Ramon Freixa

Reise zu Ramon Freixa Madrid Spanien ein Lifestyle Erlebnis

Ramon Freixas Küche stützt sich auf drei Säulen: seiner Kochtechnik, der Qualität seiner Produkte – und seinen Emotionen! Der sympathische Katalane besitzt eine ordentliche Prise Humor, die nicht nur sein Team, sondern auch die Gäste zu schätzen wissen. Kein Wunder, dass sich seine Freude und sein Spaß ohne Umwege auf die Gerichte übertragen, welche die traditionelle Küche seiner Heimat zitieren, aber gleichzeitig auch neu erfinden. Das Ergebnis sind Kreationen, die bei Genießern ein zufriedenes Grinsen auf die Gesichter zaubern.

So viel Freude an guter Küche, wie sie Freixa besitzt, kommt natürlich nicht von ungefähr. Vielmehr hat ihn seine Familie, die vollständig in der Gastronomie verwurzelt ist, schon in jungen Jahren auf den Geschmack gebracht. Neben seinem Vater, der als Koch tätig war, und seiner Mutter, einer Kellnerin wurde er besonders von seinem Großvater, einem Patissier, inspiriert. Freixa liebte es schon als Kind, mit Zucker, Eiern, Mehl und Teig zu hantieren. Sein Berufswunsch stand deshalb schon früh fest: Patissier. Freixas Eltern bestärkten ihn in seinem Wunsch und ermunterten ihn dazu, sich auf der Escuela de Hostelería de Sant Pol in Barcelona einzuschreiben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss konnte ihn sein Vater davon überzeugen, über den Tellerrand von Kuchen und Gebäck zu schauen, um später ein eigenes Restaurant führen zu können.
Freixa packte daraufhin seine Sachen und machte in zahlreichen Restaurants Station, bevor es ihn Anfang der 90er-Jahre nach Belgien verschlug, wo er im La Cuisine des Anges landete, einem der damals innovativsten Restaurants des Landes. Danach folgten weitere renommierte Adressen: die 3-Sterne-Restaurants Comme chez Soi und La Truffe Noire in Brüssel sowie das Michel Bras in Frankreich. Es wurde die für ihn prägendste Zeit: „Im Comme chez Soi lernte ich die klassische Küche kennen, im La Truffe Noire den Umgang mit Produkten und in Frankreich das Kochen mit Kräutern. Ich habe die verschiedenen Stile richtig aufgesaugt.“ Ausgestattet mit dem Wissen und den Fertigkeiten aus den besten Küchen, kehrte Freixa 1994 nach Barcelona zurück, um im Restaurant seiner Eltern, dem El Racó d’en Freixa, mitzuarbeiten.

1998 ging sein Vater in den Ruhestand und übertrug Freixa das Restaurant. Mit einer schweren „Bürde“: einem Michelin-Stern, der dem Restaurant im selben Jahr verliehen worden war. Würde Freixa den Stern halten können, den sein Vater erkocht hatte? Er konnte!
In den folgenden Jahren arbeitete Freixa weiter unermüdlich an seiner Kochkarriere: Er ergatterte Auszeichnungen wie Bester Koch Spaniens und Bestes Restaurant Spaniens, gründete eine Catering-Firma und fand die Zeit, sein erstes Kochbuch zu schreiben: El pa, l’oli i el vi (übersetzt: Das Brot, das Öl und der Wein). Sein zweites Buch Mano de Cocinero erschien 2004. Nach mehr als 10 Jahren im elterlichen Restaurant eröffnete Freixa 2009 schließlich das Ramon Freixa Madrid.

Schon nach einem Jahr konnte Freixa seinen ersten Michelin-Stern für das Ramon Freixa Madrid erkochen. Der zweite folgte kurz danach. Kein Wunder: Seine Küche ist ein betörender Mix aus katalanischer Tradition und Avantgarde. Dazu gesellen sich frische Produkte, überraschende Ideen, sein Sinn für Humor und die Liebe und der Spaß am Kochen. Ob der Hamburger mit Ente, grünem Senf-Eis, Idiaza?bal-Käse und geröstetem Brot, der Rübeneintopf mit Wasabi, Kaninchen-Ribs, Languste mit Minestrone und Fenchel oder der geeiste Wassermelonensalat mit Muskat-Wein – Freixa kreiert Meisterwerke, die richtig Spaß machen.

„Ein Restaurant ist ein Ort der Freude“, sagt Ramon Freixa, Koch und Besitzer des 2-Sterne-Restaurants Ramon Freixa Madrid. Auch wenn dies nicht für alle Restaurants gelten mag, Freixas Wirkungsstätte ist es durch und durch. So ist nicht nur Freixa selbst mit Humor und viel Spaß am Kochen gesegnet, auch seine spannenden Kreationen sind echte Freudenspender.

Im Monatsrhythmus gastieren die besten Köche der Welt im „Restaurant Ikarus“ im Hangar-7 am Salzburg Airport und präsentieren in enger Zusammenarbeit mit „Restaurant Ikarus“ Patron Eckart Witzigmann & Executive Chef Roland Trettl ihre besten Kreationen.
Öffnungszeiten Hangar-7 Flugzeugmuseum von 09.00 bis 22.00 Uhr, Restaurant Ikarus Küche von 12.00 bis 14.00 und 19.00 bis 22.00 Uhr

Salzburg Airport – Wilhelm-Spazier-Straße 7A, A-5020 Salzburg - www.hangar-7.com    

Von Marisa Rubenbauer

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