Robert Singer

Robert Singer „füllt“ das Indigo-Hotel mit Gästen

Berlin Alexanderplatz ist der „Nabel der Welt“: Hier schlägt der Puls der Zeit und am Alex treffen sich Gott und die Welt, seit der Wiedervereinigung erlebt die Metropole einen einmaligen Boom. Der Alexanderplatz ist ein absolutes Muss, einer der belebtesten Plätze auf Erden und das Herzstück der Stadt. Nicht nur von den Einheimischen liebevoll „Alex“ genannt. Als wichtigen Verkehrsknotenpunkt passieren ihn nicht nur Regionalzüge sowie U- und S-Bahnen. Über 350.000 Menschen bewegen sich täglich über die große als Fußgängerzone deklarierte Fläche. Trambahnen im Schritttempo fahren neben Gefährten wie Kinderwägen, allerdings die Skateboards und Rikscha-Fahrer in rasanter Fahrt. Fernsehturmbesucher, Einkaufsbummler, Touristen und Geschäftsleute huschen über den Alex. Dazwischen bieten die wandelnden Currywurst-Verkäufer, die Grillwalker, ihre Ware feil.

Als Berlins bedeutendster Umsteigebahnhof begünstigt der Alex das Aufeinandertreffen einer lebhaften Mischung von Menschen aus aller Welt und ist ständig Neuerungen und Umbaumaßnahmen unterworfen. Eine lebhafte Szenerie, wie man sie aus unzähligen Hollywood-Filmen kennt. Kein Wunder, zahlreiche Filme wurden hier gedreht. Am Nabel der Welt, der niemals schläft - in Berlin am Alexanderplatz.

Alexanderplatz heißt der Platz seit dem Besuch des russischen Zaren Alexander I. im Jahr 1805, welcher nach Berlin geeilt war, um mit Friedrich Wilhelm III. von Preußen über ein Schutzbündnis gegen Napoleon zu verhandeln. Der Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781 bis 1841), der mit seinen Bauten eine prägende Wirkung auf Berlin ausübte, lebte hier. Die überlebensgroße, über sieben Meter hohe Figur der Berolina, allegorisch für die Stadt Berlin, wurde 1944 entfernt. Gerade rechtzeitig, bevor der Platz in den letzten Kriegstagen 1945 von den Alliierten bombardiert wurde. Unter dem Alex befand sich eine Luftschutzanlage der Stadt.

Heute sind die Wahrzeichen des Alexanderplatzes der „Brunnen“, wegen seiner bunten Gestaltung im Volksmund „Nuttenbrosche“ genannt, und die „Weltzeituhr“ sowie der 368 Meter in die Luft ragende Fernsehturm. Der Alex ist das historische Stadtzentrum von Berlin.

„Der Alex hat der City-West längst den Rang abgelaufen, der Alexanderplatz durchlebte zahlreiche bauliche Entwicklungen, auch entstehen hier die modernsten Hotels“, sagt Singer.

Der 46jährige Robert Singer muss es wissen, er kommt aus dem Hotelgewerbe und war in Hamburg, London und Paris in sehr etablierten Häusern tätig. Berlin, sagt er, ist seine Heimat geworden. Er fühlt sich wohl und mag den aufgeschlossenen Menschenschlag in der Hauptstadt.

Der Alexanderplatz avancierte zu einem der führenden Hotelstandpunkte Berlins. Gerade die Tätigkeit in diesem begehrten Markt in Berlin sieht Singer als Herausforderung, der er sich gerne stellt. Dies und das relativ junge Hotelkonzept unterscheiden sich von seinen früheren Aufgaben. Mit dem Indigo-Hotel und seiner tollen Lage am Alexanderplatz übernahm er hier die Verantwortung, eine neue Marke zu etablieren.

Singer ist für den Vertrieb und die Kundenbindung verantwortlich, soll darüber hinaus neue Gäste für das Haus begeistern sowie Besonderheiten des Hotels in den Vordergrund stellen und unterstreichen. Eine Berufung, für die man laut Singer schon eine gewisse Liebe und Aufopferungsgabe mitbringen muss. Für ihn eine Selbstverständlichkeit – er mag den Umgang mit Menschen und spricht gerne mit ihnen. Zum Glück stammt seine „Frau auch aus der Hotelbranche und hat Verständnis für die Abläufe und vielen Termine“.

Privat ist der Vater eines 4jährigen Sohnes Familienmensch, und sofern es die Zeit zulässt, begeisterter Hobby-Koch. Inspiration holt er sich von Time Life oder aus dem Kochbuch von Sophia Loren, bevorzugte Gerichte sind Currys. Des Weiteren liebt er die nordafrikanische Küche.

Dass er sie nicht nur liebt, sondern auch beherrscht zeigte die Einladung eines Freundes im Jahr 2007 zur Rallye Paris - Dakar, der damals populärsten Rallye der Welt. Ein Angebot, das Singer nicht ausschlagen konnte. So verwöhnte er ein 13köpfiges Filmteam während des fünfwöchigen Aufenthalts mit seinen Kochkünsten.

Lifestyle genießt Singer darüber hinaus bevorzugt mit einem sizilianischen Wein, dem Nero d`Avola. An „härteren“ Sachen favorisiert er Jamaica Rum oder auch Cocktails wie den „Moscow Mule“, einen Wodka mit Ginger-Bier, der in abgewandelter Form auch hier am Alexanderplatz in der „White Five“ Bar des Hotels von Tom, dem Barmixer, serviert wird. Zum Ausklang, nachdem die Gäste Hotelrestaurant „L`entrecote“ Kreationen aus dem Programm „Sozialismus de luxe“ mit saisonalen Zutaten aus der Region genossen haben. Das Indigo Berlin wurde am 01. Mai 2012 eröffnet.

Das Indigo-Hotel Berlin Alexanderplatz gehört zur IHG (International Hotel Group). „Alleinstellungsmerkmal der Indigo-Hotels sind weltweit die gute Stadtlage, das unverwechselbare Design und die individuellen Neighbourhoodstorys“. Letztere handeln von der Nachbarschaft des Hotels und setzen das Hotel in Bezug zur Umgebung. „Angesichts der Gleichgestaltung mancher Hotelketten wissen die Gäste allein von der Ausstattung gar nicht, in welcher Stadt es sich befindet“, erklärt Singer.

Sie sehen alle gleich aus. In den Indigo-Hotels spiegelt sich der Standort auch im Interieur der Hotels wider. Sie knüpfen mit ihrer individuellen Gestaltung an Bezugspunkte an und stellen einen Zusammenhang mit der Lage her. Wo steht das Haus, was ist in der Umgebung? Hier sieht man deutlich, man ist in Berlin, und zwar im pulsierenden Herzen der Stadt - am Alexanderplatz. Alex steht in großen Buchstaben im Foyer neben zahlreichen Modell-Trabis in vielen Farben, ein Hinweis auf die einstige Kfz-Anmeldstelle am Alexanderplatz, im „Präsidium der Volkspolizei“, genau gegenüber.

An der Rezeption Front begrüßt multikulturelles Personal in acht Sprachen die ankommenden Gäste, einer sogar mit einem bayerischen „Grias God“.

In den 153 Zimmern in der Preisklasse von durchschnittlich 150 Euro sind weltweite kostenlose Telefonate, egal ob nach China oder in die USA inbegriffen. Auch das Internet ist unbegrenzt im Preis inkludiert. Entsprechend der Philosophie Bezugspunkte zur Umgebung herzustellen, wird auch die Nachbarschaft ins Haus geholt. So hält man mit Visit Berlin die zeichnet verantwortlich für den Tourismus in der Deutschen Hauptstadt und dem Fernsehturm Berlin engen Kontakt, kommuniziert miteinander und plant gemeinsam größere Präsentationen, Events und Kongresse. Präsenz zeigt man auch auf touristischen Messen wie der ITB oder der IMAX Frankfurt. Die erfrischend inspirierende Atmosphäre des Hauses begeistert bereits jetzt renommierte Künstler und Gäste aus der Musik-Branche.

ReiseTravel Fact: Robert Singer „füllt“ das Indigo-Hotel mit Gästen, das besuchenswerte Haus ist mehr als eine Nacht wert. 

Anreise: Zahlreiche Airlines fliegen Berlin an, ob SFX oder TXL. Mit der Deutschen Bahn bis Berlin Hauptbahnhof, umsteigen und drei Stationen mit der S-Bahn bis Alexanderplatz. Busse der Linie 100, 200 und der Bus TXL verbinden mit dem Hotel. Parkhäuser warten auf ihren Pkw. 

Hotel INDIGO Berlin Alexanderplatz, Bernhard-Weiß-Straße 5, D-10178 Berlin, http://www.hotelindigoberlin.com/alex 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

Sabine Erl ReiseTravelRedakteurin Sabine Erl zeichnet bei ReiseTravel für die Redaktion Lifestyle verantwortlich.

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