Plauen

Eine Reise durch das Vogtland lohnt sich: Die Region bietet viel Geschichte, Kultur, traditionelles Handwerk und Natur.

Das Vogtland: Immer eine Reise wert. Das Vogtland ist ein ehemaliges Reichsterritorium, das der damalige Kaiser Friedrich I. Barbarossa im 12. Jahrhundert zwischen Altenburg, Eger und Nürnberg gründete. Zur Verwaltung dieses Gebiets setzte er verschiedene Reichsministeriale ein. Ein Beispiel waren die Herren von Weida, die als Vögte fungierten. Sie wiederum förderten bäuerliche Kolonisation im Territorium.

Die Teilungen der Vogtslinien führten zum Verkauf oder zur Verpfändung, teilweise an die böhmische Krone, noch mehr jedoch an die Wettiner. Dadurch war das Vogtland keine feststehende Größe, sondern in ständiger Bewegung.

In historischen Grenzen erstreckt es sich über Teile Sachsen, Thüringens, Bayerns und Böhmens. In Sachsen wird die territoriale Tradition durch den Vogtlandkreis fortgeführt. Bis heute erinnern im Vogtland zahlreiche Schlösser und Burgen an die einstigen Herrscher.

Die Region besitzt eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und freizeitangeboten, die eine Reise wert sind.

Zu den sehenswertesten Adelssitzen zählen die Burg Mylau, die Burgruine Elsterberg und das Schloss Voigtsberg, das ehemaliger Herrschaftssitz der Vögte von Straßberg war.

Das Vogtland ist jedoch auch Brückenland, verfügt über ein ausgedehntes Wanderwegenetz, bietet Sport- und Freizeitmöglichkeiten in allen Jahreszeiten, hat eine reiche Tradition im Musikinstrumentenbau sowie in Kultur und Kunst und zwei Kurbäder.

Die Göltzschtalbrücke ist ein Muss

Die Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt und eines der eindrucksvollsten Bauwerke Deutschlands. Sie wurde gebaut, um das Tal der Göltzsch zu überwinden, sodass die ehemalige Eisenbahnstrecke von Nürnberg nach Leipzig gebaut werden konnte. Der Bau dieser Brücke dauerte von 1846 bis 1851. Die Ziegelbrücke ist 78 Meter hoch und mehr als einen halben Kilometer lang. Sie besteht aus über 26 Millionen Ziegelsteinen. An ihrem Fuße findet jeweils am Pfingstsamstag mit Classic Rocks eine hochkarätige Konzertveranstaltung statt.

Das Schloss in Netzschkau

Die spätgotische Pracht des Schloss Netzschkau lässt den Baustil der ersten sächsischen Wohnschlösser lebendig werden. Das 1492 erbaute Wohnschloss ist eines der kunsthistorisch wertvollen Gebäude im Vogtland. Es begeistert Architekturfreunde, Historiker und Besucher gleichermaßen. Die Innenräume wurden im 17. Jahrhundert umfangreich umgebaut, als Carol von Bose das Schloss übernahm und mit seiner gerade gegründeten Familie Einzug hielt. Wer das Schloss besucht, wird spannende Einblicke in die Architektur von 15. bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Zudem gibt es einen Park im Englischen Stil, der zum Verweilen und zu einem Spaziergang einlädt.

Unterkünfte im Vogtland

Spaziergänge und Verweilen, Entspannen und Relaxen. Das Vogtland bietet den Menschen viel Geschichte, Natur und aktive Erholung. Unterkünfte gib es zahlreiche. Von kleinen Ferienhäusern und Wohnungen bis hin zu schicken Hotels oder Gasthöfen mit Übernachtungsmöglichkeiten ist alles geboten. Wer sich nach dem Besuchen von Sehenswürdigkeiten erholen will, kann es sich im Zimmer gemütlich machen und bei Pay n Play Casinos ohne Anmeldung zocken. Diese Online Casinos verfügen über die spannendsten und hochwertigsten Casinogames und Online Slots der Branche. Und sie lassen sich in einem Online Casino ganz ohne Echtgeld zum Spaß zocken. Nicht einmal eine Anmeldung oder Registrierung ist bei den Pay n Play Casinos vonnöten. Sie eignen sich ideal, um sich abends zu entspannen und sich für den nächsten Tag im Vogtland zu stärken.

Die Burg Schönfels Lichtentanne Landkreis Zwickau

Die Burg Schönfels ist eine weitere eindrucksvolle Burg in Sachsen. Sie bietet einen interessanten Einblick in die mittelalterliche Wehranlage. Zu der Burg gehört ein Museum, dass 1975 eröffnet wurde und fester Bestandteil der Kulturlandschaft ist. Die Anlage besteht aus einem Graben und einem Wall, einer Vorburg, einer Unterburg sowie einer Hauptburg mit Bergfried. Sie ist sehr gut erhalten und gibt viel Geschichtliches preis. Der Rundgang führt durch historische Räume wie eine Kapelle, eine spätgotische Bohlenstube mit Kielbogentür, den Bergfried und andere Teile. Toll ist, dass dort auch regelmäßig Konzerte, ein Handwerker- und Töpfermarkt und andere Angebote stattfinden. Auf Bestellung kann man an einem zünftigen Ritteressen teilnehmen.

Die Osterburg Weida - Thüringen

Die Osterburg Weida ist eine mächtige, mittelalterliche Burg. Sie wird von Historikern als bedeutendster Zeitzeuge angesehen. Sie war die Stammburg der Vögte von Weida. Der Ort gilt als Wiege des Vogtlandes. Die Osterburg thront stolz auf einem Bergsporn zwischen den Flüsschen Auma und Weida. Vom 54 Meter hohen Bergfried aus haben Besucher einen wunderschönen Blick auf die Umgebung. Die Burg oder deren Vorgängerbau ist bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts nachgewiesen. Der Bau soll rund 30 Jahre gedauert haben. Besucher können sich im Museum der Osterburg genauer über die Burg- und Regionalgeschichte informieren. Empfehlenswert ist auch die dazugehörige Gastwirtschaft. Ein Highlight für Kinder sind die "Ritter der Osterburg", die bei Schaukämpfen ihr Können zur Schau stellen.

Naturerlebnisse im Vogtland

Wer die Natur und Landschaft im Vogtland näher kennenlernen möchte, hat unzählige Möglichkeiten. Unter anderem gibt es den Vogtland-Panorama-Weg mit Qualitätssiegel und viele weitere Wanderwege, die durch Täler und über Höhen sowie durchs Grüne führen. Besucher lieben diese Panoramawege, die auf schmalen Pfaden durch dichten Forst führen und an Wildwiesen voller duftender Bergkräuter vorbeiziehen. Nicht nur Spaziergänger und Wanderer kommen auf ihre Kosten. Auch Fahrradfahrer und Mountainbiker werden abwechslungsreiche Routen durch die Natur vorfinden. Wer schwache Waden hat, kann sich fast überall im Vogtland ein E-Bike leihen.

Im Sommer gibt es zudem genügend Abkühlungsmöglichkeiten, denn das Vogtland hat mehrere Seen und Talsperren. Im Winter liegt außerdem im oberen Vogtland genug Schnee, sodass Loipenfans und Snowboarder auf ihre Kosten kommen.

Kultur und Musik

Das Vogtland ist das Land der Musikinstrumentenbauer, und das schon seit 350 Jahren. Besucher der Geigenbauwerkstätten oder bei Blasinstrumentenbauern können die Musik förmlich spüren. Noch immer arbeiten dort erfahrene Handwerker, die nach jahrhunderteralter Tradition Musikinstrumente bauen. Mittlerweile sind junge, aufstrebende Unternehmen dazugekommen.  Die Instrumentenbauer stehen den fragenden Besuchern gerne Rede und Antwort. Diese besondere Erfahrung aus nächster Nähe gibt es nur noch an wenigen Orten.

Neben dem Musikinstrumentenbau können Besucher auch gleich noch klassischer Musik lauschen, denn die Region verfügt über mehrere Orchester. Hier lassen sich hochwertige, klassische Konzerte und Festspiele erleben. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen die Chursächsischen Mozartwochen, Rock Classics an der Göltzschtalbrücke sowie der Internationale Akkordeonwettbewerb.

Das Vogtlandtheater in Plauen sowie das König Albert Theater in Bad Elster laden zu Theateraufführungen und anderen Veranstaltungen ein. Der Greizer Theaterherbst und das JazzWerk sind genauso zu empfehlen wie das Neuberinhaus in Reichenbach oder viele kleinere Szene-Events, von Heavy Metal über Artrock bis Street Happenings und einem Indie-Musikfestival.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Petra Steps.

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