Berlin

Mobil mit Handicap

In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung: Bezieht man diese Zahl auf die Gesamtbevölkerung, so ist in Deutschland etwa jeder neunte Einwohner behindert. 7,1 Millionen davon gelten als schwer behindert.

Im Sozialgesetzbuch Neun (SGB IX) ist geregelt, wann Menschen als behindert gelten: Wenn körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und dadurch die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. 

ReiseTravel griff das Thema auf und reiste: Mobil mit Handicap

Was viele nicht wissen: Mit der Bahn fahren kann auch Laune machen, auch für Ältere sowie Menschen mit Behinderungen. Das Ein- und Aussteigen kann allerdings Probleme bereiten und auch das Umsteigen kann regelrecht in Stress ausarten. Nicht jeder einzelne Waggon ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Fazit: Vor Fahrtantritt genau informieren.

Erfurt Hauptbahnhof: Personal und Hilfsmittel wie zum Beispiel Hublifte lassen sich leicht und kostenlos bei der Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn anfordern

Ursachen und Grad von Behinderungen: Als Ursachen für eine Behinderung gelten angeborene Behinderungen, Krankheiten, Unfälle, Kriegs-, Wehrdienst- oder Zivildienstbeschädigungen. Die körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen wirken sich auf die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aus. Sie werden daher als Grad der Behinderung (GdB) nach Zehnergraden von 20 bis 100 abgestuft.

Danach gelten Personen als schwer behindert, denen die Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von 50 oder mehr zuerkannt haben. Auf Antrag stellen die Versorgungsämter einen Schwerbehindertenausweis aus. Als leichter behindert werden Personen mit einem GdB von weniger als 50 bezeichnet.

„Erfurt erlebbar für alle“ – Stadtführung auch im Rollstuhl

Handicap

Ein Reiseplaner der Tourist Information Erfurt unterbreitet touristische Offerten unter Berücksichtigung der Erfordernisse von Menschen mit Behinderungen. Das bedeutet im Detail: „Lebensqualität für alle Besucher der Thüringer Landeshauptstadt“, informiert die Tourismuschefin Dr. Carmen Hildebrandt.

Mehr behinderte Menschen in Deutschland: Zwischen 2005, dem letzten Mikrozensus dieser Art, und 2009 hat sich die Zahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung um elf Prozent oder 919.000 Personen erhöht. Die Zahl schwer behinderter Menschen nahm im gleichen Zeitraum um sechs Prozent oder 374.000 Personen zu.

Einsteigen – Umsteigen in Bad Schandau

Bad Schandau

Mobil mit Handycup ist auch bei Reisen mit der Deutschen Bahn möglich: „Um mobilitätseingeschränkten Reisenden die Reiseplanung zu erleichtern und ihnen die  Reise so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde bereits 1999 die Mobilitätsservice-Zentrale eingerichtet. Die Mobilitätsservice-Zentrale berät Menschen mit Handicap persönlich, gibt Hinweise und Tipps zur Reise, organisiert einen persönlichen Ein-, Um- und Aussteigeservice, reserviert Rollstuhlstellplätze und Sitzplätze für behinderte Reisende und ihre Begleitpersonen und verkauft Fahrscheine, die wahlweise zugesandt oder zur Abholung an den neuen Ticketautomaten hinterlegt werden können. 

Die Mobilitätsservice-Zentrale bietet über die Organisation von Hilfestellungen hinaus  auch eine Reiseauskunft, die sich speziell an den Bedürfnissen behinderter Menschen orientiert; dazu zählt beispielsweise die Auswahl von Direktverbindungen möglichst   ohne Umsteigen, die Berücksichtigung persönlicher Streckenverzeichnisse und   relevanter Verbundtarife sowie die Platzreservierung mit gezielter Buchung individuell geeigneter Sitzplätze im Hochgeschwindigkeitsverkehr und die Zusendung bestellter Tickets direkt ins Haus“, betont Ellen Engel, Leiterin Kontaktstelle für Behindertenahngelegenheiten, DB, im ReiseTravel Gespräch.

Drei Viertel älter als 55 Jahre: Ältere Menschen sind häufiger behindert als jüngere. Gut drei Viertel der Menschen mit einer Behinderung sind 55 Jahre und älter. Etwa ein Viertel gehört der Altersgruppe zwischen 25 und 55 Jahren an. Der Anteil der unter 25-Jährigen fällt mit knapp drei Prozent gering aus.

Behinderte Menschen sind zumeist ledig: Menschen mit einer Behinderung zwischen 25 und 44 Jahren sind überwiegend nicht verheiratet (54 Prozent) und leben allein (31 Prozent). Zum Vergleich: der Anteil lediger und alleinlebender Nichtbehinderter in dieser Altersklasse liegt bei 41 beziehungsweise 21 Prozent.

Aktiv und barrierefrei durch die Niederlausitz: „Wer uneingeschränkt schöne Tage in der Niederlausitz verbringen möchte, findet im Süden Brandenburg Erholung ohne Hindernisse“, sagt Kathrin Winkler (Foto l.), Geschäftsführerin Tourismusverband Niederlausitz e. V. und lädt zu einer Jeep-Safari ein.

Viele behinderte Menschen haben einen Schulabschluss: Über die Hälfte der behinderten Menschen in Deutschland verfügen über einen Hauptschulabschluss. Die Realschule oder eine vergleichbare Bildungseinrichtung beendeten etwa 21 Prozent. Abitur oder Fachhochschulreife haben gut 13 Prozent. Fast sieben Prozent haben keinen allgemeinen Schulabschluss.

Bei den 25- bis unter 45-Jährigen gibt es im Vergleich mit Nichtbehinderten mehr Menschen mit Behinderungen, die keinen allgemeinen Schulabschluss haben: rund 17 Prozent. Über Abitur verfügen fast zwölf Prozent der behinderten und rund 29 Prozent der nichtbehinderten Menschen in dieser Altersklasse.

Behinderte Menschen sind häufiger erwerbslos: Gut 70 Prozent der Menschen mit einer Behinderung im Alter zwischen 25 und 45 Jahren arbeiten. Bei gleichaltrigen Nichtbehinderten beträgt dieser Anteil 88 Prozent. Dennoch sind behinderte Menschen in dieser Altersklasse häufiger erwerbslos (zehn Prozent). Bei nichtbehinderten Erwerbstätigen beträgt diese Quote sieben Prozent.

ReiseTravel war zum Thema: Mobil mit Handicap mit der Bahn unterwegs. Denn, Reisen mit der Bahn gehört zu den komfortabelsten Arten, seine Reiseziele zu erreichen. Das gilt gerade auch für Menschen, die besondere Bedürfnisse haben oder unterwegs auf Hilfe angewiesen sind. Die Bahn hilft. So manches Hotel hat sich bereits auf Menschen mit Handicap eingerichtet. Doch die Architekten von neuen Hotels und Ferienanlagen sollten nicht nur „behindertengerecht“ planen sondern nur noch „menschenfreundlichere“ Häuser bauen. Zu empfehlen ist die Broschüre: Mobil mit Handicap, Angebote und Services für mobilitätseingeschränkte Reisende, die in den Service Centern der DB erhältlich ist.

Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn - Fon 0180 5 512 512*, Fax 01805 159 357* (* 14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.), msz@deutschebahn.com - www.bahn.de/barrierefrei - www.bahnhof.de

Erfurt Tourismus und Marketing GmbH – Benediktplatz 1, D-99084 Erfurt, www.erfurt-marketing.de - www.erfurt-tourismus.de

Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. - Bahnhofstrasse 21, D-01796 Pirna, www.saechische-schweiz.de

Tourismusverband Niederlausitz e. V. – Galerie am Schloss Steindamm 22. D-01968 Senftenberg, www.niederlausitz.de

 

Buchtipp: ReiseTravel empfiehlt

 

Freizeitaktivitäten nehmen in unserem Alltag einen immer höheren Stellenwert ein. Dementsprechend wächst die Zahl der Angebote rasant und damit die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Mobil mit Handicap 

Mit diesem Reiseführer stellt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) gemeinsam mit Merian Ausflugsziele in den Mittelpunkt, die sich besonders gut für Familien und Gruppen eignen und perfekt mit Bussen und Bahnen angebunden sind.

Alle der insgesamt 33 Ziele sind so ausgewählt, dass sie bequem mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Ohne Auto unterwegs zu sein, bedeutet in Deutschland nämlich nicht, auf etwas zu verzichten zu müssen. Ganz im Gegenteil, bei vielen Ausflugstipps ist schon die Anfahrt mit Bus und Bahn ein erholsames Erlebnis. Es gibt Dank einer flächendeckenden Infrastruktur kaum eine Region, die nicht mit Bus und Bahn erreichbar ist. Urlaub in Deutschland ist ein Reiseführer, der vielfältige Ausflugstipps und ökologisches Reisen zusammenbringt. Das Buch zeigt nicht nur, wo es am schönsten ist, sondern auch, wie man bequem und günstig an sein Ziel kommt.

Urlaub in Deutschland mit Bus und Bahn, Von Veronica Reisenegger, Merian, ISBN 978-3-8342-0600-8, www.merian.dewww.bahnshop.de

Das Buch kostet im Buchhandel 12,95 Euro.

Von Gerald H. Ueberscher  

 

Aktuell

 

Zahlreiche User fragten nach Details. ReiseTravel informiert zum Service der Deutschen Bahn für Reisende mit eingeschränkter Mobilität:

Die Deutsche Bahn AG bietet Menschen mit Handicap umfangreiche Serviceleistungen rund um ihre Reise an: Der DB-Konzern unternimmt seit Jahren große Anstrengungen, um Fahrgästen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Mobilität zu ermöglichen. Damit bekennt sich der Konzern zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber den mehr als neun Millionen Bundesbürgern mit Behinderungen, die für die DB eine wichtige Kunden- und Zielgruppe darstellen.

Schon heute bietet die Bahn an den wichtigsten Bahnhöfen bundesweit einen Ein-, Um- und Aussteigeservice für Menschen mit Handicap an. Diese Stationen sind mit mehr als 900 mobilen Hubgeräten, Rampen, Treppenliften oder Elektromobilen ausgerüstet. Von 16 festen Standorten aus, den so genannten Basisstationen, sorgen zusätzliche mobile Teams an weiteren 65 kleineren und mittleren Bahnhöfen dafür, dass Fahrgäste mit Handicap sicher und bequem in und aus dem Zug kommen. Der Vorteil: Der Mobilitätsservice kann bedarfsgerechter organisiert werden. 1.400 Servicemitarbeiter im Bahnhof sind für die Unterstützung mobilitätseingeschränkter Fahrgäste speziell geschult. Außerdem beteiligen sich die Kooperationspartner der DB wie die Bahnhofsmission und örtliche Taxibetriebe an diesem Service.

Selbstverständlich gibt es weiterhin Spontanhilfe für mobilitätseingeschränkte Reisende an allen Bahnhöfen, an denen Servicemitarbeiter präsent sind.

2010 wurde 450.000-mal Hilfestellung organisiert: Die Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn organisiert die Unterstützung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Kernstück dabei ist die Hilfeleistung beim Ein-, Um- und Aussteigen, um das Reisen mit der Bahn zu erleichtern. Allein 2010 wurden rund 450.000 Hilfestellungen organisiert. Besonders groß war die Nachfrage in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Verbesserung der Barrierefreiheit in Bahnhöfen und Reisezentren: Die DB Station & Service AG betreibt rund 5.400 Bahnhöfe. Für sie ist der barrierefreie Ausbau der Bahnsteige und –zugänge dabei eine sehr wichtige Aufgabe. Die stufenfreie Erreichbarkeit der Bahnsteige ist insbesondere für Rollstuhlfahrer, Reisende mit Fahrrad oder Kinderwagen ein wichtiger Aspekt der Barrierefreiheit. Derzeit sind in 3.780 Bahnhöfen (70 Prozent) die Bahnsteige ohne Stufen vom öffentlichen Straßenraum über Gehwege, höhengleiche Gleisübergänge, lange Rampen oder Aufzüge erreichbar. Ein weiteres bedeutendes Kriterium der Barrierefreiheit ist die Höhe der Bahnsteige. Die Hälfte der rund 9.700 bestehenden Bahnsteige verfügt über eine Bahnsteighöhe, die beim Einsatz passender Fahrzeuge einen barrierefreien Einstieg erlaubt. Die Erhöhung der niedrigen Bestandsbahnsteige wird aufgrund ihrer großen Anzahl eine Aufgabe für die nächsten Jahre bleiben.

Für blinde und sehbehinderte Menschen sind bisher zirka 3.500 Bahnsteige mit einem taktilen Leitsystem aus Bodenindikatoren ausgestattet. Zudem gibt es in einigen Bahnhöfen an den Bahnsteigszugangstreppen Handlaufbeschriftungen mit Prismen- oder Brailleschrift oder Tafeln mit taktilen, der Hand ertastbaren, Lageplänen.

Die DB Informationen (ehem. Service Points) der neuen Generation sind mit Induktionsschleifen zur Sprachverstärkung für hörbehinderte Menschen ausgestattet.

Auch bei der Ausstattung der bundesweit über 400 DB Reisezentren, die den Kunden für eine persönliche Beratung und Buchung von Tickets zur Verfügung stehen, wird die Barrierefreiheit stetig vorangetrieben und auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Reisender ausgerichtet. Wichtige Komponenten eines barrierefreien Reisezentrums sind Türfolierungen, taktile Wegeführung, ein barrierefreies Aufrufsystem, Sitzmodule und ein höhenverstellbarer Schalter für Rollstuhlfahrer oder kleinwüchsige Menschen inklusive einer induktiven Hörschleife. Je nach technischen und konstruktiven Möglichkeiten werden die Einzelmodule der Barrierefreiheit umgesetzt. Bis Ende 2011 werden rund 40 Reisezentren barrierefrei ausgestattet sein. Im Rahmen von Bahnhofssanierungen werden jedes Jahr weitere Reisezentren modernisiert, darunter auch kleinere und mittlere. Die Umrüstung aller Reisezentren wird jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Neue Fahrkartenautomaten: Auch die neuen DB Automaten sind im Hinblick auf ihre Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit optimiert. Die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut entwickelte und seit 2010 eingeführte neue Benutzeroberfläche erleichtert die Bedienung durch größere Buttons und Schriften sowie durch stärkere Kontraste. Bis Ende 2011 werden bundesweit rund 7.000 neue Geräte aufgestellt sein. Ziel ist es, dass die Kunden überall die gleichen Geräte vorfinden, an denen sie schnell und einfach sowohl Tickets für den Nah- als auch den Fernverkehr bekommen. Darüber hinaus ermöglicht ein niedrigeres Display kleinwüchsigen Menschen und Rollstuhlfahrern die Bedienung.

Barrierefreie Gestaltung von Bahnen und Bussen: Seit November 2010 werden sukzessive die 44 ICE 2-Züge modernisiert, ein Schwerpunkt liegt hier in Verbesserungen für mobilitätseingeschränkte Reisende. Die Züge verfügen dann über zwei Rollstuhlstellplätze mit Hubtisch und Serviceruf, ein taktiles Leitsystem (u. a. taktile Fußbodenleisten und WC-Piktogramme), über Haltestangen in längeren Gangbereichen sowie über eine verbesserte Trittstufen- und Innentürenkennzeichnung. Darüber hinaus sind alle Sitze mit Haltegriffen und taktilen Sitzplatznummern an den Mittelgangplätzen ausgestattet. Alle neu zu beschaffenden Fahrzeuge wird der DB Fernverkehr mit einer fahrzeuggebundene Einstiegshilfe ausstatten. Beispielsweise werden die für 2012 avisierten 16 neuen ICE 3-Züge über einen Hublift für Rollstühle verfügen. Auch für sehbehinderte Fahrgäste wird die Ausstattung bei neuen Fahrzeugen wie den 27 IC-Doppelstockzügen u. a. durch ein taktiles Leitsystem deutlich verbessert.

Die Anforderungen nach Barrierefreiheit fließen ebenfalls in die Zugkonzeptionen für den Regionalverkehr ein. 60 Prozent der Fahrzeugflotte sind heute bereits behindertengerecht mit fahrzeuggebundener Ein- und Ausstiegshilfe, rollstuhlgerechten Toiletten und digitalen Informationssystemen ausgestattet. Damit der Übergang vom Bahnsteig in den Zug möglichst stufenlos erfolgt, wächst der Anteil der Niederflurfahrzeuge mit besonders tief liegenden Böden.

Als größtes Busunternehmen Deutschlands betreibt die Bahn rund 4.800 eigene Busse, wobei knapp 70 Prozent niederflurig unterwegs sind. Dank dieser Technik und Fahrerschulungen konnte die Mobilitätskette für mobilitätseingeschränkte Reisende auch hier weiter ausgebaut und verbessert werden.

Bei der Modernisierung von Bahnen und Bussen werden, wo immer möglich, Verbesserungen im Sinne der Barrierefreiheit umgesetzt.

Gepäckservice von Haus zu Haus: Reisende, die unbeschwert unterwegs sein wollen, fahren mit dem Kuriergepäck besonders gut. Die Bahn bietet im Inland sowie nach Österreich, Frankreich und Südtirol einen Haus-zu-Haus-Service für Koffer und Sondergepäck wie Fahrräder, Sportgeräte und Krankenfahrstühle. In Luxemburg und in der Schweiz wird das Kuriergepäck bei der Gepäckabfertigung des Zielbahnhofs zur Abholung bereitgestellt. Das erste bis vierte Gepäckstück kostet 16,80 Euro je Stück, das fünfte Gepäckstück ist kostenlos. Sondergepäck kostet 25,80 Euro, ein handbetriebener Krankenfahrstuhl wird kostenlos transportiert. Nach Frankreich, Österreich und in die Schweiz wird ein Auslandszuschlag von 7,00 Euro je Gepäckstück erhoben.

Tickets und Informationen zum Kuriergepäck-Service in allen DB Reisezentren und DB Agenturen, außerdem telefonisch unter 01805/512 512* - www.bahn.de/gepaeck

Reiseplanung aus einer Hand: die Mobilitätsservice-Zentrale: Damit der kostenlose Service beim Ein-, Um- und Aussteigen reibungslos funktioniert, ist eine vorherige Anmeldung (Vormeldefrist: mindestens 24 Stunden innerhalb Deutschlands und 48 Stunden bei grenzüberschreitenden Reisen) bei der Mobilitätsservice-Zentrale erforderlich, die die Einsätze der Mobilitätsservice-Teams koordiniert. Die Mobilitätsservice-Zentrale bietet auch eine spezielle Reiseauskunft, die sich an den Bedürfnissen behinderter Menschen orientiert. Dazu zählen beispielsweise die Auswahl von Direktverbindungen sowie die Platzreservierung mit gezielter Buchung geeigneter Sitzplätze im Fernverkehr und das Zusenden bestellter Fahrscheine direkt nach Hause.

Die Mobilitätsservice-Zenrale ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags, sonntags und an bundeseinheitlichen Feiertagen von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0 1805/512 512* oder über die Servicenummer der Deutschen Bahn 0 1805/99 66 33*, Stichwort „Betreuung“ erreichbar. Weitere Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung gibt es auch unter www.bahn.de/handicap

(* 14 ct/Min. aus dem Festnetz via Vodafone, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.)  

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