St.Petersburg

Die Weißen Nächte beginnen Anfang Juni und dauern bis Mitte Juli: Aufgrund der Lage dämmert es hier fünf Stunden lang, ohne das es richtig dunkel wird!

Stadt an der Newa: Peter der Große gründete die Stadt und noch heute ist die Metropole in Richtung nach Europa ausgerichtet. Es ist das „Venedig des Nordens“, mit 530 Bücken. Die einstige Zarenhauptstadt, später Petrograd danach Leningrad ist heute St. Petersburg.

Peter der Große

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Der eherne Reiter wurde zu Ehren Peter des Großen, 1768 von Katharina II., erbaut. Das Denkmal sollte den aufgeklärten Absolutismus in Gestalt des Monarchen, der das Land auf den Weg des Fortschritts geführt hatte, zum Ausdruck bringen.

Ein super Foto Motiv. Touristen aus aller Welt pilgern zum Denkmal. Hier klicken die Kameras, Selfies werden versendet!

Pompöse Bauten, nicht nur am 4,5 Kilometer langen Newski Prospekt, stimmen auf den Besuch ein. „Unsere Prachtmeile ist gesäumt von zahlreichen Stadtpalais. Jede Menge Nobelboutiquen und facettereiche Cafés locken die Besucher“, informiert Guide Olga beim Stadtbummel.

Der Bummel ist allerdings eine Fahrt, im modernen Bus, denn die Wege sind lang, alles ist sehr weitläufig. Überall ist der Glanz der Zarenzeit lebendig, aber auch Zeichen vom II. Weltkrieg sind zu Sehen und Zuckerbäckerbauten aus der Zeit von Stalin.

Zauberwort Eremitage:

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Warteschlangen: In der Regentschaft von Elisabeth I., der Tochter Peter des Großen, bis 1917 war der Winterpalast die Residenz der russischen Zaren. Nach der Oktoberevolution wurde darin die Eremitage, eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, eröffnet.

Tagelang sollte und könnte man diese Museen besuchen, uns bleiben nur zwei Stunden. Impressionen einer Ausstellung:

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Tag des Sieges: Die Alexandersäule ist 47,5 Meter hoch und wurde 1812 aufgestellt.

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„Nach Berlin“ lautet die Aufschrift auf dem T34 Panzer, zum Tag des „Sieges über Hitler Deutschland“. Schatten der Vergangenheit:
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(„Bürger! Bei Luftwaffenbeschuss ist diese Strassenseite am gefährlichsten!“)

Die Isaaks Kathedrale ist die größte Kirche Russlands und eine der prunkvollsten der Welt. Der Bau dauerte 40 Jahre, es mussten 25.000 Baumstämme in den morastigen Boden gerammt werden. Von der oberen Aussichtsplattform bietet sich ein schöner Panoramablick, am Tage aber auch am Abend.

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Das Gebäude „Deutsche Gesandtschaft“ (links) wurde zwischen 1911 und 1913 errichtet. Das gegenüberliegende Hotel „Astoria“ ist eines der schönsten in der Newa Metropole. Die Deutsche Wehrmacht beabsichtigte, nach den Sieg über die Sowjetunion, im Bankettsaal den Sieg zu feiern.

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Seit 1956 liegt der Panzerkreuzer Aurora an der Fachschule Peter der Große vor Anker. Das Museumsschiff gilt als Symbol der Oktoberevolution.

Noch immer wacht der „Große“ Lenin am „Palast der Sowjets“ über die Bürger der Stadt. Im gigantischen Bauwerk waren 700 Personen, Kader der Partei, beschäftigt.

Eine Fahrt mit der Metro „Stalins Kathedrale“ ist ein Erlebnis. Bis zu 100 Meter in die Tiefe führen die Rolltreppen. Die Metro ist nicht nur ein Transportsystem, hier sollte der „Wohlstand für die armen Leute“ in Form von viel Prunk zum Ausdruck kommen. 

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Die Auferstehungskirche gilt als das Symbol der Newastadt. Szenetreff auf der Strasse!

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Inmitten der Mauern der Peter und Paul Festung leuchte das stilvolle Gelb der 1712 bis 1733 erbauten Peter und Paul Kathedrale, ebenso intensiv wie die 122 Meter hohe Spitze des Glockenturms. Die als Fort bekannte Festung auf der Haseninsel wurde nach der Stadtgründung 1703 errichtet. Betrachtenswert ist das Petrowki Tor.

Erlebnis Petershof

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Die Parkanlage Schloss Petershof am Finnischen Meerbusen ist sehenswert und wirkt sehr nachhaltig. Der Dichter Alexander Puschkin schwärmte: „Diese Anlage ist das Paradies auf Erden!“ Rund 30 km außerhalb gelegen.

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Safety First – Wie überall auf der Welt – Vor Dieben wird gewarnt!

Kurios: Maket Rossia. Alle Städte und Gebiete Russlands sind auf einen Model abgebildet. Beim Besuch gibt es keinen Anfang und kein Ende. Der Besucher kann immer wieder erneut seinen Rundgang starten: Market Rossia

Market Rossia Modelfläche 800 Quadrarmeter. St. Petersburg, Zwetochnaja 16, www.grandmaket.ru 

Museum Russischer Wodka St. Petersburg by ReiseTravel.eu

Eine super kulinarische Adresse! Auf dem Geschmack gekommen?

Museum Russischer Wodka St. Petersburg by ReiseTravel.eu

Jana Gumjonnaja ist Managerin im „Museum Russischer Wodka“ mit angeschlossenem Restaurant. Jana ist eine Fachfrau, für Hochprozentiges.

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Das Museum des russischen Wodkas liegt im Zentrum und erzählt die Geschichte des russischen Nationalgetränks vom 15. Jahrhundert bis zum heutigen Tage. Die Besucher erfahren wo und wann Wodka hergestellt wurde. Vor allem, wie er getrunken wird, welchen Einfluss das hochprozentige „Wässerchen“ auf die russische Wirtschaft hatte. Während einer geführten Tour erfährt der Besucher Details über die russischen Bräuche, Traditionen und die mit dem Wodka verbundenen Rituale. Unter dem Motto „Probieren geht über Studieren“ offeriert das Museum Degustationen. Serviert wird der Wodka auf die typisch russische Art mit ein paar Häppchen Sakuski. So wird der Museumsbesuch zu einem „berauschenden“ Erlebnis. Dann geht es zum „Essen“ in das Restaurant. Zum Wohle. На благо! www.stroganoffgroup.ru

ReiseTravel Fact: St. Petersburg bietet zahlreiche Glanzpunkte. Im Vordergrund stehen natürlich die zahlreichen Museen. Besucht werden sollte der Ort Puschkin, hier befindet sich auch das neu gestaltete Bersteinzimmer und erstrahlt im vollen Glanz.

ReiseTravel Service

Hotels und Restaurants aller Couleur und für jeden Geldbeutel bieten facettenreiche Offerten. Das „Hotel Domina Prestige“ www.dominarussia.com wäre eine gute Adresse:

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Ab Deutschland bestehen gute direkte Flugverbindungen, beispielsweise ab Berlin.

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Bummel, Essen, Shopping: Warten auf den Abflug!

Pauschalreisen: Zahlreiche Reiseveranstalter haben „St. Petersburg Programme“ im Angebot. Beispielsweise der Reiseveranstalter Eberhardt Travel GmbH. www.eberhardt-travel.de

Natürlich sind auch Privatreisen möglich. Da zur Einreise Visa benötigt wird, kann das das doch recht teuer werden. Ein Blitz Visa, ausgestellt innerhalb von 2 Werktagen, kostet etwa 200 Euro, pro Person, für ein paar Tage Aufenthalt. Hinzu kommen jede Menge erforderliche „Formalitäten“ in Form von Unterlagen.

Bezahlt wird in Russland mit der Währung Rubel. Ein Umtausch ist am Airport oder in Wechselstellen möglich. Natürlich werden auch Kreditkarten akzeptiert. Umgangssprache ist englisch.

Famtour Organisationsbüro: Manager from the Organizing Committee Ms. Leysan Shakurova famtour2018@u24.services

ReiseTravel Buchtipp zur Einstimmung auf die Reise: Architekturführer Sankt Petersburg

Viele schmückende Beinamen trägt Sankt Petersburg: „Europäischste Stadt Russlands“, „Venedig des Nordens“ oder „nördliches Palmyra“.

Stadt am Finnischen Meerbusen: 1703 von Zar Peter I. als russischer Zugang zur Ostsee gegründet und quasi auf dem Reißbrett entstanden, bezaubert die „abstrakteste und ausgedachteste Stadt auf der ganzen Erdkugel“, so Fjodor Dostojewski, mit ihren gigantischen barocken und klassizistischen Ensembles, unzähligen Jugendstilbauten sowie großzügigen Plätzen und Alleen in einem nahezu unversehrten historischen Stadtzentrum. Neue, aufsehenerregende Großprojekte setzen heute die Petersburger Tradition fort, internationale Baukünstler in die Stadt zu holen. 70 Prozent der Petersburger leben jedoch in den Außenbezirken, wo in den Sechziger­ bis Neunzigerjahren gebaute, in riesige Parks eingebettete Wohnanlagen dominieren.

Architekturführer Sankt Petersburg von Heike Maria Johenning, DOM publishers, 388 Seiten, über 500 Abbildungen, ISBN 978-3-86922-162-5, www.dom-publishers.com

Das Buch kostet im Buchhandel 38 Euro.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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