Quito

Vier Welten in einer, die Galapagos Inseln

Ecuador, bekannt für seine erstaunliche Vielfalt und den „Vier Welten in einer", liegt im Nordwesten Südamerikas entlang des Äquators: Das Land besitzt 33 natürliche, staatlich geschützte Reservate und großflächige tropische Wälder, in welchen rund 1.640 Vogelarten, 4.500 Schmetterlings- und Orchideenarten, 345 Reptilien- und 358 Amphibienarten sowie 258 Säugetierarten leben. Der Sangay Nationalpark, der Galapagos Nationalpark und das Galapagos-Reservat wurden zudem zu UNESCO Welterbestätten erklärt.

Die Galapagos Inseln, die für ihre unberührten weißen Strände und die außergewöhnliche Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt weltweit bekannt sind, werden als UNESCO Welterbestätte gefeiert. Die Inselgruppe befindet sich knapp 1.000 km von der ecuadorianischen Küste entfernt und besteht aus 13 Hauptinseln sowie Dutzenden von kleinen Inselchen und Vulkaninseln. Besucher der Inseln können hautnah auf Blaufüßige-, Rotfüßige- und Maskentölpel, Flamingos, Pinguine, Finken, Fregattvögel, Albatrosse und Pelikane treffen. Des Weiteren können in der Charles Darwin Forschungsstation auf der Insel Santa Cruz gigantische Galapagos-Schildkröten begutachtet werden.

Die Pazifikküste, mit kilometerlangen weißen Sandstränden, idyllischen Fischerdörfern und natürlichen, geschützten Gebieten, wird für ihre Vielfalt an Erlebnisangeboten sehr geschätzt. Diese umfassen unter anderem Walbeobachtungen, Wandertouren durch die weltweit höchsten Mangrovensümpfe und eine Unzahl an Wassersportaktivitäten. Die Provinz Esmeraldas im Norden bietet ebenfalls viele Attraktionen, köstliche Speisen und traditionelles Handwerk. Entlang der ganzen Pazifikküste findet man archäologische Stätten auf der „Stachelauster-Route", die auf vorkolumbianischen Zivilisationen beruhen. Die Stachelauster diente einst als Zahlungsmittel und wird heute für Kunsthandwerk genutzt.

Guayaquil, der Haupthafen des Landes, ist eine moderne Stadt, die als ein „Stadterneuerungsmodell in Lateinamerika" angesehen werden kann. Die Küstenstadt Manta ist der zweitwichtigste Hafen Ecuadors, der durch Ausbauarbeiten bald zum wichtigsten Hafen in ganz Südamerika lancieren wird.

Die Gebirgskette der Anden durchläuft das Zentrum Ecuadors von Norden nach Süden. Die Anden bieten einen faszinierenden Mix aus farbenprächtigen Städten und majestätischen natürlichen Landschaften. Naturattraktionen wie die Straße der Vulkane und die Mischung aus lateinamerikanischer Modernität, vermischt mit kulturellen Festlichkeiten und Märkten, inspirieren Reisende aus der ganzen Welt. Besucher können den großartigen Gipfel des Cotopaxi (einem der höchsten aktiven Vulkane der Welt) erleben und danach in das florierende Nachtleben der umtriebigen Städte eintauchen. Diese bieten eine einzigartige Atmosphäre mit einer Vielzahl komfortabler Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Quito, Ecuadors faszinierende Hauptstadt, liegt 2850 m über dem Meeresspiegel und nur 22 km südlich des Äquators. Die Stadt wird von einer einzigartigen Bergkulisse umrahmt und gilt als älteste der heutigen Hauptstädte Südamerikas. 1978 wurde die gut erhaltene Altstadt zum UNECSO Weltkulturerbe erklärt. Durch die zentrale Lage und die guten Verkehrsanbindungen ist Quito ein ausgezeichneter Startpunkt für einige interessante Tagestrips durch die Region.

Riobamba ist eine Stadt, die mit ihren Volksfesten, bunten Häusern und historischen Gebäuden begeistert. Die Stadt dient auch als Ausgangspunkt für die Erkundung des Chimborazo, welcher vom Zentrum der Erde aus gemessen, der höchste Vulkan der Welt ist. Guaranda, die Hauptstadt der Provinz Bolivar, ist als die „Stadt der sieben Hügel" bekannt. Berühmt für seinen bunten Karneval, der mit farbenprächtigen Kostümen, Musik, Tanz, Paraden und authentischer ecuadorianischer Küche gefeiert wird, ist die Stadt bei ausländischen Touristen wie Ecuadorianern gleichermaßen beliebt. Im südlichen Teil der Provinze Canar erzählen die Ruinen von Ingapirca die Geschichte des archäologischen Erbes des Inka-Reiches in Ecuador.

Cuenca befindet sich in der Provinz Azuay und wurde ebenfalls aufgrund seiner schönen kolonialistischen Architektur als UNESCO Welterbestätte anerkannt. Cuencas Küche wird für ihre exquisite Zubereitung von „Mote" (weiches Getreide) und Schwein, einer ecuadorianischen Lieblingsspeise, gelobt. Das Städtchen Vilcabamba im Süden des Landes wird wegen der überdurchschnittlichen Lebenserwartung seiner Bewohner auch „Tal der Hundertjährigen" genannt. Trotz seiner entspannten Atmosphäre hat das Städtchen eine Vielzahl von Aktivitäten für Touristen zu bieten. Es bietet sich z. B. als Ausgangspunkt für die Erkundung des Podocarpus Nationalpark an.

Der ecuadorianische Amazonas liegt 450 Meter über dem Meeresspiegel und kann eine immense biologische Vielfalt aufweisen. Er repräsentiert nur zwei Prozent des gesamten Amazons-Beckens, beinhaltet jedoch viele verschiedene Ökosysteme und ist die Heimat von mehr als 300 Säugetieren, 400 Amphibien-, 700 Fisch- und mehr als 500 Vogelarten. Die Regierung arbeitet eng mit den lokalen Gemeinden zusammen und gibt Besuchern so die Möglichkeit, vieles über die einheimischen Zivilisationen zu lernen und ihre Traditionen und Rituale aus erster Hand kennenzulernen. Dabei steht auch ein Besuch bei einem traditionellen Schamanen auf dem Programm. In nur 30 Flugminuten oder einer Busfahrt von nur wenigen Stunden ist der ecuadorianische Amazonas von den Anden aus erreichbar und ermöglicht es den Besuchern so, beide faszinierende Welten zu erleben. www.ecuador.travel

Botschaft von Ecuador in Deutschland, Joachimstaler Str. 12, D-10719 Berlin, Tel.: 0049 (0) 30-800 96 95, info@ecuadorembassy.de - http://www.ecuadorembassy.de 

Von Julia Wüst, AVIAREPS Tourism GmbH.

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