Berlin

Hightech und Höchstleistung für Fahrrad und E-Bike

Neue Fahrräder und Konzepte: In Berlin fand erneut ein „Fahrradfrühling“ statt, der wie immer in den bewährten Händen von Gunnar Fehlau lag, der als Geschäftsführer beim „pressedienst-fahrrad-GmbH“ tätig ist. Alles zum Thema „E-Bike“ wurde vorgestellt, das Spektrum reichte von neuen Trendsettern aus der Fahrradwelt; erprobten und beliebten Klassikern; multifunktionalen Transport E-Bikes; Rennrädern mit 22 Gängen; Speedstern; Zubehör wie Kopf- und Augenschutz sowie Kleidung.

Neben den vielen anwesenden Vertretern aus dem Medienbereich staunte auch die Künstlerin Isabell Horn über das vielseitige und breit gefächerte Angebot. Man kennt Isabell Horn als Moderatorin beim Musiksender MTV und aus fast 450 Folgen der Serie „Gute Zeiten - Schlechte Zeiten“.

Gunnar Fehlau

Gunnar Fehlau betonte: „Man kann das Rad nicht neu erfinden. Sattel, Reifen, Kette und dergleichen sind schon lange da, man kann aber viele Verbesserungen und Neuheiten vorzeigen“. Tagtäglich stellen sich die Freunde des Rades die spannende Frage „Wie bewältigt man per Rad den Alltag?“

So werden immer Gegenargumente aufgesagt wie: Bei Regenwetter macht Radfahren keine Freude; Radfahren ist anstrengend und auch noch: Schwere Einkäufe kann man nicht transportieren mit dem Rad.

Jedes Argument lässt sich schnell widerlegen, so der Radfachmann Fehlau. „Es ist statistisch klar belegbar, nachts regnet es viel häufiger als tagsüber. Nachts sind viel weniger Menschen auf den Straßen aktiv als am Tage. Das E-Bike dient ja in zweifacher Hinsicht dem Nutzer. Man kann in die Pedalen treten, ist man aber leicht erschöpft oder es geht bergauf, kann man den E-Motor zum Einsatz bringen. Somit sind auch Urlaubsziele erreichbar, die bisher nicht im Fokus von Radsportlern standen. Für lange Touren und für Radurlaube hat man sich gerne Skandinavien oder Norddeutschland ausgewählt. Eben deshalb, weil es dort keine Berge gibt. Jetzt kann man mit dem E-Bike auch mal die Alpen als Urlaubsziel auswählen“.

Was den Transport angeht, können Räder mehr, als der Durchschnittsbürger denkt und dem Rad zutraut. Mit wenigen Handgriffen kann man das Rad mit einem geräumigen Einkaufskorb ausstatten. Bei manchen Rädern befindet sich der Korb an der klassischen Stelle, also hinter dem Rücken des Radfahrers. Es gibt auch die Variante, wo der Korb sich vor den Augen des Zweiradlenkers befindet und es gibt die doppelte Variante, 2 Körbe am Rad, einen hinten und einen vorn.

Wer von vornherein sich auf Transporte mit dem Rad einstellt, sei es gewerblich oder privat, greift beim Kauf gleich zu einem Lastenrad. So ist es auch dank leichter Faltboxen möglich, eine Ladefläche von 58 x 42 Zentimetern zwischen Lenker und Vorderrad zu verankern. Ein Kindersitz kann dort auch platziert werden und Gurte schaffen Sicherheit für das mitfahrende Kind, selbst eine Babyschale kann mittels eines Rahmens schnell befestigt werden. Eine Frage stellte ReiseTravel Gunnar Fehlau bezüglich des „Geschlechts der Räder“, was dahingeht, ob der Käufer heute von vornherein ein Damen- oder Herrenrad zum Einsatz bringen möchte.

Der Experte hatte folgende Antwort für unsere Leser parat: „Das ist wie mit den Jeans. 90 Prozent der Hosenkäufer legen sich nicht auf ein bestimmtes Geschlecht fest. Tiefeinstieg Marke Unisex, heißt es in der Branche, nur 10 Prozent wählen das Fahrrad nach Geschlecht aus. Dabei ist zu beobachten, dass die letztere Zahl sich kontinuierlich verkleinert“. www.pd-f.de 

Fahrrad in Berlin: Aller Anfang ist immer etwas schwer, auch mit dem Fahrrad in Berlin zu radeln. ReiseTravel hat es versucht, natürlich etwas ironisch und abseits der Magistralen:

 

 

Mit dem Fahrrad in einer Metropole radeln, ist nicht immer ganz einfach. Bitte schreibt uns Eure Meinung, an Feedback@ReiseTravel.eu - Fahrrad in Berlin. 

ReiseTravel Fact: Das E-Bike hat eine große Zukunft. Wer auf dem Sattel des Rades sitzt und bei Bedarf den E-Motor anwirft, kann an den im Stau stehenden Autos und Bussen lächelnd vorbeiziehen. Sollte es mal Regentropfen geben, kann man sich schnell die Regenkleidung überziehen. Auch in solchen Situationen gilt die alte Weisheit: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung“.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Volker-T. Neef.  

Volker-T. Neef  

Unser Autor berichtet aus der Bundeshauptstadt und ist in Berlin wohnhaft.

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