tipp: Nach einem Murmansk Besuch kann die „Russlandtour“ natürlich auch verkürzt werden. Von Murmansk geht es zum Grenzübergang Raja-Jooseppi, eine Fahrt von etwa 250 km auf der Landstraße P11. Dieser Grenzübergang ist täglich von 07:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Von hier geht die Fahrt dann weiter beispielsweise in Richtung Helsinki.

Reiseveranstalter: Tsar Voyages St. Petersburg organisiert Reisen quer durch Russland. (Nicht nur von Murmansk bis St. Petersburg)

TSAR VOYAGES Sankt-Petersburg, Russland – Nevsky Prospekt 21. Tel: +7 812 648 00 35 (ext. 263) www.tsarvoyages.com

Boris STARTSEV - Борис СТАРЦЕВ - Kundenberater -Менеджер по работе с клиентами spricht perfekt deutsch. E-mail: boris.startsev@tsarvoyages.com

Gute Reise: Willkommen in Russland. Добро пожаловать в Россию - Dobro pozhalovat' v Rossiyu

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher

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