Berlin

Fahrrad Trends vom Pressedienst Fahrrad Chef Gunnar Fehlau vorgestellt

Wir sind mit dem Radeln da: Ob Radwandern durch die Landschaft, Stadtbesichtigungstouren, Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen: Das Fahrrad ist aus dem öffentlichen Verkehr nicht mehr wegzudenken. Waren es vor einigen Jahren nur wenige Menschen, die ein Fahrrad benutzten, ist Deutschland auf dem besten Weg den Anschluss an die Fahrradnationen Holland oder Dänemark zu finden.

Im Rahmen einer Pressevorführung stellte Gunnar Fehlau, Geschäftsführer von Pressedienst Fahrrad, im Vorfeld der Euro Bike die neuesten Trends für Zweiräder in Berlin vor. Gunnar Fehlau ist Fachjournalist zum Thema Fahrrad und Autor von zahlreichen Fahrrad-Fachbüchern.

Fahrrad Trends vom Pressedienst Fahrrad Chef Gunnar Fehlau vorgestellt

Gunnar Fehlau und Oskar in Berlin

„Wir lieben den Sommer“ Gunnar Fehlau und Oskar in Berlin.

Während der Euro Bike, der führenden Fahrrad Messe der Welt, wird es zahlreiche Premieren geben von Fahrrädern, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Schließlich wird Fahrradfahren immer angesagter, ohne funktionelle Einbußen zu haben.

Gab es in früheren Jahren lediglich Herren-, Damen, Jugend- und Kinderfahrräder, kann man heutzutage ein Fahrrad für jede irgendwie geartete Gelegenheit kaufen. Sofern man ein Fahrrad in guter Qualität erstehen möchte, sollte man mindestens 500 Euro dafür ausgeben. Ein Robustes und gut verarbeitetes Zweirad ist jedoch nicht unter 1.000 Euro zu haben. Die meisten der in Berlin vorgestellten Fahrräder lagen jedoch deutlich darüber. Das Vollcarbon-Triathlonrad „IA FRD LTD“ mit integrierten Bremsen, elektrischer Schaltung und einem Gewicht von 8,65 kg ist mit einem Preis von rund 12.000 Euro sicher nicht für jeden erschwinglich, kostet aber bei der Ausstattung mit mechanischer Schaltung „nur“ noch 5.25 Euro. Dagegen ist das „Samana“ der Winora-Staiger GmbH mit 599 Euro geradezu ein Schnäppchen. Dabei handelt es sich um ein Citybike in guter Qualität mit Gepäckträger. Dazu gibt es eine kompakte Lenkertasche der Firma Ortlieb für 79,95 Euro.  

Wie Gunnar Fehlau erläuterte, stammt die Idee zu dem „Fatbike“ mit seinen dicken Reifen aus Alaska, die sich inzwischen in den USA sehr verbreitet hat. Durch die große Auflagefläche kann das Rad problemlos in Neuschnee, sandigem oder auch matschigem Boden gefahren werden.  War es vor einigen Jahren noch ein Nischenprodukt, ist es jetzt mit 3.799 Euro bezahlbar geworden. Das Fatbike gibt es auch mit Spikes. Natürlich kann man es als Mountainbike benutzen.

Ein robustes Tourenrad zum Radwandern ist das Koga „Confidence“. Mit seinem leichten Aluminiumrahmen wiegt es nur ca. 17 kg. Die 39-Gang-Kettenschaltung macht es zudem auch alltagstauglich; der Preis ist mit 1.699 Euro bezahlbar.

Ein weiteres Alltagsrad ist das luxuriöse E-Bike „Culture“ von Riese & Müller mit Vollfederung,  in den Rahmen integriertem Schloß sowie Rücklicht. Der Akku befindet sich unter dem Gepäckträger. Das Fahrrad ist ab September 2014 in vier Ausstattungsvarianten lieferbar und kostet zwischen 4.199 und 5.499 Euro.

Inzwischen verwischen sich die Grenzen zwischen Stadt- und Sportrad immer mehr. Neben den Mountain-Bikes mit Elektroantrieb werden auch E-Bikes für Stadtfahrten angeboten. Das neue E-Bike Flogo von Flyer ist für Asphaltfahrten besonders geeignet. Der Mittelmotor mit 250 W unterstützt den Fahrer bis zu 25 km/h, sodass er ohne Schweißausbruch ans Ziel kommt. Es gibt drei Modellvarianten: Mit Achtgang- und Elfgang Schaltung sowie Rücktrittsbremse. Im Fachhandel ist das Rad ab November 2014 zu Preisen ab 2.999 Euro erhältlich.

Wer in einer Stadtwohnung ohne Keller oder ohne Garage lebt, für den eignet sich der Stadtflitzer „Pony“ von Riese & Müller, der wenig Platz beansprucht. Dabei handelt es sich um ein Kompaktrad mit Federgabel, hydraulischen Scheibenbremsen und Gepäckträger. Ein Elektromotor erlaubt Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h. In drei Ausstattungsvarianten kostet das „Pony“ zwischen 2.999 Euro und 3.499 Euro. Im Oktober 2014 kommt es in den Handel.

Das Liegefahrrad hat in seiner klassischen Ausführung eine lange Tradition. Nun gibt es mit dem „Scorpion plus 26“ ein sportliches Modell von dem Spezialhersteller HP Velotechnik. Bequemes Ein- und Aussteigen sowie gut angepaßter Schalensitz sind seine Vorzüge. Das Trike ist ab 3.990 Euro und mit einem 250 Watt starken Hinterradnabenmotor ab 6.490 Euro im nächsten Jahr lieferbar.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press

Edelgard Richter ReiseTravel.euEdelgard Richter berichtet aktuell zum Thema: Berlin & Brandenburg intern

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