Gabi Dräger

Corona Kunstausstellung: Ein Sonntag mit Corona

COVID-19 - Ein Corona-Sonntag: Kunst im Park

Da die Galerien und Kunstvereine geschlossen sind, hatte ich gestern eine Kunstausstellung „Kunst im Park“ am Pündterplatz in Schwabing spontan improvisiert. Die Bilder mit kräftigen Farben haben positive Motive und Titel: „Im Schweinsgalopp durch Corona“ und „Im Märchenwald gibt es kein Corona“. Da die Spaziergänger viel Zeit hatten, haben sich viele die Bilder angesehen. Verkaufsgespräche sind keine entstanden, vielleicht bei meiner nächsten Ausstellung.

Im letzten Jahr hatte ich 17 Ausstellungen in Kunstvereinen, in diesem Jahr werden es wohl viel weniger werden. Ich werde mir noch andere Ausstellungsmöglichkeiten ausdenken.

Kunst im Park by Gabi Dräger

Kunst im Park Gabi Draeger by ReiseTravel.eu

Balkonkonzert

Ich war um 18 Uhr beim Balkonkonzert im Innenhof in der Degenfeldstraße in Schwabing. Als ich den Innenhof betrat wurden gerade die Instrumente, eine Querflöte, eine Flöte, eine Geige und ein Saxofon gestimmt.

Der Flieder blühte gerade und verbreitete seinen betörenden Duft. Ein paar Gäste waren in den Innenhof gekommen und an vielen Fenstern und auf Balkonen gab es Zuschauer. Die Musiker spielen auf drei Balkonen übereinander, sie können sich nicht sehen.

„Bist du soweit?“ fragte der Geigenspieler vom zweiten Stock den Saxofonspieler im dritten Stock. „Ja“, war die Antwort, dann ging es los. Das erste Stück war Halleluja, viele Seifenblasen tanzten dazu von einem Balkon vom vierten Stock des gegenüberliegenden Hauses. Das zweite Stück war ein klassisches Stück aus Frankreich, ich hatte leider den Titel nicht verstanden und kannte das Stück auch nicht. Zum dritten Lied „What a Wonderful World“, sangen ganz viele Zuschauer mit. Der Applaus war überwältigend.

Die Musiker sind nicht professionell, aber sie spielen mit Herz, das spürt man. Eine Zugabe gab es nicht, sie spielen ja in einer Woche am Sonntag wieder.

Ausmisten

Da ich vom Balkonkonzert sowieso schon unterwegs war, bin in zu meinem griechischen Lokal „Elia“ in der Herzogstraße gegangen. Auf dem Weg fiel mir auf, dass vor vielen Häusern Kartons mit verschiedenen Dingen zum Verschenken standen. Da hatten einige die Corona-Zeit genutzt und haben ausgemistet. Ich konnte mich dazu noch nicht aufraffen.

Abendesse To Go

Da ich gestern Nudeltag zu Hause hatte, war heute ein Luxustag geplant. Vor dem griechischen Lokal „Elia“ stellte ich mich am Ende der kleinen Schlange mit großem Abstand an. Schön war, das ich zwei Wartende kannte und wir uns unterhalten konnten. Ich bestellte Gyros, das war aber schon aus. Dann habe ich mir Lammkotelette mit Gemüse geleistet. Eine kleine Flasche „Malamatina“ Retsina rundete meine Bestellung ab. Das war ein genussvoller Abend. www.elia-restaurant.de

Klatschen

Kurz vor 21 Uhr bin ich wieder nach unten zur Herzogstraße gegangen – Klatschen für alle, die für Corona arbeiten. Als ich unten ankam, ging es schon los mit dem abendlichen Ritual. Suna, die Corona-Hündin, bellte mehrmals ganz kräftig mit, aber gegen den Trommler hatte sie keine Chance. Der Trommler ist spitze.

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Draeger by ReiseTravel.euUnsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Reise. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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