Berlin

Usbekistan feiert seine Unabhängigkeit

Reise nach Zentralasien: Usbekistan mit seiner Hauptstadt Taschkent ist ein attraktives Reiseziel im Herzen Zentralasiens und im Land sind die Zeugen der Vergangenheit noch lebendig.

Sehr gut erhaltene Bauwerke erzählen aus einer Zeit, als diese Region nicht nur ein bedeutendes Handelszentrum, sondern auch Mittelpunkt von Lehre und Kultur war. Die Städte Samarkand, Buchara und Taschkent gelten als Inbegriff orientalischer Schönheit und Mystik. Der islamisch geprägte Staat, 1925 als Teil der Sowjetunion gegründet, wurde 1991 unabhängig.

Zum Jahrestag der staatlichen Unabhängigkeit betonte der Präsident von Usbekistan Islam Karimov: „Unabhängigkeit bedeutet, nie und von niemandem abzuhängen, das stabile Wachstumstempo der Wirtschaft mit Berücksichtigung der nationalen Interessen und langfristigen Zielen zu gewährleisten, den Wohlstand der Einwohner konsequent zu erhöhen, die Autorität und das Ansehen der Heimat auf der Weltarena zu verstärken“.

Fest zum Nationalfeiertag in der Botschaft in Berlin: Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kultur und dem öffentlichen Leben folgten der Einladung des Botschafters der Republik Usbekistan in der Bundesrepublik Deutschland.

Dr. Durbek Amanov Botschafter Republik Usbekistan in Deutschland: „Unser Land, das ganze Volk feiert den Jahrestag der staatlichen Unabhängigkeit der Republik Usbekistan mit großer Begeisterung”, betonte der Botschafter. Dr. Durbek Amanov wurde am 27. September 2013 von Bundespräsident Joachim Gauck zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreiben empfangen und als Botschafter der Republik Usbekistan in der Bundesrepublik Deutschland akkreditiert.

Usbekistan ist einer der weltgrößten Produzenten von Baumwolle, dem „weißen Gold“ des Landes. Mit einer Fläche von rund 447.500 Quadratkilometern ist Usbekistan nur wenig kleiner als Schweden, hat aber fast dreimal so viele Einwohner und es ist das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens. Der Name Usbekistan stammt von der zu Römischer Zeit in Europa am meisten begehrten Handelsware: Seide.

Einige der einflussreichsten Eroberer kamen und regierten die damalige Region. Alexander der Große gründete mindestens 8 Städte in Zentralasien zwischen 334 und 323 v. Chr., noch bevor China seine Grenzen um 138 v. Chr. für den Handel öffnete und die ersten Karawanen auf der Seidenstraße zogen. Zwischen 484 und 1150 n. Chr. kamen die Hunnen und Turkvölker von Westen und brachten die neue Religion des Islam. Viele Moscheen und Medresen in Usbekischen Städten wie Samarkand, Buchara und Chiwa stammen aus dieser Zeit, sowie noch bestehende Zeugen der Samaniden. Die antiken Städte Usbekistans liegen auf der alten Seidenstraße, der Handelsstraße zwischen China und dem Abendland.

Mit Berlin ist Usbekistan eng verbunden: Das Haus der Botschaft befindet sich im ehemaligem „Ballhaus Tiergarten“. Dieses historische Gebäudeensemble wurde um 1880 im Zusammenhang mit der Errichtung von Kasernenunterkünften als Offizierskasino gebaut. Im Dezember 1999 wurde das Gelände auf Beschluss der Regierung der Republik Usbekistan als Gebäude der Botschaft Usbekistans in Berlin käuflich erworben.

Im Gebäude befindet sich auch das Konsulat. Zur Einreise in Usbekistan wird ein Visa benötigt.

Botschaft der Republik Usbekistan, Perleberger Straße 62, D-10559 Berlin, www.uzbekistan.de

Von Gerald H. Ueberscher.

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Tipp: Flüge nach Taschkent sind ab Airport Frankfurt in Deutschland im Angebot und kosten rund 400 Euro pro Strecke.

 

 

 

Die Reiseagentur Rest and Travel tour company, 100031 Uzbekistan, Tashkent, 5/1 Mirabad str. könnte ein Ansprechpartner sein. www.tourist.uz 

 

 

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