Landsberg Warthe

Die alte Königlich-Preußische Ostbahn im heutigen Polen

Kooperation und Zusammenarbeit: Die Beziehungen und die Zusammenarbeit zu polnischen Bauingenieuren zu festigen und auszubauen, ist langjähriges aktives Bestreben der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK). Regelmäßige Treffen von Arbeitsgruppen der BBIK und der polnischen Ingenieurkammern bilden daher eine wichtige Arbeitsgrundlage. Zu den bisherigen Ergebnissen und geplanten weiteren Aufgaben und Schnittstellen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf den „Gleisen der Ostbahn“ mit der Königlich-Preußischen Ostbahn in Zusammenarbeit mit der IGPB-Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin – Gorzów EWIV wird informiert.

„Sonderverkehr Berlin-Lichtenberg – Gorzów“ mit Informationen

Im Rahmen eines deutsch-polnischen Kammertreffens erhielten Interessierte die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit von Ingenieuren zu erfahren sowie hochkarätige Ingenieurleistungen am Beispiel von drei Ingenieurbauwerken (Brückenzug über Oder und Warta, Turmbahnhof Kostrzyn, Hochbahnviadukt (Estakada Kolejowa in Gorzów) entlang der Strecke kennen zu lernen.

Der bisherige Kammerpräsident Wieland Sommer, der die deutsch-polnische Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren entscheidend prägte und der neu gewählte Präsident der BBIK Matthias Krebs, der auch die internationale Zusammenarbeit in seiner Funktion fortschreiben wird, informierten.

Marien Dom Landsberg an der Warthe

Der Mariendom ist das älteste Gotteshaus der Stadt und wurde bereits im 13 Jh. Als Pfarrkirche gegründet. Die alte Reliquienkirche ist seit März 1945 eine katholische Kirche.   

Die Königlich-Preußische Ostbahn: Königlich-Preußische Ostbahn ist der frühere Name der ältesten preußischen, durch das Gesetz vom 7. Dezember 1849 genehmigten Staatsbahn. Die insgesamt rund 750 km lange Preußische Ostbahn war damit die erste bedeutende Eisenbahnlinie der Preußischen Staatseisenbahnen. Die Betriebsaufnahme des ersten Abschnitts erfolgte im Jahre 1851.

Die Ostbahn erschloss die früheren preußischen Gebiete östlich Berlins mit den Städten Danzig, Königsberg, Bromberg, Thorn sowie den an der russischen Grenze gelegenen Städten Eydtkuhnen und Alexandrowo. Die klassische Ostbahnstrecke führte dabei vom alten Berliner Ostbahnhof am Küstriner Platz über Küstrin, Kreuz, Schneidemühl, Dirschau und Königsberg (Preußen) bis Eydtkuhnen an der preußisch-russischen Grenze. Die Ostbahn entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten Eisenbahnmagistralen Europas. So fuhren auf ihr verschiedene internationale Schnell- und Luxuszüge wie zum Beispiel der legendäre Nord-Express.

Seit 1991 wird der Begriff der "Ostbahn" wieder benutzt, um Nostalgie- und Heimwehtouristen Bahnreisen anzubieten, die über Teile des damaligen Streckenverlaufs führen.

Der in Deutschland verbliebene Anteil von Berlin über Strausberg und Küstrin-Kietz zur polnischen Grenze ist heute eine größtenteils eingleisige, nicht elektrifizierte Hauptbahn. Sie gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg und wurde bis 09.12.2006 von Zügen der DB-Regio befahren. Seit dem 10.12.2006 findet ein Verkehr mit TALENT-Dieseltriebzügen der Niederbarnimer Eisenbahn AG statt. Die Strecke selbst wird vom Ostbrandenburg-Netz der DB Netz AG betrieben.

Über die BBIK: Die Brandenburgische Ingenieurkammer vertritt die berufspolitischen, wirtschaftlichen und fachlichen Interessen ihrer Mitglieder im Land Brandenburg. Sie wahrt die Belange der Gesamtheit der Kammermitglieder und das Ansehen des Berufsstandes. Damit kommt ihr repräsentatives Handeln allen Ingenieurinnen und Ingenieuren im Land zugute. Derzeitig ist das Bild der Kammer durch die im Bauwesen tätigen Ingenieure geprägt. In einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, geschaffen durch ein Gesetz des Landes Brandenburg, praktiziert die Kammer durch den freiwilligen Zusammenschluss die berufsständische Selbstverwaltung, nimmt einerseits staatliche Aufgaben wahr und wirkt andererseits als Interessenvertreter und Dienstleister der Mitglieder. Sie versteht sich als Vertreter aller Berufsträger des Ingenieurwesens. Diesen Auftrag verwirklicht die BBIK durch die Arbeit und Mitwirkung in Politik, Wirtschaft und Kultur des Landes Brandenburg.

Ansehen, Wertschätzung und Rolle der Ingenieure in der Gesellschaft werden durch ihre ingenieurtechnischen Leistungen, ihre Innovationskraft, ihre Verantwortungswahrnehmung und gesellschaftliche Aktivität geprägt. Die Brandenburgische Ingenieurkammer und ihre Mitglieder sind den berufsständischen und berufsethischen Grundsätzen des Ingenieurkodex` verpflichtet.

Brandenburgische Ingenieurkammer - Körperschaft öffentlichen Rechts, Schlaatzweg 1, D-14473 Potsdam, Fon 0049-331-7 43 18-0, info@bbik.de  - www.bbik.de

IODB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin Gorzow EWIV, Damaschkeweg 2, D-15234 Frankfurt Oder, www.ostbahn.de

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