Hamburg

Für viele Menschen sind sie trotz Corona-Pandemie der wahr gewordene Urlaubstraum: Kreuzfahrten

Wer heute eine längere Reise mit einem luxuriös ausgestatteten Dampfer bucht, sieht sich jedoch mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Diese sind nicht zu unterschätzen, aber glücklicherweise auch nicht unmöglich zu meistern. Dennoch muss sich jeder Schiffsreisende bewusst machen: Der Verlauf einer Kreuzfahrt während der Corona-Pandemie lässt sich nicht zu 100 Prozent voraussagen. Ändern sich die aktuellen Entwicklungen, ist der Aufenthalt zu Wasser und an Land direkt betroffen. Das kann innerhalb weniger Tage geschehen.
So ist es möglich, dass bestimmte Häfen entlang der Route nicht wie geplant angesteuert werden können. Landgänge sind ebenfalls nicht immer durchführbar. PCR-Tests bringen hier zwar meist Erleichterung. Jedoch kommt es für den Besuch des Landes stets auch auf die aktuelle Covid-Situation vor Ort an. Erlaubt es das Gesetz, sind Kreuzfahrten in Corona-Zeiten also definitiv eine Urlaubsoption. Dabei gibt es jedoch einige wesentliche Punkte zu beachten, um eine schöne Reise zu genießen.

Entlastet im Worst Case: Die Corona-Reiseversicherung
Wer eine Kreuzfahrt in Corona-Zeiten buchen möchte, muss diese besonders sorgfältig planen. Das beginnt bei der Auswahl einer zu den eigenen Bedürfnissen passenden Reederei und endet mit dem Abschluss einer Reiseversicherung. Diese wird von zahlreichen Anbietern empfohlen, wobei viele von ihnen auch bei der Vermittlung helfen. Andere Kreuzfahrt-Anbieter setzen eine entsprechende Versicherung sogar voraus. Hierzu zählen etwa MSC Cruises und Costa.

Mit Blick auf die möglichen Probleme ist das verständlich: Liegt etwa ein positiver Antigen-Test vor, muss unverzüglich ein PCR-Test erfolgen. In der Regel vergehen zwischen beiden Testungen zwischen einigen Stunden oder mehreren Tagen. Das Schiff wird in dieser Zeit nicht warten können. Das trifft auch auf eine Airline zu. Selbst bei einem falsch-positiven Test ist das zu beachten.

Daher bietet eine Corona-Reiseversicherung nicht nur finanziellen Schutz im Fall der Fälle. Sie erleichtert für viele Urlauber auch die Entscheidung, die Kreuzfahrt zu buchen. Jedoch ist für die Planung nicht nur dieser Aspekt ausschlaggebend. Die durchdachte Organisation der An- und Abreise zum Schiff ist es ebenso.

Kreuzfahrten in Corona Zeiten

Kreuzfahrten in Corona Zeiten
Andere Länder, andere Reisebestimmungen - ein Überblick
Anfang März 2022 ist laut ADAC fast die Hälfte aller Kreuzfahrtschiffe rund um den Globus wieder im Einsatz. Somit kann auch über zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie noch keine Rede vom Normalbetrieb auf hoher See sein. Dennoch gibt es gute Nachrichten für Liebhaber von Schiffsreisen. Diese sind innerhalb Deutschlands in der Nordsee oder im Mittelmeer möglich. Auch Karibik-Kreuzfahrten ab der USA können gebucht werden. Jedoch sind sie abhängig vom Starthafen. Essenziell ist in jedem Fall, die Einreisemöglichkeit geimpfter Europäer zu beachten. So ist eine Kreuzfahrt auch in den Gewässern um Costa Rica möglich, wenn 95 Prozent der Personen auf einem Schiff geimpft sind.

Für vollständig geimpfte Menschen sind Kreuzfahrten in Kanada ebenfalls wieder eine Option. Wer auf die Seychellen reisen möchte, muss frühzeitig buchen. Nur Kreuzfahrtschiffe mit maximal 300 Passagieren Anfang 2022 dürfen einreisen. Im Gegensatz dazu sind Schiffsreisen in Australien noch bis April 2022 gebannt. Auch Fahrten nach Südafrika stellen derzeit ein Problem dar. Das liegt schlicht daran, dass dortige Destinationen von vielen Reedereien bis auf Weiteres nicht angesteuert werden. Ist das dennoch der Fall, wird häufig kein Landgang ermöglicht.

Drei Tipps für eine schöne Kreuzfahrt auch in Corona-Zeiten
+ Eine Kreuzfahrt lässt sich mit Blick auf Routen und empfehlenswerte Anbieter wie etwa unter https://cruisestar.de/ zu finden durchaus realisieren. Jedoch ist Fingerspitzengefühl bei der Vorbereitung gefragt. Sie sollte frühzeitig erfolgen, um Besonderheit auf der Route oder bei der Reederei optimal einordnen zu können. Zudem helfen praxiserprobte Tipps dabei, trotz Pandemie eine gelungene Schiffsreise zu erleben. 

+ Eine passende Reiseversicherung abschließen: Nicht erst seit der Omikron-Variante infizieren sich immer mehr Menschen mit Covid. Aus diesem Grund ist eine Corona-Versicherung dringend zu empfehlen. Einerseits hilft sie im Fall der Fälle dabei, finanzielle Einbußen zu vermeiden. Andererseits wird sie von manchen Anbietern als Grundvoraussetzung für einen Aufenthalt auf dem Kreuzfahrtschiff erwartet.
+ Stark betroffene Länder nach Möglichkeit vermeiden: Länder wie Südafrika sind Anfang 2022 keine Empfehlung für Kreuzfahrttouristen. Zwar handelt es sich bei ihnen nicht zwingend um Hochrisikogebiete. Dennoch ermöglichen viele Reedereien keinen Landgang. Somit sollte ein Ausflug zu diesen Destinationen nach der Pandemie genossen werden - und das wieder in vollem Umfang auch abseits des Dampfers.

Frühzeitig alle notwendigen Informationen einholen: Was ist bei einem positiven Test zu beachten? Welche Empfehlungen spricht das Auswärtige Amt für ein bestimmtes Reiseziel aus? Und setzt der Kreuzfahrtveranstalter eine vollständige Impfung für das Betreten des Schiffs voraus? Viele Fragen wollen vor dem Buchen einer Kreuzfahrt geklärt sein. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, um Stress und böse Überraschungen zu vermeiden. Dabei ist nach Möglichkeit stets ein Schiff mit spezifischem Hygienekonzept auszuwählen. Die Regeln senken das Risiko einer Infektion, wodurch eine Schiffsquarantäne oder die Unterbrechung der Reise unwahrscheinlicher ist.

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