Taschkent

Reich an Bodenschätzen und Flächen zur Ansiedelung von Industrieunternehmen

Ausblick: Usbekistan, kann auf eine reiche kulturelle Vergangenheit zurückblicken und hat mit seinen 32 Millionen Einwohnern eine zukunftssichere Entwicklung vor sich. Seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 kann Usbekistan eine stetig und kontinuierliche wachsende Wirtschaft verweisen, trotz globaler Wirtschaftseinbrüche. Das in Zentralasien gelegene Land verfügt über eine Reihe von wirtschaftlichen Faktoren, die Investitionen für diesen jungen Staat attraktiv machen und den Standort für neue Unternehmen begünstigen.

Usbekistan ist reich an Bodenschätzen, bietet ausgewiesene Flächen zur Ansiedelung von Industrieunternehmen und verfügt zudem durch die konsequente Entwicklung auf dem Bildungssektor auch über personelle Power. Mehr als 50% Prozent der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre, verfügen über ein intellektuelles Potential, haben eine international anerkannte Schulausbildung, sind hoch motiviert. Zum  Abschluss der obligatorischen 12-jährigen Bildung wird Wert darauf gelegt, dass die Jugend mindestens zwei Fremdsprachen spricht, kennt sich mit modernen Informationstechnologien aus und hat eine praxisorientierte Berufsausbildung. Ideale Vorraussetzungen für internationale Unternehmen und Organisationen, der Auswahl von qualifizierten Fachkräften.

Von staatlicher Seite wird alles getan um einen Anreiz für ausländische Unternehmen anzubieten. Dazu zählen u.a. Erleichterungen bei der Registrierung von neuen Unternehmen, Reduzierung von behördlichen Hindernissen und niedrige Steuersätze sowie umfassende und langfristige Investitionsprogramme und um die Attraktivät zu steigern und potentielle Unternehmen ins Land zu holen. Es geht einerseits darum dem einheimischen Markt hochwertige Produkte anzubieten und andererseits kostengünstige, nationale Produkte für den Export bereitzustellen. Im Jahr 2014 betrug das Volumen des ausländischen Kapitals über 4,5 Milliarden US-Dollar. Um die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Usbekistan zu fördern wurde im Februar 2015 in Berlin, in der usbekischen Botschaft, der Deutsch/Usbekische Wirtschaftsrat gegründet, dem zahlreiche Unternehmen beigetreten sind. Darunter befinden sind bekannte Deutsche Unternehmen wie Commerzbank, Kabelwerke Tashkent (Porsche), MAN, KLAAS.

Ziel der Vereinbarung ist es, Deutschen Unternehmen den Zugang zum usbekischen Markt zu erleichtern sowie einen Wissens- und Technologietransfer zu ermöglichen. Dazu wurden von usbekischer Seite Investionsprogramme in Höhe von 25 Mrd. US-Dollar bereitgestellt. Neben einer intensiven Zusammenarbeit ist man auch an einer deutschen Orientierung für Management und an Qualitätsmassstäben interessiert, gute Voraussetzungen für eine langfristige und fruchtbare Zusammenarbeit.

Zu den zehn wichtigsten Faktoren für eine Investition, Engagement in Usbekistan zählen:

+ politische und makroökonomische Stabilität. Die Regierung sowie die demokratischen Entwicklungen, orientieren sich an westlichen Massstäben, an international anerkannter Gesetzgebung, sind wichtiger Garant für sicheren Investionsschutz. Seit 2005 gibt es eine positive Handels- und Zahlungsbilanz sowie einen Haushaltsüberschuss. In den letzten zehn Jahren hat Usbekistan ein jährliches BIP-Wachstum um mehr als 8%.

+ eines der wenigen Länder in der Weltwirtschaft mit absoluter Energie-Unabhängigkeit. Mit Erdgas-, Erdöl-, Kohle- und Uranvorräten gehört Usbekistan zu den zehn rohstoffreichsten Staaten der Welt.

+ führende Position bei der Förderung von Bodenschätzen. Das Land verfügt über weltwirtschaftlich bedeutende Bodenschätze und Erzlager (Gold, Uran, Kupfer, Silber, Blei, Zink, Wolfram, seltene Erden (Edel-Metalle) und andere Mineralien.

+ einziges zentralasiatisches Land mit der Produktion einer breiten Palette an modernen PKWs, LKWs und hochwertigen Landmaschinen. Dazu gehören auch die größten Hersteller von chemischen, Textilprodukten, Lebensmittel, Baustoffen, Elektronik und Elektrotechnik in der zentralasiatischen Region.

+ Freihandelsabkommen mit elf GUS-Staaten. Durch die Vereinbarungen können zollfreie Wareneinfuhr von usbekischen Produzenten zu diesen Märkten kostengünstig geliefert werden.

+ Meistbegünstigungsklausel mit 45 Ländern. Usbekistan hat weitere Vereinbarungen, das verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der usbekischen Produkte auf ausländischen Märkten.

+ 32 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung Usbekistans entspricht in etwa der Hälfte der Gesamtbevölkerung des Zentralasiens, ist somit der größte Verbrauchermarkt in der Region.

+ gut entwickelte Verkehrsinfrastruktur. Das Land verfügt über eine gute ausgebaute Infrastruktur (Strassennetz, Schnellzugverbindungen, Luftverkehr), um die größten und schnell wachsenden Märkte Zentralasiens und Afghanistans (über 90 Mio. Einwohner), den GUS-Staaten (Bevölkerung von über 300 Mio. Menschen) und Kontakte in West und Ost-Asien sowie in Europa zu versorgen.

+ Banken- und Finanzsektor der Republik Usbekistan. Das Finanzsystem ist ein wichtiges Bindeglied bei der Durchführung der effektiven Investitionspolitik. Es fördert strategisch wichtige Projekte zur Modernisierung führender Wirtschaftssektoren, leistet finanzielle Unterstützung für Klein- und mittelständische Unternehmen.

+ Bevorzugte Wirtschaftszonen. Beispielhaft sind die Vorteile und Präferenzen für ausländische Investoren in der freien industriellen Wirtschaftszone „Navoi“ und in speziellen Industriezonen „Angren“ und „Jizzakh“. Je nach Höhe ihrer Anlagen sind Unternehmen von fast allen Steuern befreit.

+ Usbekistan hat es in seiner Entwicklung, in den letzten beiden Jahrzehnten beispielhaft geschafft, gesellschaftliche Werte für Tradition, Brauchtum und Moderne miteinander bestehen zu lassen, sich in der Weltgemeinschaft Anerkennung zu verschaffen, u.a. auch durch die Anerkennung der für den Tourismus bedeutenden UNESCO Weltkulturerbestätten – Samarkand, Buchara, Khiva und Schachrisabs.

Wirtschaftliche Zukunft Usbekistans: Ein weiterer bedeutender Faktor für eine wirtschaftliche Betätigung in Usbekistan ist neben der politisch- und wirtschaftlichen Stabilität, die seit dem Bestehen der Großen Seidenstrasse gültigen kulturelle Gesetzmässigkeit der Offenheit, Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen und Fortschritt – kulturelle und gesellschaftliche Wertmassstäbe beizubehalten und nebeneinander existieren zu lassen.

Usbekistan hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten, insbesondere seit der Unabhängigkeit, als zentrale Drehscheibe in Mittelasien für lokale und weltweite wirtschaftliche, touristische Verbindungen entwickelt. Von hier aus geht der Warenaustausch u. a. zu den Nachbarstaaten Usbekistans in Zentralasien. Dieser Knotenpunkt ist aufgrund der hervorragenden Infrastruktur eine ideale OST/WEST-Brücke auch zu Europa und weltweit. Usbekistan ist ein Schlüsselstaat für diesen geografischen Raum und Garant für eine weitere wirtschaftliche Entwicklungen und Schutz von Investitionen. Die Republik Usbekistan ist für die deutsche Wirtschaft, als auch für den internationalen Tourismus, ein relevanter und zuverlässiger, sicherer Partner.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerhard Birkl Direktor SilkRoadCompany.

Unser Autor Gerhard Birkl lebt in München und heißt im Volksmund: Der Bayerische Emir, баварский эмир und bereiste Usbekistan. www.usbekistan-online.de

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