München

Im Trend ein Phänomen: Eiswasser über den Kopf oder Ice Bucket Challenge

Eiskübel kippen für einen guten Zweck: Trotz des mäßigen Sommers verbreitet sich seit einigen Wochen ein merkwürdiges Phänomen. Menschen jeden Alters posten unter mit Eiswasser gefüllten Eimern und lassen sich den Inhalt über ihre Köper schütten. Sie filmen das Szenario und stellen dieses zur öffentlichen Belustigung im Internet auf Facebook und Co. zur Verfügung. Und – bezahlen auch noch Geld dafür. Ursprünglich beschränkte sich der merkwürdige neuartige Brauch auf Prominente, greift aber langsam wie ein rasant fortschreitender Virus auch auf die Normalos über.

Eigentlich ging es zunächst darum, auf die unheilbare Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam zu machen. Dabei sollte entweder Geld an eine der Organisationen gespendet oder eine kalte Dusche genommen werden. Mittlerweile machen die Nominierten überwiegend beides. Zunächst begeben sie sich unter den Eimer mit eiskaltem Wasser, um anschließend dann trotzdem zu spenden. Jeder, der die Prozedur über sich hat ergehen lassen, darf den Kelch weiterreichen und seinerseits einen Freund oder Feind für die Challenge nominieren.

Unter den Freiwilligen befanden sich bereits Mark Zuckerberg, Justin Timberlake, Ex-Präsident George W. Bush, Grünen-Chef Cem Özdemir, Sängerin Helene Fischer, Shakira, Matthias Schweighöfer, Hollywoodstar Leonardo DiCaprio und Fürst Albert II von Monaco. Letzterer hat den den Präsidenten von Frankreich, Francois Hollande für die Aktion nominiert.

Ob sich der neue Trend auch im Winter weiter verbreiten wird steht noch zur Debatte. Sicher ist jedoch, dass mittlerweile Spenden in Höhe von insgesamt über 100 Millionen Dollar gesammelt wurden. Auch die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke profitiert davon und hat bereits Spenden in Höhe von 700.000 Euro erhalten.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

Sabine Erl ReiseTravel.eu

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