Bodensdorf

Taucher und Gipfelstürmer auf Reise mit Genuss

Es ist aber auch ein Dilemma: Soll es dieses Jahr in die Berge oder ans Wasser gehen? Paragliding und Bergwandern oder Badespaß und Segeltouren? Wer beschließt, an den Ossiacher See zu fahren, muss sich nicht entscheiden.

Still schaukelt die Gondel weiter und weiter nach oben, während der See immer kleiner wird und schließlich als Miniatur zwischen Daumen und Zeigefinger passt. Oben angekommen könnte das Panorama beeindruckender kaum sein. Die majestätischen Berge ringsum säumen den scheinbar winzigen See ein, Tannen und Wiesen werden zu Flecken von unterschiedlichen Grüntönen, und plötzlich stellt sich unweigerlich das erhabene Gefühl des erfolgreichen Gipfelstürmers ein. Man muss die Gerlitzen nicht eigenen Fußes erklommen haben, um sich an dem fantastischen Ausblick über den Ossiacher See und die ihn umgebende herrliche Kärntener Natur zu erfreuen. Auch eine Fahrt mit der Seilbahn endet hier in luftigen Höhen und mit der Erkenntnis, dass Urlaub tatsächlich die schönste Zeit des Jahres ist.

Vor wessen Auge jetzt die Vorstellung entsteht, auf einer riesigen Rutsche ins Tal zu sausen und mit einem großen Platscher in den See einzutauchen, der sollte sich bald wieder auf den Weg nach unten machen, denn tatsächlich ist die Talstation der Seilbahn nicht weit vom Seeufer entfernt, und das Wasser des Ossiacher Sees ist klar und frisch und hat beinahe Trinkwasserqualität. So ist es auch kein Zufall, dass sich hier neben der Spezies Mensch auch unzählige Fisch- und sogar Krebsarten wohlfühlen. Die Region rund um Villach und Ossiach gehört zwar mit über 2000 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnenverwöhntesten Flecken Österreichs, doch auch an kühleren Tagen und außerhalb der sommerlichen Monate gibt es rund um den Ossiacher See einiges zu entdecken und zu erleben. Wie lautet noch gleich eine nicht gerade althergebrachte, deshalb aber nicht weniger treffende Redensart? „Wenn ich einen See seh‘, brauche ich kein Meer mehr.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Wassersportler jeglicher Art finden hier optimale Bedingungen vor, ob auf dem Surfbrett, dem Wakeboard, den Wasserskiern oder dem Segelboot. Die als Landschafts- und Naturschutzgebiete ausgewiesenen Ufer laden außerdem zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Mit etwas Glück kann man durchaus auch einmal einen Eisvogel oder einen Pirol entdecken. Wenige Gehminuten vom Seeufer entfernt stürzen die Finsterbach-Fälle von einer Felswand hinab und wirbeln einen feinen Sprühregen auf, um ihre Besucher zu erfrischen. Wer den See lieber zu Wasser erkunden möchte, kann mit dem Ruderboot verschiedene Uferabschnitte ansteuern oder sich einfach in der Mitte des Sees treiben lassen und die einzigartige alpine Kulisse genießen. Wenn leichte Wogen ans Boot schlagen und außer einigen Vogelrufen und einem leisen Glucksen absolute Stille herrscht, könnte es romantischer kaum sein. Das Herz höher schlagen lässt auch der Menschheit alter Traum vom Fliegen. Wer sich traut, kann auch ohne jegliche Vorkenntnisse einen Paragliding-Tandemflug wagen. Gemeinsam mit einem Profi wird von der Gerlitze aus gestartet. Kneifen gilt nicht, und das Fliegen hat in jedem Fall Suchtpotenzial. Bei guter Thermik kann es einen weit hinauftragen, und wer kann schon von sich behaupten, selbst auf den Gipfel noch von oben hinabgeschaut zu haben? Dieser Anblick ist nicht nur im Sommer ein echtes Highlight, nur als winzige Punkte sind die Skifahrer und Snowboarder noch zu erkennen, die im Winter die Pisten hinabrasen.
Wer genau hinschaut, kann vielleicht auch die Burgruine Landskron entdecken, unterhalb derer sich ein weitläufiges Freigelände erstreckt, der sogenannte „Affenberg“. Hier leben tatsächlich Affen, und zwar kleine Japanmakaken. Besonders lustig geht es zu, wenn sie an heißen Tagen in einem der zwei Teiche auf dem Gelände baden. Da bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken – und kein Affe.
Nach einem Tag, der randvoll war mit spannenden und entspannenden Erlebnissen, knurrt der Magen meist in ungeahnter Lautstärke. Natürlich kann man auch rund um den Ossiacher See in einem beliebigen Gasthof einkehren, aber wenn es etwas Besonderes sein soll, ist das „Ferien Idyll Landgut Lindenhof“ die beste Adresse. Eingerahmt von einem majestätischen Bergpanorama liegt das Wellness- und Wohlfühlhotel, das trotz modernen Komforts seine urige Kärntener Seele bewahrt hat. Unvermittelt gerät man ins Schnuppern, sobald man sich dem Hof nähert, denn aus der Küche dringen jahrein, jahraus Düfte, die Erinnerungen an Alpenwanderungen und zünftige Mahlzeiten wach werden lassen. Das Fleisch, das im urig-gemütlichen Gastraum des Restaurants „Kulinarik Stadl“ serviert wird, stammt aus hauseigener Zucht, ebenso wie der Fisch. Die dem Hotel angeschlossene Käserei bringt außerdem handgemachte Käsespezialitäten auf den Teller. Sind die kleinen Urlauber nach dem Essen noch immer nicht müde, können sie im hauseigenen Streichelzoo noch Hasen und Hühnern „Gute Nacht“ sagen.
Wenn man dann satt und zufrieden in seinem Zimmer ankommt und sich entscheiden muss, ob man den Tag in der eigenen kleinen Dampfsauna, bei einem Glas Prosecco in der Badewanne oder doch lieber gleich im kuscheligen Bett ausklingen lässt, könnte es beinahe in Vergessenheit geraten, dass man zu Gast auf einem echten Bauernhof ist. Aber nur so lange, bis am nächsten Morgen frische Eier auf dem Tisch stehen.

Hoteltipp: Ferien Idyll Landgut Lindenhof, Vier-Sterne-Hotel, Wohnbereiche ab 40 qm mit Wellness-Ausstattung, hauseigene Fleischerei und Käserei, Fischzucht und Lebensmittelproduktion, Strandbad, Streichelzoo.

Ferien Idyll Landgut Lindenhof, Lindenweg 10, A-9551 Bodensdorf, Ossiachersee, Tel: +43-(0)42-43 206 15, lindenhof@ferien-idyll.at - www.ferienidyll-lindenhof.at

Von Natalia Kippert, bfs, www.bfs-presse.de

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