Lima

Luxus und Vielfalt bei Perus Hotel-Infrastruktur

Peru, das drittgrößte Land Südamerikas, ist sowohl wirtschaftlich als auch touristisch im Aufschwung. Allein im Jahr 2007 reisten 1,78 Millionen Touristen in den Andenstaat und Prognosen für 2008 versprechen weiter steigende Besucherzahlen. In seiner Vielfältigkeit wird das Land jedem Wunsch gerecht und zieht daher ebenso viele Vergnügungs- wie Geschäftsreisende an. Peru ist ein exotisches und eindrucksvolles Reiseziel, das sich durch soziale und politische Stabilität auszeichnet. 2007 erlebte der Hotelsektor einen enormen Zuwachs: Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2007 auf 100 Millionen US-Dollar, zwischen 2008 und 2009 sind sogar bis zu 500 Millionen US-Dollar geplant. Damit ist Peru zu einem überaus attraktiven Land für mittelständige und große Hotelketten aus der ganzen Welt geworden. Zielgruppen sind vor allem Geschäftsreisende und Touristen mit hohem Anspruch an den Urlaub. In exklusiven Fünf-Sterne-Hotels können sie Luxus genießen und gleichzeitig ein Land voller faszinierender Landschaften, Kulturen und Menschen kennen lernen. Allein in Cusco und Ica sollen im Jahr 2008 300 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Hotellerie fließen. Cusco, das ehemalige Herz des Inkareichs, ist eines der beliebtesten Ziele in Peru und ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Machu Picchu. In den letzten Jahren ist gerade hier die Nachfrage nach erstklassigen Hotels und so genannten „Boutique-Hotels“ stark gestiegen. Zahlen belegen, dass im Jahr 2007 etwa 160.000 Touristen verzeichnet wurden, die durchschnittlich mehr als 1000 US-Dollar pro Tag ausgegeben haben. Um den neuen Ansprüchen nach Kultur und Luxus gerecht zu werden, investiert Peru allein in Cusco 70 Millionen US-Dollar in Hotelanlagen, die keine Wünsche offen lassen. Gerade große internationale Luxus-Hotelketten zeigen starkes Interesse daran, in Peru zu investieren. Einige Projekte stehen bereits kurz vor der Eröffnung. Zwei Fünf-Sterne-Hotels der Gruppe „Casa Andina“ haben im Februar ihre Einweihung gefeiert - eines in Limas Stadtteil Miraflores, ein weiteres in Arequipa. Hotelketten wie Radisson, NH Hotels und Ritz Carlton haben ebenfalls signalisiert, in Peru expandieren zu wollen. Neben den weltweit bekannten touristischen Anziehungspunkten wie Lima oder Cusco werden auch in den Städten Ica, Arequipa, Puno und der nördlichen Region Perus neue Hotels gebaut, ältere ausgebaut bzw. modernisiert, um eine flächendeckend hochwertige Hotelinfrastruktur gewährleisten zu können.

Das Land der kulinarischen Köstlichkeiten

Frisch zubereitetes Ceviche an der Pazifikküste, ein saftiges Lomo de Alpaca im Andenhochland oder leckeres Tacacho im Amazonasbecken – so vielfältig wie Perus Landschaften, so vielfältig ist auch die Küche. Nicht ohne Grund gilt sie als eine der exquisitesten Amerikas und eine der variantenreichsten der Welt. Ob Fisch oder Fleisch, Gemüse oder exotische Früchte, in Peru bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Peruaner selbst sind anspruchsvolle Gäste und wunderbare Köche. So entführt schon der erste Bissen in eine Welt außergewöhnlichen Geschmacks und macht die peruanische Küche zum Shooting Star und Liebling vieler Gourmets. Gerade die unterschiedlichen geographischen und klimatischen Gegebenheiten des Landes bieten die besten Voraussetzungen für einen Reichtum an Zutaten, der seines Gleichen sucht. Das Hochland, die Küste und der Regenwald sind unerschöpfliche Quellen für aromatische Kräuter, exotische Gewürze, saftige Früchte, frisches Gemüse und Fisch. In Peru sind 3850 verschiedene Maissorten und mehr als 4000 Kartoffelsorten zu finden. Beide Zutaten sind wichtige Bestandteile der peruanischen Küche. Neben ihrer Vielfalt zeichnet sich die peruanische Küche vor allem durch Einflüsse aus der ganzen Welt aus. Spanier, Araber, Afrikaner, Italiener, Chinesen und Japaner haben ihre typischen Geschmacksnoten in den peruanischen Kochtöpfen hinterlassen. So macht die Verbindung traditioneller Kochkünste mit internationalen Gaumenfreuden den Charakter der peruanischen Gerichte aus. In seiner gesamten Geschichte hat Peru die Einflüsse von vier Kontinenten in sich vereint und die peruanische Küche einzigartig gemacht. Aktuell erlebt Peru einen gastronomischen Boom. Junge talentierte Köche entwickeln Außergewöhnliche und einmalige Schöpfungen, bei denen sie einheimische Zutaten mit neuen Techniken mischen und so die traditionellen Rezepte neu interpretieren. Diese avantgardistische Fusion von Einflüssen aus West und Ost verleiht der peruanischen Küche ein ganz besonderes Gesicht. So gilt Lima als die neue Gourmet-Hauptstadt ganz Lateinamerikas und der Besuch in einem der vielen Restaurants ist ein absolutes Muss.

Anreise

Peru hat 36 Flughäfen, zehn davon international, die insgesamt von 21 Fluglinien bedient werden: Air France/KLM, Air Comet, British Airways, Lan undLufthansa bieten Flüge aus verschiedenen deutschen Städten nach Lima an. Es gibt sieben nationale Carrier für Inlandsflüge.

Biodiversität

Die Gesamtfläche Perus wird mit rund 60 Prozent von Regenwald bedeckt. Die speziellen klimatischen Bedingungen des Amazonasgebietes, mit großer Hitze bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit, haben eine Flora und Fauna hervorgebracht, die auf der Welt ihresgleichen sucht: So leben hier etwa 30 Prozent aller weltweit bekannten endemischen Spezies. 4.000 verschiedene Orchideentypen, 4.300 Schmetterlinge, 2.000 Fisch- und 1.816 Vogelarten. Um diese außergewöhnliche Vielfalt zu bewahren, schützt der Staat ganze 15 Prozent seines Territoriums in insgesamt 62 Naturreservaten, darunter der Nationalpark Paracas an der Küste oder der Huascarán Nationalpark in den Anden.

Fläche

Die Fläche Perus beträgt 1.285 Millionen Quadratkilometer. Damit ist es das drittgrößte Land Südamerikas und gleichzeitig unter den 20 größten Ländern der Welt. In Norden grenzt Peru an Ekuador und Kolumbien, Im Süden an Chile und Bolivien, im Osten an Brasilien und im Westen an den Pazifik. Die Küste am Pazifischen Ozean ist mehr als 2.500 km lang.

Geographie

Geographisch lässt sich das Land in drei Regionen einteilen: Küste, Hochland und Regenwald. Die Küste steht unter dem Einfluss des Humboldtstroms und ist weitgehend eine Küstenwüste. Im Süden Perus, an der Grenze zu Chile, liegt die Atacama-Wüste, die trockenste Wüste der Erde. Hinter der schmalen Küstenregion beginnt das Hochland. Es besteht aus mehreren Bergzügen der Anden, die von Längstälern unterbrochen werden. Der höchste Berg Perus ist der Nevado Huascaran mit 6.768 Metern. Östlich der Anden beginnt die Regenwaldregion. Der Übergang ist dabei fließend, da es einen tropischen Bergwald gibt. Der peruanische Regenwald ist dicht und fast undurchdringlich. Die Flüsse, die von den Ketten der Anden in weiten Flussschlingen zum Amazonas strömen, sind die einzigen Verkehrsadern durch die weiten Waldgebiete.

Über PromPerú

PromPerú ist die Kommission für Export und Tourismus in Peru. Die öffentliche Einrichtung PromPerú ist für den Auftritt und das Image des facettenreichen Landes im Ausland verantwortlich. Denn Peru kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken und bietet dem Besucher bezaubernde Schätze aus der Kolonialzeit, exquisite Gastronomie und eine unvergleichliche Biodiversität. All dies macht Peru zu einem attraktiven Ziel für Touristen und Investoren gleichermaßen. Seine günstige geographische Lage und die Verschmelzung unterschiedlichster Kulturen tragen maßgeblich zur Faszination Peru bei.

 

Kontakt

 

PromPerú

www.peru.info  

 

Ein Beitrag für ReiseTravel von Insa Witte, c/o KPRN, witte.insa@kprn.de

 

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