Altlandsberg

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg zeichnet monatlich ein „Denkmal des Monats“ aus

Hauptstadtregion: Inmitten einer ursprünglichen Natur, und doch nur 24 km vom Zentrum Berlins entfernt, liegt Altlandsberg. „Der voll erhalten gebliebene Stadtkern des Ackerbürgerstädtchens ist von sanierten Bürgerhäusern und Gehöften aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt“, betont Bürgermeister Arno Jaeschke zur Auszeichnung: Denkmal des Monats.

Alte Häuser, Gassen und Plätze erstrahlen in frischem Glanz. Beeindruckende Kirchen, Schlösser, Türme, idyllische Gärten, Fachwerk und Kopfsteinpflaster – die historischen Stadtkerne laden ein zur Reise in die Vergangenheit. Das besondere Ambiente regt zugleich an, das Hier und Jetzt zu genießen. Vielseitige Aktivitäten erfüllen die alten Mauern mit Leben. Insgesamt 31 Städte mit Historischen Stadtkernen gibt es im Land Brandenburg.

Im Kern einzigartig: D-15345 Altlandsberg Land Brandenburg

Altlandsberg Denkmal des Monats Armenhaus

Altlandsberg. Denkmal des Monats. Restaurant Armenhaus.

Um 1839 erbaut, diente das idyllisch gelegene Gebäude am Strausberger Torturm als Unterkunft für Not leidende Tagelöhner, Witwen und ledige Mütter. Für dessen Bau wurde ein Stück der alten Stadtmauer abgetragen. Die groben Feldsteine dienen als Fassadenteile für das Armenhaus. 1856 mussten für zwei Gewölbe mit großen Toren, die der örtlichen Feuerwehr bis 1965 als Spritzenhaus dienten, wiederum Teile der Stadtmauer herhalten. Die obere Wohnung war bis 1985 vermietet. Dann kam der Verfall zur Ruine. Ein Schandfleck eingangs der Altstadt. Am 1. Juli 1995 war das Kleinod nach fünfjähriger Sanierung denkmalgerecht aufpoliert. Es war das 1. Gebäude welches in Altlandsberg saniert und mit 50 % Fördermitteln gefördert wurde.

Das "neue" Restaurant „Armenhaus“ mit bodenständiger, deftiger Küche lädt Touristen, Stammgäste sowie Einheimische zum Essen oder zu Familienfeiern. Die hausgemachte Sülze aus Schweinshaxen nach Uromas Rezept ist sehr delikat.

Altstadt genießen: Grit Burkhardt. Sanierungsbeauftragte www.sanierung-altlandsberg.de informiert über Kulturgut Alte Stadt.

Grit Burkhardt Sanierungsbeauftragte Altlandsberg

„Gut erhalten ist die umgebende Stadtmauer mit Tortürmen aus dem 13. Jahrhundert. Die Wall- und Grabenanlagen werden heute als Park genutzt. Vor dem als Storchenturm bekannten Strausberger Tor liegt das Scheunenviertel. Vierzig der alten Backsteinscheunen sind teilweise erhalten geblieben. Besonders sehenswert sind außerdem die Stadtkirche St. Marien, das denkmalgeschützte Rathaus aus dem frühen 20. Jahrhundert, das monumentale Amtsgericht sowie die Schlosskirche und das neu gestaltete Gutshaus auf dem Gelände des ehemaligen Altlandsberger Schlosses“.

Altstädte bewahren, pflegen, behutsam erneuern – das sind die Ziele der Arbeitsgemeinschaft „Historische Stadtkerne im Land Brandenburg“. Vor 30 Jahren am 22. Mai 1992 gründet. Seitdem fühlen sich die nunmehr 31 Städte im Land Brandenburg der behutsamen Erneuerung und Belebung ihrer Altstädte verpflichtet .

Altlandsberg war einst eine slawische Siedlung namens Jabel. Hier entstand das „alte“ Landsberg um 1200. Ein befestigter Siedlungsstützpunkt, in geschützter Lage zwischen Auenwäldern und Sümpfen. Die Stadt wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet und mit allen markgräflichen Privilegien, einer selbstständigen Stadt, ausgestattet. In der fast 800-jährigen Geschichte erlebte sie neben kriegerischen Ereignissen, wirtschaftlichen Notständen, Feuersbrünsten und Epidemien auch bessere Zeiten – so im Mittelalter unter askanischer Herrschaft, zur Reformationszeit, bei der Entstehung Preußens um 1700 sowie gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Historische Bausubstanz wird erhalten und mit passender Nutzung gefüllt.

Kleine Feier (Coronabedingt) großes Ereignis: Bürgermeister Arno Jaeschke begrüßte aktive Mitstreiter: Die Inhaberin Armenhaus Angelika Feiert. Den „Nachtwächter“ und Stadtführer Ulrich Handke. Schäfermeister Knut Kucznik. Schornsteinfegemeister Jörg Krüger sowie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg. http://feuerwehr.altlandsberg.de

„Auf der einst außer städtischen Nutzfläche zwischen der Fließbrücke an der Berliner Mühle und dem Berliner Tor entstand 1817 mit der Inbetriebnahme des städtischen Friedhofs die Vorstadt. Hier befanden sich alle Einrichtungen, die eine moderne Kleinstadt Anfang des 20. Jahrhunderts prägten“, betonte die Sanierungsbeauftragte. Dazu zählten die Bahnstation, Post, Hotel, Krankenhaus, Amtsgericht, Sparkasse, Elektrizitätswerk und eine Zeitungsdruckerei.

Altlandsberg. Denkmal des Monats. Armenhaus:

Im Einklang mit der gesamtstädtischen Entwicklung werden die historischen Stadtkerne so als dauerhafter Bestandteil städtischen Lebens gesichert. Die Arbeitsgemeinschaft ermöglicht den 31 Mitgliedsstädten dabei seit 1992 die partnerschaftliche Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch.

Altlandsberg, die kleine Stadt in Brandenburg, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und liegt am östlichen Stadtrand von Berlin.

ReiseTravel Service

Die Anreise erfolgt mit Bus & Bahn: Mit der S-Bahn aus Berlin (S5) bis Hoppegarten, weiter mit Bus 944. Mit der U-Bahn (U5) ab Berlin Hauptbahnhof bis Hönow, weiter mit Bus 935.

Stadt Altlandsberg. Berliner Allee 6, D-15345 Altlandsberg. www.altlandsberg.de

Restaurant Armenhaus. Am Strausberger Tor 2, D-15345 Altlandsberg. http://armenhaus-altlandsberg.de

Grit Burkhardt. Sanierungsbeauftragte. Am Strausberger Tor 2, D-15345 Altlandsberg. 033438-61173. info@sanierung-altlandsberg.de

Stadtinformation. Schlossgut Altlandsberg, Krummenseestraße 3, D-15345 Altlandsberg, www.schlossgut-altlandsberg.de
Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung GmbH. Voltaireweg 4, D-14469 Potsdam. info@ag-historische-stadtkerne.de - www.ag-historische-stadtkerne.de - Facebook facebook.com/His-
torischeStadtkerne  - Twitter twitter.com/AGStadtkerne - Instagram www.instagram.com/historischestadtkerne_bb/

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher.

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