Marigot

Mit Steel Drum-Klängen und Guavaberry-Punsch: Wo der Weihnachtsmann eine eigene Parade hat

Guavaberry-Punsch statt Glühwein, Sonne statt Schnee, Strand statt Skipiste: Weihnachten auf der Karibik-Insel St. Martin hat einen ganz eigenen Charme. Bei 27 Grad sind die Inselbewohner sommerlich bekleidet und tragen Weihnachtsmützen auf dem Kopf, während Jingle Bells in der Steel Drums-Version aus den Lautsprechern ertönt und sie ausgelassen mit Familie und Freunden feiern. Ihre Häuser sind festlich geschmückt, sehr üppig und farbenfroh, schließlich will jeder beim Dekorationscontest gewinnen.

Wer hat den schönsten Weihnachtschmuck?

Denn in vielen Vierteln von Marigot und anderen Gemeinden St. Martins findet in der Weihnachtszeit ein Dekorationswettbewerb statt. Damit wollen Nachbarschaftsvereine den Eifer der Insulaner beim Schmücken ihrer Häuser, ihrer Läden und Restaurants belohnen und sie auch gleichzeitig anspornen. Schließlich ist der Weihnachtszauber überall auf dem Eiland zu spüren, auch dank der bunt dekorierten Gebäude. Selbst Kokospalmen erhalten glitzernde Girlanden.

Natürlich wird die Prämierung auch ausgiebig mit Volksmusik und Tanz gemeinsam zelebriert. Doch nicht nur im kleinen Kreis auch auf den Märkten sowie in den Straßen der Innenstadt von Marigot wird kräftig gefeiert. Hier können Besucher nicht nur einzukaufen, sondern auch an den vielen angebotenen Spielen und Wettbewerben teilnehmen.

Das Haus des Weihnachtsmanns

Apropos geschmücktes Haus: In einem ganz besonderen Glanz erstrahlt das Santa Claus House am Cripple Gate. Seit mehreren Jahrzehnten verwandelt Besitzerin Bernardine, „Mama Noël“, ihr Heim in einen magischen Palast aus Lichtinstallationen, Lametta und glänzendem Weihnachtsschmuck. Zwei Monate braucht sie für die gesamte Dekoration. Dann empfängt sie von November bis Mitte Januar hier Besucher und versetzt sie in die richtige Festtagsstimmung. Neben ihrer Leidenschaft fürs Dekorieren möchte die Gastgeberin den Zauber von Weihnachten mit kleinen und großen Kindern teilen. Sie lädt sie nicht nur in ihr Haus ein, sondern bietet ihnen auch Leckereien und Guavenbeeren an.

Mittlerweile ist das Maison du Père Noël zu einer Institution in Saint-Martin geworden, sodass das Elektrizitätsunternehmen Bernardine für diesen Anlass nicht die Stromkosten in Rechnung stellt. Damit erhält die Gastgeberin für ihre Großzügigkeit eine kleine Belohnung. Ihr Wunsch ist es, mit ihrem Haus sowie mit traditioneller Musik, Guavaberry-Verkostungen und süßen Leckereien das Weihnachtsfest von gestern wiederzubeleben.

Weihnachtsmann beim Schlitten- und Jetskifahren

Nicht nur sein Haus, sondern den Weihnachtsmann persönlich erleben die Inselbewohner bei der Grande Parade de Noël in Grand Case. Dabei durchquert der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten die Insel und hält viele Überraschungen für den Nachwuchs bereit.

Und weil der Weihnachtsmann trotz seines hohen Alters ziemlich sportlich ist, kann man ihn auch beim Jetskifahren bewundern. Einige haben ihn sogar in einem Neoprenanzug gesehen, als er die Unterwasserflora und -fauna der Insel erkundete.

Mit Guavaberry-Punsch anstoßen

Der für die Insel typische Guavaberry-Punsch darf beim traditionellen Weihnachtsfest auf St. Martin ebenfalls nicht fehlen. Er wird aus Rohrzucker, Rum aus Eichenholz und den Guavaberry Früchten, die in den zentralen Hügeln der Insel wachsen, hergestellt. Der Drink hat einen ganz eigenen holzigen, fruchtigen, würzigen und bittersüßen Geschmack und ist als Weihnachtsgetränk bekannt. So gingen in den 1950er Jahren während der Weihnachtsfeierlichkeiten die Leute von Tür zu Tür und verlangten nach einem Schluck Guavaberry-Punsch, der ihnen dann auch gereicht wurde. Damals war es üblich ihn für den Eigengebrauch zu Hause herzustellen. Mittlerweise erlebt das Nationalgetränk eine Wiederbelebung und wird in größeren Mengen für den wachsenden Markt produziert. Hier gibt es ihn zu kaufen.

The Friendly Island

 The Friendly Island St. Maarten

St. Martin Tourist Office

Das St. Martin Tourist Office ist die offizielle Tourismusvertretung des nördlichen Teils der Insel, die als Überseeregion zu Frankreich gehört. Während der Osten Saint Martins eine üppige, tropische Vegetation aufweist, ist der Westen karger und mit Kakteen bewachsen. An der Küste locken weiße Traumstrände; abwechslungsreiche Meeresgründe begeistern zahlreiche Taucher. Saint Martin ist zudem die „Insel der Maler“ und inspiriert mit ihre Farben Künstler aus aller Welt. Ebenso bunt präsentiert sich auch die Küche des Eilandes, eine Symbiose aus karibischen, europäischen, afrikanischen und orientalischen Einflüssen, das ihresgleichen sucht. Amtssprache auf dem „Friendly Island“ ist Französisch, aber die meisten Einwohner wachsen bilingual auf und sprechen auch Englisch. Ergänzt wird dies durch Holländisch und Niederländisch auf St. Maarten, während auf der ganzen Insel noch Spanisch, Kreolisch und Papiamento gesprochen wird. St. Martin, das mehr als 120 Nationalitäten zählt, gehört zu Frankreich und damit auch zur EU, daher ist der Euro hier auch Landeswährung; der Dollar ist aber ebenso gängig. St. Martin als Urlaubsziel unter https://www.st-martin.org/

Von Carl Marconi & Jérôme Poulalier, Global Communication Experts GmbH, www.gce-agency.com

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