Gabi Dräger

Normalerweise macht der April was er will, doch gestern gab es kein schmuddeliges April Wetter. Im Corona- Jahr ist alles anders, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Aber Covid-19 ist unerbittlich und breitete sich weiter aus.

COVID-19: Abstand halten ist das Gebot der Stunde.

Tages-Struktur: Ich habe gestern den ganzen Vormittag und Nachmittag gearbeitet und meine Artikel weitergeschrieben. Nein, die Couch war nicht angesagt. Die tägliche Gleichförmigkeit ist wirklich keine Abwechslung im Leben.

Leere – Corona – Straßen am Morgen

Corona Gabis Tagebuch by ReiseTravel.eu

Ein Nachmittag in London und Paris

Kulturelle Ödnis geht nicht weiter. Am Nachmittag war ich in London in der National Gallery und habe an einer virtuellen Führung teilgenommen. Es hat Spaß gemacht durch die Räume zu gehen. Bei Vincent van Gogh, ein niederländischer Maler, Paul Cézanne ein französischer Maler. Und bei den Impressionisten Èduaoard Claude Manet und Claude Monet bin ich länger stehen geblieben und habe mir die Bilder genauer angesehen.  Anschließend habe ich mich in den vielen Räumen total verlaufen und den Überblick verloren. www.nationalgallery.org.uk

Ich habe mich dann noch in der Louvre in Paris beamen lassen, um mir die Mona Lisa von Leonard da Vinci anzusehen. Es war schwer, näher an das Bild zu kommen, da es so voll war und viele Besucher Selfies vor dem berühmten Bild gemacht haben. www.louvre.fr

Nach dem virtuellen Nachmittag in Kunst gab es eine Kaffeepause ganz analog auf dem Balkon in München.

Blutspenden in Zeiten von Corona

Die Ebersbergerin ist dem Aufruf zum Blutspenden in Corona Zeiten gefolgt. Sie spendet sowieso hin und wieder Blut und hat deshalb einen Aufruf bekommen. Sie wollte helfen, da es Engpässe durch Corona gibt. Vor der Schule, in der Blut gespendet wird, war eine Warteschlange von mehr als 50 Blutspenderwilligen. Sie ist dann doch wieder nach Hause gegangen. Kurz vor sieben Uhr hat sie es noch einmal versucht, doch die Schlange war kaum kürzer. So ist sie ist wieder nach Hause gegangen und hatte per FaceTime Mädels-Abend mit ihren Freundinnen mit einem Glas Wein zelebriert.

Klatschen als Dank für alle in Zeiten von Corona

Gestern hat der Hund zuerst und das schon kurz vor 21 Uhr gebellt, wahrscheinlich hatte er sich schon an das tägliche Ritual gewöhnt. Der Supermond schien zum Klatschen. Es wurde geklatscht, gepfiffen und Mundharmonika gespielt. Die Nachbarn nützen die Situation auch gleich zum Informationsaustausch von Balkon zu Balkon aus. Vorbei fahrende Radfahrer konnten nicht klatschen, sie haben eine Hand gehoben und gepfiffen.

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Gabi Dräger.

Gabi Draeger by ReiseTravel.euUnsere Autorin Gabi Dräger zeichnet bei ReiseTravel verantwortlich für die Redaktion Reise. Ihr Thema sind die Berge. Sie lebt und arbeitet in München. gabi@reisetravel.eu

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