Bad Herrenalb

Midsommar Havn Fest: Skandinavische Leckereien gehören zum Lebensgefühl im Europa-Park Erlebnis-Resort

Das traditionelle Midsommar-Fest zum längsten Tag des Jahres begeistert nicht nur Menschen in Skandinavien. Auch im Europa-Park Erlebnis-Resort wird zur Sommersonnwende im Süden Deutschlands getanzt und gefeiert – und das mit einer exzellenten Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten und namhaften Köchen aus Skandinavien.

Für das „Midsommar Havn-Fest“ haben Brian Bojsen, der „verrückte dänische Fernsehkoch“, Fanø Oyster King Jesper Danneberg vom Wattenmeer und der Sternekoch aus Kopenhagen Mikael Koop Christensen für das Europa-Park Erlebnis-Resort besondere Spezialitäten aus ihren Ländern kreiert.

Jesper Danneberg Voss

Jesper Danneberg Voss, besser bekannt als Fanø Oyster King, geboren in Kopenhagen und in Luxemburg aufgewachsen, lebt mittlerweile auf der Insel Fanø und brennt für seine große Liebe, die Austern.  „Ich habe für das Havn-Fest meine Spezialitäten mitgebracht“, so der leidenschaftliche Allrounder, der für das Geschmackserlebnis aus dem Meer verschiedene Zubereitungsmethoden zelebriert. „Mein Klassiker ist die Auster mit Erdbeere, Limette und Pfeffer, aber auch die gebackene Version mit Gorgonzola, Honig und Pfeffer ist ein Genuss.“ Schwärmerisch verzieht er dabei sein Gesicht zu einem breiten Grinsen und zeigt für Interessierte Kenner seine aktuelle Kreation und besprüht eine rohe Auster mit Whiskey. „Das schmeckt einfach Klasse!“ Thomas Mack, Geschäftsführender Gesellschafter des Europa Park in Rust bestätigt diese Aussage und lässt sich gerne mit dem Fanø Oyster King ablichten.

Denn speziell für das „Midsommar Havn-Fest“ hat Mack ganz besondere Highlights nach Baden-Württemberg gebracht und bietet vom 23. Juni bis zum 26. Juni einen Hauch von Skandinavien, der rund um den See der nordisch-thematisierten Wasserwelt Rulantica und des Hotels „Krønasår“ die Gäste zum Staunen und Genießen einlädt. Mit dabei ist der Sternekoch Mikael Koop Christensen aus Kopenhagen, der einen gegrillten Toast mit Lachsfüllung anbietet und Brian Bojsen, der seinen Rentier-Burger direkt vor den Augen der Zuschauer zubereitet. „Das ist schon spektakulär, wie hier an offener Flamme gegrillt wird“, so ein Besucher, der dem frisch zubereiteten Burger mit Roter Beete sichtlich entgegenfiebert.

Für das Dessert hat Maik Rossow mit seinem Team aus Admannshagen Molkereiprodukte aus Dänemark verarbeitet. „Wir haben einen Käsekuchen to Go, der besonders cremig und frisch im Geschmack ist.“ Die Eigenkreation wird nicht gebacken, sondern als Masse aus entrahmter Milch, Sanddorn und Vanille hergestellt. Kombiniert mit frischen Früchten und Keksen entsteht daraus eine süße Leckerei, der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene kaum widerstehen können.

Für alle, die Lust auf noch mehr nordisches Lebensgefühl haben, gibt es ab dem 23. Juni die erste Episode der neuen Serie „Mack & Bojsen“ kostenfrei auf VEEJOY zu sehen. Darin erleben Thomas Mack und Brian Bojsen eine abenteuerliche Entdeckungstour durch Lappland und erkunden dabei besonders die kulinarische Vielfalt Skandinaviens. https://www.europapark.de/en/events/midsommar-havn-festival

Ihre

Sabine Zoller

Schlager, Spannung und Genussmomente im Nordschwarzwald

Die sommerlichen Aktivitäten im Teinachtal bieten einen Schlagersommer, der Lust macht auf geselliges Zusammensein an einen lauen Sommerabend. „Und genau dafür haben wir das passende Geselligkeitskonzept entwickelt“, strahlt Franziska Bürkle. Die Touristikchefin aus dem Teinachtal hat für den 1. Juli eine besonders attraktive Mischung an Unterhaltung zusammengestellt und für den Zavelsteiner Schlagersommer nicht nur Stars und Sternchen aus der Schlagerszene, sondern zudem Schriftsteller und sogar einen Sternekoch sprichwörtlich „unter einen Hut“ gebracht.

Schlagerabend im Wanderheim in Zavelstein

Franziska Bürkle, Touristikchefin  Teinachtal,  Franz Berlin, Sternekoch Zavelstein, Veronika Wieland, Buchautorin und Buchautor Edi Graf (v.l.n.r.)

„Nach dem genialen, aber leider verregneten Auftakt unseres Schlagersommers 2021 haben wir am Konzept gefeilt und nun ein Programm zusammengestellt, das jung und alt ebenso wie Silver Surver und Twens begeistert“, so Bürkle, die nun endlich für die Open Air Party im lauschigen Biergarten des Zavelseiner Wanderheims die Namen der Künstler verrät: „Bei uns singen und unterhalten ausschließlich echte Schwarzwälder Urgeisteine unsere Gäste. Das sind Hansy Vogt, Oliver Thomas und Marcella Carin.” Als Frontmann der Feldberger ist Hansy Vogt bekannt für seine Stimmungslieder und hat als „Schwarzwald-Botschafter“ zudem neue Melodien aus seinem aktuellen Repertoire im Gepäck. Oliver Thomas überzeugt mit einem groovigen Stil, der sich zwischen Deutschrock und modernem Popschlager einordnen lässt und schließlich und endlich ist Marcella Carin als Neuentdeckung am Schlagerhimmel mit ihrer glockenklaren Stimme zu erleben.

Doch nicht genug damit, als kongeniale Partner ist Radiomoderator und Schriftsteller Edi Graf dabei, der gemeinsam mit Co-Autorin Veronika Wieland einen Einblick in seinen jüngst erschienenen Kriminalroman bietet. „Ich habe mich total in den Nordschwarzwald verliebt“, so das Credo des Buchautors, der sich gerne von real existierenden Begebenheiten inspirieren lässt. Kein Wunder also, dass er in seinem neuen Buch besondere Aufmerksamkeit dem aufwendig restaurierten Theurerhof widmet und dem Wirt des Wanderheims einen besonderen Platz in seinem Werk einräumt. „Wir haben für unseren Schwarzwaldkrimi ausführlich in der Region recherchiert“, so Edi Graf, der mit „Wolfssonne“ auch ein besonderes Utensil vom Wirt in den Fokus rückt. 

„Wer zum Schlagersommer kommt, wird mehr über den Panamahut im Teinachtal erfahren“, berichtet Veronika Wieland, die bereits im vergangenen Jahr in Kooperation mit Edi Graf aus ihrem Erstlingswerk „Maultaschen in love“ gelesen und die Gäste begeistert hat. „Schließlich und endlich geht Liebe und Genuss auch durch den Magen“, so Franz Berlin. Der Sternekoch von Berlins KroneLamm ist der kulinarische Mitstreiter des Veranstaltungs-Kleeblatts. Denn schon im Vorjahr standen seine Maultaschen-Burger auf der Hitliste der Schlagersommer-Besucher, die sich die neue Kreation des Kochs in Zavelstein nicht nur auf der Zunge zergehen lassen konnten. Unglaublich ungewöhnlich, aber wahr, es gibt die kulinarische Komposition seit knapp einem Jahr auch in destillierter Form als Gin-Komposition, die der besonders charmanten Hartnäckigkeit des Autoren-Duos zu verdanken ist. „Zum Schlagersommer gibt erstmals einen besonderen Gin-Longdrink, und eine neue Überraschung aus der Küche“, erklärt Franz Berlin, der damit bereits im Vorfeld Lust und Laune für die Premiere und das besondere Event aufkommen lässt.

Schlagerabend im Wanderheim in Zavelstein

Ihre

Sabine Zoller

Pavillon im SOPHI Park: Zur offiziellen Einweihung des neuen Pavillons im SOPHI Park waren über 100 Gäste nach Bad Liebenzell gekommen

Darunter Förderer, Sponsoren, Künstler und Wegbereiter, sowie die Gäste aus der französischen Partnerstadt Villaines-la-Juhel. Passend zu den Feierlichkeiten des 30-jährigen Partnerschaftsjubiläums mit Villaines-la-Juhel konnte dabei mit einem Glas Chardonnay Blanc de Blanc aus dem Nachbarland Frankreich zur Einweihung des „mediterranen Sitzplatzes“ angestoßen werden. Der Pavillon ist die neuen Attraktion im SOPHI Park und Bürgermeister Robert Chiari begrüßte die Gäste aus der Partnerstadt, darunter Bürgermeister Daniel Lenoir, die Präsidentin des Städtepartnerschaftsvereins I´Á.V.I., Nathalie Leroux sowie die Initiatorin des SOPHI Parks, Ines Veith, die Bürger der Stadt und darunter den Kulturverein. Allen voran aber grüßte Chiari dessen Vorsitzenden Günther Wallburg, der das Projekt „Mediterraner Sitzpavillon“ im April 2021 angestoßen hatte und nun den Parkbesuchern zur Verfügung stellt.  Chiari dankte für die Idee, für die Initiative, und für das generell großartige Engagement und den unermüdlichen Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen. „Genauso wenig, wie man sich Bad Liebenzell ohne Park nur sehr schwer vorstellen kann, genauso so wichtig ist für Bad Liebenzell der Bürger- und Kulturverein.“ Lobende Worte für Günther Wallburg, der im Anschluss bei seiner Rede über das Procedere und den Werdegang des Pavillons berichtet und diesen als eine „ganz besondere Wohlfühl-Oase“ bezeichnet. Als Simultan Übersetzerin war seine Frau Denise Wallburg-Forestier zugegen, um die Gäste aus Frankreich allumfassend zu informieren.

Einweihung des Pavillons mit dem Buergermeister von Bad Liebenzell

Einweihung des Pavillons mit dem Bürgermeister von Bad Liebenzell

„Bei den Städtepartnerschaften sprechen wir gerne von >verbindend<. Im Park der Philosophen von bewahrend und pflegend und im Bürger- und Kulturverein Bad Liebenzell von beratend und fördernd.“ Mit diesen Adjektiven verbindet Wallburg den „Schlüssel zum Erfolg“, denn nach seinen Worten gilt der Beweis, dass „sich vernetzen zu wirklich wahrem Erfolg führen kann.“

Im Vorjahr hatte der Vorstand des Bürger- und Kulturvereins beschlossen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt im SOPHI Park eine weitere Spende in Form eines Sitz- und Tischensembles aus heimischem Holz, zwischen Platane und Bouleplatz im vorderen Feld der Antike zukommen zu lassen. Die Investitionen konnten durch eine direkte Förderzusage der Vereinigten Volksbanken sichergestellt werden.  Da aber zur selben Zeit seitens der Stiftung eine Andenken Bank in Auftrag gegeben wurde, führte das das ursprüngliche Bank-Projekt des Bürger- und Kulturvereins ad absurdum. Als alternative Lösung wurde ein Sitzpavillon mit Sonnensegel entwickelt, wobei auch hier die Volksbank ihre Förderzusage erneut bestätigte. Entstanden ist nun daraus ein Gartenpavillon, der im hinteren Bereich des Parks „zum Verweilen und Philosophieren, ganz im Sinne des Leitmotivs des SOPHI Parks entstanden ist“, so Wallburg, der dazu den Philosophen und Humanisten Michel de Montaigne zitiert: „Die Seele fühlt sich wohl, wenn Philosophie in ihr wohnt.“ Wallburg, der dazu auf die transparenten Sitz- und Tischelemente im Pavillon verweist, wünscht sich einen Ort mit adäquater Rankbegrünung, damit die Gäste zwischen den Themenbereichen Renaissance und Aufklärung „vom hetzenden Alltag etwas Abstand gewinnen können“ und formuliert geschickt, dass die „städtischen Gärtner die finanziellen Mittel und den konkreten Auftrag dafür von der Stadt erhalten mögen.“ Insgesamt konnte der gesamte Pavillon sowie Tisch und Stuhl von den Geldern der Direktförderung finanziert werden. Der zweite Stuhl, sowie die Terrassensteine wurden von der Freizeit und Touristik in Bad Liebenzell gestiftet. 

Ihre

Sabine Zoller

Der perfekte Tag - Jubiläumstour zum Geburtstag

Damals wie heute war es das Ziel der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus etwas Neues und Einzigartiges zu schaffen. „Der Erfolg des Albtal. Abenteuer. Trails bestätigt den Mut und die Mühen“, betont die Geschäftsführerin von Albtal Plus, Bettina Reitze-Lotz, die dazu nicht nur die Nominierung zum Outdoor Award 2019 und die Nomminierungen zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2021 und 2022 aufzählt, sondern zudem über konkrete Besucherzahlen berichtet: Seit einem Jahr hängt zu Beginn der Steilpasssage ein Besucherzählgerät, das bis zum fünften Mai diesen Jahres insgesamt 5.157 Wanderer auf dem Albtal.Abenteuer.Trail gezählt hat.“

Tourismusgemeinschaft Albtal

Diese stattliche Zahl an Besuchern bestätigt die Tour, die die einzigartige Schönheit der Natur hervorhebt und damit den ganzjährigen Zuspruch an Wanderern für das außergewöhnliche Outdoor Erlebnis. Selbst in den Wintermonaten nehmen mehr als 200 Sportler die Herausforderung an und beweisen das Machbare als sogenannte „Trailrunner“ mitunter durch beeindruckende Videos, die auf Social-Media-Kanälen gepostet werden.

Allein auf der ersten Etappe des zweitägig ausgelegten Trails sind rund 1.000 Höhenmeter zu bewältigen. Das Gelände ist unwegsam und statt ausgewiesener Qualitätswanderwege geht es auf alten Forstschneisen oder Holzrückerrouten über Stock und Stein. Der zwölfjährige Noah Kraft aus Waldbronn ist der jüngste Teilnehmer der Jubiläumswanderung. Er bezeichnet diese Wege als „Wurzelrouten“ und findet die Tour „echt cool“, weil „man auch schon mal die Hände braucht, um über große Steine zu klettern.“ Die steilen und schwierigeren Wege, sind anstrengend, weil man seinen eigenen Weg finden muss. Für Noah ist aber genau das, was beim Wandern Spaß macht. „Das ist so ein bisschen wie bei den Tieren im Wald. Man nutzt die kleinen Trampelpfade, um voranzukommen.“ Auch sein Vater Alexander Kraft  lobt die Tour, „die erfordert mit offenen Augen durch den Wald zu gehen.“ Allerdings, so sein Tenor, „ist es bei einer Wanderung mit einem Guide wesentlich entspannter voran zu kommen.“  

Unter Leitung von Schwarzwald-Guide Monika Amann, die als Wegepatin für die Üerprüfung der Sprühmarkierungen zuständig ist und diese bei Bedarf auch nachsprüht, wurden die Gäste der Jubiläumstour sicher ans Ziel geführt. „Die körperlichen Anstrengungen wurden durch ein optisch besonders schönes Farbenspiel mit leuchtendem Maigrün und dunkelgrünen Tannen im Wald belohnt,“ so Amann, die den Weg mit seinen Herausforderungen wie folgt beschreibt: „Man geht über Stämme und muss auch mal unten durch. Aber das ist normal, weil die Wegführung so besonders spannend ist.“ Bei dem mittlerweile in allen Altersgruppen beliebten Trail geht es allerdings nicht um sportliche Höchstleistungen. Vielmehr soll ein authentisches Outdoor-Feeling vermittelt werden, bei dem auch etwas Kondition erforderlich ist. 

Ein Lob, das Bettina Reitze-Lotz freut und Anlass gibt, weitere Details zur Zukunft des Weges zu verkünden: „Wir wollen uns nicht auf dem Erfolg ausruhen. Altal Plus hat in diesem Jahr die Planung für weitere Etappen im Fokus, die an die zweite Etappe angrenzen sollen.“ Eine Aufwertung der zweiten Etappe, die über landschaftlich imposante Höhenzüge von Bad Herrenalb nach Marxzell führt ist ebenfalls geplant, um noch mehr „Abenteuer“ zu integrieren. Ein Förderantrag beim Naturpark Schwarzwald Mitte-Nord ist dazu nach Aussage von Reitze-Lotz bereits gestellt, damit sich in Zukunft noch mehr sportliche Wanderer und Abenteurer für das Albtal begeistern. https://www.albtal-tourismus.de/tour/albtal.abenteuer.track-etappe-1-a68a8c0570

Ihre

Sabine Zoller

Schwarzwälder Spenden Wander Marathon - Ehrenamtliche Helfer gesucht

Seit Monaten werden in der Touristikabteilung im Teinachtal fleißig Termine geplant, Kooperationspartner gesucht und Kontakte geschnürt, um das Thema „1. Schwarzwälder Spenden-Wander-Marathon“ voranzutreiben. https://my.raceresult.com/190282/info 

„Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und wollen mit dem ersten 42 Kilometer langen Wandermarathon nicht nur Gäste und Wanderer zur Ertüchtigung ihrer Fitness anregen, sondern zudem zu einem Spenden Marathon aufrufen, der den Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen e.V. unterstützt“, berichtet Franziska Bürkle. Die Tourismusleiterin vom Teinachtal hat dazu ein konkretes Ziel vor Augen. Sie berichtet vom Schicksal der fünfjährigen Lara, die in Bad Teinach-Zavelstein lebt und vor über einem Jahr an Krebs erkrankt ist. 

„Uns beschäftigt diese Tatsache, denn die Diagnose einer solchen Erkrankung ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern ein Schock, der von heute auf gleich das Leben total verändert“, erklärt Michael Stahl, der im Team der Teinachtal-Touristik seit Monaten die „Ärmel hochkrempelt“ und sich für das Projekt „Teinachtal hilft 2022“ engagiert. „Wir haben im Ort einen unglaublich großen Zusammenhalt und viele Menschen haben nach Lara´s Krebs-Diagnose geholfen die vielen alltägliche Arbeiten der Familie zu meistern, damit sich die Eltern Zeit für ihr Kind nehmen konnten.“ Diese Hilfsbereitschaft war Auslöser für die Kooperation der Teinachtal-Touristik mit dem Förderverein krebskranke Kinder Tübingen e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat Familien und Angehörige zu unterstützen sowie die Forschung auf diesem Feld voranzutreiben. „Mit unserer Spendenaktion wollen wir Kindern wie Lara eine positive Perspektive ermöglichen“, berichtet Stahl, der darüber hinaus auch noch für die Organisation des 1. Schwarzwälder Spenden-Wander-Marathons zuständig ist, den die Gemeinden Bad Teinach-Zavelstein, Neubulach und Neuweiler gemeinsam am 1. und 2. Oktober veranstalten. „Allerdings“, so Stahl, „benötigen wir für dieses große Projekt auch personelle Unterstützung.“ 

Michael Stahl Teinachtal Touristik

Michael Stahl von der Teinachtal-Touristik koordiniert die Organisation des  Schwarzwälder Spenden-Wander-Marathons

Jeder Einzelne weiß, dass es nicht einfach ist dazu passende Unterstützer zu finden und das Wörtchen „Ehrenamt“ fast schon antiquiert und ein bisschen angestaubt klingt. Mit einem verschmitzten Lachen im Gesicht zitiert Stahl einen Vers, der aus der Feder von Wilhelm Busch stammt: „Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, und fügt mit launigen Worten hinzu: „Ehrenamt ist keine Arbeit die nicht bezahlt wird, es ist Arbeit die unbezahlbar ist.“ 
Wilhelm Busch, der mit den Bubenstreichen von Max und Moritz bis heute zu einem Klassiker der Kinderliteratur zählt, ist für Michael Stahl geradezu das ideale Vorbild, um auch Kinder und Jugendliche für „Teinachtal hilft 2022“ zu begeistern. „Eine Spende ist nicht alleine an Münzen oder Geldscheinen gekoppelt. Wer seine persönliche Zeit für unser soziales Tun und Handeln spendet, ist herzlich willkommen, denn nur gemeinsam können wir dieses vielfältige Projekt in die Tat umsetzen.“ Wer also Interesse hat zu unterstützen, kann das alleine, mit Freunden oder sogar mit Kindern machen. Für den 1. und 2. Oktober werden zum Beispiel noch an verschiedensten Verpflegungsstationen für die Wander-Marathon-Teilnehmer helfende Hände gesucht. Als Ansprechpartner steht Michael Stahl für Auskünfte und Zusagen unter Tel. 07053-9205042 stahl@teinachtal.de zur Verfügung.

Ihre

Sabine Zoller

Michael Hoppe und seine Ehefrau Elke unterstützen den Tafelladen in Bad Herrenalb

Persönliches Engagement hilft Helfen durch den Verkauf ihrer Lederkunst-Friedenskissen und sorgen mit dem Erlös der Kissenverkäufe für die dringend benötigten Lebensmittel im Tafelladen.

„Michael Hoppe ist unser unermüdlicher Unterstützer“, erklärt Gertrud Waidner vom Tafelladen in Bad Herrenalb und hilft dem Lederkünstler aus Bad Herrenalb die Kisten und Kartons aus seinem Auto in das kleine Domizil des Tafelladens hinter der evangelischen Kirche zu tragen. „Er weiß, was uns fehlt und hat immer ein offenes Ohr für uns“, ergänzt Sibylle Brüsewitz, die gemeinsam mit Gertrud Waidner den Tafelladen im Ehrenamt betreut und sich nun darüber freut die neu angelieferten Waren in die leeren Regale zu packen. „Wir bekommen fast kein Material mehr“, so die Aussagen der fleißigen Helferinnen, die dienstags und freitags den Tafelladen nicht nur für eine Stunde geöffnet haben, sondern mit vielen Vor- und Nacharbeiten beschäftigt sind.

Seit April 2010 gibt es den Tafelladen als Ausgabestelle für bedürftige Personen aus Bad Herrenalb und Dobel. Aufgrund der Pandemie hat es bereits eine Verschiebung bezüglich der Kunden ergeben, doch seit dem Krieg in der Ukraine zählen auch Flüchtlinge verstärkt zum Kundenstamm, sodass mittlerweile Übersetzungslisten in russischer Sprache für die Lebensmittel angefertigt wurden, um die Kommunikation beim Einkauf zu erleichtern. Allerdings, so die Aussage von Gertrud Waidner, sind die Spenden an Lebensmitteln in den vergangenen Wochen deutlich weniger geworden. „Es fehlt an Tee, Nudeln, Eier Haferflocken, Kaffee und Keksen“, berichtet Waidner, die zudem ergänzt, dass die Lieferungen der Tafeln aus Neuenbürg, Conweiler und Ettlingen nur spärlich fließen „weil die ja selber nur wenig haben.“ Für sie ist die mittlerweile erfolgreiche Friedenskissen-Spendenaktion von Michael Hoppe zu einem „wahren Segen“ für den Tafelladen geworden.

Hoppe, der sich seit vielen Jahren nicht nur als Künstler, sondern auch als kreativer Akteur bei Spendenaktionen für Bedürftige in der Stadt Bad Herrenalb einsetzt, hat bereits im Vorjahr 1.000 Euro an die Tafel in Bad Herrenalb gespendet. 

Michael Hoppe ist aktiver Unterst&amp;uuml;tzer des Tafelladens

Michael Hoppe ist aktiver Unterstützer des Tafelladens und wünscht sich viele Unterstützer, die entweder ein Friedenskissen kaufen oder mit einer Spenbde direkt den Tafelladen unterstützen Gertrud Waidner links Michael Hoppe, Sibylle Brüsewitz

Untätig rumsitzen, ist nichts für den kreativen Rentner, der seit 2003 seine kleine Liebhaber Werkstatt auf dem Dobel betreibt. „Wir wollen aktiv unterstützen“, so das Credo des Ehepaares, das seit Anfang März Friedenskissen in den Landesfarben der Ukraine herstellt. Die zunächst auf zehn Kissen limitierte Hilfsaktion für die Ukraine hat sich mittlerweile zu einem Erfolgsprojekt entwickelt. Zunächst spendete Hoppe den Erlös der ersten zehn Kissen mit 1.000 Euro komplett zugunsten von Ärzte ohne Grenzen - Ukrainehilfe. Dann begann sich das Ehepaar Hoppe für die Flüchtlinge in der Stadt Bad Herrenalb zu engagieren. „Wir haben mittlerweile 28 Friedenskissen aus Leder mit der markanten weißen Taube genäht“, so das Credo eines sichtlich glücklichen Künstlers, der nicht ohne Stolz verrät, dass binnen zwei Monaten nicht nur die 1000 Euro an Ärzte ohne Grenzen, sondern an die Stadt Bad Herrenalb 240 Euro als Flüchtlingshilfe und zudem weitere 1.780 Euro an die Tafel gespendet werden konnte. Das sind Summa summarum über 3.000 Euro alleine durch die Initiative eines Ehepaares, das nicht nur das Leder für die Kissen spendiert, sondern auch ihre Näharbeit und die Nebenkosten ebenso wie die Zeit für die Einkäufe und Besorgungen der Lebensmittel für den Tafelladen einsetzt, um zu helfen.  „Es ist Bedarf ohne Ende“, berichtet Hoppe, der sich zudem dafür engagiert hat, dass „nun endlich ein Spendenkonto für den Tafelladen in Bad Herrenalb eingerichtet wird.“ Da die Bad Herrenalber Tafel als Außenstelle des gemeinnützigen, ehrenamtlichen Projektes des Diakonischen Werkes der evangelischen Kirchenbezirke im Landkreis Karlsruhe verwaltet wird, konnte das bislang nicht mit einem einfachen Überweisungsträger erledigt werden. „Doch jetzt ist es möglich, direkt für Bad Herrenalb zu spenden“, freut sich Hoppe, der darüber hinaus aber auch gerne weitere Bestellungen von Friedenskissen telefonisch unter 0171 7183992, oder direkt Mittwochs und samstags ab 14 Uhr in seiner Ausstellungs-Werkstatt gegenüber der Sparkasse auf dem Dobel entgegennimmt und sich für die Unterstützung zur Einrichtung des Spendenkontos bei Christa Sagawe vom Stadtmarketing bedankt.

Ihre

Sabine Zoller

Treuhandkonto  TAFEL

Die Spendengelder  werden  ohne  Abzug  zu  100%  für  Lebensmitteleinkäufe  für  den Tafelladen Bad Herrenalb verwendet.

Kontonummer:  DE03  6665  0085  0005  0726  62

Freizeitexpress „Albtäler“ - Nachhaltig und bequem mit der Bahn in Baden-Württemberg

Zwar gibt es schon 16 unterschiedliche Freizeitexpress Routen in Baden-Württemberg, die am Bodensee, auf der Schwäbischen Alb und im Donautal begeistern, aber erst jetzt wurde die Strecke ins Albtal eröffnet. Diese punktet mit einer Baden-Württembergischen Besonderheit: Die umsteigefreie Bahnverbindung ist möglich, weil der Zug aus Zweisystem-Stadtbahnfahrzeugen (TramTrains) der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft gebildet wird. Das Besondere daran ist, dass damit sowohl auf den Eisenbahnstrecken der Deutschen Bahn, als auch auf den mit 750 Volt Gleichspannung betriebenen Strecken im Albtal gefahren werden kann. Der Freizeitzug bildet neben dem regulären Stadtbahnnetz ins Albtal eine neue Linienführung, die in der Region für ein neues touristisches Angebot sorgt und vom Land Baden-Württemberg sowie den Landkreisen Karlsruhe und Calw gemeinsam finanziert wird.

Aus  Politik und Wirtschaft waren viele gekommen, um per Sonderzug die Premierenfahrt nach Bad Herrenalb zu genießen

Freizeitexpress &amp;bdquo;Albtaeler&amp;ldquo; - Nachhaltig und bequem mit der Bahn in Baden-Wuerttemberg

Bei der prominent besetzten Premierenfahrt waren Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Christoph Schnaudigel aus Karlsruhe, Landrat Helmut Riegger aus Calw, sowie Oberbürgermeister Frank Mentrup aus Karlsruhe, Oberbürgermeister Johannes Arnold aus Ettlingen und Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) gemeinsam mit weiteren Bürgermeistern und Vertretern der Gemeinden anwesend, um Klaus Hoffmann, Bürgermeister von Bad Herrenalb und Vorsitzender der 2013 gegründeten Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e. V. ihre Aufwartung zu machen.

„Das ist ein richtig gutes Angebot für alle Menschen, die gerne in den Schwarzwald gehen, die gerne in der Natur wandern und sich bewegen wollen“, so Winfried Hermann, der damit einen Aufruf zum „um-steigen“ und „um-denken“ startet, um die Ausflugstipps und Wanderrouten entlang des idyllischen Schwarzwaldtals zu genießen. „Das ist die perfekte Einladung, die Natur entspannt zu erleben.“ Da bislang ein Teil der Strecke lediglich von Güterverkehrsfahrzeugen genutzt wurde, lobte Herrmann die Reaktivierung einer Teilstrecke, die durch die Kooperation der beteiligten Landkreise und Kommunen möglich wurde.

Organisiert von der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, der Stadtinformation Ettlingen und der Touristik Bad Herrenalb entstand daraus in Zusammenarbeit mit dem KVV ein gelungener Auftakt für ein neues touristisches Projekt.

Damit soll der neue „Albtäler“ zur Etablierung einer neuen Reisekultur beitragen. „Der Freizeitexpress ist eine ideale Möglichkeit, Menschen die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs bequem und einfach näher zu bringen“, so Hermann, der sich über die dazu passenden Informationen im Zug für alle Reisenden freut.

In Zusammenarbeit mit der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e. V. bietet der KVV eine 68 Seiten umfassende Broschüre die Touren für Entdecker, Genießer und Kulturliebhaber rund um die Gemeinden Ettlingen, Karlsbad, Waldbronn, Marxzell, Malsch, Dobel, Straubenhardt und Bad Herrenalb aufzeigt.

Seit 1898 verbindet der Albtäler Schienenstrang Karlsruhe mit Bad Herrenalb und seit 1961 ist die AVG der zuverlässige Partner, der nicht nur Pendler, sondern immer mehr Ausflügler und Naherholungssuchende befördert. Während Frank Mentrup die Stadtbahn längst als „Grundnahrungsmittel für die Beförderung bezeichnet“, sieht Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus noch viel Potenzial, um Tagesausflügler wie Wanderer und Radfahrer ebenso wie Besucher von Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Gastronomie mit diesem Freizeitexpress ins nördlichste Schwarzwaldtal zu locken. „Aufgrund der guten Anbindung des ÖPNV an die Schiene können alle Angebote optimal genutzt werden“, so der Tenor der Touristikerin, die die Anliegergemeinden ebenso wie die Kulturschaffenden und Veranstalter dazu auffordert den Zug gemeinsam mit ihren Events zu bewerben.

Darüber hinaus betont Klaus Hoffmann den wirtschaftlichen Faktor, der zwei starke Regionen miteinander verbindet und begrüßt als Bürgermeister der Stadt Bad Herrenalb zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. „Man muss nicht immer den PKW bewegen, denn bei einer genügend hohen Auslastung kann der Freizeitexpress künftig auch als Alltagsstrecke genutzt werden.“ Kein Wunder also, dass sich Karlsruhes Landrat Christoph Schnaudigel ab 2023 einen „Albtal-Kaichgau Express“ wünscht, der dann in beide Richtungen fährt und dem Motto des Bundeslandes entsprechend die Menschen bewegt.

Service

Vom 1. Mai bis 16. Oktober rollt der Freizeitexpress „Albtäler“ an allen Sonn- und Feiertagen mit rund 190 Sitzplätzen von Menzingen bis nach Bad Herrenalb. Abfahrt 9.00 Uhr – Ankunft 10.28 Uhr. Rückfahrt ab Bad Herrenalb um 16.35 Uhr. Fahrgäste können die Züge zum normalen KVV-Tarif nutzen. Für einen Tagesausflug bietet sich eine Tageskarte Regio an. In den Monaten Juni, Juli, August wird es zudem die bundesweit im Nahverkehr gültige 9-Euro-Monatskarte geben.

Ihre Sabine Zoller

Nordschwarzwald: Im Outdoor Bereich soll die beliebte Destination des Nördlichen Schwarzwalds bereits im kommenden Jahr in die Königsklasse unter den Wanderregionen aufsteigen

Als Königsklasse wird die höchste Klasse einer Sportart bezeichnet. „Das ist uns in der Regel aus dem Formel-1 Motorsport bekannt“, erklärt Jürgen Rust. Der Vorsitzende vom Schwarzwaldverein Calw ist von der Idee begeistert den Nordschwarzwald in die Königsklasse der Wanderregionen zu katapultieren. Mit seinem Hinweis zum Motorsport unterstreicht er die Herausforderungen deutlich: „Wer Formel-1-Weltmeister werden will, muss sich an ein standardisiertes Regelwerk halten - und das betrifft Rennfahrer und Ingenieure gleichermaßen.“ In Bezug auf die Urlaubsregion vergleicht er die Aufgabenfelder des Schwarzwaldvereins als sinnreiche Erfindung. „Wir sind die Pioniere der Streckenfindung und kümmern uns um den Erhalt und die Pflege von Wegen sowie die Beschilderungen.“ Mit dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder fördert und unterstützt der Schwarzwaldverein das Wandern in der Region. Das alleine allerdings genügt nicht, um „ein garantiert vollendetes Wandererlebnis“ für das Label „Qualitätsregion“ zu erreichen.

Juergen Rust - Vorsitzender Schwarzwaldverein Calw. Vanessa Lotz

Jürgen Rust - Vorsitzender Schwarzwaldverein Calw. Vanessa Lotz - Outdoor Spezialistin der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald sind zuversichtlich, dass der Nördliche Schwarzwald in die Königsklasse unter den Wanderregionen aufsteigt

„Durch Covid befindet sich der Inland-Tourismus auf Erfolgskurs“, so Vanessa Lotz, Outdoor Spezialistin der Tourismus GmbH, die über einen stetig steigenden Prozentsatz an Tagesausflüglern berichtet und bestätigt, dass „das Thema Wandern nach wie vor an Beliebtheit gewinnt.“  Auserkorenes Ziel ist es daher die Region weiterhin zu stärken und das begehrte Urlaubsziel „mit dem Thema Wandern so attraktiv und begehrlich zu machen, dass weitere Übernachtungsgäste kommen.“ Um bei den Bezeichnungen aus dem Motorsport zu bleiben, hat sie dazu die Position eines „Konstrukteurs“ übernommen, und agiert mit allen wichtigen Akteuren, die das Wandern in der Region fördern und unterstützen.

Die Auszeichnung „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ tragen bislang nur fünf Regionen in Deutschland. Denn für die Zertifizierung sind insgesamt 43 gewichtige Kriterien zu erfüllen. Vanessa Lotz, die sich bereits intensiv mit dem umfangreichen Maßnahmenkatalog beschäftigt hat, berichtet: „Dabei geht es nicht nur um die Wege-Infrastruktur, die Qualität der Markierungen und die Wegweiser für die Wanderer.“ Vielmehr muss das Profil der gesamten Region geschärft werden, um das Thema Wanderqualität über die hochmotivierten Wanderexperten und Schwarzwaldguides hinaus bis zu den Gastgebern und in die Bevölkerung hineinzutragen. Ein Vorhaben, das viele Multiplikatoren benötigt. „Unsere Gastgeber sind mit ihren Stammgästen vertraut, die gerne zum Wandern kommen, doch eine Qualitätsregion muss darüber hinaus einen besonderen Service bieten.“ Für die Anforderungen lässt Vanessa Lotz weitere Erklärungen folgen. „Ein schönes Domizil zur Übernachtung ist gut, um den Gästen aber genau diesen Extra-Service zu bieten, bedarf es weiterer qualitativ hochwertiger Angebote.“ Dazu gehören beispielsweise Wanderkarten, die der Gastgeber vorhält und die er erklären kann, Lunchpakete, die frisch zubereitet sind, Trockenräume für nasse Wandersachen sowie bei wechselnden Unterkünften oder Mehrtagestouren mit großem Gepäck ein Transfer von Koffer und Ausrüstung zum nächsten Gastgeber. „Qualität ist ein Entscheidungskriterium für Urlaubsreisen, denen der Nördliche Schwarzwald mit besonderen Angeboten gerecht werden möchte“, so der Tenor der Touristikerin, für die die Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort ein wichtiger und entscheidender Bestandteil des Reisens sind. „Bei uns kann der Gast die Vielfalt der Natur genießen und zudem die Destination nicht nur erwandern, sondern zudem fühlen und schmecken.“ Mit der Arbeit an der Qualitätsregion soll daher das Reiseziel nicht nur für Wanderer attraktiver gemacht werden. Die erweiterten Angebote steigern den Freizeitwert der Bewohner, die darüber hinaus auch als wichtige Botschafter dienen, um die Destination zur Königsklasse des Wanderns zu erheben und den Titel „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ mit Leben und Authentizität erfüllen.

Ihre Sabine Zoller

Von Hütte zu Hütte

Neue Wandertour „Von Hütte zu Hütte“: Karl-Heinz Lucke wandert aus Leidenschaft und beobachtet dabei Flora und Fauna.

Als Wanderführer ist er ehrenamtlich für die Tourismus und Stadtmarketing Bad Herrenalb das ganze Jahr auf verschiedenen Touren in der Region unterwegs. Seit 2020 hat er sein Hobby professionalisiert und Lektüre zu Landschaft, Land und Leuten konsumiert. „Wenn man im Ruhestand ist, dann fehlen die Leute und die geführten Wandertouren sind eine wunderbare Möglichkeit alles was mir Freude macht miteinander zu verknüpfen und aktiv mit Menschen verschiedener Altersgruppen ins Gespräch zu kommen.“ Mit leuchtenden Augen berichtet Lucke über seine neue Tour unter dem Motto „Über drei Gemarkungen auf der Sonnenseite von Hütte zu Hütte“.

Wanderführer Karl-Heinz Lucke

Schwarzwald Karl-Heinz Lucke

Die Wandergruppe fährt zunächst mit dem Linienbus vom Bahnhof Bad Herrenalb zum Höhenstadtteil Neusatz, wo an der 610 m ü.N. N. gelegenen Freizeitanlage „Neusatzer Pfütz“ eine kurze Einweisung und Vorstellung der Wanderroute erfolgt.  Weiter geht es ab dort auf dem eben verlaufenden Herrlingsweg am „Gashäusle“ - der ersten Hütte - vorbei, zunächst noch das Dobeltal querend zur zweiten Hütte, der „Brentenwaldhütte“. Diese bietet eine gute Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause und zum „Wasser fassen“.

Ab jetzt geht es wiederum auf gutem Weg leicht bergab bis zur Einmündung des Mittleren Mayenbergwegs, dem wir ab jetzt nahezu eben verlaufend folgen. Vorbei an einer kleinen Forsthütte genießen wir an mehreren Stellen die herrliche Aussicht auf Bernbach, die Kullenmühle, das Steinhäusle, Frauenalb, Burbach und Schöllbronn.

Weiter auf der Südseite gehend folgenden wir dem ebenen Weg bis zum Gaisbrunnenplatz, der wiederum eine gute Gelegenheit zur Rast bietet. Ab hier nun in entgegen gesetzter Richtung auf dem „Gaisbrunnenweg“ stetig bergab, das Neubaugebiet „Rennberg“ zur linken Seite im Blick.

Nach der Einmündung des „Grafenwegs“ verlassen wir den bis dahin abschüssigen Gaisbrunnenweg und laufen auf dem schmalen, romatischen „Forstgarten-Pfad“ weiter bis zum Wasserhochbehälter und sodann abwärts über die „Alte Dobler Straße“ zum Rathausplatz/Kurpark. Im „Städtle“ lassen wir bei einer Einkehr unsere „Hüttentour“ Revue passieren bevor wir schließlich wieder über den Kurpark unseren Ausgangspunkt, den Bahnhof Bad Herrenalb, erreichen.

Für die Tour ist eine Zeitdauer von etwas mehr als drei Stunden veranschlagt.

Info: Für die geführten Wanderungen der Touristik besteht keine Anmeldepflicht. Wer mit wandert, bezahlt einen Beitrag von drei Euro, der beim Wanderführer zu entrichten ist. Treffpunkt ist immer montags und ab März zudem mittwochs, und damit zwei Mal wöchentlich jeweils 12.50 Uhr vor dem Bahnhof in Bad Herrenalb. Einen Flyer zur Tourenliste liegt im Tourismusbüro gratis aus und für Touren in die Höhenorte wie Bernbach wird gerne der öffentliche Nahverkehr genutzt, um zu Start der Wanderroute zu kommen.

Ihre Sabine Zoller

Zwei neue Qualitäts-Wanderwege ausgezeichnet

„Doinich Ursprung/Neubulach“ und „Doinich Ursprung Neuweiler“ heißen die beiden neuen Wanderwege im Teinachtal die aktuell von sich reden machen. Die beiden Wege wurden nicht nur als Qualitätswanderwege zertifiziert, sondern zudem mit dem begehrten Siegel „Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband mit einer offiziellen Urkunde als „Traumtour“ ausgezeichnet.

Ein Erfolg, der die Touristiker vor Ort begeistert. Denn mittlerweile hat sich das Teinachtal mit seinen fünf zertifizierten Qualitätswanderwegen zum „Zugpferd beim Thema Wandern in der Region“ entwickelt, wie Vanessa Lotz von der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald unlängst bei einem Pressegespräch in Bad Teinach bestätigte. Für den Zavelsteiner Hotelier und Genussbotschafter des Landes, Rolf Berlin, wurde durch das Ausweisen der beiden neuen Wanderwege sogar „ein Schatz im Teinachtal“ gehoben, um dadurch die Einzigartigkeit dieses Kleinods noch bekannter zu machen. Eine Lobeshymne also direkt vom Ideenengeber und Initiator einer Route, die mit dem Flüsschen Teinach auch die drei Teinachtal-Gemeinden Bad Teinach-Zavelstein, Neubulach und Neuweiler miteinander verbindet.

Schwarzwald Wanderwege

Schwarzwald Wanderwege

Dass dafür allerdings eine Vorbereitungszeit von über fünf Jahren dahintersteckt, werden wohl nur diejenigen bestätigen können, die aktiv in das Projekt involviert waren. Und so spricht Bürgermeister Markus Wendel von einem „Langstreckenlauf“, dessen Anfänge auf das Jahr 2017 datiert sind und nun im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden konnte. Für Franziska Bürkle von der Teinachtal-Touristik eine Zeit mit intensiven Gesprächen, Kontakten und Abstimmungen zur Routenabstimmung und Wegeführung, die „ohne die ehrenamtliche Unterstützung der Schwarzwaldvereine nicht möglich gewesen wäre.“ Denn immerhin ist für Wanderer auf beiden Wegen eine Länge von 27,2 Kilometern zu bewältigen. Für die Rundwege, die üblicherweise an zwei Tagen zu bewältigen sind, gab es erst 2019 eine finale Tourenplanung und schließlich 2021 eine Prüfung durch Michael Schanz, dem ausgebildeten Prüfer für Qualitätswanderwege. Last, but not least haben die Wege auch die anonyme und externe Prüfung durch den Deutschen Wanderverband bestanden, sodass sich mit der Förderzusage des Naturpark Schwarzwald Mitte Nord und einem Zuschuss von 60 Prozent die Investition von rund 30.000 Euro für die drei Kommunen mehr als gelohnt hat. Für Neuweilers Bürgermeister Martin Buchwald ein „tolles Wegeprojekt“, das nicht nur die Attraktivität der Region stärkt, sondern zudem einen Mehrwert für die lokale Bevölkerung schafft. Zum „Tag des Wanderns“ sollen die beiden neuen „Doinich Ursprungswege“ am 14. Mai 2022 offiziell eingeweiht werden.

Ihre Sabine Zoller

Ziegelmuseum Bad Herrenalb: Öffnung nach der Winterpause

Das Museum, das sich lediglich über Spenden, Eintrittsgelder und Mitgliederbeiträge finanziert, musste in der Pandemie den Publikumsbetrieb einstellen. Im Jahr 2019 zählte das Ziegelmuseum noch rund 900 Gäste, doch „danach waren es deutlich weniger Besucher“, sagt Christa Sagawe, die nach Corona bedingten Schließungszeiten auch von finanziellen Verlusten berichtet.

Christa Sagawe Ziegelmuseum Bad Herrenalb

Das Museumsgebäude in der Fußgängerzone von Bad Herrenalb beherbergt seit 2006 das Ziegelmuseum. Auf rund 100 Quadratmetern sind in einer Dauerausstellung 180 Feierabendziegel aus der Sammlung Bernd zu sehen, die Motivziegel zeigen, auf denen die Ziegler Alltägliches und Außergewöhnliches in den noch feuchten Ton ritzten. Weiterhin widmet sich die Ausstellung der Herrenalber Klosterziegelhütte und Exponaten aus dem 15. Jahrhundert. Ferner sind Firstziegel zu sehen, die als tönerne Plastiken in unterschiedlichen Ausprägungen die Funktion hatten Böses vom Dach fernzuhalten. Da in der Schreibwerkstatt der Zisterziensermönche im Jahr 1484 das Herrenalber Gebetbuch entstanden ist, hat eine originalgetreue Faksimile Ausgabe zudem einen würdigen Platz im Museum gefunden.

Seit September 2019 im Amt, versucht Sagawe mittels Sonderführungen und -aktionen die Museumskasse zu füllen. „Im letzten Sommer war der Verkauf von bepflanzten Ziegeln mit Sukkulenten recht erfolgreich und drei Sonderausstellungen boten zusätzlich ein interessantes Erlebnis im Museum.“ Nun aber kommt das Geld aus Mitteln der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) genau zum richtigen Zeitpunkt, um mit in Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen neu durchzustarten.  „Wir haben den Flur und Veranstaltungsraum neu gestrichen und in Medientechnik samt Monitor investiert“, so Sagawe, die zudem über die Anschaffung von 20 Stühlen und fünf Tischen berichtet. Während sich im ersten Geschoss der „Bastelraum“ im Museum zur Ausrichtung von speziell angebotenen Kindergeburtstagsfesten eignet, soll künftig der Veranstaltungsraum mit Platz für bis zu 30 Gästen verstärkt für Vorträge, Lesungen und Informationsveranstaltungen vermietet und genutzt werden.  Die variabel einsetzbare Bestuhlung eignet sich dafür ebenso wie für die Idee zum Museum´s Café, das bereits im Vorjahr im Vorgarten des Museums Premiere feierte, nun aber verstärkt in den Fokus rücken soll.

Ihr Sabine Zoller

Viele schaffen mehr - um die Karl-Bäuerle-Hütte zu sanieren

Der Schwarzwaldverein Badengruppe Pforzheim e. V. konnte gemeinsam mit der Volksbank Pforzheim eG eine Spendensumme in Höhe von 6.820 Euro sammeln, um die Karl-Bäuerle-Hütte zu sanieren.

Die Wanderhütte liegt direkt an dem vom „Badischen Schwarzwaldverein“ im Jahr 1900 angelegten Westweg, der von Pforzheim nach Basel führt. Mit 13 Betten bietet die Karl-Bäuerle-Hütte den Wanderern nach der ersten, anstrengenden Etappe nicht nur eine willkommene Unterkunft, sondern zudem einen ganz besonderen Flair mit heimeligem Ambiente und rot-weiß karierten Tischtüchern in der guten Stube. „Unsere Blockhütte ist aus dem Jahr 1927, aber wenn man drinnen saß, dann hat es ordentlich durch die Ritzen gezogen“, betont Rolf Meßer. Der zweite Vorsitzende des Vereins weiß über die sorgsame Pflege der Hütte und die Sorgen des Vereins um die Wetterseite zu berichten, die zwar „über 50 Mal gestrichen wurde, aber nach über 90 Jahren total verrottet war.“  

Um für die Sanierung und fachgerechte Isolierung der Hüttenfront an finanzielle Mittel zu gelangen, wendete sich der Verein an die Volksbank Pforzheim eG, die im vergangenen Jahr dazu beigetragen hat das Projekt zu unterstützen. Martin F. Sailer, Prokurist der Volksbank Pforzheim eG., der den Dobel bereits aus Kindertragen kennt, betont: „Hier hat meine Tochter Skilaufen gelernt“, und berichtet über das Prozedere zur Unterstützung von Vereinen und Institutionen: „Bürgerschaftliches Engagement liegt uns am Herzen. Denn was einer nicht schafft, das Schaffen viele.“

Corona bedingt erfolgte die symbolische Scheckübergabe zur Sanierung der Karl-Bäuerle-Hütte auf dem Dobel erst jetzt

Viele schaffen mehr

Patrick Neuweiler, Filialleiter der Volksbank Niederlassung Dobel. Martin F. Sailer, Prokurist der Volksbank Pforzheim eG. Barbara Schoedsack, Presse Schwarzwaldverein Badengruppe Pforzheim e. V. Bärbel Frank, in Vertretung für ihren Mann Hans-Bernhard Frank, 1. Vorsitzender Schwarzwaldverein Badengruppe Pforzheim e. V. Rolf Meßer, 2. Vorsitzender Schwarzwaldverein Badengruppe Pforzheim e. V. (v. l. n. r.)

Seit 2019 unterstützt die Volksbank mit ihrer Crowfunding Plattform viele Projekte von Vereinen und Institutionen, wenn diese etwas investieren wollen. Der englische Begriff der Crowd lässt sich mit Menge und Publikum übersetzen. Konkret bedeutet das, dass eine Vielzahl an Menschen mit einbezogen werden, wenn es sich um ein großes Spendenprojekt wie zu Beispiel der Sanierung der Karl-Bäuerle-Hütte in Dobel handelt. Sobald es eine gewisse Anzahl an Unterstützern gibt, zahlt die Volksbank bis zu 50 Euro extra auf jede Erstspende hinzu und motiviert somit weitere Interessenten zur Förderung eines Projektes. „Im Fall der Karl-Bäuerle-Hütte hat sich die Volksbank mit 2.165 Euro beteiligt“, berichtet Patrick Neuweiler, Filialleiter der Volksbank Niederlassung Dobel, der sich damit über das erste Spendenprojekt der Plattform "Viele schaffen mehr" auf dem Höhenort Dobel freut. Das erste Projekt in dieser Form war die Unterstützung der Kunstmanufaktur der Lebenshilfe Pforzheim. Doch nun freuen sich viele Wanderer auf die sanierte Karl-Bäuerle-Hütte, die somit auch in Zukunft ein attraktives Ziel bleibt.

Ihre Sabine

Jugendstil Ausstellung im Schloss Karlsruhe

Die Ausstellung vereint Werke des Jugendstils: aus den Beständen der drei Kooperationspartner Badisches Landesmuseum Karlsruhe, dem Allard Pierson Amsterdam und dem Braunschweigischen Landesmuseum sowie internationaler Jugendstil-Sammlungen des Königlichen Museums für Kunst und Geschichte in Brüssel, aus dem Reichsmuseum Amsterdam, dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt oder aus Privatbesitz.

Die Zeit um 1900

Die Schau im Schloss Karlsruhe präsentiert die Zeit um 1900 und damit gesellschaftliche Umbrüche, in denen die Frau in den Mittelpunkt von künstlerischen Darstellungen in Erscheinung tritt. Unter dem Motto „Frauen erobern die Kunst!“ werden nicht nur verführerische und florale verspielte Frauendarstellungen gezeigt, sondern darüber hinaus auch ein sich wandelndes Frauenbild dargestellt. Frauen werden nach dem Ersten Weltkrieg zunehmend unabhängiger, ergreifen Berufe und treten als gefeierte Künstlerinnen in Erscheinung.

Gesellschaftlichen Umbreche

Die Industrialisierung wirkt sich massiv auf Gesellschaft und Umwelt der Menschen aus. In vielen Ländern erstarkt der Nationalismus und ein von europäischen Großmächten ausgehender Kolonialismus prägt die gesamte Welt. In den Städten etablieren sich neue Formen der Konsum- und Unterhaltungskultur. Wissenschaftliche Erkenntnisse sowie philosophische und neue religiöse Ansetze bringen das bisherige Menschenbild ins Wanken.

 Schloss Karlsruhe Jugendstil

„Göttinnen des Jugendstils“

Für die Pariser Weltausstellung von 1900 schuf Alfons Mucha die Büste La Nature, die als besonderes Highlight der Ausstellung gilt, zumal sie auch zu den Sammlungen des Landesmuseums zählt. „Eine Frau von überirdischer Schönheit verkörpert die Natur und gilt heute als Inbegriff des Jugendstils“, so der Tafeltext der Ausstellung. Sie steht symbolhaft für den befürchteten kulturellen Verfall des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wodurch die Natur als Stilmittel besonders im Fokus steht.

Die Welt um 1900 wandelt sich. Frauen organisieren sich erstmals in Vereinen und verlangen nach Bildung, Beruf und politischer Mitsprache. In Karlsruhe wird 1893 das erste Mädchengymnasium Deutschlands eröffnet. Erste Studentinnen schreiben sich an den Universitäten von Freiburg und Heidelberg ein und Frauen wagen sich als freischaffende Künstlerinnen auf den Kunstmarkt. Sie befreien sich im wahrsten Sinne des Wortes von alten Korsetts, entwerfen Reformkleider, die mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen, werden sportlich aktiv, auf dem Fahrrad und treten an Weltstars zu werden, wie die Tänzerin Loie Fuller oder die Schauspielerin Sarah Bernhardt.

Die Ausstellung bildet eine Zeitreise ab, die den Wandel sowohl im kulturellen, als auch im eigenen Haushalt vor Augen führt. Bunt, vielfältig und vor allen Dingen informativ ist die Ausstellung ein absolutes Highlight für alle Kunstinteressierten.

„Göttinnen des Jugendstils“ - Ausstellung bis zum 19.6.2022. Di – So, Feiertage 10 – 18 Uhr, Euro, erm. 9 Euro, Kinder 4 Euro. www.landesmuseum.de

Ihre Sabine

Fünf Sterne Qualitätssiegels Wellness Stars: Therme Vierordtbad ausgezeichnet

Damit zeigen die umfangreichen Umbaumaßnahmen des letzten Jahres ihre Wirkung, denn nun glänzt das Vierordt Bad mit fünf von fünf möglichen Sternen des Gütesiegels Wellness Stars. Für das Qualitätssiegel mussten strenge Anforderungen erfüllt werden, die dann durch Prüfer vor Ort anhand von ca. 400 unterschiedlichen Kriterien bewertet wurden. Dabei erfolgt die Bewertung der Einrichtung aus der Perspektive des Gastes. Geprüft werden im Wellnessbereich unter anderem dessen Ausstattung, die Durchführung der Wellnessanwendungen, die Qualifikation des Personals und der Servicegedanke der Einrichtung. Ebenso wichtig sind Authentizität, Wellnesskompetenz, ganzheitliche Angebote, der Aspekt der Regionalität und Nachhaltigkeit.

Therme Vierordtbad

„Mit der Neugestaltung der Therme Vierordtbad im Jahr 2021 wurden neue attraktive Angebote geschaffen, welche die Therme zu einer besonderen Wellnessoase und wichtigen Insel der Erholung inmitten der Stadt Karlsruhe machen“, so Bürgermeister Dr. Martin Lenz, „ich freue mich, dass wir zur Bäderstadt Karlsruhe, neben dem Europabad Karlsruhe, nun wohlverdient eine weitere 5-Sterne-Anlage zählen können.“ Auch Oliver Sternagel, Amtsleiter der Bäderbetriebe Karlsruhe, ist stolz darauf, „mit den Umbaumaßnahmen in der Therme Vierordtbad einen attraktiven und 5-Sterne-ausgezeichneten Ort mit vielfältigen Möglichkeiten zur Entspannung für unsere Gäste zu bieten.“ Allerdings sei dies kein Grund, sich darauf auszuruhen, erklärt der Bäderchef, „unser Ziel ist es, uns stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern.“

Grundlagen für den Aufstieg in die Fünf-Sterne-Riege sind unter anderem die neue Markgrafen-Sauna mit Panoramafenster, der neue Solehof mit drei Außenbecken und unterschiedlichen Anwendungen, sowie neue Ruhemöglichkeiten vor dem Kaminfeuer oder inmitten von Salzkristallen und Solevernebelung.

Im Herzen der Fächerstadt Karlsruhe zählt nun das historische Badehaus zu einer attraktiven Anlaufstelle für Wellnessfreunde. https://www.ka-vierordtbad.de

Ihre Sabine

Gästeführer präsentieren gerne ihr Spezialgebiet

Im idyllisch gelegenen Städtchen Ettlingen muss es bei einer Führung durch die Stadt nicht zwingend die Geschichte um eine historische Persönlichkeit sein. Denn für die „Grand Dame“ der Gästeführerinnen gibt es neben historischen Persönlichkeiten auch weitere Themen.

Und so beschreibt Herta Ockert, die seit den 1990-er Jahren zu den Gästeführerinnen zählt, dass es für sie nichts schöneres gibt, als „als Interessenten die Stadt und ihre Förderer näher zu bringen." Gerne taucht sie bei ihren Rundgängen in der Altstadt mit ihren Gästen ein in die Zeit des Barock, oder aber gibt Auskünfte über die Altstadtsanierung, die „schließlich und endlich bereits seit fünf Jahrzehnten als leuchtendes Beispiel einer autofreien Innenstadt in die Welt getragen wird.“ Seit 40 Jahren lebt Herta Ockert in Ettlingen, „weil ich verliebt bin in diese wunderschöne Stadt, die an jeder Ecke etwas Besonderes zu bieten hat.“ 

Als „waschechte Ettlingerin“ ist auch Elke Vogel begeisterte Museums- und Stadtführerin, die sich mit Vorliebe mit der Geschichte des Schlosses aus Sicht der Frauen beschäftigt. „Das Thema habe ich bei Herta Ockert kennengelernt“, so die Ausführungen von Vogel, die sich intensiv mit der leidenschaftlichen Liebesgeschichte der Franziska Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg beschäftigt hat, die bereits als 15-jährige die Ehefrau des Türkenlouis wurde. Seit 2016 begeistert sie die unterschiedlichsten Gruppen und weiß über die Vorlieben der Besucher zu berichten, denn „jede ist anders und binnen weniger Minuten muss man sich auf einen Betriebsausflug, Jahrgangsgruppen oder Besucher vom Kaninchenzüchterverein einstellen.“ 

Und eben diese Begeisterung, die ein Gästeführer vermittelt, war das zündende Moment für Friederike Sterz, um sich selbst als Guide zu betätigen. „Meine Initialzündung war in den 80-er Jahren. Aus Spaß an der Freude bin ich mit meiner Mutter bei einer französischen Stadtführung in Ettlingen mitgelaufen und dann dachten wir, wir sind im Urlaub.“ Begeistert über die neuen Entdeckungen in der Heimat wurde es ihr ein großes Anliegen auch anderen wissenswertes zu Ettlingen zu vermitteln. Dazu hat sie sich das Format „Speed Dating mit historischen Persönlichkeiten“ ausgedacht, bei dem sie die Besucher interaktiv in ein Fragenspiel einbindet. 

Spielerisch vermittelt auch Thilo Florl sein Wissen, denn seit über 20 Jahren restauriert er nicht nur die historischen Instrumente im Musikkabinett des Museums, sondern vermittelt dort auch ehrenamtlich die Funktion und Arbeitsweise von pneumatischen Musikautomaten. „Da hat man wirklich die unterschiedlichsten Besuchergruppen vor sich stehen“, so Florl, der sich an eine ganz besondere Führung erinnert: „Eine knapp 80-jährige Lady kam mit ihrer Familie ins Musikkabinett. Ich erkläre den Klavieraufbau und wunderte mich über die vielen interessierten Fragen, die sonst ein Museumsbesucher nicht stellt.“ Und nicht ohne Stolz fährt Florl in seinem Bericht fort: „Am Ende der Führung stellte sich die Familie mit ihrem Namen vor. Da standen 12 Klavierbaumeister vor mir, die allesamt aus der Klavierbauerdynastie Heinrich Engelhard Steinweg stammten, dem Gründer der 1854 in New York seinen Namen anglisierte und Steinway and Sons gegründet hat.“

Gästeführer im Schloss

Gaestefuehrer in Ettlingen

„Das Heu muss der Kuh und nicht dem Bauern schmecken“, lautet ein wichtiger Ausbildungssatz der Gästeführer, die sich mit Leidenschaft und Akribie für ihre Touren in du um Ettlingen vorbereiten, um ihre Stadt zu präsentieren. 

Ihre Sabine

„Enztalperle“ im Schwarzwald nennt sich das Waldfreibad in Calmbach

Mit rund 40.000 Badegästen pro Saison ist das Waldbad nach Aussage von Betriebsleiter Fabian Schmitt ein „Kleinod im Schwarzwald“, das mit seinem großen Einzugsgebiet zudem viele Besucher aus Karlsruhe und Stuttgart anlockt. „Wir sind überregional bekannt. Und das vor allem durch unsere Veranstaltungen.“ Schmitt betont dabei das Beach Volleyball Turnier mit Teilnehmern aus Baden-Württemberg und das „36-Stunden-Schwimmen“ für das sogar Gäste aus ganz Deutschland anreisen. Die fast 90-jährige Geschichte der einst als „Enztalperle“ bezeichneten Badeanstalt, die nach den Plänen des Calmbacher Bautechnikers Karl Kiefer entstanden ist und am 17. Juni 1934 eingeweiht werden konnte, ist „bis heute ein Eldorado für Kinder, die hier schwimmen lernen“, so Sandra Barth, zweite Vorsitzende des Fördervereins, die sich über 60 bestandene „Seepferdchen“ Prüfungen des Vorjahres freut. „Mit unserem Verein fördern wir den Schwimmsport und unterstützen die Stadt bei Maßnahmen zum Erhalt des Freibades“, zitiert Fritz Kiefer die Statuten des Fördervereins, der im kommenden Jahr in Calmbach sein 20-jähriges Jubiläum feiert. 

Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten in der Enztalperle

Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten in der Enztalperle

Hans Schabert, Heimatforscher. Fritz Kiefer, Kassierer des Fördervereins. Sandra Barth, zweite Vorsitzende des Fördervereins. Manfred Erlenmaier, Bademeister. Ingeborg Rentschler, Gründungsmitglied des Fördervereins. Dietmar Fischer. Karl Heinz Bäder, Kioskbetreiber. Fabian Schmitt, Betriebsleiter der städtischen Bäder in Bad Wildbad. (v.l.n.r.)

Während man sich noch an Sommertage in den 70-er Jahren erinnert, an denen „man an sich auf der Liegewiese ein Plätzchen suchen musste“, gab es nun Corona bedingt weniger Badegäste. Um die Anziehungskraft zu steigern sind Sanierungsmaßnahmen geplant, die darauf abzielen 2034 das 100-jährige Jubiläum der Badanstalt zu feiern. Grund genug, um sich die Meinung eines Sachkenners einzuholen, der in den vergangenen Jahren die Attraktivität des Bad Liebenzeller Freibades maßgeblich mitgestaltet und verantwortet hat. „Wir haben dort über fünf Jahre lang kontinuierlich erneuert“, so Dietmar Fischer, der zudem ausführlich über seine Erfahrungen als Bürgermeister beim Sanieren des historischen Gebäudes berichtet und Parallelen zum Waldfreibad in Calmbach aufzeigt. „Das Freibad könnte zum einen nachhaltig mit Abwärme und Solarenergie betrieben, oder zum anderen mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet werden.“ Für Fischer, der Schwimmunterricht als feste Einrichtung im schulischen Lehrplan verankert sieht, bieten Freibäder zudem ein ideales Freizeitangebot, das in Kommunen aufrecht erhalten bleiben muss. Karl Heinz Bäder, der den Kiosk im Waldfreibad betreibt, spricht sogar von einem Treffpunkt für junge und Junggebliebene Leute, die immer wieder kommen. „Wir haben hier ganz viele nette Menschen kennengelernt, die wir mögen und die uns mögen“. Ingeborg Rentschler, Gründungsmitglied des Fördervereins seit 2003, bestätigt diese Ansicht und erinnert sich an die vielen Ehrenamtlichen Stunden, die sie und viele weitere Calmbacher Bürger bereits zum Erhalt des Waldbades beigetragen haben. Schlussendlich bieten die vielen historischen Aufnahmen aus dem Archiv des Fördervereins die Vorlage für einen Aufruf, den der Vorstand nun direkt an alle Calmbacher startet. „Wer seine schönsten Erinnerungen mit seiner Familie, Freundin, Kindern und Enkelkindern rund um das Waldfreibad mit uns teilen möchte, hat ab sofort die Gelegenheit seine Geschichten im Briefkasten am Freibad einzuwerfen. Wenn möglich bitte mit Namen und Telefonnummer, damit wir uns bei Rückfragen melden können“, so Fritz Kiefer, der für den Förderverein eine kleine Festschrift unter dem Titel „Enztalperle – gestern – heute – morgen“ plant und damit einen öffentlichen Aufruf zum Erhalt des Waldfreibades startet.

Ihre Sabine

Nachtwächter Rundgang vermittelt wissenswertes aus dem Mittelalter

Bernhard Lohner wohnt seit einem Jahrzehnt in Bad Herrenalb und schlüpft seit 2020 in die Rolle des Nachtwächters, um seinen Gästen die Geschichte des einstigen Zisterzienserklosters näherzubringen. Er selbst bezeichnet sich dabei als „Zeitenwanderer“, der nächtens im Schein der Laternen dunkle Wege und verborgene Plätze aufsucht, um über Sagen, Legenden und wahre Begebenheiten des 1149 gegründeten Klosters Alba Dominorum bis hin zur Flösserei auf der Alb im 19. Jahrhundert zu berichten.

Zeitenwanderer Bernhard Lohner Nachtwaechter

Bernhard Lohner berichtet wissenswertes aus dem Mittelalter

Lohner, dem die Freude am Umgang mit Menschen sichtlich anzumerken ist, lässt sich von den Gästen duzen. „Ich heiße Bernhard, denn einst war Bernhard von Clairvaux (1090-1153) verantwortlich für die Ausbreitung des Zisterzienserordens in ganz Europa - und eben von diesem Bernhard habe ich meinen Namen.“

Der einstige Leiter der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe vermittelt seine Kenntnisse allerdings nicht durch Zahlen und Fakten. Akribisch aufbereitetes Wissen weiß er pointiert und wirkungsvoll zu berichten, indem er sein aufmerksames Publikum immer wieder durch Fragen konkret in das Geschehen einbindet und dann schmunzelnd die Lösungen präsentiert. So ist zu erfahren, dass sich das faltenreiche, mantelähnliche Obergewand der Mönche Kukulle nennt und die Herrgottsbscheißerle, also die allseits beliebten Maultaschen, von findigen Mönchen erfunden wurden, um Fleisch auch in der Fastenzeit zu genießen. 

Von der 200-jährigen Wunderkiefer im Paradies führt Lohner die Gäste an der Klosterkirche vorbei zur historischen Klostermauer am Gaisbach, und dann über den Kurpark bis hin zur Schweizer Wiese, um auch über die Falkenburg und Flößerei zu berichten. Für Nicolai Esch und seine Familie ist die knapp zweistündigen Tour etwas ganz Besonderes. „Wir kommen aus Gießen und sind hier, um unsere Oma zu besuchen. Aber nun sie hat uns mit dem Rundgang und diesem interessant gestalteten Geschichtsunterricht überrascht.“

Termine 2020 sind 4. März, 1. April, 6. Mai, 10. Juni. 15. Juli, 12. August, 9. September, 7. Oktober, 4. November. Anmeldung unter info@badherrenalb.de

Ihre Sabine

Wandermarathon sammelt Spenden für krebskranke Kinder

„Während sich in Peking die Sportler mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen einen Kindheitstraum erfüllen, bieten wir im Schwarzwald ein sportliches Herbstereignis, bei dem alle Akteure helfen, Träume von krebskranken Kindern zu erfüllen“, erklärt Franziska Bürkle von der Teinachtal-Touristik.

Mit großer Begeisterung verfolgt sie die aktuellen Berichterstattungen, und ist schon jetzt Feuer und Flamme für den Spenden-Wander-Marathon im Teinachtal. So absurd es klingen mag, auch wenn die Olympische Flamme in Peking erlischt, ist im Teinachtal die Vergabe der Startplätze zum ersten Schwarzwälder-Spenden-Wander-Marathon bereits freigeschaltet. Dass damit eine olympische Sommerdiszipin in den Fokus rückt, ist weniger verwunderlich. Neu ist allerdings der Gedanke, der in diesem Fall mit Wanderschuhen und Rucksack verknüpft ist und die olympische Streckenlänge von 42 Kilometern mit einem sozialen Zweck verbindet. „Wir wollen mit unserem Spenden-Wander-Marathon nicht nur Naturliebhaber zu uns in den Nordschwarzwald locken“, lacht Bürkle, die in der Urlaubsregion über ein Wegenetz von über 250 Kilometern wacht. Unter dem Motto „Teinachtal hilft“ haben sich die Gemeinden Bad Teinach-Zavelstein, Neubulach und Neuweiler zusammengeschlossen, um erstmals ein Sportevent auf prädikatisierten Wanderwegen zu organisieren, das zudem die Erforschung von Kinderkrebs unterstützen.

Franziska Bürkle freut sich auf den Start des Spenden-Wander-Marathons und gibt offiziell die Seite für die Anmeldungen frei

Franziska Buerkle freut sich auf den Start des Spenden-Wander-Marathons und gibt offiziell die Seite fuer die Anmeldungen frei     

„Mit unserem Marathon machen wir nicht nur auf den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V. aufmerksam, sondern wir helfen direkt.“ 

Bürkle, die das Schicksal der fünfjährigen Lara aus der Region vor Augen hat, setzt sich mit ihrem gesamten Team für eine groß angelegte Spendenaktion ein. „Wir planen unser Event für den 1. und 2. Oktober 2022 und können auf dem ausgeschilderten Streckennetz bis zu 500 Teilnehmer betreuen.“ Eine Mammutaufgabe, die nur durch akribische Vorarbeiten in die Tat umgesetzt werden kann. „In den vergangenen drei Monaten haben wir für die Wegenutzung alle offiziellen Genehmigungen eingeholt und unsere Streckenführung finalisiert.“ Nicht ohne Stolz präsentiert Bürkle zwei Monitore im Touristikbüro, die auf der eigens angelegten Webseite zum einen die Wandertouren mit exakten Längenangaben, und zum anderen die Startgebühren für unterschiedliche Zielgruppen anzeigen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Etappen mit unterschiedlichen Streckenlängen. Die „Familientour“ ist mit 7,8 Kilometern die kürzeste Tour, gefolgt von einem „Spaziergang“ mit 16,7 Kilometern und einer „Wanderung“ mit 27,2 Kilometern Länge. Als Königsdisziplin ist mit 42,2 Kilometern der Marathon ausgeschrieben, der als Rundweg nur einen Start- und Zielpunkt kennt. Alle anderen Touren sind mit einem Shuttlebus kombiniert, um die geologischen und kulturhistorischen Besonderheiten im Teinachtal nebenbei zu genießen. „Damit bieten wir für jede Altersgruppe eine passende Tour“, so Bürkle, die darüber hinaus verkündet, dass 50 Prozent der Anmeldegebühren in den Spendentopf fließen. Wer sich zügig anmeldet und zu den ersten 100 Wanderern zählt, wird mit einem Frühbucher Rabatt von bis zu 20 Prozent belohnt. Darüber hinaus werden eine personalisierte Startnummer mit offizieller Zeitmessung ebenso wie eine Rundenverpflegung und Starterpräsente garantiert. Wer also seine Wanderschuhe schnürt und damit Gutes tut, soll nach ihrer Aussage zudem selbst etwas Gutes in der Schwarzwaldluft erfahren. Anmeldung und Infos: www.teinachtal.de

Ihre Sabine Zoller 

Wanderführer starten in die Saison mit Karl-Heinz Lucke, Karlheinz Priessnitz, Helmut Boht, Karl Nofer Bad Herrenalb

Die einst als „Kurgast Wanderungen“ bekannten Streifzüge durch den nördlichen Schwarzwald haben sich mittlerweile als „Geführte Wanderungen“ mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Schwierigkeitsgraden rund um Bad Herrenalb etabliert.

Jeder Wanderführer zeigt gerne seine liebsten Strecken. „Ich gehe gerne vom Dobel aus in Richtung Schwanner Warte. Das sind so ungefähr zwölf Kilometer, die einfach zu bewältigen sind und zudem mit schönen Aussichten locken.“ Helmut Boht berichtet von Gruppen bis zu zwölf Personen, die  teilweise einen festen Stamm an Wanderern bilden und sich bereits im Vorfeld zu den ausgeschriebenen Touren fest verabreden. Zweimal jährlich erscheint in der Touristik von Bad Herrenalb der Wanderplan, der von Januar bis Juni und im Anschluss von Juli bis Dezember die konkreten Tourenziele aufzeigt. Als engagierte Wanderer sind neben Helmut Boht zudem Karlheinz Priesnitz, Karl Nofer, Karl-Heinz Lucke und Werner Kull in einem festgelegten Plan zwei Mal wöchentlich auf verschiedenen Touren unterwegs.

„Wir warten immer montags und mittwochs um 12.50 Uhr am Bahnhof von Bad Herrenalb“, so Karlheinz Priessnitz (70), der mit seinen Gästen gerne im Albtal wandert. Der gebürtiger Saarländer engagiert sich seit 2016 als Wanderführer, „um nicht alleine wandern zu müssen.“ Unter dem Motto man ist an der frischen Luft, tut etwas für die Gesundheit und kann im Anschluss auch noch gemeinsam zu einem Umtrunk einkehren, werden stets neue Touren entwickelt.

„Wir sind nicht nur auf dem Graf Rhena Weg unterwegs, sondern fahren auch mit dem Bus nach Bernbach und laufen dann gemütlich nach Fischweier zurück.“ Je nach Wochentag sind die Touren einfacher oder etwas anspruchsvoller, wie Karl Nofer (72) aus dem Gaistal berichtet. „Ich laufe immer gerne Strecken, die ich selbst noch nicht kenne und meine Wanderbegleiter wissen schon, dass es bei mir dann auch mal bergauf gehen kann.“ Zu entdecken gibt viele schöne Winkel, die nicht nur um Bernbach, Rotensol oder Neusatz führen. „Vom Gaistal aus gehe ich zur Teufelsmühle, nach Loffenau und Gernsbach, denn die Gäste wollen nicht immer denselben Pfad laufen.“ Das bestätigt auch Karl-Heinz Lucke (67) aus Neusatz. Erst im Sommer 2020 hat er sich dazu entschieden den Ruhestand zu nutzen, um aktiv mit Menschen verschiedener Altersgruppen ins Gespräch zu kommen. Seine Wanderziele führen ihn zum Quellen Erlebnispfad zum Großen Loch oder Bernstein. „Wir duzen uns beim Wandern und so kommen Karlsruher mit Gästen ins Gespräch, die in Bad Herrenalb Urlaub machen und die Region entdecken“, so Lucke, der sich auch über Kinder und junge Gäste freut.

Die Wanderführer freuen sich auf viele Gäste

Karl-Heinz Lucke, Karlheinz Priessnitz, Helmut Boht, Karl Nofer Bad Herrenalb

Karl-Heinz Lucke, Karlheinz Priessnitz, Helmut Boht, Karl Nofer (v.l.n.r.)  

Info: Für die Wanderungen besteht keine Anmeldepflicht. Wer mit wandert, bezahlt einen Beitrag von drei Euro, die beim Wanderführer zu entrichten sind. Treffpunkt ist Montag und Mittwoch jeweils 12.50 Uhr vor dem Bahnhof in Bad Herrenalb. Einen Flyer zur Tourenliste liegt im Tourismusbüro gratis aus. https://www.badherrenalb.de/downloads/?aktuelles=2291&fbclid=IwAR2ZKb5iBg7cqR4tU8yrGROTPcpF2q5i1MDCPjcoESa_rQzr9YoKRQn9MnI

Sehr geehrte ReiseTravel User. Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden uns Ihre Fragen oder Wünsche. Vielen Dank. Ihr ReiseTravel Team: feedback@reisetravel.eu  - Bitte Beachten Sie YouTube.ReiseTravel.eu - #MyReiseTravel.eu

Bitte stöbert im ReiseTravel.eu Blog Koch-Rezepte & Bücher -Empfehlungen: reisetravel.eu - von #ReiseTravel und #kaef_and_piru mit #ReisebyReiseTravel.eu von #MyReiseTravel.eu - Facebook https://www.facebook.com/groups/reisetravel.eu

Olympische Streckenlänge im Schwarzwald zu erwandern

Eine olympische Streckenlänge von 42 Kilometern steht im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Veranstaltung im Schwarzwald.  Terminiert auf den zweiten Oktober 2022 ist der „Spenden-Wander-Marathon im Teinachtal“, der die Stiftung des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e. V. unterstützt.

„Wir wollen mit unserem Spenden-Wander-Marathon das Wohlbefinden der Wanderer steigern“, so Bürkle, die die Naturliebhaber dazu aufruft die Premiumwanderwege im Nördlichen Schwarzwald zu entdecken und ihre Freude darüber mit anderen zu teilen. „Wer mit uns wandert, hilft anderen“, ergänzt Michael Stahl, Mitarbeiter in der Touristik von Bad Teinach.  „Jährlich erkranken rund 2000 Kinder an Krebs und die Diagnose ist ein unfassbarer Schock für die Eltern“, erläutert Stahl ergänzend, der das Schicksal der fünfjährigen Lara, hautnah erlebt hat, die in der Nähe von Bad Teinach wohnt. Das quirlige Mädchen ist gerne in der Natur, liebt das Versteck spielen und Beeren sammeln im Wald. Doch nun musste die junge Patientin viel Kraft und Energie für ihre Chemo- und Cortisonsbehandlungen aufbringen, um sich im Kampf gegen die Leukämie zur Wehr zu setzen. Ein Kampf der sich lohnt, denn die tapfere Lara ist nach 12 Monaten Therapie nun auf dem Weg der Genesung. „Das hat sie der Forschung zu verdanken, die heute schon vieles über die Entstehung von Kinderkrebs weiß“, berichtet Bürkle, die sich mit ihrem engagierten Team mit ganzem Herzen für diese Spendenaktion einsetzt. „Das Wohlbefinden aller liegt uns am Herzen. Jeder Schritt in der Natur fördert unsere Gesundheit und in diesem Fall ist es einfach damit auch einmal etwas Gutes für sich und andere zu tun.“

Organisations Marathon

Schwarzwald Wander Marathon

Franziska Bürkle, Leiterin der Teinachtal Touristik plant für die Outdoor Saison 2022 gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Michael Stahl einen Wander-Spenden Marathon, dessen Erlös krebskranken Kindern zu Gute kommt.

Eine ebenfalls sportliche Leistung wurde bereits auf organisatorischer Ebene erbracht. „Nach zwei Monaten Planungs- und Recherchearbeiten haben wir für die gesamte Wanderstrecke nun die offizielle Genehmigung vom Landratsamt erhalten“, freut sich die Tourismusleiterin des Wandereldorados. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Michael Stahl hat Bürkle Anfang Dezember die finalen Start- und Endpositionen des geplanten Events beim Konsul Niethammer Kulturzentrum (KoNi) in Zavelstein festgelegt. „Von hier aus haben wir die Möglichkeit einen groß angelegten Wander-Event wunderbar zu koordinieren“, berichtet Michael Stahl, der das gesamte Streckennetz erarbeitet und für den Start der Streckenführung den beliebten Wasser-, Wald- und Wiesenpfad ausgewählt hat. „Das ist im Landkreis Calw unser Genießerpfad, der neben urigen Wäldern und idyllischen Bachläufen auch Aussichten bis zur Schwäbischen Alb bietet.“ Für die außergewöhnliche Wanderveranstaltung lockt Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge mit zusätzlichen prädikatisierten Wanderwegen, die am Wandertag in unterschiedlichen Abschnitten erkundet werden können. „Wie bei einem echten Marathon werden die Anmeldungen elektronisch erfasst, dazu greifen wir auf Experten zurück, die uns bei diesem Thema unterstützen werden“, berichtet Bürkle, die die vielen weiteren Extras und Überraschungen für die rund 500 erwarteten Wanderer noch nicht verrät. Wer seine Wanderschuhe schnürt und damit Gutes tut, soll nach ihrer Aussage zudem selbst etwas Gutes erfahren. www.teinachtal.de

Gern gesehener Gast - Eine herausragende Erscheinung auf Stelzen

„Um die Welt ein bischen bunter zu machen und das zauberhafte in den Alltag zu bringen“, ist die Winterfee auf ihren Stelzen ein gern gesehener Gast bei Events, Veranstaltungen und eben jetzt auch bei ausgefallenen Weihnachtsmärkten wie in Bad Herrenalb.

Wenn die Winterfee erscheint gibt es alles andere als eine frostige Stimmung. Die Figur aus einem fernen Feenland ist die Kreation von Sabine Schäfer, die sich vor 21 Jahren mit der Idee zu außergewöhnlichen Walk-Acts selbständig gemacht hat und von einem „der schönsten Berufe die es gibt“ schwärmt.

Auf Stelzen schreitet sie in luftiger Höhe elegant durch die Straßen und ist eine durchaus herausragende Erscheinung, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringt. Mit den an ihren Beinen angeschnallten Stelzen erreicht sie eine Größe von knapp drei Metern. Das wallend weiße Gewand wirkt dabei weder kühl noch abweisend, denn das selbstgeschneiderte Kostüm samt Kopfschmuck ist bei Dunkelheit beleuchtet, um „Licht in die Herzen der Menschen bringen“. Mit schwungvollen Bewegungen lässt die Fee mit dem phantasievollen Namen „Saa“ die weit ausladenden Flügelpaare mit ihren Armen kreisen. Eine Geste die Neugierde weckt, denn wer zu ihr spricht bekommt eine Glückskugel aus Glas für seine Wünsche. „Das sind wunderschöne Begegnungen und dabei kommen auch die Erwachsenen nicht zu kurz“, freut sich Sabine Schäfer, die sich mit ihrer märchenhaften Gestalt  ganz und gar identifiziert und im Traum nie daran gedacht  hätte, sich damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Im richtigen Leben hat die kreative Künstlerin und Mutter von zwei Kindern zunächst einen „bodenständigen“ Beruf erlernt. „Ich bin Bürokauffrau und habe meine Ausbildung bei der Stadtverwaltung in Schwäbisch Gmünd gemacht, und bin danach als Rucksacktourist auf Weltreise gegangen.“ Geplant war das zunächst als Auszeit vor dem Studienbeginn, doch dann kam alles anders. „Die Welt ist bunt und ich wollte alles sehen.“  Mit Aushilfsjobs verdient sie sich immer wieder Geld, um neue Abenteuer in fernen Ländern zu erleben. „Ich war unter anderem in Argentinien, Indonesien, Malaysia, Thailand und Neuseeland und habe ein Jahr in Australien gelebt“, so der Tenor der Weltenbummlerin, die auf dem Inselkontinent auf der südlichen Hemisphäre zwar von Heimweh geplagt wird, aber dort gefunden hat, was ihr Leben erfüllt.

Mit einem Aushilfsjob als Wassernixe begann ihre Karriere als Straßenkünstlerin und damit die Idee auch in Deutschland als Performance-Künstlerin zu leben. „Ein Freund aus dem Zirkus hat mir das Stelzen laufen beigebracht und dann habe ich geübt und geübt, denn auch das Fallen aus luftiger Höhe will gelernt sein um Verletzungen zu vermeiden.“  Die Performance ist auch bei Schnee- und Eistreiben möglich, denn „dann werden Stelzen mit einem breiteren Fuß angeschnallt, um eine bessere Bodenhaftung zu haben.“

Golfclub Bad Herrenalb-Bernbach e.V. https://www.gc-bh.de/ - https://www.facebook.com/gcbadherrenalb1968

Akkordeon Konzert - Eine Welt voll Bücher und Musik

„Vor zwei Jahren hatten wir hier in dieser Halle unseren letzten gemeinsamen Auftritt“, berichtet Margit Karcher, Erste Vorsitzende des Akkordeon Orchester Gernsbach zur Eröffnung des knapp 90-minütigen Konzertes.

Unter dem Titel  „Eine Welt voll Bücher und Musik“ verspricht sie einen „genussreichen Abend für alle Sinne“ und  berichtet über die Idee zu diesem außergewöhnlichen Konzert, das in Zeiten des Lockdowns entstanden ist und „uns allen bewusst gemacht hat, welche Bedeutung Musik für uns hat.“ Außergewöhnlich das Konzept und das Ambiente des Abends. Auf der Bühne ist nicht nur Platz für die Musiker, sondern zudem für Bücherfreunde, die es sich neben dicken Folianten in einem Ohrsessel gemütlich machen, die Stehlampe anknipsen und dem Publikum aktuell spannende Literaturerscheinungen präsentieren. Mit einem charmanten Intro starten die Schwestern Charlotte (12) und Frieda (8) Merkel aus Selbach bei Gaggenau mit einem Dialog zu „Frag doch mal die Maus“ und erhalten als Resonanz prompt darauf die musikalische Antwort vom Orchester, das die Titelmelodie der „Sendung mit der Maus“ erklingen lässt.

In der Kombination von Literatur und einem dazu passenden Sound folgt ein ausgeklügeltes Programm, bei dem Marie Hahn (17), Schülerin des Albert Schweizer Gymnasiums und Fabian Betting aus Freiburg den Part der Vorleser übernehmen. Liebesgeschichten in Mexiko und Italien werden gepaart mit passenden Melodien des entsprechenden Landes und auf Science Fiction Stories folgen Kochbuch-Impressionen mit Welthits aus der Filmgeschichte. Insbesondere der Klassiker „My heart will go on“ von Célinne Dion ergänzt musikalisch besonders gefühlvoll die Liebesgeschichte von „Zeit der Kirschen“ die Kochkurse beim Sternekoch beschreibt. Schwungvoll ehrt der Evergreen „Mein kleiner grüner Kaktus“ die Malerin Maria Sybilla Merian, die im 17. Jahrhundert nicht nur Kakteen malte und der „Kriminal Tango“ vom legendären Hazy Osterwald Sextett untermalt einen Kriminalfall in Schweden. Bei der Neuerscheinung von Schwarzwald´s Krimiliebling Bernd Leix wird das Publikum zunächst literarisch auf einen heißen Sommertag eingestimmt und in die mystisch dunklen Tannenwälder des Schwarzwalds entführt, um direkt im Anschluss Horst Jankowski´s weltberühmte „Schwarzwaldfahrt“ mit wippenden Beinen und Händen zu begleiten.

Akkordeon Orchester Gernsbach  

Stilistisch und technisch bewegen sich die beiden harmonisch aufeinander abgestimmten Vereine dabei durch verschiedene Musikrichtungen. Die virtuosen Interpretationen erfordern ein Höchstmaß an Konzentration und die volle Beherrschung der Instrumente. Dabei werden alle Register genutzt, um das Publikum zu begeistern. Passend zum Geburtstagskonzert gibt es wissenswertes zu „Kesselkohl und Kirschenplotzer“ vom Gernsbacher Autor Alexander Hoff zu erfahren und zudem für alle Gäste eine kulinarische Überraschung von Petra Seehase. Sie selbst ist Mitglied im AO Gernsbach und verteilt als Gaumenschmaus en Miniature einen selbst gebacken Kirschenplotzer der das passende Sahnehäubchen vom Orchester mit dem musikalischen Gruß von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ serviert bekommt. Für einen krönenden Höhepunkt am Samstagabend sorgt ein sportliches Ereignis und damit der wohlklingende Sound zum „aktuellen Sportstudio“, der trefflich auf die vorgestellte Vita des zweitbesten Tennisspielers der Welt, dem Tennisbaron Gottfried von Camm abgestimmt ist. Die gut 100 begeisterten Zuschauer erklatschen sich zum Abschluss eine Zugabe und erhalten mit „Thank you for the music“ einen Welthit der legendären schwedischen Kultband ABBA, deren Song längst zu einem Klassiker geworden ist. Für die literarische Form an Klassikern zeichnete an diesem besonderen Konzertabend die Gernsbacher Bücherstube verantwortlich, und Margit Karcher findet lobende Worte für die Zusammenarbeit mit Sabine Katz, die zur Lesung alle Texte vorbereitet hatte.

Das Konzert in der Stadthalle Gernsbach war eine Premiere: der erste Auftritt seit Langem und noch dazu ein Jubiläum für die Spielgemeinschaft von HSR Weisenbach und AO Gernsbach. Zwei Vereine, die seit zehn Jahren gemeinsam musizieren und unter Leitung von Dirigent Reiner Löffler ein breites Spektrum der Akkordeonmusik präsentieren.

Wandern mit Wissen verknüpfen können nun Gäste im Nordschwarzwald

Auf zwei neuen Erlebniswegen lässt sich die Gemeinde Dobel nicht nur umrunden, auf 28 unterschiedlichen Thementafeln ist zudem wissenswertes über den Ort und informatives über die Natur und die Heimat zu erfahren.

„Die Wege sind nicht nur für Touristen, sondern auch für unsere Bewohner interessant“, resümiert Bürgermeister Christoph Schaack bei der Eröffnung. Dabei stellt er nicht nur den ehrenamtlichen Ideengeber und Texter Bernhard Kraft, sondern auch den Gestalter Peter Mast in den Mittelpunkt. Für die Informationstafeln hat Mast ein auffälliges und zudem außergewöhnliches Format gewählt, das bei genauer Betrachtung  die Umrisse der Gemarkung der Gemeinde Dobel zu erkennen gibt.

Der ortshistorische Erlebnisweg

Der ortshistorische Erlebnisweg ist acht Kilometer lang. Er berichtet über die Urbesiedelung und geizt nicht mit geologischen Daten, um die Zusammenhänge der Sorgen und Nöte der Bewohner aufzuzeigen. Bei der geschichtlichen Entwicklung des Dorfes, das ist eng mit den Lebensbereichen von Landwirtschaft und Waldarbeit verbunden ist und nicht immer einfach war. Verteidigungslinien, die der Dobel dem Sonnenkönig Ludwig XIV (1638-1715) zu verdanken hat zeigen die politisch wichtige Stellung des Höhenortes, auf dem 1813/14 russische Truppen bei den Befreiungskriegen lagerten. Die ausführlichen Beschreibungen zur Dobler Redoute und den Dobler Schanzen bis hin zum Pfarrhaus und dem Ortskern sind Bernhard Kraft zu verdanken, der dafür in mühevollen Recherchearbeiten ehrenamtlich viele Archive durchforstet hat.

Der waldhistorische Erlebnispfad

Mit dem waldhistorischen Erlebnispfad, der am neu geschaffenen Aussichtsstand beginnt, startet ein zweiter Rundweg, der auf der Hochfläche von Wald umgeben ist und zu den Volzemer Steinen führt. Neben wissenswerten Informationen über Flora und Fauna sowie den Gesteinen im Wald und die alten Waldberufe, gibt es auf dem rund fünf Kilometer langen Rundweg auch familienfreundliche Stationen. Kindgerecht aufbereitet sorgen ein Klangspiel, eine Rutsche mit Seilaufstieg, ein Balancierpfad und ein Klettergestell für ein besonderes Vergnügen.

Informationstafeln

Auf den wetterbeständigen Kunststofftafeln im Format von 1,30 auf 1,70 Metern sind zudem Codes zum Scannen angebracht, die nicht nur zur Recherche dienen. Mit einem speziell entwickelten Spielecode geht es für die Wanderer auf Entdeckungstour, bei dem eine Ziffernreihe ebenso wie Bildmaterial an das Tourismusbüro auf dem Dobel zu senden sind, um monatlich einen der fünf ausgelosten Gewinne zu erhalten.

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Sabine Zoller.

Sabine Zoller by ReiseTravel.euSabine Zoller lebt im Schwarzwald. Als freie Journalistin schreibt sie für verschiedene online Portale, Magazine und Tageszeitungen. Kultur,  Handwerk und Brauchtum fasziniert Sie ebenso wie gute Küche und Natur. Ihre Berichte beschäftigen sich mit historisch attraktiven Themen, landschaftlich reizvollen Regionen und lukullisch attraktiven Stationen und machen Lust auf Reisen.

Sehr geehrte ReiseTravel User. Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden uns Ihre Fragen oder Wünsche. Vielen Dank. Ihr ReiseTravel Team: feedback@reisetravel.eu  - Bitte Beachten Sie YouTube.ReiseTravel.eu - #MyReiseTravel.eu

Bitte stöbert im ReiseTravel.eu Blog Koch-Rezepte & Bücher -Empfehlungen: reisetravel.eu - von #ReiseTravel und #kaef_and_piru mit #ReisebyReiseTravel.eu von #MyReiseTravel.eu - Facebook https://www.facebook.com/groups/reisetravel.eu

ReiseTravel Suche

nach oben